1 Juni

Körperkult: Tattoo & Piercing Convention Dortmund 2011

FarbrauschOb nun Zufall, Schick­sal oder wie auch immer … es prägte sich ver­gan­ge­nes Wochen­ende ein Event in mein Hirn: meine erste Tat­too & Pie­cring Con­ven­tion und das noch in der Dort­mun­der West­fa­len­halle. Wow, als „Insel-/Landei“ waren die Dimen­sio­nen doch etwas „anders“ als gewohnt. Der Ein­tritt kos­tete satte 15 Euro­nen plus 5 Euro Park­ge­bühr. Nicht gerade güns­tig, jedoch lohnte sich die Inves­ti­tion, zumin­dest für mich persönlich.

Schon beim Betre­ten der Halle 4 schallte mir ein gewohn­tes Geräusch in die Ohren: das sum­men unzäh­li­ger Tat-Guns … herr­lich! Den gan­zen Arti­kel lesen… »


18 November

...die sind eben so - Jugend 83

Die sind eben soIch bin ja immer auf der Suche nach den Quellen der Vorurteile und nach den Subkulturen der Neuzeit und immer wieder fasziniert, was sich so alles entdecken lässt. Fußball ist ja bekanntlich der Deutschen liebster Sport, unzählige Anhänger in allen Jahrzehnten sprechen eine deutliche Sprache. Fußballfans werden sie genannt. Sie stehen treu zu ihrem Verein, fiebern, zittern und feiern in alle Lebenslagen. Sie tragen das Geld in die Kassen der Vereine und sorgen erst für die typische Stimmung in einem Stadion, die wirklich atemberaubend ist, davon habe ich mich selbst einige male überzeugen können.

Natürlich gibt es auch eine dunkle Seite des Fußballs, die mit den Hooligans und der dritten Halbzeit ihre Höhepunkte feiern. Klar das dieser "Trend" aus dem Mutterland alles Szenen, aus England stammt, in denen die Hooligans schon in den 70er ihr Unwesen trieben. Ziel dieser Fans: Adrenalin aufbauen und auch gleich wieder abbauen, körperlich. In der dritten Halbzeit trifft man sich mit rivalisierenden Hooligans aus anderen Städten und kloppt sich auf die Mütze. Meist außerhalb des Stadions. Das es sich dabei nicht immer um hirnlose Volltrottel handelt, habe ich gelernt. Manche machen das ganz bewusst und haben auch noch Spaß dran.

Es gibt spezielle Konstellationen in der Bundesliga, die besonders prickelnd sind, gerade weil sie in der Vergangenheit immer wieder traurige Höhepunkte setzen. Borussia Mönchengladbach gegen den 1.FC Köln beispielsweise, oder auch Borussia Dortmund gegen Schalke 04. Von diesem Ruhrpottderby handelt auch die Dokumentation "...die sind eben so" aus dem Jahre 1983.

Zwischen Krawallen und Schlägereien in beiden Lagern zeigt man auch Fanclubs beider Seiten, die in ihren Vereinsheimen ihre Meinung zum Besten geben, die mit Verlaub gesagt, sprachlos macht. "Das ganze blau-weiße Getümmel», so ein Fan von Dort­mund über Schalke, »sollte man ein­fach aus­rot­ten.« Und ein Schal­ker Fan meint: »… das Emblem, der Toten­kopf mit Stahl­helm, soll ein biss­chen an die SS erin­nern, da wir poli­tisch fast alle total rechts gerich­tet sind. Wir has­sen Aus­län­der wie die Pest, weil sie zu viel hier sind und wol­len den dicken Mecki hier machen, genau wie die Dort­mun­der.« Den gan­zen Arti­kel lesen… »