26 Januar

Spontis Wochenschau #03

Herr­lich. Immer noch ist es schön kalt und fros­tig, dun­kel und schat­tig. Meine Welt. Eigent­lich eine sehr schöne Woche, denn Frei­tag war die Gele­gen­heit güns­tig um einen Tag aus­zu­span­nen und am Don­ners­tag Abend schön in mei­nem Lieb­lings­la­den abzap­peln zu gehen. Pikes sind übri­gens im Win­ter lebens­ge­fähr­lich, aber das nur am Rande. Rein The­ma­tisch dreht sich dies­mal alles um den Schwer­punkt Netz­welt, denn seit ELENA am Start ist, wird im gro­ßen Stil gesam­melt. Infor­melle Selbst­be­stim­mung adé.

Neu­lich habe ich mich mit einem Kol­le­gen unter­hal­ten, der schon seit einer Weile plant einen Inter­net­seite zu eröff­nen für die vie­len klei­nen Pro­gramme die er so schreibt, doch er hat Angst vor Abmah­nun­gen, Kon­trol­len, Geset­zen und juris­ti­schen Fall­stri­cken. Zu recht, als Betrei­ben­der oder Schrei­ben­der ist man leich­tes Ziel für die Könige der Abmahn­in­dus­trie, ein­mal nicht auf­ge­passt, ein­mal das fal­sche geschrie­ben. Grund genug infor­miert zu sein. Denn Fluch und Segen lie­gen oft­mals sehr nah bei­ein­an­der. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


17 November

Weniger Spreu, mehr Weizen!

Kategorie: Ansichtssache10 Kommentare

800px-Wheat_close-upJetzt lese ich gerade zum dritten mal den Artikel von Robert Basic, der nach dem Verkauf von basicthinking in seiner neuen Umgebung Written in Basic bloggt. Der sogenannte A-Blogger gilt als Meinungsschleuder der deutschen Blogosphäre  und schreibt in seinem Artikel Was ist aus den Blogs geworden? über den vergangenen Hype um Blogs.  Immer wieder das gleiche Thema. So schießt es mir ständig durch den Kopf. Die Vermischung von Medien, Journalismus und Blogs geht mir schon eine ganze Weile gegen den Strich. Immer wieder wird da behauptet, der Blogger messe sich mit dem Journalisten, Blogs im allgemeinen wären ein konkurrierendes Medium zu den klassischen Medien oder für manche sogar eine Chance zur Selbstständigkeit.

Geht es nicht in erster Linie darum, seiner eigenen Meinung eine Plattform zu verleihen? Nur weil eine Hand voll Blogs über den persönlichen Anspruch hinaus gewachsen ist und ernsthaft versucht, mit journalistischem arbeiten von der Meinung zur Tatsache zu avancieren fürchten die Professionellen um ihre Daseins-Berechtigung und wettern immer wieder fleißig gegen Blogger, bevorzugt gegen solche, die am Ende der Kette stehen und sich nicht unbedingt zu wehren wissen.

Völlig richtig schreibt Basic: "Dabei sollte man nicht ver­ges­sen, dass diese Einn­or­dungs­ver­su­che häu­fig sei­tens der Medi­en­schaf­fen­den kamen, die im Mus­ter »Wirt­schaft­lich­keit und Mas­sen­wir­kung” den­ken. Ein irgend­wie komi­scher Ver­gleich, als wür­den alle Blog­ger nur nach Wirt­schaft­lich­keit und Mas­sen­wir­kung streben

Denn mei­ner Mei­nung nach ist die Gewinn­ori­en­tie­rung der Tod eines jeden Blogs. Ein bezahl­ter Blog­ger, der von sei­ner Tätig­keit lebt kann sich eben nicht immer erlau­ben sei­ner Mei­nung eine Platt­form zu ver­lei­hen, denn sonst würde er ja viel­leicht in irgend­eine Hand bei­ßen, die ihn füt­tert. Das führt viel zu oft zum voll­stän­di­gen Ver­lust der Glaub­haf­tig­keit, wie einige Pro­mi­nente Fälle immer wie­der zei­gen. Als Leser eines Blogs bin ich ja immer daran inter­es­siert, was der Schrei­ber denkt und wel­che Mei­nung er ver­tritt. Ich möchte nicht unter­schei­den müs­sen zwi­schen ech­ten Arti­kel und Wer­be­ar­ti­keln. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


13 September

Blogrolle

Kategorie: Keine Kommentare

Spon­tis liest gerne. Jetzt keine Bücher, dafür fehlt mir lei­der viel zu oft die Geduld. Nichts desto trotz nutze ich gerne meine freie Zeit um zu lesen was andere Men­schen mit glei­chen oder ähnli­chen Inter­es­sen schrei­ben. Das Blog­gen selbst lebt von der Ver­net­zung unter­ein­an­der, jetzt aber Links zu ande­ren Blogs aus rei­ner Gefäl­lig­keit zu set­zen, oder nur um auch dort in die Blo­grolle auf­ge­nom­men zu wer­den ent­behrt jeder Logik und ist nur was für lächer­li­che Wer­be­agen­tu­ren, die ver­su­chen einen Blog als Wer­be­mit­tel zu missbrauchen.

Ich benutze den Google Rea­der um allen ande­ren zu fol­gen, da es von Über­all aus ver­füg­bar ist und für meine Zwe­cke voll­kom­men ausreicht.