18 September

Gastkritik bei 49suns - Fucking Berlin

Kategorie: Vernetzt2 Kommentare

Haus im HydeparkEs ist schon eine Ehre, wenn man den Blog eines ande­ren dazu benut­zen darf, einen Bei­trag zu schrei­ben und dort zu ver­öf­fent­li­chen. Obwohl man als Blog­ger mit der Soft­ware ver­traut ist, hat man immer ein wenig Bam­mel davor, etwas kaputt zu machen. Im Zuge ihrer Eng­land­reise suchte Julia von 49suns dann auch wil­lige Gast­au­to­ren, die bereit waren einen Arti­kel in ihrem Blog zu ver­fas­sen. Selbst­ver­ständ­lich habe ich mich ange­bie­dert um end­lich ein­mal mei­nen ers­ten Gast­bei­trag zu verfassen.

Obwohl wir rein the­ma­tisch ähnli­che Inter­es­sen haben unter­schei­den wir uns doch in vie­len Punk­ten, so habe ich mich inten­siv in ihrem Pro­fil umge­se­hen um etwas zu fin­den, was Julia inter­es­siert und wor­über ich schrei­ben konnte. Die Muse traf mich beim Begriff lesen und ich erin­nerte mich an ein Buch, das mich durch den Urlaub in Eng­land beglei­tete. Ich las es am Flug­ha­fen, im Flug­zeug, im Stan­sted Express, in der Tube, im Hotel und auch im Hyde­park, in direk­ter nähe zu dem Haus, was auf dem Bild zu sehen ist.

Zu ende gele­sen habe ich das Buch dann tat­säch­lich auf der Rück­reise, und muss sagen, ich hätte mir mehr davon ver­spro­chen. Aber lest doch mei­nen Gast­bei­trag Sonia Rossi — Fucking Ber­lin bei 49suns. War eine echt geile Sache die­ser Gast­bei­trag, war sogar rich­tig auf­ge­regt beim Veröffentlichen.


10 Juni

Christiane F - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

christianeNoch bevor der Punk Deutsch­land erreichte, über­schwemm­ten harte Dro­gen die Repu­blik wie eine dunkle Wolke. Erst schlei­chend, dann tot­ge­schwie­gen und baga­tel­li­siert star­ben 1977 in Ber­lin 84 Men­schen an einer Über­do­sis Heroin. Die Geschichte der Chris­tiane Fel­sche­ri­now ist nur eine von den vie­len Tra­gö­dien die­ser Zeit.

Auf einem Trö­del­markt­be­such bin ich über eine Erst­aus­gabe des Buches Wir Kin­der vom Bahn­hof Zoo gesto­ßen, meine eigene ist seit Jah­ren nicht mehr zu fin­den. Auch nach Jah­ren fas­zi­niert mich immer noch die Ein­dring­lich­keit der Bil­der, die die­ses Buch in mei­nem Kopf erzeugt, viel­leicht ist es ein Grund dafür, dass ich nie­mals Inter­esse an Dro­gen hatte. Nach bereits 2 Wochen hatte ich erneut das Ende erreicht. Zur Abrun­dung mei­ner Ein­drü­cke habe ich mir noch mal eine alte Auf­nahme des gleich­na­mi­gen Films ange­schaut, Grund genug also, von Chris­tiane F., ihrem Leben, dem Buch und dem Film zu berich­ten. Bei mei­ner Recher­che ist mir auf­ge­fal­len wie Prä­sent die Per­son Chris­tiane F. auch heute noch ist. Neu­er­li­che Skan­dale füh­ren offen­bar zu immer wie­der zu neuen Inter­views und Por­traits. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


13 Mai

Matzke und Seeliger: Gothic!

Kategorie: WortkunstKeine Kommentare

Eine ganze Zeit lang habe ich gebo­ten und mit­ge­fie­bert, bis ich eine Aus­gabe von Gothic! in den Hän­den hal­ten durfte. Das Buch von Peter Matzke und Tobias See­li­ger das schon im Vor­feld immer wie­der als Stan­dard­werk für die deutsch Gothic-Szene ange­prie­sen wurde, sollte nun auch den Weg in mein Bücher­re­gal machen. Die Szene in Deutsch­land aus der Sicht ihrer Macher heißt es im Unter­ti­tel und diese Aus­sage ist Pro­gramm. Das Buch ist Bei­trags und Kurz­ge­schich­ten­mä­ßig auf­ge­baut und liest sich stel­len­weise wie ein Blog in Papierform.

Mit Bei­trä­gen von Bruno Kramm (Das Ich), Mozart (Umbra et Imago), Sven Fried­rich (Dre­ad­ful Shadows) und Tho­mas Rai­ner (L” Ame Immor­telle) sowie vie­len ande­ren nam­haf­ten Künst­lern gibt das Buch tat­säch­lich rein nament­lich einen guten Schnitt durch die schwarze Szene im Jahre 2000.

Peter Matzke  und Tobias See­li­ger machen in ihrem Vor­wort deut­lich, das es sich nicht um Kom­pen­dium han­delt das kei­ner­lei lexi­ka­li­sche Anspruch erhebt, son­dern beim dem nur die soge­nann­ten Macher der Szene zu Wort kom­men. Den gan­zen Arti­kel lesen… »