Freudiges Glucksen ist der Ausdruck für einsame Hochgefühle. Die neue Single von The Prodigy hat derartige Gefühle bei mir entfacht, sind die Wunderkinder der englischen elektronischen Musik doch seit Jahren fester Bestandteil meiner Playlist. Das ist doch Techno, was haben die in meiner Playlist zu suchen? Nun lieber Leser, weit gefehlt. The Prodigy ist beim genaueren hinhören kein Techno, sondern herrlich düsterer Electropunk der sich im Laufe der Jahre immer weiter entwickelt hat. War die Band in ihren Anfängen zu Beginn der 90er deutlich Spaßorientiert bescherten sie mir in Ihrer Entwicklung herrlich dunkle Momente, zu denen die oft im Steampunk gezeichneten Videos ihren Rest beitragen.
Umso erfreulicher nach ihrem letzten Album Always Outnumbered, Never Outgunned das 2004 erschienen ist, etwas neues zu hören, denn totgeglaubte leben bekanntlich länger. freeQnet schreibt schon ganz richtig das die neue Single Omen eine harmonische Verbindung der alten Synth Klänge aus Experience und der fetten Beats aus ihrem letzen Album. Ihr für Februar erwartetes Album Invaders must Die aus dem es schon den gleichnamigen kostenlosen Promotrack gegeben hat, fügt sich nahtlos in die Albenserie ein. Gewohntes mit neuem zu verbinden, experimentelles und tanzbares kombinieren und die Fans überrasche, dafür schätze ich die Jungs. Nicht die Nase rümpfen liebe Gruties und Goths, sondern Horizont erweitern.
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