28 Januar

Dicken Schrader: Depeche Mode als Familienangelegenheit

Man kennt mich. Ich lehne die meis­ten Depeche-Mode Cover kate­go­risch ab, weil sie dem Flair der Meis­ter des Synthie-Pop nicht gerecht wer­den. Jeden­falls sub­jek­tiv. Und wenn dann tat­säch­lich mal eines bes­ser ist als das Ori­gi­nal, leugne ich es natür­lich. Ich könnte ja mein Gesicht ver­lie­ren. Damit ist heute Schluss, denn ich gebe zu, dass mich die Cover von »Ever­y­thing Counts«, »Stran­gelove« und »Shake the Disease«, die der kolum­bia­ni­sche Video­künst­ler Dicken Schr­ader mit sei­nen bei­den Kin­dern Milah und Kor­ben spielt, eines bes­se­ren beleh­ren. Groß­ar­tig in Szene gesetzt, aus­ge­feilt instru­men­tiert und raf­fi­niert cho­reo­gra­phiert. Dazu kommt noch eine »Goth sind die süß!« Bonus und eine Spur Begeis­te­rung, die vor­nehm­lich durch die Lei­den­schaft aller Prot­ago­nis­ten ent­steht. Da ver­liert man ganz gerne das Gesicht, im Moment kann ich mein Spie­gel­bild sowieso nicht leiden.

Die Beset­zung von Dicken Schr­ader & The lovely Heart­brea­kers (die ich jetzt ein­fach mal so getauft habe) für das Stück »Ever­y­thing Counts«: Der Vater und Kopf der Band ver­sucht sich an fol­gen­den Instru­men­ten: »80’s key­board, xylo­phone, kazoo, tam­bou­rine and Coke bottle«, wäh­rend sich die enga­gierte und bezau­bernde Milah  an: »Recor­der, rattle and wind­chime« ver­sucht. Sohn Kor­ben, dem die Begeis­te­rung ins Gesicht geschrie­ben steht, spielt: »Toy key­board, maraca and cheese gra­ter«. Und den Refrain sin­gen dann alle drei gemein­sam. Und natür­lich komme ich auch nicht daran vor­bei, die ande­ren Werke zu prä­sen­tie­ren.
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30 August

Gefühl und Kontrolle: Depeche Mode in der DDR

Kategorie: Szene im Blick4 Kommentare

Depeche Mode in der DDRIch mag Depe­che Mode, wirk­lich jetzt. Die Band beglei­tet mich mit ihrer Musik schon mein gan­zes musi­ka­li­sches Leben. War es noch »Just can’t get enough« im Kin­der­zim­mer, sind die Klänge von »The things you Said« stell­ver­tre­tend für weiße Strümpfe in Halb­schu­hen mit Stahl­kappe, für ein Ori­gi­na­les 101-Shirt und auch für meine ers­ten Ohr­ringe. Regel­mä­ßige Leser wis­sen natür­lich, dass ich maß­los unter­treibe, aber eine Ein­lei­tung im Stile von »Depe­che Mode sind total der Ham­mer!« klingt dann doch eher über­schwäng­lich und unglaubwürdig.

Mein ers­tes Kon­zert war ein ent­spre­chende Nahtod­er­fah­rung, jeden­falls schlug der Puls weit über das von Ärzten emp­foh­le­nen Maß hin­aus. Das war 1990. Was müs­sen die Jugend­li­chen in DDR gefühlt haben, als sie 1988 erfuh­ren, dass Depe­che Mode im März ihr ein­zi­ges Kon­zert anläss­lich des FDJ Geburts­ta­ges gaben? In wel­che Sphä­ren schlug der Puls derer, die es tat­säch­lich geschafft hat­ten, eine Karte zu bekom­men? Ihr wuss­test noch nicht, dass Depe­che Mode ein Kon­zert in der DDR gaben?

Ein groß­ar­ti­ger Arti­kel bei eines­ta­ges und ein wie­der auf­ge­tauch­tes Video vom dama­li­gen Jugend­sen­der DT’64 las­sen Erin­ne­run­gen wach wer­den. Nicht weil ich etwa dabei war, son­dern weil ich viel­leicht das Gefühl wäh­rend die­ser beson­de­ren 90 Minu­ten gut ver­ste­hen kann. Heute läuft schon die ganze Zeit Depe­che Mode und ich habe ein­fach Lust, etwas dar­über zu schrei­ben. Etwas von Gefühl, Musik und Kon­trolle. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


18 April

Musikperlentaucher - Tauchgang #21

Depeche Mode - Shake the Disease

Ich möchte gar nicht all zu viele Worte über die Band oder das Stück ver­lie­ren, son­dern hier aus­nahms­weise mal das Video in der Vor­der­grund erhe­ben, in dem schlaue Fra­gen auf schlaue Ant­wor­ten tref­fen. »Depe­che Mode machen ganz andere Musik als die Sto­nes, aber viel­leicht gibt es da irgend­wel­che Zusam­men­hänge — Magst du die Rol­ling Sto­nes?« — »Ja, die sind toll!« — »Du magst? Aber eure Musik unter­schei­det euch sehr.« — »Ja.« — »Also sie mögen sie schon, obwohl die Musik völ­lig anders ist.« […] »Der neue Song ist ein biss­chen lang­sa­mer als die alten Lie­der von Depe­che Mode, ist das euer neuer Style?« — »Ja.« — »Nach eini­gem über­le­gen sagt er: Ja. Naja, wir wer­den sehen. — Und der neue Song, was ist der Inhalt?« — »Wie bitte?« — »Der Inhalt.« »Ah! Es ist im Grunde eine Lie­bes­lied.« — »Ein Lie­bes­lied? Zwei­er­be­zie­hung sind immer aktu­ell.« Es gibt schon einen Grund, warum ich die Kurz-vor-dem-Auftritt-Fragen nicht lei­den kann.  Zum einen glän­zen die Mode­ra­to­ren nicht mit reprä­sen­ta­ti­ven Fra­gen zum ande­ren lei­den die meis­ten Bands wohl auch unter Lam­pen­fie­ber, auch wenn es nur Play­back ist. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


11 Januar

Musikperlentaucher - Tauchgang #19

Depeche Mode - Ice Machine

»Jung, zart und so frisch wie Gebirgs­bach…« so beschreibt Jour­na­lis­tin Betty Page 1981 den Sound der blut­jun­gen Eng­län­der, die sich nun Depe­che Mode und anschi­cken, den Musik­markt zu erobern. Daniel Mil­ler von Mute Records, der sich zunächst nicht für die Band inter­es­siert, sieht sie im Vor­pro­gramm von Fad Gad­get und ändert seine Mei­nung. Ein Fol­gen­schwere Ent­schei­dung, denn jetzt stellt sich mit der ers­ten Sin­gle »Drea­ming of Me« der Erfolg ein. Obwohl der Song nur auf Platz 57 der Charts ein­stieg über­schlu­gen sich nun die Ereig­nisse und fan­den in der Hit­sin­gle »Just can’t get Enough« ihren Höhe­punkt. Auf der B-Seite ihrer ers­ten Sin­gle fin­det sich das Stück »Ice Machine«, das es nie auf ein offi­zi­el­les Album schaffte, son­dern immer im Schat­ten noch erfolg­rei­che­rer Stü­cke ver­sinkt. Grund genug es noch ein­mal her­aus­zu­kra­men, denn ver­ste­cken muss es sich wirk­lich nicht. Ehr­lich, sym­pa­thisch und ein klein biss­chen naiv — die Jungs aus Basildon.

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10 November

Spontis Wochenschau #38

Spontis WochenschauEs wird wie­der käl­ter, was fach­kun­dige Meteo­ro­lo­gen auf das Wet­ter zurück füh­ren. Grund genug die Som­mer­sa­chen wie­der gegen die Win­ter­kla­mot­ten aus­zu­tau­schen: Dicke Schals, warme Müt­zen und flau­schige Woll­so­cken. Wo wir gerade bei kal­ten Füßen sind, Pikes sind ja nicht gerade bekannt dafür durch wärme, Kom­fort oder Sicher­heit zu glän­zen — müs­sen sie ja auch nicht, wer schön soll lei­den. Es gibt aber Kom­pro­misse zwi­schen bei­den Wel­ten und daher emp­fehle ich euch heute: Ein­la­gen für die Schuhe, wie man sie in jedem guten Super­markt kau­fen kann. Keine Leder­ein­la­gen und keine aus Wolle, son­dern stink­nor­male Ein­la­gen. Die sind einer­seits schön flach und zum zwei­ten ver­lei­hen sie dem Fuß ein wenig Kom­fort und sind eine gute Ergän­zung gegen kalte Füße. Die schwar­zen (!) mit »Aktiv-Kohle« sind dar­über hin­aus nicht nur farb­li­che har­mo­nisch, son­dern sor­gen auch für wenig Geruch. Wer nach einem Tag WGT und einem tan­zen­den Abend im Spie­gel­pa­last schon mal die spit­zen Freunde abge­schnallt hat, wird wis­sen wovon ich rede. Pro­biert es aus, tragt Ein­la­gen — ihr müsst auch nichts dazu kom­men­tie­ren wenn ihr nicht wollt, denn dar­über spricht ja nie­mand — ist ja irgend­wie uncool. Aber da man mit Ü30 sowieso jen­seits von Gut und Böse ist, macht das auch nichts mehr. »Ist der Ruf erst rui­niert, lebt es sich ganz unge­niert.« Den gan­zen Arti­kel lesen… »


2 März

Somebody - Soundcheck mit Alan Wilder

Ganz gro­ßes Kino, als Alan Wil­der am 17.02.2010 anläss­lich einer Benefiz-Veranstaltungen in der Royal Albert Hall auf die Bühne mar­schierte und Mar­tin L. Gore am Kla­vier beglei­tete. Dar­über hatte ich bereits geb­loggt. Noch grö­ßer war das Kino, als die Band selbst ein Video vom Sound­check zum Kon­zert ver­öf­fent­lichte und gleich im Anschluss noch ein Inter­view mit Alan Wil­der selbst, der auch der Ansicht ist, das dies ein ganz beson­de­rer Moment gewe­sen ist wie­der ein­mal mit Fletch und Mar­tin auf der Bühne zu stehe. Ein­fach mal anschauen, zurück leh­nen und ein biss­chen in Erin­ne­run­gen schwelgen.


27 Februar

Tour of the Universe: Depeche Mode in Düsseldorf

Depeche Mode LogoWas lange währt wird end­lich gut. Nach­dem ich vor über einem Jahr und vol­ler Vor­freude die Kar­ten für die Tour of the Uni­verse mei­ner 3 Lieb­lings­bri­ten erstan­den habe, folgte ja eine wahre Odys­see. Dave wurde von einer plötz­li­chen Krank­heit über­rascht, musste kurz­fris­tig einige Kon­zerte absa­gen und brachte damit den ganze Tour­plan durch­ein­an­der, so ein Schuft. Das ursprüng­lich für den 4.6.2009 geplante Kon­zert fand nach lan­gem hin– und her nun am 26.02.2010 in der inzwi­schen umbe­nann­ten Esprit-Arena in Düs­sel­dorf statt.

Soweit so gut, ges­tern ist es dann soweit gewe­sen. Nach einer wirk­lich rei­bungs­lo­sen Anfahrt mit den öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln, die man mit der Kon­zert­karte ja kos­ten­los benut­zen konnte, fan­den wir uns im Sta­dion ein und enter­ten zunächst den Merchandise-Shop, um die obli­ga­to­ri­schen Tour-Shirts zu erwer­ben. Wir beeil­ten uns in den Innen­raum­be­reich zu kom­men um uns gute Plätze zu sichern und der Dinge zu har­ren die da kom­men. Zeit kann so grau­sam sein, nach einer schier end­lo­ses War­te­zeit in der beheiz­ten und mit geschlos­se­nem Dach zur Halle mutier­ten Arena zeigte sich end­lich die Vor­gruppe Nit­zer Ebb auf der Bühne.

Ich war skep­tisch, ob DM-Fans wirk­lich die rich­tige Ziel­gruppe für den eher EBM ori­en­tier­ten Sound Bri­ten waren, ver­suchte aber die Dinge auf mich wir­ken zu las­sen, denn vom neuen Album Indus­trial Com­plex hatte ich noch nicht wirk­lich was gehört. Trotz spär­li­chem Ein­satz von Licht und einem eher beschei­de­nen Klang ver­suchte die Band ihr bes­tes, konnte das Publi­kum aber zu kei­nem Zeit­punkt für sich begeis­tern. Der stark elek­tro­nisch geprägte und harte Sound har­mo­niert nicht wirk­lich mit dem Sound von DM, obwohl beide Bands viele Ein­flüsse der 80er mit­ge­nom­men haben, ent­wi­ckel­ten sie sich in zwei völ­lig unter­schied­li­che Rich­tun­gen. Wie Nit­zer Ebb ins Vor­pro­gramm rutschte lässt sich nur spe­ku­lie­ren, viel­leicht liegt es auch an Ex-Depeche Mode Mit­glied Alan Wil­der, der sich für einen Remix von I am Undone ver­ant­wort­lich zeigt. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


22 Februar

Somebody: Alan Wilder und Depeche Mode

Bild von Alan WilderWas den Ken­ner an der Über­schrift ver­wir­ren dürfte: Ist Alan Wil­der nicht vor 15 Jah­ren bei Depe­che Mode aus­ge­stie­gen? Eins nach dem ande­ren. Am 18. Februar über­raschte Depe­che Mode mit einem Auf­tritt für die Kinder-Krebshilfe in der Royal Albert Hall, ihre erste Teil­nahme an einem sol­chen Benefiz-Aktion. Als es dann soweit war und die Set­list bei Mar­tin Gore’s Solo-Stück Some­body ange­langt war dürfte so ziem­lich kei­ner der Fans sei­nen Augen getraut haben. Alan Wil­der spa­zierte auf die Bühne und beglei­tete Mar­tin am Kla­vier. Eine Reunion?

Auf sei­ner Home­page schreibt er dazu: »Dave hatte mich vor eini­gen Wochen kon­tak­tiert und fragte mich ob ich Lust hätte mit ihnen auf­zu­tre­ten. Er ver­si­cherte mir, dass alle in der Band sich die­ser Idee anschlie­ßen wür­den. Ich war sehr erfreut zuzu­sa­gen, beson­ders des­halb weil es für einen guten Zweck war und eine sol­che Art von Wie­der­ver­ei­ni­gung schon über­fäl­lig war. Es war toll alle wie­der­zu­se­hen und wie­der ein biß­chen Anschluss zu fin­den. Es war auch das erste Mal, dass ich „Depe­che Mode” auf der Bühne sah!«

Im Juni 1995 gab Wil­der an sei­nem Geburts­tag bekannt, aus der Band aus­zu­stei­gen, man hätte seine Arbeit nie gewür­digt. Beson­ders mit And­rew Flech­ter kam es immer wie­der zu Rei­be­reien. Wil­der, der 1981 als Ersatz für den aus­ge­schie­de­nen Key­boar­der Vince Clarke in die Band kam, hat der Band immer wie­der ent­schei­dende musi­ka­li­sche Impulse gege­ben, ohne die einige der groß­ar­tigs­ten Alben gar nicht mög­lich gewe­sen wären. Den­noch hat es DM immer wie­der geschafft sich wei­ter zu ent­wi­ckeln, obwohl man nach dem Aus­stieg wich­ti­ger Mit­glie­der immer wie­der pro­phe­zeite, das sich die Band nun auf­lö­sen würde.

Wie die Zukunft aus­sieht und ob dar­aus über­haupt noch etwas wer­den kann, halte ich für zwei­fel­haft. Immer hat man sich offen­bar wie­der ver­tra­gen (siehe Video) und geht erwach­sen damit um. Ich denke aber nicht das es zu einer Wie­der­ver­ei­ni­gung kom­men wird, viel­leicht ein paar gemein­same Aktio­nen und eine Sin­gle, aber rein musi­ka­lisch hat man sich viel­leicht zu weit von ein­an­der ent­fernt. Man soll auf­hö­ren wenn’s am schöns­ten ist, ob der Spruch auch in umge­kehr­ter Rich­tung gilt? Den gan­zen Arti­kel lesen… »


21 Februar

Spontis Wochenschau #07

Warum bekomme ich eigent­lich immer zu Jah­res­be­ginn eine Erkäl­tung? Ist das schon psy­cho­so­ma­tisch? Wenigs­tens ist es dies­mal bei »Schnub­ben« geblie­ben. So nennt man Schnup­fen, wenn man nicht mehr durch die Nase atmen kann, ein­fach mal aus­pro­bie­ren. Hof­fent­lich bin ich am Frei­tag wie­der Fit, denn da gibt es end­lich das Depeche-Mode Kon­zert in der Düs­sel­dor­fer LTU-Arena, auf das ich solange gewar­tet habe, das man das Sta­dion mitt­ler­weile in Esprit-Arena umbe­nannt hat. Never let me down again! Irgend­wie bit­ter, das es dann doch nicht der Sams­tag gewor­den ist, denn wer auf­ge­passt hat, dem wird nicht ent­gan­gen sein, das es das letzte Kon­zert der »Tour of the Uni­verse« sein wird. Würde man alle Auf­tritte der Tour anein­an­der­rei­hen so han­delt es sich dabei um das 101. Kon­zert vor rund 50.000 Fans, wenn sich das mal nicht groß­ar­tig anfühlt. Im Rose Bowl Sta­dium sind es zwar rund 60.000  gewe­sen, aber wir wol­len mal nicht klein­lich sein.

  • Fäuste für Jesus
    Im Namen des Herrn auf die Fresse. So lau­tet viel­leicht der Kon­sens aus der Mel­dung bei Nerd­core. Die Kir­che hat mas­sive Nach­wuchs­pro­bleme und das nicht nur in den USA, die nicht kon­fes­si­ons­ge­bun­de­nen Kir­chen gehen einen neuen Weg und nutzt die sehr belieb­ten Kämpfe im Stile des »Ultimate-Fightings« für sich. Ist der Kampf die tat­säch­li­che Aus­le­gung der Bibel­texte? »… so sollst du geben Leben für Leben, Auge für Auge, Zahn für Zahn, Hand für Hand, Fuß für Fuß, Brand­mal für Brand­mal, Wunde für Wunde, Strieme für Strieme.« Viel­leicht wäre das auch ein Erfolgs­mo­dell für die Reha­bi­li­ta­tion der Jesui­ten­grab­scher, es wer­den immer Trai­nings­part­ner gesucht, die auch die andere Wange hinhalten.

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13 September

Depeche Mode - 101

Depeche Mode - 101Mit ihrem Album Music for the Mas­ses lös­ten sich Depe­che Mode von den dunk­len und düs­te­ren Klän­gen des Vorgänger-Albums Black Cele­bra­tion. Die Songs auf dem neuen Album klan­gen pop­pi­ger und viel­fäl­ti­ger, durch das digi­ta­li­sie­ren von Instru­men­ten wie Gitarre, Akkor­deon, Flöte oder auch Kla­vier ver­schaffte sich die Band mehr musi­ka­li­schen Spiel­raum.  Eine Tour mit 101 Kon­zer­ten soll auch in den USA für Erfolg sor­gen. Das ehr­gei­zige Pro­jekt reizte auch Fil­me­ma­cher D.A. Pen­ne­baker, der sich mit Doku­men­ta­tio­nen über Bob Dylan, David Bowie und Jimi Hen­drix schon einen Namen machte und einen Kon­zert­film über die Tour dre­hen will.

Mit der 101 Kon­zerte umfas­sen­den Tour­nee, mar­kierte Depe­che Mode einen Kar­rier­ehö­he­punkt und bewies ein­drucks­voll, das sie auch die Fans in den Staa­ten für ihre Musik begeis­tern konnte. Mit dem Album und der Tour schaffte Depe­che Mode den kom­mer­zi­el­len Durch­bruch in den USA und wan­delte sich von der Hal­len fül­len­den Synthie-Band  zum wasch­ech­ten Stadion-Act. Den gan­zen Arti­kel lesen… »