15 Januar

Bauerfeind bei 3sat

Kategorie: Vernetzt5 Kommentare

Schus­ter bleib bei dei­nen Leis­ten. Als Kat­rin Bau­er­feind beim Inter­net TV Sen­der Ehren­senf am 1.11.2005 anfing, steckte das Pro­jekt noch in den Kin­der­schu­hen. Mit auf­op­fe­rungs­vol­ler Hin­gabe und der cha­ris­ma­ti­schen Mode­ra­tion Kat­rin hat es das Maganzin bin­nen eines Jah­res zum Kult Sta­tus gebracht. Als sie am 30.06.2007 auf­hörte um sich ande­ren Pro­jek­ten zu wid­men, war auch der Zenith des Maga­zins erreicht.

Nach ihrer Urlaubs­ver­tre­tung bei Poly­lux und eini­gen Jobs bei 3sat, soll die 26-jährige am 4. Februar 2009 ihre eigene Sen­dung mit dem Titel Bau­er­feind bekom­men. Wie DWDL berich­tet, soll sie immer am ers­ten Mitt­woch des Monats um 21.30 das Pop­kul­tur­ma­ga­zin mode­rie­ren, für ihre erste Sen­dung soll sie Udo Lin­den­berg in Ham­burg besucht haben.

Lei­der fand ich per­sön­lich alles, was Kat­rin nach Ehren­senf ange­packt hat irgend­wie halb­her­zig. Ihr Buch die Täu­schend unechte eckige Erde fand ich ent­täu­schend, ist es doch nur eine Prin­t­aus­gabe der Sen­dung und ver­kommt damit zu einer lieb­los zusam­men­ge­wür­fel­ten Link­samm­lung die in gedruck­ter Form auch spä­tes­tens die­sen Jahr an Aktua­li­tät ver­lo­ren hat.  Ihre so herz­li­che Per­sön­lich­keit und ihre Talente konnte Sie in kei­nem der For­mate und Publi­ka­tio­nen aus­spie­len. Ob das mit ihrem eige­nen Maga­zin anders wird?

Unken­rufe behaup­te­ten, nach Bau­er­feind würde Ehren­senf nie wie­der so wer­den wie es war, ich muss ein­ge­ste­hen, sie hat­ten recht. Prin­zi­pi­ell finde ich die Idee eines sol­chen Maga­zins in frei ver­füg­ba­rer und media­ler Form sehr anspre­chend, doch Ehren­senf hat sich nicht so ent­wi­ckelt wie ich mir das erhofft hatte. Aber das ist nur meine Mei­nung und spie­gelt sicher nicht die mei­ner der brei­ten Masse wieder.

Um trotz­dem fri­sches Fut­ter für eure Book­marks zu besor­gen und nicht wie­der nur zu meckern, emp­fehle ich euch heute mal Net­se­lek­tor, denn hier tum­meln sich die guten Sei­ten im Netz. Eine kleine, aber feine und redak­tio­nell geprüfte Link­samm­lung, rein­schauen lohnt sich.