Wann werden Gothics eigentlich erwachsen? Diese Frage stellen sich höchstwahrscheinlich mehr Außenstehende als Szenemitglieder selbst, denn die in die Jahre gekommene Szene hat sich 2011 mehrfach überlebt. Viele sehen ihre Zugehörigkeit tatsächlich nur als Phase oder als Teil des jugendlichen Selbstfindungsprozesses, andere hingegen sind der Szene seit den eigenen Anfängen treu geblieben. Gothics beenden die Schule und das Studium, starten in ein Berufsleben und gründen eine Familie, sind diese Menschen eigentlich unverbesserlich?
Der englische Guardian befragte in seinem Artikel »Growing-up for goths« den Soziologen Dr. Paul Hodkinson, der sich intensiv mit der Frage auseinandergesetzt hat. Er befragte Szenemitglieder, die er bereits in den 90ern traf, noch einmal um zu ergründen, warum sich diese immer noch mit der Szene verbunden fühlen. Dabei stellt er einige interessante Thesen auf, die ich nicht unkommentiert lassen kann. Sind das Interesse an den dunklen Seiten des Lebens und eine natürliche Tendenz zur Angst Gemeinsamkeiten, die uns neben der Leidenschaft für Musik und Styling verbinden?
»However, Hodkinson says that although the aesthetic and clothing are important, the primary tenets of involvement in this subculture mean being »thoroughly passionate about goth music and style, and some goths would tell you they have an interest in the dark side of life, and a natural tendency towards a degree of angst«. This means a level of commitment to the goth scene, and friendship groups and identity that develop around being a goth, which result in social lives that »are so intertwined that it would feel very odd to leave it,« he says.«
Es klingt für mich logisch, dass nicht allein Musik und Styling die Gründe für eine »lebenslange« Szenezugehörigkeit sind. Den ganzen Artikel lesen… »







