Wie entsteht eigentlich so ein Klischee? Und vor allem, warum drängen sich immer mehr Jugendkulturelle Szene in das mediale Licht der Öffentlichkeit? Ein Klischee ist eine übertriebene Vorstellung der Realität, die häufig durch ein überbeanspruchtes Bild oder Stilmittel ausgelöst wird. Seitdem der visuelle Markt mit immer neuen Marotten einiger Menschen gefüttert werden will um die Zuschauer zu beeindrucken, rücken Jugendkulturelle Szenen wieder in der Vordergrund und werden ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt, obwohl sie das in der Regel ablehnen.
Neulich stolperte ich über folgende Anzeige: „Sexy Mädels für HOT5 (ProSieben) gesucht! Jetzt bewerben! […] Für die bekannte Kult-Rubrik „Hot5” bei ProSieben taff werden wieder Teilnehmerinnen im Alter von 18–29 Jahren aus ganz Deutschland gesucht! […] Die kommenden Ausgaben von HOT5 stehen jeweils unter einem Motto.„1
Hot 5 ist eine Rubrik die im Rahmen der Sendung taff gezeigt wird, bei der es um die weibliche Selbsteinschätzung und deren Wirkung auf Männer geht. Sie sollen ihre Wirkung auf Männer einschätzen, die sie dann in einem zweiten Schritt „ranken”. Ein Blick in die jüngste Staffel vom Dezember 2009 wirkt auf mich wie ein Fleischbeschau, bei dem sich die vorwiegend sehr jungen Mädchen von etwa gleichaltrigen Männern bewerten lassen. Die meisten davon sind nach eigenen Angaben in der Model-Branche tätig und versuchen vielleicht ihren Bekanntheitsgrad zur erhöhen oder ihren Geldbeutel zu bereichern, vielleicht auch aus Spaß an der Freude doch ohne sich ein genaues Bild davon zu machen welche Wirkung sie dabei auf den Zuschauer haben. Letztendlich bestimmt ja Regie und Produktion wie etwas dargestellt wird. Den ganzen Artikel lesen… »
- Quelle: Internetseite der Casting Agentur vom 04.02.2010 — Titel: Sexy Mädels für HOT5 (ProSieben) gesucht! Jetzt bewerben! [↩]