27 Juli

Spontis Wochenschau #22

Spontis WochenschauNein, keine wei­te­ren Links zum schreck­li­chen Unglück in Duis­burg und keine Ent­hül­lun­gen durch Wiki­leaks. Eigent­lich war die Wochen­schau schon für Sonn­tag vor­be­rei­tet, musste aber mei­nen Gedan­ken zur Duis­bur­ger Tra­gö­die wei­chen.  Es jedoch noch Nach­rich­ten die nicht unter­ge­hen soll­ten, denn sonst ver­liert man zu schnell den Blick für die klei­nen Dinge im Leben. Blogs sind in der Medi­en­welt ange­kom­men, blog­gen gehört zum Zeit­geist und sind für Nach­rich­ten­ma­ga­zine wie die Aktu­elle Stunde des WDR eine Mög­lich­keit die Zuschauer an einer selbst initi­ier­ten Dis­kus­sion teil­ha­ben zu lassen.

Die Mög­lich­keit einige Kern­the­men der Sen­dung im Anschluss oder noch wäh­rend ihrer Aus­strah­lung zu nut­zen um seine Mei­nung kund­zu­tun, wird rege genutzt. Dabei sind viele Kom­men­tare meist gehalt­vol­ler als der eigent­li­che Blog­ein­trag selbst — Kom­men­tare pola­ri­sie­ren. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


8 November

Spielräume düster konnotierter Transzendenz

von Robert ForstKategorie: Wortkunst7 Kommentare

Wann immer die Wis­sen­schaft ver­sucht gesell­schaft­li­che Phä­no­mene zu erklä­ren wird es theo­re­tisch wenn es um Sub­kul­tu­ren und Jugend­sze­nen geht, wird es abs­trakt. Es gibt unzäh­lige tod­brin­gende Krank­hei­ten, ver­steckte Win­kel unse­rer Erde und die unend­li­chen Wei­ten des Welt­rau­mes, so dass ich mich frage, ob es keine span­nen­de­ren Dinge gibt. Das mensch­li­che Gehirn bei­spiels­weise ist immer noch nicht rich­tig erforscht, aber man ver­sucht trotz­dem seine Ver­hal­tens­wei­sen zu erklä­ren, die viel­leicht so gar nicht erklärt wer­den kön­nen. Aber gut, hät­ten sich bei­spiels­weise Otto Lili­en­thal an Kon­ven­tio­nen gehal­ten wür­den wir heute viel­leicht nicht flie­gen können.

Axel Schmidt, Klaus Neumann-Braun und Judith Platz star­te­ten 2004 den 336 Sei­ten star­ken Ver­such, Die Welt der Gothics zu ana­ly­sie­ren und zu erfor­schen. Dank Googles Buch­su­che gibt es nun einige Ein­bli­cke in das Werk, die ihr unbe­dingt sich­ten soll­tet, denn von lesen kann in mei­nem Fall nicht die Rede sein, jeden­falls nicht ohne Fremd­wör­t­er­le­xi­kon, da bin ich ganz ehr­lich. Manch­mal ver­mute ich, die schrei­ben­den ver­ste­cken sich hin­ter Wor­ten deren Bedeu­tung keine klare Stel­lung­nahme zulässt son­dern eher den Ver­such eine Situa­tion mög­lichst sach­lich zu umschrei­ben ohne Stel­lung zu bezie­hen. Streng wis­sen­schaft­lich also, obwohl es sich ja bei der beschrie­be­nen Sub­kul­tur um ein Stel­lung­nahme an sich han­delt. Den gan­zen Arti­kel lesen… »