11 Dezember

Bettie Page, die Mutter von Emily Strange

Bettie Page - PortraitHeute vor 2 Jah­ren starb Bet­tie Page, die Sti­li­kone des Pin-Up die heute in sti­li­sier­ter Form auf unzäh­li­gen Kör­per­tei­len zu sehen ist und als Inspi­ra­ti­ons­quelle für unzäh­lige Sub­kul­tu­ren immer noch kopiert wird. Sie gilt als einer der meist foto­gra­fier­ten Frauen der 50er Jahre und stand Modell für sehr frühe Bon­dage– und Fetisch­pro­duk­tio­nen und gilt damit auch als Weg­be­rei­te­rin der sexu­el­len Revo­lu­tion. Zu Beginn der 60er zog sich Page aus der Öffent­lich­keit zurück und hin­ter­ließ einen rie­si­gen Fun­dus mit rund 20.000 Bil­dern, die immer wie­der auf den Titeln von Maga­zi­nen und Zeit­schrif­ten zu sehen waren. In den 7 Jah­ren ihrer Tätig­keit als Motiv erschien sie auf mehr Titel­sei­ten als Mari­lyn Mon­roe und Cindy Cra­w­ford zusam­men. »Ich fühlte mich zu alt, sehen sie, ich war 27 als ich mit der Foto­gra­fie begann und war mit 34 älter als fast jedes andere Mäd­chen in die­ser Bran­che.«

1976 ver­öf­fent­lichte Eros Publis­hing einen viel beach­te­ten Rück­blick auf die zahl­rei­chen Fotos aus den 50er. Bild­bände und Samm­lun­gen erschie­nen, Künst­ler der frü­hen 80er lie­ßen sich inspi­rie­ren. Dave Ste­vens machte sie zu Gelieb­ten sei­nes Comic-Helden Rocke­teer, 1987 brachte Greg Theaks­ton ein Fan­zine her­aus, das sich mit Page und Anek­do­ten aus ihrem Leben befasste. Die rasche Ver­brei­tung von alter­na­tive Quel­len in Sub­kul­tu­ren der frü­hen 80er sorgte für einen Inspi­ra­ti­ons­schub, der bis zu ihrem Tod ange­hal­ten hat. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


6 Dezember

Spontis Wochenschau #41

Spontis WochenschauSchon ist die zweite Kerze an. Zeit­ge­fühl ist ja sowas von lau­nisch! Eben war ich noch mit den Arbeits­kol­le­gen bei der Weih­nachts­feier, die im Borussia-Park begann (Stim­mung gut, Spiel schlecht), in einem mexi­ka­ni­sche Restau­rant bei Bur­ri­tos, Faji­tas und Tacos aus­klang, um dann in einer Metal-Kneipe in der hie­si­gen Alt­stadt endete. Sonn­tag war dann auch wie­der mal ein ver­kaufs­of­fe­ner, an dem ich mich ver­spro­chen hatte die Holde zu beglei­ten. Ganz so schlecht war es ja nicht, bei Kaf­fee und Kuchen fühlte ich mich an Karn­steins Tea Time erin­nert wenn auch so stil­voll geklei­dete Men­schen eher als Man­gel­ware anzu­se­hen waren. Immer­hin habe ich so als schwar­zer Fleck die Bli­cke auf mich gezo­gen wäh­rend ich mit zwei Fin­ger und abge­spreiz­tem klei­nen Fin­ger am Kaf­fee nippte nach­dem ich meine Gabel im gedeck­ten Apfel­ku­chen der auf mei­nem Tel­ler thronte, lust­voll ver­senkte. »Guten Appe­tit!«, sagte ich zum Mutter/Kind Gespann am Neben­tisch, hatte ich doch die Befürch­tung, das sie vor lau­ter gucken die Nah­rungs­auf­nahme ver­ges­sen wür­den.  Und bevor ihr wei­ter­hin gelang­weilt auf die bren­nen­den Ker­zen eines Advents­kran­zes starrt, hier ein paar mehr oder weni­ger Weih­nacht­li­che Ver­weise: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


17 November

Jetzt schon Tradition: Blogger-Adventskalender 2010

Aventskalender von funkygogAdvents­ka­len­der. Eine recht junge Tra­di­tion, die zunächst mit 24 Bil­dern an der Wand oder Krei­de­stri­chen an der Tür erst­mals im 19. Jahr­hun­dert zu fin­den sind. Christ­lich ange­lehnt (es geht ja schließ­lich Weih­nach­ten ent­ge­gen) ent­wi­ckelt sich diese Idee aber sehr schnell zum kom­mer­zi­el­len Dau­er­bren­ner. 1958 gab es die ers­ten mit Scho­ko­lade gefüll­ten Kalen­der, die natür­lich auf Kin­der zuge­schnit­ten waren und auch in mei­ner Kind­heit an der Wand pran­ger­ten. Die ganze Geschichte des Advents­ka­len­ders fin­det ihr hier.

In der spä­ten Jugend ver­schwand diese Tra­di­tion aus mei­nem Leben um mich durch meine erste große Liebe wie­der ein­zu­ho­len, denn Mäd­chen ste­hen auf Advents­ka­len­der und so über­raschte man mich im zar­ten Alter von 20 wie­der mit einem Advents­ka­len­der. Dies­mal selbst gebas­telt und vol­ler klei­ner Auf­merk­sam­kei­ten, die wir Män­ner in unsere Spät-pubertären Phase über­haupt noch nicht ein­ord­nen kön­nen. Natür­lich wünsch­ten sich die Damen eine ebenso schö­nen Kalen­der, was sie auf Nach­frage »Willst du etwa auch einen Advents­ka­len­der?« aber vehe­ment abstrit­ten. Frauen ver­stand ich damals noch nicht und so nahm ich die Ableh­nung natür­lich für bare Münze, was sich aber im Laufe der Zeit als Feh­ler erwies. Ja, Frauen möch­ten auch Advents­ka­len­der, selbst wenn sie es abstrei­ten.  Heute ver­stehe ich Frauen immer noch nicht rich­tig, weiß aber das hin­ter einem Nein oft ein Ja steckt. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


16 Dezember

Adventskalender, Tag 16

Adventskalender

Als Kind hatte ich eine Art Hass­liebe zu Advents­ka­len­dern aus Kar­ton, bei denen die Tür­chen an 3 Sei­ten per­fo­riert waren um ein öffnen zu ermög­li­chen. Meis­tens waren mei­ner Wurst­fin­ger ein­fach zu dick um das zunächst ein­ge­drückte Papptür­chen zu öffnen, nicht sel­ten wurde dabei die Struk­tur des Advents­ka­len­ders in Mit­lei­den­schaft gezo­gen. Auch die meist darin ent­hal­tene Scho­ko­lade hat unter den mas­si­ven kind­li­chen Ver­su­chen gelit­ten, mög­lichst schnell den Inhalt in mei­nen Mund zu beför­dern. Es hätte mir ja einer was weg­neh­men kön­nen!  Zu allem Über­fluss schmeckte mir der Inhalt auch nicht son­der­lich, aber eine täg­li­che Über­ra­schung machte das wie­der wett.

Mit dem jugend­lich wer­den war es dann auch mit den Scho­ko­la­den­ka­len­dern vor­bei. Brauch ich nicht, bin ja schließ­lich ein Mann. Sobald sich aber die erste Liebe in das Leben schleicht, holt einen das Mar­ty­rium wie­der ein, dies­mal aber in Form von klei­nen Pake­ten oder Säck­chen die mit Num­mern ver­se­hen sind. Füllte die Freun­din das mit klei­nen Her­zen, Diddl-Bleistiften und Schlüs­sel­an­hän­gern, ist die Liebe frisch. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


20 November

Kniffeliger Adventskalender

Als Kind immer das High­light des Dezem­bers: Der Advents­ka­len­der. 24 Tür­chen, Tore, Säck­chen oder Schach­teln füh­ren das Kind ganz lang­sam Rich­tung Weih­nach­ten, dem Fest der Geschenke der Liebe. Ange­fan­gen habe ich mit ein­fa­chen Advents­ka­len­dern aus Pappe, in die kleine Tür­chen ein­ge­stanzt waren, die jeden Tag ein Stück­chen Scho­ko­lade offen­bar­ten, das am Hei­li­gen Abend, dem 24. Tür­chen ein beson­ders gro­ßes Stück war.  In der spä­ten Jugend ver­schwand diese Tra­di­tion aus mei­nem Leben um mich durch meine erste große Liebe wie­der ein­zu­ho­len, denn Mäd­chen ste­hen auf Advents­ka­len­der und so über­raschte man mich im zar­ten Alter von 20 wie­der mit einem Advents­ka­len­der. Dies­mal selbst­ge­bas­telt und vol­ler klei­ner Auf­merk­sam­kei­ten. Natür­lich wünsch­ten sich die Damen eine ebenso schö­nen Kalen­der, was sie auf Nach­frage »Willst du etwa auch einen Advents­ka­len­der?« aber vehe­ment abstrit­ten. Frauen ver­stand ich damals noch nicht und so nahm ich die Ableh­nung natür­lich für bare Münze, was sich aber im Laufe der Zeit als Feh­ler erwies. Ja, Frauen möch­ten auch Advents­ka­len­der, selbst wenn sie es abstrei­ten.  Heute ver­stehe ich Frauen immer noch nicht, weiß aber das hin­ter einem Nein oft ein Ja steckt.

Und Blog­ger? Blog­ger machen vir­tu­elle Tür­chen auf, hin­ter denen sich natür­lich keine Scho­ko­lade befin­det, Blog­ger leben gesund, ihre Nah­rung ist rein geis­ti­ger Natur. Doch auch im Inter­net ist viel Platz für Krea­ti­vi­tät, in der man(n) zum Bas­teln keine Schere braucht, son­dern einer Maus. Gor­don von Fun­ky­gog hatte dazu einen Advents­ka­len­der erstellt, der gleich 3 Dinge auf ein­mal kann: Spiel, Span­nung und Scho­ko­lade. Auf sei­ner Seite Advent, Advent ein Licht­lein brennt hat er keine Mühen gescheut und einen wirk­lich gelun­ge­nen Advents­ka­len­der kre­iert. Worum geht es im Adventskalender-Rätselspiel? Ich war so frei den Text von sei­nem Ein­trag zu über­neh­men: Den gan­zen Arti­kel lesen… »