21 Februar

Spontis Wochenschau #07

von Robert ForstKategorie: Vernetzt, Wochenschau3 Kommentare

Warum bekomme ich eigent­lich immer zu Jah­res­be­ginn eine Erkäl­tung? Ist das schon psy­cho­so­ma­tisch? Wenigs­tens ist es dies­mal bei »Schnub­ben« geblie­ben. So nennt man Schnup­fen, wenn man nicht mehr durch die Nase atmen kann, ein­fach mal aus­pro­bie­ren. Hof­fent­lich bin ich am Frei­tag wie­der Fit, denn da gibt es end­lich das Depeche-Mode Kon­zert in der Düs­sel­dor­fer LTU-Arena, auf das ich solange gewar­tet habe, das man das Sta­dion mitt­ler­weile in Esprit-Arena umbe­nannt hat. Never let me down again! Irgend­wie bit­ter, das es dann doch nicht der Sams­tag gewor­den ist, denn wer auf­ge­passt hat, dem wird nicht ent­gan­gen sein, das es das letzte Kon­zert der »Tour of the Uni­verse« sein wird. Würde man alle Auf­tritte der Tour anein­an­der­rei­hen so han­delt es sich dabei um das 101. Kon­zert vor rund 50.000 Fans, wenn sich das mal nicht groß­ar­tig anfühlt. Im Rose Bowl Sta­dium sind es zwar rund 60.000  gewe­sen, aber wir wol­len mal nicht klein­lich sein.

  • Fäuste für Jesus
    Im Namen des Herrn auf die Fresse. So lau­tet viel­leicht der Kon­sens aus der Mel­dung bei Nerd­core. Die Kir­che hat mas­sive Nach­wuchs­pro­bleme und das nicht nur in den USA, die nicht kon­fes­si­ons­ge­bun­de­nen Kir­chen gehen einen neuen Weg und nutzt die sehr belieb­ten Kämpfe im Stile des »Ultimate-Fightings« für sich. Ist der Kampf die tat­säch­li­che Aus­le­gung der Bibel­texte? »… so sollst du geben Leben für Leben, Auge für Auge, Zahn für Zahn, Hand für Hand, Fuß für Fuß, Brand­mal für Brand­mal, Wunde für Wunde, Strieme für Strieme.« Viel­leicht wäre das auch ein Erfolgs­mo­dell für die Reha­bi­li­ta­tion der Jesui­ten­grab­scher, es wer­den immer Trai­nings­part­ner gesucht, die auch die andere Wange hinhalten.

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13 September

Depeche Mode - 101

Depeche Mode - 101Mit ihrem Album Music for the Mas­ses lös­ten sich Depe­che Mode von den dunk­len und düs­te­ren Klän­gen des Vorgänger-Albums Black Cele­bra­tion. Die Songs auf dem neuen Album klan­gen pop­pi­ger und viel­fäl­ti­ger, durch das digi­ta­li­sie­ren von Instru­men­ten wie Gitarre, Akkor­deon, Flöte oder auch Kla­vier ver­schaffte sich die Band mehr musi­ka­li­schen Spiel­raum.  Eine Tour mit 101 Kon­zer­ten soll auch in den USA für Erfolg sor­gen. Das ehr­gei­zige Pro­jekt reizte auch Fil­me­ma­cher D.A. Pen­ne­baker, der sich mit Doku­men­ta­tio­nen über Bob Dylan, David Bowie und Jimi Hen­drix schon einen Namen machte und einen Kon­zert­film über die Tour dre­hen will.

Mit der 101 Kon­zerte umfas­sen­den Tour­nee, mar­kierte Depe­che Mode einen Kar­rier­ehö­he­punkt und bewies ein­drucks­voll, das sie auch die Fans in den Staa­ten für ihre Musik begeis­tern konnte. Mit dem Album und der Tour schaffte Depe­che Mode den kom­mer­zi­el­len Durch­bruch in den USA und wan­delte sich von der Hal­len fül­len­den Synthie-Band  zum wasch­ech­ten Stadion-Act. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


13 Juni

Tatort - Depeche Mode

tourposter

Ganz aus dem Häus­chen bin ich gewe­sen, als  ich die Kar­ten für das Depe­che Mode Kon­zert am 4. und 5. Juni in Düs­sel­dorf in den Hän­den hal­ten konnte. Über­ra­schen­der Weise konnte ich sogar noch zwei wei­tere Kar­ten für ein befreun­de­tes Paar ergat­tern, denn die Kon­zerte waren zu die­sem Zeit­punkt bereits ausverkauft.

Den meis­ten wird bekannt sein, das sich dann die Ereig­nisse über­schlu­gen und das genau zu mei­ner Prü­fungs­phase, von der ich übri­gens immer noch keine Ergeb­nisse weiß. Eigent­lich war das Kon­zert in Düs­sel­dorf als gelun­ge­ner Abschluss gedacht, Aber­gläu­bi­sche Men­schen wären zu die­sem Zeit­punkt bereits aus den Prü­fungs­vor­be­rei­tun­gen aus­ge­stie­gen und hät­ten sich auf dem Dach­bo­den ein­ge­schlos­sen. Ein Glück, das ich kei­nen Dach­bo­den habe, aber Grund genug die Ereig­nisse für mich auf­zu­ar­bei­ten und ein klei­nes Tage­buch bis zum end­gül­ti­gen Kon­zert eröff­nen. Irgendwo muss es schließ­lich ein Ven­til geben und ihr müsst wohl oder übel dar­un­ter lei­den. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


24 Februar

Depeche Mode - Wrong

Depeche Mode - WrongDas Depe­che Mode auf der Echo Ver­lei­hung am Sams­tag (21.02.2009) allen die Show gestoh­len hat war zum einen nicht schwer und zudem auch noch berech­tigt, sag ich jetzt ein­fach mal so. Die deut­sche Phono-Akademie hat die erfolg­reichs­ten deut­schen und inter­na­tio­na­len Künst­ler mit einem Preis ver­se­hen und die 3 Eng­län­der waren gela­den, eine Show­ein­lage zwi­schen den Preis­ver­lei­hun­gen zu fül­len. Depe­che Mode nutze die Gele­gen­heit, ihren Song Wrong der Öffent­lich­keit zu präsentieren.

Das ich den Auf­tritt von Depe­che Mode anläss­lich der Geburts­tags­party mei­ner bes­ten Freun­din ver­passt habe, konnte ich durch­aus ver­schmer­zen, ersparte mir es doch den Anblick eini­ger Preis­trä­ger, die mei­ner Mei­nung nach kei­nen ver­dient hät­ten. Außer­dem konnte ich mir ja auch sicher sein, das Inter­net besorgt den Rest. Und in der Tat, das neue Lied Wrong von dem am 17. April erschei­nen­den Album Sounds of the Uni­verse konnte meine Erwar­tun­gen erfül­len, wenn auch nicht über­tref­fen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


11 Dezember

Black Celebration: Meine erste Platte

Black Celebration

Ich erin­nere mich als wäre es ges­tern gewe­sen. Die Sonne war warm an die­sem Som­mer­tag im August 1987, die Schule war wie immer um 13:45 been­det und der Heim­weg schnel­ler als sonst hin­ter mich gebracht, denn an die­sem Tag sollte es Taschen­geld geben. Damit war das letzte Drit­tel für den Kauf mei­ner ers­ten LP kom­plett. Ich wollte die Schul­ta­sche in die Ecke feu­ern und gleich wie­der los­lau­fen, lei­der wurde ich von mei­ner Mut­ter zum Mit­tag­es­sen genö­tigt, so daß ich erst gegen 15:00 bei City-Disc ankam und das Album in mei­nen Hän­den hal­ten konnte.

Ich war zu die­sem Zeit­punkt 13 Jahre alt und fand Depe­che Mode anfangs eigent­lich nur toll, weil der Jugend­lei­ter in mei­ner Gruppe im evan­ge­li­schen Paul-Schneider-Haus die auch toll fand. Von New Wave oder Dark Wave hatte ich zu die­sem Zeit­punkt noch nichts gehört, ich fand die Musik und den Style der Band ein­fach Klasse. Infi­ziert wurde ich vom Lied »But not tonight« das ich ein­fach nur Geil fand und kei­nen tie­fe­ren Sinn erfüllte. Im Frei­bad hatte sich die Sitte ein­ge­bür­gert die täg­li­che Hit­pa­ra­densen­dung auf WDR 1 über die Laut­spre­cher zu schi­cken um damit das ganze Areal zu beschal­len. So lernte ich die­ses Lied ken­nen und ver­binde es auch heute noch mit Som­mer, Sonne und Frei­bad obwohl das sicher­lich nicht die Inten­tion des Lie­des ist. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


7 Oktober

Depeche Mode - Tour of the Universe 2009

Depe­che Mode, die Hel­den mei­ner Jugend gehen 2009 anläss­lich ihres neuen Albums, das im April erschei­nen soll, auf eine neue Welt­tour­nee. Ges­tern fand im Ber­li­ner Olym­pia­sta­dium eine Pres­se­kon­fe­renz statt, auf der die 3 bekannt mach­ten, in 3 Mona­ten 35 Shows in 21 Län­dern zu spie­len. Rund 1,3 Mil­lio­nen Fans sol­len in den Genuss kom­men. Dave Gahan sah wie­der blen­dend aus und war vol­ler Humor. Das war ja lei­der nicht immer so, denn die Dro­gen­ab­hän­gig­keit hatte den 46-jährigen fest im Griff, diese Zei­ten schei­nen aber erst mal wie­der vor­bei zu sein.  And­rew Flech­ter (47), als ein­zige ohne Son­nen­brille, berich­tete das die Tour durch Europa, Nord-Amerika und Süd­ame­rika gehe und am 10.5.2009 in Tel Aviv, Israel star­tet. Dort konnte das Kon­zert der letz­ten Tour wegen der mili­tä­ri­schen Unru­hen nicht gehal­ten wer­den, so ist es nun ein Tri­but an die Fans dort die neue Tour zu begin­nen. Sta­tion in Deutsch­land macht die Band in Ham­burg (2.6.), Düs­sel­dorf (4.6.), Leip­zig (7.6.), Ber­lin (10.6.), Frank­furt (12.6.) und Mün­chen (13.6.). Den gan­zen Arti­kel lesen… »