29 April

Gothic Friday April - Resümee

Kategorie: Gothic Friday23 Kommentare

Gothic Friday 2011Die erste Runde der Top of the Goth, die selbst­er­nannte Abwand­lung der Top of the Pops, ist vor­über. Der April sollte den treuen und neuen Teil­neh­mern des Gothic Fri­day Ent­span­nung brin­gen, nach einer Reise in die Selbst­er­fah­rung sollte man sich ent­spannt einem guten Film oder einer inter­es­san­ten Cover-Version wid­men, um dar­aus eine Top 5 sei­ner beson­de­ren Lieb­linge zu zaubern.

Es hat uns wie­der sehr gefreut, dass 31 Teil­neh­mer sich die Zeit genom­men haben, einen durch­aus reprä­sen­ta­ti­ven Quer­schnitt der fil­mi­schen Meis­ter­werke (21 Teil­neh­mer) zu erstel­len oder sich  in der Bewer­tung neu inter­pre­tier­ter Lie­der nam­haf­ter Künst­ler (10 Teil­neh­mer) zu versuchen.

Das Resü­mee zeigt über­sicht­lich, was in schwar­zen Kinos lau­fen sollte und macht hör­bar, was sich Gothics gegen­sei­tig musi­ka­lisch zu bie­ten haben. Shan Dark hat sich Wein und einen Abend um die Ohren gehauen um die Aus­wer­tung der Filme ein­drucks­voll zu prä­sen­tie­ren, wäh­rend Robert es erneut ver­scho­ben hat, sich zu rasie­ren, womit er in einer gruf­ti­gen Fort­set­zung des »See­wolf« durch­aus als Ide­al­be­set­zung gel­ten dürfte. Wie dem auch sei, Vor­hang auf für das April-Resümee: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


13 September

Dunkle Deutsche Welle - Die wilden 80er

Sam­pler die ich kau­fen wür­den, meint Karn­stein wenn er von sei­ner Zusam­men­stel­lung für einen Sam­pler unter dem Motto Dunkle Deut­sche Welle — Deutsch­spra­chi­ges aus der Gruft spricht. Schmerz­lich ver­misst er Kon­zepte, die dem schwar­zen Able­ger der deut­schen Spra­che hul­di­gen und dies auf Sam­pler, Par­tys und Dis­co­the­ken einer brei­te­ren Öffent­lich­keit vor­stel­len. Und er hat recht. Wie recht er hat.

Wirft man ein Ohr in deut­sche Tanz­tem­pel, so erhält man schnell den Ein­druck, schwarze Musik ist ein eng­li­sches Phä­no­men und wenn sich mal etwas deutsch­spra­chi­ges auf die Tanz­flä­chen ver­irrt, so ist das nicht unbe­dingt das, was man sich wün­schen würde. Bei so man­cher stamp­fen­den Techno-Produktion die sich in einer schwar­zen Hülle in die Ohren der Zuhö­rer beißt, würde man eher von einer kon­se­quen­ten Ver­nich­tung der deut­schen Spra­che spre­chen kön­nen. Dabei bie­tet kaum eine andere Spra­che so viele Wör­ter, die dem Text so unglaub­li­che Mög­lich­kei­ten ein­räu­men etwas aus­zu­drü­cken. Es muss ja nicht immer gleich Lyrik oder Poe­sie sein, denn es gibt noch so viel dazwi­schen was auf  »Schrei mich an, das find ich schön, ich werd ganz geil, von dem Gestöhn, sei per­vers und sei obs­zön, wenn du vom Ficken sprichst, ist das so schön« ver­zich­ten kann. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


28 August

Mixtape-Wichteln endgültig

Wenn ich nickend vor dem Bild­schirm sitze, hat das eigent­lich nur zwei Gründe. Ent­we­der höre ich ein gutes Lied zu dem ich mei­nen Kopf rhyth­misch bewege, oder ich ver­leihe mei­ner Zustim­mung für gele­se­nes einen kör­per­li­chen Aus­druck. So wie bei endgueltig’s Idee zum Mixtape-Wichteln, denn auch ich habe damals nach der Schule vor dem Radio geklebt, um mir die bes­ten Lie­der von WDR 1 (da hieß es noch nicht Eins­live) mitzuschneiden.

Ich habe mich immer ganz schreck­lich dar­über geär­gert, wenn der blöde Mode­ra­tor dazwi­schen gela­bert hat, oder der Anfang bzw. das Ende durch irgend­wel­chen Unsinn ver­stüm­melt wur­den. Ich glaube ich habe »Depe­che Mode — Not­hing« geschätzte 20-mal mit­ge­schnit­ten, bevor ich eine Ver­sion mein Eigen nen­nen konnte, die ich auch nur annä­hernd auf einem Mixtape prä­sen­tie­ren konnte.

Die schlechte Nach­richt: Lei­der fiel die­ses Tape einem über­hitz­ten Kassetten-Rekorder im Frei­bad zum Opfer, die gute Nach­richt: Einige Tage spä­ter belohnte mich meine Schwes­ter zu mei­nem 15. Geburts­tag mit der CD »Music for the Masses«.

Jetzt ist es Zeit das Mixtape in die Ver­sion 2.0 zu erhe­ben, was Sascha in sei­nem Blog wie folgt erklärt:

1. Jeder der Lust hat hinterlässt einfach einen Kommentar.
2. Wenn die Anmeldephase vorbei ist (und dann ja ganz viele dabei sind) werde ich ein Thema bestimmen. Eventuell kann ich auch abstimmen lassen und einfach mehrere Vorschläge machen.
3. Dann gebe ich den Startschuss und ihr mixt ein Tape (natürlich eher eine CD) und brennt sie, tütet sie ein und
4. versendet sie.
5. Als Dank gibt es ein Mixtape für euch.

Bis zum 05.09. hat man Zeit bei End­guel­tig einen Kom­men­tar zu hin­ter­las­sen. Es sei dar­auf hin­ge­wie­sen, das nicht nur Blog­ger an die­ser Aktion teil­neh­men kön­nen, son­dern alle, die lie­ber Musik für sich spre­chen las­sen. Ob ich mit­ma­che oder nicht, könnt ihr euch sicher­lich denken.

(via free­Q­net)


24 April

Das Kind in Dir - Urlaub mit den Eltern

Das Kind in DirMitt­ler­weile ist Heu­nis Serie Das Kind in Dir in der fünf­ten Runde ange­langt und schon einige male an mir Vor­bei­ge­zo­gen, ich möchte aber diese Runde wie­der dabei sein, denn es geht um den gemein­same Urlaub mit den Eltern, den ich ganz beson­ders in Erin­ne­rung habe, denn wir sie jedes Jahr zum gleich Ort gefah­ren den Schwarzwald.

Meine Eltern hat­ten nie ein Auto und auch kei­nen Füh­rer­schein, so ver­reis­ten wir stets mit dem Zug. Ich emp­fand die Zug­reise immer als beson­ders span­nend, denn die Zug­stre­cke zum Schwarz­wald führt zu gro­ßen Tei­len direkt am Rhein ent­lang und gehört für mich auch heute noch zu eine der schöns­ten Zug­stre­cken in Deutsch­land. Von Frei­burg aus schlän­gelt sich der Zug geschickt durch die Täler des Schwarz­wal­des um viele span­nende Tun­nel und einige Höhen­me­ter hin­ter sich zu las­sen. Es gab für mich als Kind nichts auf­re­gen­de­res als das Pfei­fen des Zuges bevor er für Sekun­den in der Dun­kel­heit ver­schwin­det oder sich in den Hang ein­ge­bet­tet durch Täler und Schluch­ten schlän­gelt. So fuh­ren wir jedes Jahr in den Urlaub, der uns nicht nur an immer den glei­chen Ort führte son­dern auch in die glei­che Unter­brin­gung, einen klei­nen Bau­ern­hof in Saig nahe dem Örtchen Lenz­kirch. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


9 August

Blogparade: Anzeichen dafür, dass du zu viel online bist

blogparadeDer Konna wie­der. Erst lässt er sich unend­lich lange Zeit seine erste Blog­pa­rade ins Leben zu rufen, kün­digt an er würde keine mehr mach und jetzt pene­triert er schon mit sei­ner zwei­ten Parade. Sowas inkon­squen­tes! Ein Fähn­chen im Wind! Mit­ma­chen? Klar doch. Sein aktu­el­les Thema Anzei­chen dafür, dass du zu viel online bist ist nicht min­der inter­es­sant. Obwohl eigent­lich bin ich gar nicht zuviel online, ehr­lich. Die Flat­rate für das sur­fen im Inter­net habe ich nur, damit ich auch umsonst tele­fo­nie­ren kann.

Wer noch teil­neh­men möchte, kann das bis zum 6. Sep­tem­ber 2009 noch tun. Hier jeden­falls meine per­sön­li­chen 6 Dinge an denen ich merke, das ich zuviel online bin: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


15 Juli

Meine Lieblings-Liedtextzeile

blogparadeWenn cimd­dwc schon denkt, er könne eine Blog-Parade star­ten dachte ich mir das ich daran teil­neh­men könnte, denn musi­ka­li­sche Para­den üben einen unfass­ba­ren Reiz auf mich aus. Er möchte wis­sen, wel­che Lied­zeile ich beson­ders gut finde und wel­chen Ein­druck sie hin­ter­las­sen hat. Dazu soll ich mich auf einen Song beschrän­ken, was ich per­sön­lich für die Schwie­rigste Auf­gabe hal­ten, denn es gibt reich­lich Zitate die mir aus der Seele spre­chen, schließ­lich ist das neben den Klän­gen eine Haupt­auf­gabe der Musik, die ich beson­ders schätze.

Ich habe dazu mei­nen Musik­ma­na­ger (Helium) geöff­net und mir eine Liste der Lieb­lings­lie­der zusam­men­stel­len las­sen, die ich im Shuffle-Modus gestar­tet habe. Für die erst beste Lied­zeile die mich beein­druckt wollte ich mich ent­schei­den. Blöd nur, das die Che­mi­cal Bro­thers mit Hey Boy, Hey Girl das Ren­nen mach­ten das bekannt­lich nicht allzu viel und dazu beein­dru­cken­den Text ent­hält. Da half nur ent­schie­de­nes sprin­gen zum nächs­ten Song: Sal­ta­tio Mor­tisFal­sche Freunde (Video). Da viel es mir wesent­lich leich­ter eine ent­spre­chende Text­zeile zu fin­den und mir über die Wir­kung auf mich Gedan­ken zu machen und diese in Worte zu fas­sen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


11 Juli

Der Kaffee am Morgen

blogparade

Das erste was ich mache wenn ich an mei­nem Com­pu­ter sitze ist nicht etwa einen Arti­kel zu schrei­ben son­dern mit einer Tasse Kaf­fee den Goog­le­re­a­der und die von mir abonier­ten Feeds zu lesen. So auch ges­tern als ich über die erste Blog-Parade von Roberto Mül­ler Der Kaf­fee am Mor­gen gestol­pert bin, da die Tasse zu die­sem Zeit­punkt so gut wie leer war erin­nerte mich der Arti­kel daran, nachzuschenken.

Eben war ich noch beim Fri­sör, den ich heute mor­gen fast ver­schla­fen hätte und komme daher erst jetzt zu mei­nem Fee­dre­a­der Kaf­fee, den ich aber über­springe um mich gleich un in Kürze Rober­tos klei­ner Parade zu wid­men, ich habe ein­fach Lust dazu und das noch vor dem Lesen! Wer Lust hat, kann selbst eine Teil­nahme bis zum 1.8.2009 anstre­ben und einen Track­back zur Rober­tos Blog set­zen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


3 Juli

Sommer 1987 - Spontis Mixtape

beetFreeQ blogparade

Es ist 34 Grad in die­sem Juli 1987, noch haben die Ferien nicht begon­nen, aber die Sonne brennt so gna­den­los vom Him­mel, das selbst das Ei nicht in der Pfanne bleibt. Die Schule an die­sem Frei­tag ist vor­bei. Hit­ze­frei. Sol­che Gele­gen­hei­ten haben wir immer genutzt, den Nach­mit­tag im Frei­bad zu ver­brin­gen. Ich habe mich dann immer an die coo­len Jungs mei­ner Schule ran­ge­han­gen, denn die hat­ten einen Kas­set­ten­re­cor­der. Jeder der was auf sich hielt, hatte ein selbst gemischte Kas­sette dabei, wenn die gespielt wurde und die Leute die Mischung cool fan­den, war man ein Held.

beet­FreeQ hat die­ses Phä­no­men der Jugend auf­ge­grif­fen und eine Blog­pa­rade mit dem Titel Das per­fekte Mixtape draus gemacht. Von den kos­ten­lo­sen Online-Diensten, die eine eigene Zusam­men­stel­lung von Musik anbie­ten habe ich mich für groo­ve­shark ent­schie­den, denn das bie­tet die größte musi­ka­li­sche Aus­wahl. Ein Thema und rund eine Stunde Lauf­zeit schränk­ten meine per­sön­lich Aus­wahl zwar ein, war aber zu bewerk­stel­li­gen. Wo ich mir so das Wet­ter angu­cke und im Radion was von Feri­en­be­ginn höre, muss ich gleich an das Frei­bad den­ken in das ich seit mei­ner Jugend gehe. Aus meine Erin­ne­rung (ohne den Anspruch auf chro­no­lo­gi­sche Rich­tig­keit der Daten) habe ich ein Mixtape zusam­men­ge­stellt wie ich auch damals ein beses­sen habe. Wer noch mit­ma­chen möchte, hat bis zum 31.07.2009 Zeit. Hier jeden­falls meine per­sön­lich Inter­pre­ta­tion: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


29 Mai

Blogparade: Die schönsten Zitate von Bloggern

blogparadeKon­n­a­fu­zius hat wie­der zuge­schla­gen. Eine Blog­pa­rade mit Niveau in der es darum geht, die schöns­ten Zitate von ande­ren Blog­gern aus­zu­su­chen und nie­der­zu­schrei­ben, für die nähere Ewig­keit. Frei nach sei­ner ursprüng­li­chen Idee Zitate aus der Blo­go­sphäre. Eine sehr geschickte Idee und Ant­wort auf die Aktion Ein Herz für Blogs, die sei­ner­zeit vom Style­spion ins Leben geru­fen wurde und für eine bes­sere Ver­lin­kung unter­ein­an­der sor­gen soll.

So rich­tig blöd ist nur die Tat­sa­che, das ich erst spät von der Blog­pa­rade erfah­ren habe und dann noch die Auf­gabe auf die leichte Schul­ter genom­men habe. Konna hatte zwar erwähnt das es nicht leicht wer­den würde, aber Anlei­tungs­weg­schmei­ßer Robert hat das natür­lich höf­lichst igno­riert. So habe ich mich echt schwer getan Zitate, die mich per­sön­lich beson­ders Beein­druckt haben, her­aus­zu­su­chen um sie in die Blog­pa­rade mit ein­flie­ßen zu las­sen. Schließ­lich höre ich mir selbst am liebs­ten zu, aber Selbst­zi­tate sind wohl nicht gerne gese­hen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


25 Mai

Blogparade: Video killed the Radiostar

blogparadeDas ist nicht nur ein Titel für ein eben sol­ches Video von den Bugg­les, son­dern auch Motto für eine neue Blog­pa­rade der Hasen­farm. Videos töten die Radio­kul­tur, pro­phe­zeite die Band 1979, sie soll­ten recht behal­ten. Doch mitt­ler­weile sind wir wie­der wei­ter. Die Musik­sen­der kön­nen nicht mehr von dem abspie­len von Musik­vi­deos leben, die Wer­be­ein­nah­men bre­chen weg und immer wie­der ver­sucht man sich mit Han­dy­wer­bung und neuen größ­ten­teils schwach­sin­ni­gen For­ma­ten über Was­ser zu hal­ten. 2005 hätte die Bugg­les mit Youtube kil­led the Video­star viel­leicht einen neuen Hit lan­den können.

Die Hasen­farm möchte, das ich meine ech­ten Video­schätz­chen auf YouTube mit ande­ren Nut­zern teile und in einen Bei­trag ein­bin­den. Dabei spielt es keine Rolle, wel­cher Art das Video ist, sei es Stumm­film, Comic oder was auch immer. Das ich in mei­nem Fall sofort an ein Musik­vi­deo gedacht habe, liegt auf der Hand. Die Suche nach Schätz­chen der Video­kunst ist einer mei­ner Zeit­fres­ser Num­mer Eins, bei einem Besuch emp­fehle ich mir regel­mä­ßig die Uhr genau im Blick zu behal­ten, kommt es doch öfter vor das ich die Zeit ver­gesse. Ich habe es mir nicht leicht gemacht, ein ent­spre­chen­des Fund­stück aus­zu­gra­ben um einen adäqua­ten Bei­trag leis­ten zu kön­nen, viel zu groß scheint die Aus­wahl. Manch­mal ist der erste Gedanke doch der Beste und so habe ich mich für Bet­tina Weg­ners — Kin­der ent­schie­den, das mir aus irgend­ei­nem Grund gleich in den Sinn gekom­men ist. Den gan­zen Arti­kel lesen… »