Zugegeben. Der Titel des Artikels ist ein wenig überzogen, erwartet man doch einen handfesten Skandal oder Verdrehung der Tatsachen als mich der Zillo für einen Artikel über das Thema “Cyber-Gothic” interviewte. Nichts davon ist eingetreten. Und doch gibt es eine ganze Wahrheit, denn das, was in der Juli/August-Ausgabe zu lesen gab, ist nicht das vollständige Interview.
Es begann mit einer Nachricht von Daniel Dreßler, der als Autor für den Zillo tätig ist. Ich gebe zu, dass ich skeptisch war, erwartete ich eine oberflächliche Darstellung des Status Quo der Cyber-Szene. Ich wurde eines besseren belehrt. Die Fragen, die mich per E-Mail erreichten, hatten es in sich und zeigten, dass sich hier jemand ernsthaft und kritisch mit dem Thema auseinandersetzen möchte. Ich beantwortete alle Fragen und war gespannt, wie viel davon und in welchem Zusammenhang Daniel in seinem Artikel verarbeiten würde.
Das Ergebnis hat mich positiv überrascht, denn der Artikel versucht tatsächlich dem Phänomen “Cyber” objektiv auf den Grund zu gehen. Daniel hat Befürworter und Gegner der Szene zu Wort kommen lassen und so beiden Seiten dieser “Bewegung” eine Plattform geboten. Der Artikel zeigt ein überraschend hohes Niveau, das ich zunächst nicht erwartet habe. Sicher, ich bin in einigen Punkten nicht seiner Meinung, aber das muss ich auch gar nicht, denn ein solcher Artikel lässt immer Raum für die eigene Sicht der Dinge.
Ich möchte das Thema “Cyber Gothic” mit diesem Artikel für mich abschließen, denn in zahlreichen Diskussionen hier im Blog wurde das Phänomen gründlich durchleuchtet. Im folgenden Interview und meinem Fazit zeige ich, warum ich das Thema abschließen möchte: Den ganzen Artikel lesen… »








