3 Februar

Szenenzugehörigkeit - Hardliner oder Mainstream?

Kategorie: Schwarze Szene2 Kommentare

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Den Einstieg in eine Szene vollzieht sich  immer auf die gleichen Wege. Man findet die Musik gut und folgt dem Genre oder einem bestimmten Künstler, Geschwister, Freunde oder Mitschüler gehören bereits einer Szene an, oder ein bestimmter Kleidungsstil animiert dazu diesem auf den Grund zu gehen. Wie weit man jedoch in die Szene abtaucht, hängt von vielen umgebenden Faktoren und der eigenen Überzeugung ab, dem aufgebrachten Willen und der Faszination. "Aber Robert Smith sah ich zum ers­ten mal. Seine Art sich zu zei­gen, sich zu bewe­gen, zu klei­den, sein Stil, alles an ihm erschien anbe­tungs­wür­dig. Seine Fri­sur und sein Make-up, das war es was wir wollten». Prin­zi­pi­ell kann man den Grad der Zuge­hö­rig­keit in Grup­pen ein­tei­len, ich weiß, nie­mand der wirk­lich in der Szene ist, lässt sich gerne Kate­go­ri­sie­ren, aber manch­mal hilft es still und heim­lich einen Schritt zurück­zu­tre­ten und sich das ganze Bild anzuschauen.

Die Zuge­hö­rig­keit zu den ein­zel­nen Grup­pen ver­än­dert sich in der Regel im Laufe der Zeit, Ein­stiegs­al­ter und Dauer der Sze­ne­zu­ge­hö­rig­keit, sowie das soziale und beruf­li­chen Umfeld kön­nen hier eine ent­schei­dene Rolle spie­len.  Ich kenne nur ganz wenige Men­schen, die ihrer Jugend­szene das ganze Leben auf dem glei­chen Level treu blei­ben, auf den sie ein­mal gelebt haben.

Dis­kus­sio­nen über die Echt­heit der Sze­ne­zu­ge­hö­rig­keit defi­nie­ren sich mei­ner Mei­nung nach durch völ­lig irre­le­vante Maß­stäbe. Wirk­lich Echt ist nur der, der keine Rolle annimmt, son­dern ein­fach nur ist wer er ist. Sich die Haare zu schnei­den, wenn sie den ande­ren bis zum Hin­tern rei­chen, Theo­lo­gie zu stu­die­ren, wenn die Freunde ihre Zeit im Puff ver­brin­gen, Johan­nes­beer­saft zu trin­ken wäh­rend andere sich mit Tequila zuschüt­ten. Zu wis­sen, was man will und sel­bi­ges auch durch­zu­set­zen.

Ich behaupte, jeder schwarze lässt sich auf diese Art ein­ord­nen, ver­lässt man die Szene, so bleibt man jedoch sicher­lich unter den Sym­pa­thi­san­ten, die sich auf irgend­eine Art und Weise mit der Szene iden­ti­fi­zie­ren. Sei es Musik­ge­schmack, Inter­es­sen oder Klei­dungs­stil. Auf­fäl­lig ist, das die meis­ten Hard­li­ner unter den Jugend­li­chen zu fin­den ist, ältere Sze­n­e­mit­glie­der sind dort sel­ten zu fin­den. Den gan­zen Arti­kel lesen… »