Nicht erst seit der Tragödie in Winnenden sind Computerspiele wieder in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses gerückt. Mittlerweile behaupten zwar die wenigsten sogenannten Experten, das Gewalttaten auf Computerspiele zurückzuführen sind, sie sollen aber den sowieso schon labilen Menschen nicht gerade förderlich sein. Wenn sich aber gleich jeder labile Mensch zu einer Gewalttat hinreißen lassen würde, der einen Ego-Shooter spielt, wären wir meiner Ansicht nach schon im Chaos versunken.
Schön, das es den Deutschen Kulturrat gibt, der sich als Berater der Politik in eben genannten gesellschaftlich relevanten Kulturfragen äußert. Immerhin hat man schon akzeptiert, das Computerspiele ein Teil dieser Kultur sind, oder sein können. Vor gar nicht allzu langer Zeit hat man da noch ganz anders gesprochen. Jetzt hat eben dieser Kulturrat ein Buch herausgebracht, das sich mit eben diesen Fragen auseinandersetzt, 46 Namhafte Autoren hat es gebraucht ein 140 Seiten starkes Werk zu veröffentlichen, das übrigens kostenlos als PDF Datei gelesen werden kann. Die zentralen Fragen, die sich das Buch stellt möchte ich jedoch nicht unkommentiert lassen. Den ganzen Artikel lesen… »

