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	<title>Spontis &#187; DAF</title>
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	<description>Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin.</description>
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		<title>Gothic Friday Juni - Hexennächte in Duisburg</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 10:06:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als ich für den Gothic Friday im Juni nach meinem schönsten Live-Erlebnis in den Erinnerungen suchte, wurde mir schnell klar, dass es sich dabei nicht um ein großes Konzert oder Festival handeln würde. Konzerte in großen Stadien sind mir unsympathisch, zum einen finde ich es teilweise bedrückend zwischen tausenden von Menschen eingeengt zu werden und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/06/Gabi-Delgado.jpg" rel="shadowbox[sbpost-11685];player=img;" title="Gabi Delgado"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-thumbnail wp-image-11689" title="Gabi Delgado" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/06/Gabi-Delgado-150x140.jpg" alt="Gabi Delgado während seiner Peformance im Pulp Duisburg 2010" width="150" height="140" /></a>Als ich für den <a href="http://www.spontis.de/gothic-friday/">Gothic Friday</a> im Juni nach <a href="http://www.spontis.de/schwarze-szene/gothic-friday/gothic-friday-juni-mein-schonstes-live-erlebnis/">meinem schönsten Live-Erlebnis</a> in den Erinnerungen suchte, wurde mir schnell klar, dass es sich dabei nicht um ein großes Konzert oder Festival handeln würde. Konzerte in großen Stadien sind mir unsympathisch, zum einen finde ich es teilweise bedrückend zwischen tausenden von Menschen eingeengt zu werden und zum anderen kann man meiner Erfahrung nach nicht wirklich von einem Erlebnis sprechen. Der Sound ist meistens schlecht, die Performance und die Band je nach Kartenpreis kaum zu sehen. Dabei sein ist alles? Nicht mit mir.</p>
<p>Für Clubkonzerte konnte ich mich dagegen immer begeistern, die kleine, ja fast intime Atmosphäre, der gute Klang und der fast schon hautnahe Kontakt zur Band reizten mich besonders. So möchte ich von 2 musikalisch sehr gegensätzlichen Konzerten sprechen, die mir in Erinnerung geblieben sind. Faun und DAF im direkten Vergleich zu sehen ist vielleicht kontrastreich, doch vergleichbar sind sie allemal, denn Leidenschaft und Energie, in zwei unterschiedlichen Formen, haben mich dabei gefangengenommen.<span id="more-11685"></span></p>
<h3>Faun und die Hexennacht 2008</h3>
<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/06/CIMG0774.jpg" rel="shadowbox[sbpost-11685];player=img;" title="Faun Hexennacht 2008"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-medium wp-image-11687" title="Faun Hexennacht 2008" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/06/CIMG0774-300x225.jpg" alt="Die Gruppe Faun auf der Hexennacht Schloss Dyck 2008" width="300" height="225" /></a>Etwas skeptisch war ich ja schon, denn Schloß Dyck ist trotz beeindruckender Kulisse wohl einer der spießigsten Plätze für ein Konzert, zahlreiche Preise und Gartenausstellungen und Oldtimerfestival versnobten das Gemäuer immer mehr. Anlässlich einer nicht weiter zu kommentierenden »Hexennacht« sollten auch <a href="http://www.faune.de/web/index-de.html">Faun</a> aufspielen, die ich schon zu zahlreichen anderen Gelegenheit und hauptsächlich im Rahmen von Festivals erleben durfte. Die sollte als mein erste vollständiges Konzert werden und entsprechend groß war meine Vorfreude. Die etwas träge Vorband habe ich geschickt ausgeblendet um mich vollständig auf Faun zu konzentrieren. Mittlerweile war die Nacht hereingebrochen und unzählige Fackeln und Lichter hüllten die Kulissen in eine wunderschöne, fast schon romantische Stimmung. Die überschaubare Platz war nicht überfüllt und bot genug Möglichkeiten entspannt und hautnah zu erleben.</p>
<p>Ich kann mir nicht helfen, aber Faun schafft es immer wieder mich in Windeseile einzufangen um mich mit ihren Klängen und ihrer Musik zu packen, sanft auf den Boden zu stellen um mich nur Minuten später in die Höhe zu heben. Auch der Tanz sollte nicht zu kurz kommen, denn obwohl das Publikum eher bunt gemischt als mittelalterlich speziell zusammengesetzt war, gab es dennoch einige — mich eingeschlossen — die die tanzbaren Klänge von <a href="http://www.youtube.com/watch?v=LgGIOZiVCVU">Egil Saga</a> zu schätzen wissen. Live finde ich Faun sogar noch ein Stück weit großartiger als von kleinen Silberlingen, die Stücke sind teilweise individualisiert und die Ecken und Kanten einer Live-Performance üben bei dieser Musik einen ganz besonderen Reiz aus. Wer <a href="http://www.youtube.com/watch?v=g2ysnkS31ZA">2 Falken</a> in einer Live-Version hören durfte, weiß wovon ich spreche. Großartig. Passend dazu gab es eine Feuershow, die Faun respektvoll mit instrumentalen Klängen untermalte um so dem Publikum einen zusätzlichen Reiz zu bieten, bevor sie sich nach den obligatorischen Zugaben in den Schlossbereich zurückzogen. Obwohl ich Faun noch einige Male später sehen sollte, bleibt mir dieses eine Konzert im Rahmen der Hexennacht seitdem in Erinnerung.</p>
<h3>DAF in Duisburg 2010</h3>
<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/06/13-04-2010-157.jpg" rel="shadowbox[sbpost-11685];player=img;" title="DAF im Pulp"><img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-medium wp-image-11688" title="DAF im Pulp" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/06/13-04-2010-157-300x225.jpg" alt="DAF im Pulp Duisburg während ihrer Live Performance" width="300" height="225" /></a>Gegensätze ziehen sich bekanntlich an, auch wenn sie rein musikalisch begründet sind. Als ich die Möglichkeit <a href="http://www.facebook.com/Deutschamerikanischefreundschaft">DAF</a> in meiner Nähe und im Rahmen eines Clubkonzertes zu sehen erspähte, habe ich nicht lange gefackelt und mir die Karten weit im Voraus gesichert. Die Location war mir sehr vertraut, denn das <a href="http://www.pulp-duisburg.de/">Pulp in Duisburg</a> gehört seit einigen Jahren zu den Orten, die ich immer wieder und gerne besuche um das Tanzbein zu schwingen. Die Schlossatmosphäre im alten Bahnhof direkt im Industriegebiet hat einen ganz besonderen Reiz, die Bühne im »größeren« Saal ist überschaubar und die Akkustik ist erwartungsgemäß sehr gut, da in Diskotheken meist auf eine potente und fest installierte Musikanlage zurückgegriffen werden kann. Auch die Vorgruppe war mir wohl bekannt, No More haben sich mit »<a href="http://www.youtube.com/watch?v=YslAyYSAG84">Suicide Commando</a>« in die schwarzen Geschichtsbücher gespielt und schickte sich an, ihren neue CD zu veröffentlichen. Nett, gelungen, rund, leider ein wenig leidenschaftslos. Die DAF konnte nur besser werden. Wer schon mal auf einem Konzert der EBM-Urgesteine war, wundert sich nicht über die 50 Flaschen Wasser, die fleißige Roadies auf der Bühne verteilen, denn die sollte Gabi Delgado im Laufe eines Konzerts in sich, über sich, die Bühne und das Publikum verteilen. Wie immer.</p>
<p>DAF ist Energie, ganz so wie es Electronic-Body-Music verheißt, doch da ist mehr. Eingängige und nicht selten Bedeutungsoffene Texte fordern das Publikum heraus, so gibt es auch heute noch immer Menschen die beim Stück »Mussolini« den entsprechenden Anweisungen des Textes unreflektiert Folge leisten. »Verschwende deine Jugend« ist die Hymne der Urzeit, die heute ebenso zeitlos erscheint wie die meisten anderen alten Stücke. Viel neues war nicht dabei, schließlich ist ja auch kam etwas vorhanden, aber das ist auch gut so. Viel zu viele Künstler sehen ein Live-Konzert als Möglichkeit sich und ihre »neues« Album zu promoten, dabei sollte ein Konzert in erster Linie ein Geschenk an die Fans sein und in dieser Disziplin macht den beiden niemand etwas vor. Damals wie heute trieft die Energie aus den Lautsprechern, ergießt sich über ein williges Publikum und hüllt es in einen wohlig prickelnden Mix aus Rhythmus und Melodie. Unverkennbar, unvergleichbar. Das <a href="http://www.youtube.com/watch?v=clj18yHMZtU">Zahlenlied</a> als krönender Abschluss eine schweißtreibenden Abends, bei dem ich kaum Gelegenheit hatte Bilder zu machen, sondern von dem ich mit glühenden Pikes und völlig erschöpft zurückgekehrt bin. Wann gehts weiter?<br />
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		<title>Spontis Wochenschau #42</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2010 09:06:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ratte macht mich fertig. Bei der Recherche zur Serie »Ratte macht die Fliege« ist mir jüngst aufgefallen, das ich von einer völlig falschen Reihenfolge ausgegangen bin und habe erfahren das der Foto-Love-Roman aus wesentlich mehr Teilen besteht als zunächst angenommen. Glücklicherweise konnte ich fehlende Ausgabe auf einschlägigen Plattformen ausmachen und habe dann sogleich mein Interesse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2009/09/Bundesarchiv_Bild_102-12285_Berlin_Erstes_deutsches_Wochenschau-Kino.jpg" rel="shadowbox[sbpost-8358];player=img;" title="Spontis Wochenschau"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-thumbnail wp-image-5014" title="Spontis Wochenschau" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2009/09/Bundesarchiv_Bild_102-12285_Berlin_Erstes_deutsches_Wochenschau-Kino-150x108.jpg" alt="Spontis Wochenschau" width="150" height="108" /></a>Ratte macht mich fertig. Bei der Recherche zur Serie »Ratte macht die Fliege« ist mir jüngst aufgefallen, das ich von einer völlig falschen Reihenfolge ausgegangen bin und habe erfahren das der Foto-Love-Roman aus wesentlich mehr Teilen besteht als zunächst angenommen. Glücklicherweise konnte ich fehlende Ausgabe auf einschlägigen Plattformen ausmachen und habe dann sogleich mein Interesse daran bekundet. Gleich mit dem Debüt der Serie in der 6. Ausgabe 1987 wurde es knifflig, gleich 2 Exemplare habe ich ergattert, bei denen die erste Seite des Serie herausgerissen war. Aufgeben gehört natürlich nicht zu meinem Wortschatz, deshalb bleibe ich am Ball und gelobe baldige Fortsetzung, auf die schon einige Leser ganz ungeduldig warten. Immerhin gibt es wieder zur Überbrückung ein paar Links, die es mir in der letzten Woche besonders angetan haben und die ich euch nicht vorenthalten will:<span id="more-8358"></span></p>
<ul>
<li><a href="http://www.otranto-archive.de/szene/cyber-individualitaet/">Cyber-Individualität</a> | Otranto-Archive<br />
Karnstein lässt Dampf ab. Nicht das er noch zum Steampunk mutiert. Im Laufe der Jahre wird einem die vollkommen unterschiedlich Auffassung des Begriffes »Toleranz« mehr als deutlich,  offene Meinungsbekundungen werden durch falsch gepolte Zurückhaltung kastriert. Karnstein ist nun mal sehr lesenswert der Kragen geplatzt: »<em>Könnte es nicht <em>vielleeeeeiiiiiiicht </em>sein, dass da nicht  unbedingt ein geradezu haarsträubendes Maß an Individualität das Szepter  übernommen hat sondern eher ein Gefühl von “Ey geil, das mach ich auch,  dann gehör ich so richtig dazu!”. Das ist ungefähr so originell wie ein Punk mit Iro, ein Metaller mit  Bandshirt oder ein Skin mit Doc Martens (und nur dass das klar ist: Ich  habe überhauptnichts gegen irgendetwas davon! Aber das preist auch  niemand als originell an).</em>«</li>
<li><a href="http://www.taz.de/1/leben/musik/artikel/1/wir-sind-die-tuerken-von-morgen/">»Wir sind die Türken von morgen«</a> | TAZ<br />
Provokation since 1980. Die Deutsch-Amerikanische Freundschaft erhitzt die Gemüter seit ihrer Gründung. Ihre Unangepasstheit verwehrte ihnen immer den großen Durchbruch und irgendwie ist das auch gut so. In der TAZ erzählt Gabi Delgado-Lopez über seine Wurzeln, die von DAF und die alten Zeiten: »Den  Text kapiert nicht jeder, auch dreißig Jahre später nicht, wenn man  sich etwa Kommentare dazu auf YouTube ansieht. Die Provokation haben Sie  in Kauf genommen?<em> Die haben wir in Kauf genommen. Das  gleiche galt ja auch für »Tanz den Mussolini, tanz den Jesus Christus«,  den Text des DAF-Stücks »Der Mussolini«.  Wir haben uns immer geweigert, unsere Werke zu erklären. Ich denke  aber, dass die große Mehrheit das immer richtig verstanden hat.</em>«</li>
<li><a href="http://www.howtobearetronaut.com/2010/12/paris-wwii-in-colour/">Paris in Farbe 1944</a> | Retronaut<br />
Die Bilder des im 2. Weltkrieg besetzten Frankreichs vermitteln ein ganz eigenartiges Bild zwischen gespielter Lebensfreunde, dem ergeben in das eigene Schicksal und stillem Widerstand. Die Farbe sorgt kurioserweise immer für einen gewissen subtile Flair, denn der 2. Weltkrieg ist in den Köpfen einiger immer noch Schwarz-Weiß.</li>
<li><a href="http://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/?p=20562">arte Tracks über Urban Explorers</a> | KFMW<br />
Das sind die, die alte und verlassene Gebäude aufsuchen um Bilder zu  machen. Wenn ich behaupten würde das es mich nicht fasziniert, würde ich  wohl lügen. »<em>Sie suchen das Wertvolle im Wertlosen: Urban Explorers erkunden Orte,  Orte, die der Rest der Welt längst aufgegeben hat: verwaiste und  verfallene Fabriken, Hotels oder Kliniken, aber auch Katakomben oder  Kanalisationen. Meist wissen die Urban Explorers nicht, was sie  erwartet: Sie dringen in Gebäude ein und dokumentieren die  Räumlichkeiten mit Hilfe von Film– oder Fotokameras. Viele posten ihre  Filme oder Fotos dann auf eigenen Seiten, bei YouTube oder in speziellen  Foren.</em>«</li>
<li><a href="http://www.popkontext.de/index.php/2010/12/06/mdr-sputnik-chef-eric-markuse-zieht-konsequenz-aus-verordneter-programmreform-und-geht/">MDR-Sputnik Chef zieht Konsequenz und geht</a> | Popkontext<br />
Das letzte Stück alternativer Jugendkultur ist im Mainstream angekommen: »<em>Um den Nachfolger des beliebten DDR-Jugendsenders DT64 hatte es immer  wieder Querelen gegeben, da er zu unangepasst war. Vergleichsweise  subversiv, überstand er die DDR-Zeit, fiel aber jetzt dem Druck des  Marktes wohl endgültig zum Opfer, auch wenn der Name bestehen bleibt. Da  offenbar die Quote nicht stimmte, galt der Versuch eines “anderen”  Programms als gescheitert, da das es von der Jugend nicht angenommen  würde. Jetzt wird Sputnik weitläufig als eine weitere Dudelwelle des MDR  betrachtet.</em>«</li>
<li><a href="http://49suns.de/">Fünf Jahre 49 suns</a> + <a href="http://49suns.de/2010-12-09/gewinnspiel-zum-fuenfjaehrigen-blogjubilaeum">Gewinnspiel<br />
</a>Für eine liebe Bloggerkollegin setzt man gerne mal einen Link. Bloggerjahre sind wie Hundejahre und so wird aus dem 5-jährigen Jubiläum ein 35-jähriges. Neben ihrer Sammelleidenschaft für Zigarettenschachteln baut sie auch eindrucksvolle Pyramiden, sammelt Kugelschreiber und bastelt Schlangen aus Kaugummipapier glänzt Julia und ihr Blog 49suns mit der im Domainnamen geparkten Sonne und nutzt diese auch für ihr großes Hobby, die Fotografie. Frau Julia’s Gespür für Wort und Schrift ist darüber hinaus äußerst filigran, so schätze ich zwar nicht ihren Musikgeschmack oder ihre Leidenschaften, dafür aber die Art wie sie darüber schreibt. Alles Gute!</li>
<li><a href="http://easydreamer.blogspot.com/2010/12/relax-enjoy-quiet-visit-with-munsters.html">Relax. Enjoy a quiet visit with The Munsters</a> | PCL<br />
Ein gern verleugnete Quelle geneigter Schwarzkittel. Los bekennt euch!</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=rNj0kUcdx7M">http://www.youtube.com/watch?v=rNj0kUcdx7M</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=rNj0kUcdx7M"><img src="http://img.youtube.com/vi/rNj0kUcdx7M/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
</li>
<li><a href="http://www.crackajack.de/wp/2010/12/12/henry-and-glenn-forever-x-mas-special/">Henry and Glenn forever: X-mas Special</a> | Nerdcore<br />
»<em>Vor einer ganzen Weile hatte ich über das Mini-Comic „Henry and Glenn“ <a href="http://www.crackajack.de/wp/2010/07/16/henry-glenn-forever-comic-uber-glenn-danzig-henry-rollins-als-parchen-und-hall-oates-als-satanisten/">gebloggt</a>,   in dem Henry Rollins und Glenn Danzig ein schwules Pärchen und ihre   Nachbarn Hall &amp; Oates Satanisten sind, jetzt haben sie einen   Weihnachtscartoon mit den Charakteren hingelegt. Toll!</em>«</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=9n7WnPw8Swg">http://www.youtube.com/watch?v=9n7WnPw8Swg</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=9n7WnPw8Swg"><img src="http://img.youtube.com/vi/9n7WnPw8Swg/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
</li>
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		<title>Konzertbericht DAF + No More</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 00:34:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dunkle Klänge]]></category>
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		<category><![CDATA[Kebabträume]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie ich bereits völlig euphorisch in diesem Artikel berichtet habe, besuchte ich am Donnerstag Abend das Konzert im Duisburger Pulp. Ich war gespannt ob No More als Vorgruppe von DAF das Publikum begeistern konnten, denn obwohl ihre Musik irgendwo miteinander verwandt ist, unterscheidet sie sich jedoch grundlegend voneinander. Pulp, Donnerstag 18.03.2010 — 19:35: Als Tina [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2010/03/DAF-im-Pulp-2010.jpg" rel="shadowbox[sbpost-5911];player=img;" title="DAF im Pulp 2010"><img class="alignleft size-medium wp-image-5914" style="float: left;;  float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;" title="DAF im Pulp 2010" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2010/03/DAF-im-Pulp-2010-300x225.jpg" alt="DAF im Pulp 2010" width="210" height="158" /></a>Wie ich bereits völlig euphorisch in <a href="http://www.spontis.de/dunkle-klange/daf-und-no-more-im-pulp-duisburg/">diesem Artikel</a> berichtet habe, besuchte ich am Donnerstag Abend das Konzert im Duisburger Pulp. Ich war gespannt ob No More als Vorgruppe von DAF das Publikum begeistern konnten, denn obwohl ihre Musik irgendwo miteinander verwandt ist, unterscheidet sie sich jedoch grundlegend voneinander.</p>
<p><em>Pulp, Donnerstag 18.03.2010 — 19:35</em>: Als Tina Sanudakura und Andy Schwarz die Bühne betreten finden sich einige Leute vor der Bühne ein, wobei sie auch die Fans von DAF sehr offen für die Kieler Band zeigten. Nach einem sehr kühlen und sphärischem Auftakt mit <strong>The Kores of Stockholm</strong> vom neuen Album Midnight People &amp; Lo-Life Stars ist das Publikum zunächst verwirrt, den entgegen der sehr energetischen Musik von DAF mag dieses Stück nicht so recht in das vorgefertigte Bild eingestandener DAF-Fans passen.</p>
<p>Mit <strong>Dim the Lights</strong> wenden sie sich einem Klassiker zu, der aber in der elektronischen Instrumentierung und zurückhaltenden Darbietung seine Energie nicht vollständig ausspielen kann. Das Stück <strong>Midnight People &amp; Lo-Life Stars</strong> hat mir bereits in der Album-Version gut gefallen und animiert das Publikum zu vorsichtigen ersten Reaktionen. Das hypnotische <strong>A Rose is a Rose</strong> das mit dem Stück <strong>Waiting for the Man</strong> einen Spannungsbogen mündet im Stück, das die meisten kennen <strong>Suicide Commando</strong>, das immer noch ein Klassiker ist und in dem leicht modifizierten Originalsound erstaunlich gut klingt. <span id="more-5911"></span><br />
<a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2010/03/no-more-im-pulp-2010.jpg" rel="shadowbox[sbpost-5911];player=img;" title="no more im pulp 2010"><img class="size-medium wp-image-5912 alignright" style="float: right;;  float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;" title="no more im pulp 2010" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2010/03/no-more-im-pulp-2010-300x225.jpg" alt="no more im pulp 2010" width="210" height="158" /></a><strong>Sunday Mitternacht</strong>, das man als Singleauskopplung des neuen Albums wählte, bringt der »neuen« Sound der Kieler auf den Punkt. Synthieteppiche zu eingehenden Hook-Lines heben den Sound der Kieler in ein neues und angenehmes Gewand der Retro-80er, das unaufdringlich und zeitgemäß klingt. Mit <strong>Teenage Years</strong> beendet No More sein solides Set, das nur unter dem zu intensiven Einsatz des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Theremin">Theremin</a> gelitten hat, aber bei einige Neuhörern einen guten Eindruck hinterlassen hat.</p>
<p>Nachdem man die Bühne von allem störenden befreit und mit unzähligen Wasserflaschen bestückt hat, betreten DAF im nun vollen, aber nicht überfüllten Pulp die Bühne und machen mit ihrem ersten Stück <strong>Verschwende deine Jugend</strong> gleich alles richtig. In den ersten Reihen wird fleißig gepogt während sie Gabi Delgado langsam aber sicher in Stimmung artikuliert. So eröffnet man ein Konzert. <strong>Ich und die Wirklichkeit</strong> beruhigt die erhitzten Gemüter, Delgado nutzt die Wasserflaschen um seinen Kopf , seine Kehle und das Publikum zu kühlen. Delgado wirkt angeschlagen, offenbar zollen vorangegangene Konzerte ihren stimmlichen Tribut, Robert Görl von dem — wie zu erwarten — außer eines hämmernden Schlagzeuges nicht viel zu hören und sehen ist.</p>
<p>An DAF scheiden sich die Geister, entweder man findet sie gut oder scheiße, dazwischen gibt es nicht viel. Dem Publikum und mir ist es egal, die Mischung aus allen Facetten der schwarzen Szene von den die meisten wohl Ü-30 sein dürften ist begeistert und gibt ihr Bestes, was mit dem <strong>Mussolini</strong> honoriert wird.  Nach <strong>Ich Will</strong> und <strong>Muskel</strong> entschuldigt Delgado für das Versagen seiner Stimme, schont sich aber trotzdem nicht und ist sichtlich begeistert vom Publikum und treibt sich weiter voran.</p>
<p>Nach <strong>Rote Lippen </strong>das pulsierend und fordernd in die Menge schallt folgt ein überraschendes Mashup aus <strong>Sheriff</strong> (Text) und <strong>Osten währt am längsten</strong> (Song). Als die beiden Lieder <strong>Sato-Sato</strong> und <strong>Mein Herz macht Bum</strong> mein Ohr erreichen wächst in mir das Gefühl, dem 81er Album <em>Alles ist Gut</em> gegenüberzustehen, die es schaffen alle in längst vergangene Zeiten zu versetzten. Man wird das Gefühl nicht los, das sich Publikum und DAF ausgezeichnet verstehen, obwohl am Sound noch deutlich gearbeitet werden muss, ein schrecklich störendes Summen der Lautsprecher ist mehr 1981 als mir lieb ist, außerdem hätte man den Lautstärkeregler gerne noch etwas höher drehen dürfen um die während des Konzerts quatschenden Mädels neben mir ruhig zu stellen. (Ich habe mich später entschlossen die beiden ätzenden Unmöglichkeiten durch heftige Tanzbewegungen aus meinem Dunstkreis zu verbannen). <strong>Alles Lüge</strong>, stimmt nur für die Bühne, denn mit <strong>Als wärs das letzte mal</strong> schließt der Albumkreis und beendet zunächst das Konzert.</p>
<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2010/03/DAF-im-Pulp-2010-Delgado-e1269131398386.jpg" rel="shadowbox[sbpost-5911];player=img;" title="DAF im Pulp 2010 Delgado"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-thumbnail  wp-image-5913" title="DAF im Pulp 2010 Delgado" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2010/03/DAF-im-Pulp-2010-Delgado-150x97.jpg" alt="" width="150" height="97" /></a>Die unvermeidliche Zugabe, die durch das begeisterte Publikum lautstark gefordert wurde, ließ nicht lange auf sich warten und zeigte sich mit <strong>Der Räuber und der Prinz</strong> auch als äußert geeignet zum mitsingen. Wieder verlassen ein sichtlich erschöpfter Delgado und Robert Görl die Bühne um kurz danach mit einer CD bewaffnet erneut die Bühne zu entern. <strong>Algorithmus (Zahlenlied)</strong> ist genau die richtige Waffe, die Melodie von CD, das Schlagzeug von Görl und Delgado verausgabt sich erneut eindrucksvoll. »<em>Delgado: Selbstverständlich. Die Musik und die Texte von DAF sind von  den Zeitenwenden nicht eingeholt worden. Außer der Text zu  »Kebabträume«. Mauerstadt und Stacheldraht, das ist ja vorbei. Aber den  Song spielen wir live auch nicht mehr. Und unser Bandname war immer  ironisch zu verstehen.</em>« Stimmt glücklicherweise nicht, denn mit einem furiosen <strong>Kebabträume</strong> endet das Konzert nach etwa 75 Minuten und hinterlässt bei mir einen sehr positiven Eindruck. Einzig und allein der schlecht Sound hinterlässt einen Wehrmutstropfen. DAF? Gerne immer wieder! No More ware als Vorgruppen gut, nicht mehr und nicht weniger.<br />
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		<title>DAF und No More im Pulp Duisburg</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 09:32:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Anlässlich ihres 30 jährigen Bandjubiläums (2009) mit der Gruppe DAF (Deutsch Amerikanische Freundschaft) und der Veröffentlichung des Albums Das Beste von DAF sind die zwei Pioniere des Elektropunk auf einer Clubtour, die sie am 18. März auch ins Pulp nach Duisburg führt. Zusammen mit der ebenfalls sehr legendären Kieler Formation No More (Suicide Commando), die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2010/03/DAF-Plakat-Pulp.jpg" rel="shadowbox[sbpost-5880];player=img;" title="DAF Plakat Pulp"><img class="alignleft size-full wp-image-5881" style="float: left;;  float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;" title="DAF Plakat Pulp" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2010/03/DAF-Plakat-Pulp.jpg" alt="DAF Plakat Pulp" width="144" height="203" /></a>Anlässlich ihres 30 jährigen Bandjubiläums (2009) mit der Gruppe <strong>DAF</strong> (Deutsch Amerikanische Freundschaft) und der Veröffentlichung des Albums <em>Das Beste von DAF</em> sind die zwei Pioniere des Elektropunk auf einer Clubtour, die sie am 18. März auch ins Pulp nach Duisburg führt. Zusammen mit der ebenfalls sehr legendären Kieler Formation <strong>No More</strong> (Suicide Commando), die ihrerseits mit <em>Midnight People &amp; Lo Life Stars</em> eins ganz neues Album präsentieren, wollen die nicht mehr ganz taufrischen Musiker zeigen, was in Ihnen steckt.</p>
<p>Zu feiern haben alle etwas. Die als Vorgruppe agierenden Andy Schwarz und Tina Sanudakura von <strong>No More</strong> sind auch seit 30 Jahren mit von der Partie, nachdem sie sich in Umfeld des Punk 1979 in Kiel gründeten. Mit dem Stück »Suicide Commando« schufen sie 1981 ihre persönliche Hymne, die auch heute noch auf zahlreichen Playlisten angesagte Dunkel-Partys zu finden sein dürfte. Nachdem sie sich 1986 auflösten (damals noch mit Thorsten Hartung am Bass) widmeten sie sich dem Projekt Nijinsky Style und beschritten musikalisch völlig neue Wege. 20 Jahre später besonnen sie sich wieder auf ihre Wurzeln und präsentierte mit Remake/Remodel ein neues Album das mit einer Mischung aus alten und neuen Tönen überrascht, 2010 dann Midnight People &amp; Lo Life Stars, das sich nur noch auf neues Material konzentriert. <span id="more-5880"></span></p>
<p><strong>DAF</strong>, die sich in ihrer Karriere unzählige Male trennten und wieder neu formierten halte ich nach Kraftwerk für eine der einflussreichsten deutschen Bands der frühen 80er. Auf ihrem <a href="http://www.myspace.com/delgadogoerl">Profil bei MySpace</a> nennen sie ihre Karriere daher auch der 30-jährigen Krieg und treffen damit den Kern ihrer gemeinsamen Zeit selbst. Ihr letztes Album <em>Fünfzehn neue DAF-Lieder</em> ist 2003 auf ein sehr geteiltes Echo getroffen, die einen werfen den beiden vor sich nicht weiterentwickelt zu haben, die andern feiern die Linientreue. Aber anders als die anderen waren Gabi Deldado-López und Robert Görl eigentlich schon immer, ich jedenfalls schätze die offene bis abgedrehte Art die Dinge zu kommentierten setzt sich in ihrem Stil und ihren Texten fort. Ihr jüngstes Album <em>Das Beste von DAF</em> machte jedenfalls wieder Lust auf mehr. Wer sich eingehender mit der Band, den Texten und ihrer Geschichte auseinandersetzt wird feststellen können was ich meine. Empfehlenswerte Interviews der Neuzeit findet ihr bei <a href="http://www.treffpunkt-schwarz.de/interview-mit-daf">treffpunkt-schwarz</a> und bei <a href="http://www.laut.de/DAF">laut.de</a></p>
<p>Auf die beiden Neuerscheinungen von No More und DAF werde ich ich sicherlich nochmals eingehen, bis dahin bleibt zu hoffen, das man sich am Donnerstag Abend im Pulp sieht. Ich beschloss schon 2009 mir das nicht entgehen lassen würde, denn es ist das einzige Konzert in NRW. Wer noch dabei sein möchte sollte die Gelegenheit beim Schopfe ergreifen, das Konzert scheint noch nicht ausverkauft und kann für <a href="http://www.pulp-duisburg.de">24€ an der Abendkasse</a> besucht werden.<br />
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		<title>Musikperlentaucher - Tauchgang #10</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 17:14:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dunkle Klänge]]></category>
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		<description><![CDATA[Skeletal Family - Promised Land Ein kalter Dezember in Keighley 1982. In der englischen Kleinstadt in West Yorkshire treffen sich Anne-Marie Hurst, Stan Greenwood, Roger Nowell, Ian Taylor und Steve Crane und gründen die Skeletal Family (skelettartige Familie). Die charismatische Frontfrau gibt der Band ihre einzigartige Stimme und der Sound ist so typisch für den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3 class="postheader">Skeletal Family - Promised Land</h3>
<p>Ein kalter Dezember in Keighley 1982. In der englischen Kleinstadt in West Yorkshire treffen sich <em>Anne-Marie Hurst, Stan Greenwood, Roger Nowell, Ian Taylor</em> und <em>Steve Crane</em> und gründen die Skeletal Family (<em>skelettartige Familie</em>). Die charismatische Frontfrau gibt der Band ihre einzigartige Stimme und der Sound ist so typisch für den Goth der 80er. Miss Big Hair, wie ich Anne-Marie liebevoll wegen ihrer tollen Frisuren nenne wechselte 1986 in ihr neues Projekt Ghost Dance und konnte in den kurzen 3 Jahren ein Zeichen setzen, an das die neu besetzte Band nie heranreichen sollte, die sich nach zahlreichen Umbesetzungen auflöste. 2002 wurde die Skeletal Family neu gegründet und veröffentlichte mit neuer Sängerin 2009 das Album »Love, Hope &amp; Despair«. Das Lied »Promised Land« ist eins meiner unzähligen Lieblingslieder, die mich immer wieder auf’s neue begeistern aber nur einen Ausschnitt einiger großartiger Alben sind. Wer die Familie noch nicht kennt, sollte unbedingt nach den Alben <em>»</em>Futile Combat« (1985) oder <em>»</em>Burning Oil« (1984) Ausschau halte, die meiner Meinung die Besten der Band sind.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=41AqlPjc-Wc">http://www.youtube.com/watch?v=41AqlPjc-Wc</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=41AqlPjc-Wc"><img src="http://img.youtube.com/vi/41AqlPjc-Wc/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
<h3 class="postheader">DAF - Der Mussolini</h3>
<p>Wuppertal 1978. Die Stadt ist bekannt für ihre musikalischen Talente… Nein, eigentlich nicht. Aber zu diesem Zeitpunkt gründete sich hier DAF, die Deutsch-Amerikanische Freundschaft. Rückblickend sind sie die Initiatoren des Elektropunk, der EBM und der ersten deutschen Wave-Welle. Damals hielt man sie nur für zwei weitere Spinner, die höchstens in Punk-Kreisen Anerkennung fanden und aus experimenteller Musik später auch kommerzielle Erfolge zauberten. Ihre Texte waren immer schon provokant diffus. Das Stück Der Mussolini bringt die Kraft und Energie die mit den äußerst konfusen Sprechtexten harmoniert gut auf den Punkt. Heute werden sie als musikalische einflussreiche Band gehandelt die nicht nur den minimalistischen Sound des späten Wave kennzeichneten, sondern auch Vorreiter der neuen Deutschen Welle und des Techno sind, obwohl sie von dessen Inhaltslosigkeit meilenweit entfernt sind. »<em>Das ist ein Stück, bei dem es um die Austauschbarkeit von Ideologien handelt</em> […] <em>Es wäre für uns ganz einfach gewesen zu sagen: »Wir sind gar keine Nazis!« Aber das haben wir eben nicht gesagt. Das wollten wir auch nicht.</em>«. Ein Stückchen deutsche Musikgeschichte gepaart mit Vergangenheitsbewältigung.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=olU40fxAXZs">http://www.youtube.com/watch?v=olU40fxAXZs</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=olU40fxAXZs"><img src="http://img.youtube.com/vi/olU40fxAXZs/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
<h3 class="postheader">Kontrast - Einheitsschritt</h3>
<p>Der Independent Klassiker der eigentlich auf jeder guten Party gespielt wird ist schon ein ganz eigenes Stückchen Musik, weil es die schwarze Szene dort packt, wo es weh tut. An der eigenen Eitelkeit. Die offensichtliche Ironie und die gute Portion Schwarzhumor entgeht den meisten Zuhörer, so das es nicht weiter verwunderlich ist, wenn das Stück auf unterschiedlichste Kritiken stößt. »<em>Gerade zu »Einheitsschritt« haben wir die verschiedensten Statements zu hören bekommen — von absoluter Begeisterung bis hin zur größtmöglichen Verachtung und der Frage, was wir uns denn einbilden würden, die Schwarze Szene so zu verunglimpfen. Ich finde nach wie vor, dass Ironie ein sehr passendes Stilmittel ist, um auf Dinge aufmerksam zu machen, über die man sich geärgert hat</em>.« Im Falle einiger schwarzen Splittergruppen mag man vermuten, das es wirklich 3 Schritte vor und 4 Schritte zurück geht, aber das nur am Rande. Die 1992 gegründete Band nannte sich ursprünglich <em>ISECS</em> und änderte 1999 ihren Namen in Kontrast, daher das Stück Einheitsschritt unter dem Namen ISECS entstanden und entzieht sich dem Zuhörer vielleicht aus Mangel an Quellen. (<a href="http://www.einheitsschritt.de/">Internetseite der Band</a>)</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Ry9Zndd3JNE">http://www.youtube.com/watch?v=Ry9Zndd3JNE</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Ry9Zndd3JNE"><img src="http://img.youtube.com/vi/Ry9Zndd3JNE/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
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		<title>Subkultur! - Electronic Body Music (EBM)</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 15:13:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[SubKultur!]]></category>
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		<description><![CDATA[EBM steht für Electronic Body Music und wird vornehmlich von der als Techno-Grufties benannten Spezies bevorzugt. Entstand 1980 mit Aufkommen der ersten bezahlbaren Synthesizern, wie dem Korg MS-20. Frisurentechnisch recht unspektakulär, tragen Brikettfrisur, auch Flattop genannt. Sehen alle ein bisschen aus wie der junge Dave Gahan bei der Bundeswehr, obwohl der nie gedient hat und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2008/10/pouppae_fabrikk.jpg" rel="shadowbox[sbpost-894];player=img;" title="pouppae_fabrikk"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-thumbnail wp-image-544" title="pouppae_fabrikk" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2008/10/pouppae_fabrikk-102x150.jpg" alt="" width="102" height="150" /></a>EBM steht für Electronic Body Music und wird vornehmlich von der als Techno-Grufties benannten Spezies bevorzugt. Entstand 1980 mit Aufkommen der ersten bezahlbaren Synthesizern, wie dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Korg_MS-20">Korg MS-20</a>. Frisurentechnisch recht unspektakulär, tragen Brikettfrisur, auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Irokesenschnitt#Der_Flat">Flattop</a> genannt. Sehen alle ein bisschen aus wie der junge <a href="http://www.depechemode.de/">Dave Gahan</a> bei der Bundeswehr, obwohl der nie gedient hat und deren Musik höchstens Einstiegsdroge ist. Aus anfänglichem Pogo entwickelte sich der marschierende Zweischritttanz der ihn auf der Tanzfläche charakterisiert, wo er ja eigentlich gar nicht gesehen werden will, denn sein Lieblingsmuster ist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tarnkleidung">Camouflage</a>. Vorschlaghammer und Maschinenteile nutzt er als T-Shirt Audruck und lässt keine Rückschlüsse auf seine Berufswahl zu. Obwohl oft mit brauner Soße verwechselt, hat der EBMler damit nichts zu tun. Als Ableger entstand mitte der 90er Jahre Techno. Der EBMler hörte <em>Front 242</em> und <em>Nitzer Ebb</em>, hört jetzt <em>Spetsnaz</em> und <em>Dupont</em>.<span id="more-894"></span></p>
<p>So gesehen ist EBM kein Musikgenre das aus irgendetwas entstand sondern beschreibt eher eine Vielzahl von Musikrichtungen und ist daher als Oberbegriff anzusehen, der elektronisch erzeugte und tanzbare Musik umfasst. Von manchen Kritikern auch Aggrepo betitelt, weil der Musik eine gewissen Agressivität zugrunde liegt, wobei hier von einer kreativen Form die Rede ist. Klar und tief gesprochene Texte, die mitunter gegrölt werden vermischen sich häufig mit Samples die aus dem dritten Reich stammen. Aufgrund dieser Tatsache und ihres Kleidungs– und Frisurenstil, wird der EBMler fälschlicherweise der rechten Szene zugeordnet.</p>
<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2008/11/button_ebm2007_shop.jpg" rel="shadowbox[sbpost-894];player=img;" title="button_ebm2007_shop"><img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-896" title="button_ebm2007_shop" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2008/11/button_ebm2007_shop.jpg" alt="" width="250" height="250" /></a>Das Stück <a href="http://de.youtube.com/watch?v=1mC2xAt56_U">Body to Body</a> von Front 242 wird gerne als Initialzündung der Bewegung betrachtet, ich persönlich halte aber das Umfeld um die Deutsch amerikanische Freundschaft (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsch_Amerikanische_Freundschaft">DAF</a>) für ausschlaggebender die mit Ihrem Album <em>Die kleinen und die Bösen</em> etwa 1980 einschlugen. Das Stück »Verschwende deine Jugend« ist stilprägend. Ein harter und schneller Beat, der von einem Synthieteppich getragen wird gepaart mit Sprechgesang und kontroversen Texten. Die parallel entstandene Industrial Bewegung, die sich zu dieser Zeit in Bands wie <a href="http://www.throbbing-gristle.com/">Throbbing Gristle</a> manifestiert spendet ebenso Einflüsse und Songs bei.</p>
<p>Somit konzentriert EBM meiner Meinung nach tanzbares aus vielen anderen elektronischen Musikrichtungen. Massentauglichere und Sinnfreiere Genres mündeten dann im Techno und später in der Rave Musik, die aber mit den Ursprüngen nichts mehr zu tun haben.</p>
<p>Ob zuerst die Musik oder das Outfit war, bleibt ungeklärt. Meiner Meinung nach die Musik, die mit ihrer militärischen Ader die Wahl der Kleidung beeinflusst hat. Anspielungen auf Militär und Krieg, sowie die Vergangenheit sind provokantes Mittel, das in Form von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gebrochene_Schrift">Frakturschriften</a>, <a href="http://www.oi-no-warning.de/kleidung.htm">Bomberjacken</a> und <a href="http://www.dmusastore.com/t-about.aspx">Doc Martens</a> Verwendung findet, mit den idealen oder politischen Interessen der EBMler nichts zu tun haben sondern nur Ausdruck von Protest und Abgrenzung von der Norm der Gesellschaft sind und damit genauso ein Teil der schwarzen Gemeinde sind wie die anderen Individualisten und Randgruppen.</p>
<h6>(Quellen: Der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Electronic_Body_Music">Artikel</a> bei Wikipedia ist sehr lesenswert, Bild von <a href="http://www.outofline.de">Outofline</a>)</h6>
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