20 Dezember

Spontis Wochenschau #43

Spontis WochenschauZiel­ge­rade. Wäh­rend Deutsch­land im »Schnee-Chaos« ver­sinkt schleicht sich unbe­merkt die letzte Woche vor Weih­nach­ten um die Ecke, grinst hin­ter­lis­tig und ver­schwin­det gleich wie­der um Ver­wir­rung stif­ten und Kon­zen­tra­tion zu zer­stö­ren. Was muss ich noch? Was hab” ich schon? Ich lasse mich aber nicht dar­auf ein, denn ver­ges­sen wird man sowieso etwas. Statt­des­sen stifte ich Unmut bei vie­len Bekann­ten weil ich das Wet­ter wun­der­schön finde, lehne mich zurück und freue mich über die Her­ein­bre­chende Dun­kel­heit, die die Stadt wie­der in die­ses dif­fuse Licht hüllt, wenn der Schnee die Licht­quel­len reflek­tiert. Ich will aber ehr­lich sein, als Auto­fah­rer der vom fah­ren abhän­gig ist, mag das sicher­lich kein Zucker­schle­cken sein. Ich musste ges­tern Abend Spon­ti­lin­chen vom Flug­ha­fen Düs­sel­dorf abho­len und dabei hat man echt keine Zeit sich auf die Land­schaft zu kon­zen­trie­ren. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


16 Dezember

Adventskalender, Tag 16

Adventskalender

Als Kind hatte ich eine Art Hass­liebe zu Advents­ka­len­dern aus Kar­ton, bei denen die Tür­chen an 3 Sei­ten per­fo­riert waren um ein öffnen zu ermög­li­chen. Meis­tens waren mei­ner Wurst­fin­ger ein­fach zu dick um das zunächst ein­ge­drückte Papptür­chen zu öffnen, nicht sel­ten wurde dabei die Struk­tur des Advents­ka­len­ders in Mit­lei­den­schaft gezo­gen. Auch die meist darin ent­hal­tene Scho­ko­lade hat unter den mas­si­ven kind­li­chen Ver­su­chen gelit­ten, mög­lichst schnell den Inhalt in mei­nen Mund zu beför­dern. Es hätte mir ja einer was weg­neh­men kön­nen!  Zu allem Über­fluss schmeckte mir der Inhalt auch nicht son­der­lich, aber eine täg­li­che Über­ra­schung machte das wie­der wett.

Mit dem jugend­lich wer­den war es dann auch mit den Scho­ko­la­den­ka­len­dern vor­bei. Brauch ich nicht, bin ja schließ­lich ein Mann. Sobald sich aber die erste Liebe in das Leben schleicht, holt einen das Mar­ty­rium wie­der ein, dies­mal aber in Form von klei­nen Pake­ten oder Säck­chen die mit Num­mern ver­se­hen sind. Füllte die Freun­din das mit klei­nen Her­zen, Diddl-Bleistiften und Schlüs­sel­an­hän­gern, ist die Liebe frisch. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


6 Dezember

Spontis Wochenschau #49

Spontis WochenschauIch habe meine gesam­mel­ten Ver­weise die­ses mal der Wet­ter­lage ange­passt: Düs­ter und kalt. Passt natür­lich auch bes­ser in das Gesamt­kon­zept die­ses Blogs, inso­fern man hier so etwas über­haupt erwar­tet.  Auf dem Schreib­tisch fla­ckert das rote Grab­lich, der heiße Tee in mei­ner Hand lässt meine Seh­hilfe beschla­gen, rich­tig kusche­lig. In der Zeit des Weih­nachts­fest könnte man jetzt sicher­lich erwar­ten das ich mich weih­nacht­lich zeige, ich spare mir das aber für das Fest auf und biete lie­ber ein biss­chen Abwechs­lung zwi­schen Glüh­wein und Zimt­ster­nen. Außer Konna’s Gedicht, das ist beson­ders. Ich habe übri­gens ent­deckt, das es sich fast nicht mehr lohnt musi­ka­li­schen Neu­ig­kei­ten zu fol­gen, was am einen Tag noch online zu lesen war, ist am nächs­ten Tag schon wie­der Schnee von ges­tern und stimmt eigent­lich gar nicht. Geduld und Bestän­dig­keit sind in die­sen Tagen offen­bar ein Fremd­wort. Nicht mit mir! Habe diese Tage mei­nen musi­ka­li­schen Feed aus­ge­mis­tet. Stich­wort Musik: Am Ende gibt es wie­der ein Vide­o­perle, die ich jüngst bei YouTube ent­deckt habe. Ich bekomme eben nicht genug.

  • 10 Jahre Pagan Love Songs — Ein vir­tu­el­les Bier mit Tho­mas Thys­sen
    Der Fels in der Bran­dung der natio­na­len Club­szene ist wohl das Zwi­schen­fall in Bochum, das wie ein Dorf in Gal­lien immer wie­der aktu­elle Trends gekonnt igno­riert und so gekonnt die schwarze Gemeinde bei der Stange hält. Alex von Black Live hat sich mit Tho­mas Thys­sen viel Zeit genom­men und über das Zwi­schen­fall und Musik und über die Szene ges­tern, heute und mor­gen gespro­chen. »Die Hor­den von Mund­schutz tra­gen­den Cyb3rheads, die sich in dus­te­ren Nebel­schwa­den vor mir inner­halb des hüb­schen Kügel­chens zeig­ten, habe ich jeden­falls nicht für bare Münze genom­men. Mea culpa. Einen Tipp gebe ich den­noch ab: Der Mut zum Schla­ge­res­ken wird noch wei­ter wach­sen und gedei­hen.« Ein wirk­lich gutes Inter­view für das man sich mal ein paar Minu­ten Zeit neh­men sollte.

Den gan­zen Arti­kel lesen… »