27 Juli

Spontis Wochenschau #22

Spontis WochenschauNein, keine wei­te­ren Links zum schreck­li­chen Unglück in Duis­burg und keine Ent­hül­lun­gen durch Wiki­leaks. Eigent­lich war die Wochen­schau schon für Sonn­tag vor­be­rei­tet, musste aber mei­nen Gedan­ken zur Duis­bur­ger Tra­gö­die wei­chen.  Es jedoch noch Nach­rich­ten die nicht unter­ge­hen soll­ten, denn sonst ver­liert man zu schnell den Blick für die klei­nen Dinge im Leben. Blogs sind in der Medi­en­welt ange­kom­men, blog­gen gehört zum Zeit­geist und sind für Nach­rich­ten­ma­ga­zine wie die Aktu­elle Stunde des WDR eine Mög­lich­keit die Zuschauer an einer selbst initi­ier­ten Dis­kus­sion teil­ha­ben zu lassen.

Die Mög­lich­keit einige Kern­the­men der Sen­dung im Anschluss oder noch wäh­rend ihrer Aus­strah­lung zu nut­zen um seine Mei­nung kund­zu­tun, wird rege genutzt. Dabei sind viele Kom­men­tare meist gehalt­vol­ler als der eigent­li­che Blog­ein­trag selbst — Kom­men­tare pola­ri­sie­ren. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


11 Juni

Der Staat kapituliert vor seinen eigenen Werkzeugen

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Screen­shot Bundesjustizministerium

Im Stra­ßen­ver­kehr hat man es leicht. Wenn man sich peni­bel an alle auf­ge­stell­ten Regeln und Ver­bote hält, auf­merk­sam die Schil­der liest und immer ein wach­sa­mes Auge auf sein Umfeld hat, bleibt man vor unlieb­sa­men Über­ra­schun­gen wei­test­ge­hend ver­schont. Wäre das im Inter­net nur auch so. Gerne würde ich mich an alle Regeln hal­ten und mich so vor Damo­kles Schwert schüt­zen, das scheint mir aber unmög­lich — viel schlim­mer noch, es wird mir unmög­lich gemacht. Das Wort Abmah­nung ist wohl jedem ein Begriff gewor­den, denn monat­lich ver­tei­len Post­bo­ten tau­sende von Abmah­nun­gen in Brief­käs­ten sorg­lo­ser Tausch­bör­sen­be­nut­zer, Inter­net­sei­ten­be­trei­ber, Ebayer und Blog­ger weil ein Maschi­ne­rie von Anwäl­ten nur dar­auf war­tet tätig wer­den zu kön­nen um die Rechte ihrer Man­da­ten kos­ten­pflich­tig zu vertreten.

Immer wie­der sor­gen kuriose oder pro­mi­nente Abmah­nun­gen für Auf­se­hen unter den Netz­ak­ti­ven. Es ver­geht kein Monat in dem nicht ein beson­ders absur­der Fall von Rechts­ver­let­zung in Form von zahl­rei­chen Arti­kel die Runde macht. Ein Arti­kel in der aktu­el­len c’t bringt die Sache auf den Punkt: »Von wegen rechts­freier Raum — das Inter­net ent­wi­ckelt sich zum undurch­dring­li­chen juris­ti­schen Dschun­gel. Selbst wer den sau­be­ren Rechts­pfad nicht ver­lässt, kann in die Falle tap­pen. Eine ganze Reihe unschar­fer Rege­lun­gen sorgt dafür, dass dem Netz­nut­zer hor­rende Kos­ten dro­hen, wenn nicht gar Schlim­me­res.« Den gan­zen Arti­kel lesen… »


7 Februar

Spontis Wochenschau #05

Ja ihr seid noch rich­tig. Jetzt bekommt ihr von dem, der das Wort Regel­mä­ßig­keit in sei­nen völ­lig eige­nen Maß­stä­ben defi­niert, wie­der eine Wochen­schau und dies­mal direkt vor den Bug. Eigent­lich wollte ich Ricar­das Gedan­ken zu Blogs und Kom­men­ta­ren noch hier ein­brin­gen, möchte das aber in einem eige­nen Thema noch­mals auf­grei­fen.  Ganz pas­send zum Thema ist aller­dings das ver­mu­tete aus­ster­ben von Blogs oder auch Blog­gern, das ich aus aktu­el­lem Anlass noch mal auf­greife. Ein paar wei­tere Gedan­ken beschäf­ti­gen mich die­ses Jahr auch noch, so finde ich die Frage inter­es­sant ob Blog­ger, gerne auch The­men­ver­wandte, oder auch Blog­ger und Kom­men­ta­to­ren auch bei einer rea­len Zusam­men­kunft so elo­quent mit­ein­an­der umge­hen kön­nen. Ich bin mir sicher das auf den zahl­rei­chen Fes­ti­vals wie­der einige »Kol­le­gen« anwe­send sein wer­den, mal sehen ob sich da was arran­gie­ren lässt. Aber das ist mal wie­der eine son­ders­glei­che Abschwei­fung. Noch ein klei­ner Hin­weis in frem­der Sache, free­q­net hat sich umge­zo­gen. Seine neuen äußert lieb­rei­zen­den Kla­mot­ten sind eine genauere Betrach­tung wert, denn sie sind wie immer anders und inno­va­tiv und dies­mal mini­ma­lis­tisch und Ide­en­reich. Anstoß wie­der selbst ein­mal etwas zu dekorieren.

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26 November

Petitionieren leicht gemacht

Kategorie: Ansichtssache2 Kommentare

Reichstag Berlin, BundestagsgebäudeWas ist eine Peti­tion? Das latei­ni­sche peti­tio sagt dazu unter ande­rem Ersu­chen. Eine Peti­tion ist die Mög­lich­keit des Bür­gers der Poli­tik Vor­schläge zu machen und Gesetze zu bewe­gen. Frü­her waren dazu viele aktive Men­schen mit Stift und Papier not­wen­dig, heute macht man auch das Online. Die Inter­net­sei­ten des Deut­schen Bun­des­ta­ges bie­ten die Mög­lich­keit, sich nach vor­he­ri­ger Anmel­dung sei­nem demo­kra­ti­schen Grund­recht (Arti­kel 17 GG) nach­zu­kom­men. Die soge­nann­ten ePe­ti­tio­nen. Erreicht eine öffent­li­che Peti­tion inner­halb der ers­ten 3 Wochen mehr als 50.000 Mit­zeich­ner wird der Petent, also der, der die Peti­tion ein­ge­bracht hat, vor einem Aus­schuss angehört.

Soweit eine Zusam­men­fas­sung der Wikipedia-Inhalte, doch was brin­gen diese Peti­tio­nen? Im Falle der Inter­net­sper­ren wohl nicht allzu viel, denn das Gesetz wurde ja den­noch ver­ab­schie­det, oder? Öffent­li­che Auf­merk­sam­keit ist das Schlüs­sel­wort, mitt­ler­weile dürfte es kein Geheim­nis mehr sein, das eine Recher­che in der Liste der zur Ver­fü­gung ste­hen­den Peti­tio­nen die Schlag­zei­len von Mor­gen ste­hen und so wun­dert es mich nicht, wenn die Medien die popu­lä­ren Peti­tio­nen auf­grei­fen und dar­über berich­ten. Ein erwünsch­ter Effekt, denn dadurch par­ti­zi­pie­ren in der Regel noch mehr Men­schen, was eine Mul­ti­pli­ka­tion der Wirk­sam­keit bedeu­tet. Den gan­zen Arti­kel lesen… »