Vor 385 Jahren wurde die als Hexe beschuldigte Katharina Henot in Köln Melaten verbrannt. Die bekannte und angesehene Postmeisterin aus Köln wurde von einer Nonne der Hexerei bezichtigt. Die Gerüchte um die Patrizierwitwe verbreiteten sich schnell und trotz zahlreicher Verteidigungsschriften veranlasste der Rat der Stadt Köln ihre Inhaftierung.
Katharina Henot wurde angeklagt und gefoltert, gestand jedoch nie die Taten, die ihr zur Last gelegt wurden. Nach der damaligen Rechtssprechung hätte sie freigelassen werden müssen, doch Gerechtigkeit war ein Luxus, der Henot nie zuteil wurde. Katharina Henot wurde am 19. Mai 1627 erdrosselt, der durch Folter verkrüppelte Leichnam anschließend verbrannt.
Die nach dem gleichnamigen Metall benannte Band Molybdän erinnert in ihrem Stück »Katharina Henot« an die schreckliche Tat und verwendet im Text einige Passage aus den historischen Prozessakten. Molybdän, das sind Beate Rademacher (Gesang), Karsten Vorwerk (Keyboard) und Phillip Parusel (Schlagzeug), die ihre von Gothic und Metal beeinflusste Musik symphonic Rock nennen. Den ganzen Artikel lesen… »








