Die Entwicklung einer Szene spiegelt sich auch immer in der Szenetypischen Musik wieder. Magazine schreiben erst über die Bands und interessieren sich dann für den Stil, den die Musiker ihren Fans vorleben und der von diesen häufig kopiert wird. Mit ihrem 1984 erschienen Album The Top widmet sich auch wieder eine große deutsche Jugendzeitschrift der Band The Cure und deckt schonungslos Fakten auf, die uns auch heute noch schockieren. Außerdem ist dieser Bericht auch die Einleitung einer kleinen Artikelserie zur Band The Cure und über die Fans und ihr Lebensgefühl, dem wir uns in einem der nächsten Artikel widmen. Den Text dieses Artikel muss man sich aber auf der Zuge zergehen lassen:
"Die Truppe auf der Bühne wirkt wie eine Trauerversammlung. Diverse bunte Schleifchen in Robert Smith” (25, Gesang, Gitarre) kreuz und quer toupierten Schopf sind der einzige Farbtupfer im Rabenschwarzen Bild von The Cure. Rosenkränze, die die Jungs tragen und ein dickes Priesterkreuz um Boss Roberts Hals sollen den Fans wohl Ernst und Feierlichkeit eines Cure-Gigs klarmachen.
Die scheren sich allerdings wenig um die andächtig-gesammelte Stimmung, mit der die Band zu Werke geht. Die schwarzen Cure-Vögel unterdrücken mit äußerster Selbstbeherrschung jede Regung und Bewegung, während sie ihren Schnellfeuer-Rhythmus und ihre glasklaren psychedelischen Töne aus ihren Instrumenten zaubern.« Den ganzen Artikel lesen… »





