5 September

Gothic Friday: Gewinne, Gewinne, Gewinne

Gothic Friday 2011Wie ver­spro­chen, wird es auch in der 2. Jah­res­hälfte des Gothic Fri­day wie­der einige Sach­preise geben, die wir euch zur Ver­fü­gung stel­len. Ganz beson­ders freuen wir uns über einige Spen­den von inter­es­sier­ten Men­schen, die von der Idee begeis­tert sind und ihren Teil dazu beige­tra­gen haben um die Attrak­ti­vi­tät für alle Teil­neh­mer zu erhö­hen. Wenn auch du etwas spen­den möch­test um die Jah­res­aus­lo­sung, die im Januar 2012 statt­fin­det, zu berei­chern, schreib ein­fach eine Nach­richt über das Kon­takt­for­mu­lar, wir wür­den uns sehr freuen!

Wir las­sen den Bei­trag daher ganz bewusst »offen« und ergän­zen wei­tere Spen­den oder Preise bis zum Ende des Pro­jek­tes. Die Anzahl und den Umfang der Gewinn­pa­kete machen wir von der Teil­neh­mer­zahl und der Anzahl der Spen­den abhän­gig. Die Teil­nah­me­be­din­gun­gen in Kürze: Bis auf die Initia­to­ren Shan Dark und Robert, nimmt jeder an der Ver­lo­sung teil, der inner­halb der gesetz­ten Frist einen Bei­trag ein­reicht, abgibt oder auf sei­nem eige­nen Blog ver­öf­fent­licht. Die Anzahl der Teil­nah­men bestimmt die Anzahl der Lose, die sich spä­ter im Topf der Zie­hung befin­den. Jede Teil­nahme erhält ein Los und hat damit die Chance auf einen Gewinn, häu­fi­gere Teil­nahme erhö­hen natür­lich die Wahr­schein­lich­keit eines mög­li­chen Gewin­nes. Doch genug der Worte, hier die bis jetzt zur Ver­fü­gung ste­hen­den Preise: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


28 Juni

Black Celebration: Schwarze Fetzen aus 20 Jahren Wave-Gotik-Treffen

Kategorie: Wortkunst5 Kommentare

Black Celebration - Ploettner Verlag»20 Jahre ist es nun schon her…« Seuf­zend sitzt der schwarz geklei­dete Mann in den bes­ten Jah­ren auf der Wiese des AGRA-Gelände, stützt das geschminkte Gesicht auf die mit Rin­gen ver­zier­ten Hände und beob­ach­tet das mitt­ler­weile schwarz-bunte Trei­ben, das sich wie eine schil­lernde Schlange an ihm vor­bei­sch­län­gelt. Erin­ne­run­gen sind das, was übrig bleibt — schwarze Fet­zen aus 20 Jah­ren Wave-Gotik-Treffen.

Alex­an­der Nym, der sich schon mit sei­nem schwarz-brachialen Werk »Schil­lern­des Dun­kel« einen Namen machte, hat zusam­men mit Jen­ni­fer Hof­fert ein Jubi­lä­ums­buch zu 20 Jah­ren Wave-Gotik-Treffen her­aus­ge­bracht, in dem er nach bewähr­tem Mus­ter wie­der zahl­rei­che und nam­hafte Auto­ren dafür gewin­nen konnte, aus ihrem Erfah­rungs­schatz zu berich­ten. Jedes Jubi­läum braucht eine Fest­schrift, »Black Cele­bra­tion« — und soviel möchte ich vor­weg­neh­men — schickt sich an, genau diese Rolle zu bekleiden.

Ich war im Vor­feld skep­tisch, was die Aus­wahl der Auto­ren anbe­langte, wurde aber posi­tiv über­rascht, denn Nym gelingt ein Brü­cken­schlag von der künst­le­ri­schen Seite des WGT zu den Besu­chern, treuen Anhän­gern und Ein­woh­nern der Stadt Leip­zig. Die Mischung aus Erfah­run­gen, Ereig­nis­sen, Anek­do­ten und Ana­ly­sen ist eben so viel­fäl­tig wie die Szene selbst, die Abwechs­lung ist erfri­schend und interessant.

Mit dabei sind bei­spiels­weise Mark Ben­ecke (Autor/Kriminalbiologe), Bruno Kramm (Das Ich), Andreas Plö­ger, Mar­cus Rietzsch (Pfings­ge­flüs­ter), Mark Fore­man (Sad­goth) und Myk Jung (Sche­men­t­he­men), Hol­ger Karas (Seventh-Sin) oder die bei­den Japa­ner Kenji & Masa sowie die Auf­zeich­nung der illus­tren Wohn­ge­mein­schaft vom Hotel Gustav-Adolf, um nur einige der ins­ge­samt 19 Auto­ren zu nennen.

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11 Dezember

Black Celebration: Meine erste Platte

Black Celebration

Ich erin­nere mich als wäre es ges­tern gewe­sen. Die Sonne war warm an die­sem Som­mer­tag im August 1987, die Schule war wie immer um 13:45 been­det und der Heim­weg schnel­ler als sonst hin­ter mich gebracht, denn an die­sem Tag sollte es Taschen­geld geben. Damit war das letzte Drit­tel für den Kauf mei­ner ers­ten LP kom­plett. Ich wollte die Schul­ta­sche in die Ecke feu­ern und gleich wie­der los­lau­fen, lei­der wurde ich von mei­ner Mut­ter zum Mit­tag­es­sen genö­tigt, so daß ich erst gegen 15:00 bei City-Disc ankam und das Album in mei­nen Hän­den hal­ten konnte.

Ich war zu die­sem Zeit­punkt 13 Jahre alt und fand Depe­che Mode anfangs eigent­lich nur toll, weil der Jugend­lei­ter in mei­ner Gruppe im evan­ge­li­schen Paul-Schneider-Haus die auch toll fand. Von New Wave oder Dark Wave hatte ich zu die­sem Zeit­punkt noch nichts gehört, ich fand die Musik und den Style der Band ein­fach Klasse. Infi­ziert wurde ich vom Lied »But not tonight« das ich ein­fach nur Geil fand und kei­nen tie­fe­ren Sinn erfüllte. Im Frei­bad hatte sich die Sitte ein­ge­bür­gert die täg­li­che Hit­pa­ra­densen­dung auf WDR 1 über die Laut­spre­cher zu schi­cken um damit das ganze Areal zu beschal­len. So lernte ich die­ses Lied ken­nen und ver­binde es auch heute noch mit Som­mer, Sonne und Frei­bad obwohl das sicher­lich nicht die Inten­tion des Lie­des ist. Den gan­zen Arti­kel lesen… »