13 Oktober

The Capricorns

the capricorns facesErin­nert ihr euch noch an Trio? Klar, die meis­ten ken­nen das Stück »Da Da Da«, das zwar tot­ge­spielt aber den­noch eine neue und span­nende Form des mini­ma­lis­ti­schen Sound dar­stellte.  Wäh­rend einer klei­nen Tour­nee 1981 bekam Ste­phan Remm­ler ein Casio VL-1 von einem Jour­na­lis­ten geschenkt, bei dem es sich eigent­lich um ein Spiel­zeug han­delte. Doch anstatt es weg­zu­wer­fen setzte sich Remm­ler hin und kom­po­nierte den Hit, der nicht nur das bekann­teste Stück der 3 wurde, son­dern es auch zu einem gewis­sen inter­na­tio­na­len Ruf brachte. Jetzt bin ich dem Arti­kel Und plötz­lich doch Elek­tro im Blog von Karn­stein über einen Link gestol­pert, dem ich auf den Grund gehen musste.

Was mei­ner Mei­nung nach 1981 mit Trio begann fand ich noch­mal in ähnlich inter­es­san­ter Form bei den Capri­corns. Aber von vorne: 19 Jahre spä­ter grün­de­ten Hea­ther Lynn und Kirs­ten Nor­dine die Band The Capri­corns (Die Stein­bö­cke). Mit zwei ein­fa­chen Casio Key­boards, die man güns­tig bei einem Gara­gen­ver­kauf ergat­terte, spiel­ten die bei­den ihre ers­ten Songs ein. Ein­fa­che, mini­ma­lis­ti­sche Sounds misch­ten sich mit dem Gesang der bei­den zu anste­cken­den Rhyth­men mit Tex­ten die sich wie Tage­buch­ein­träge lesen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


29 März

Die legendärsten musikalischen Kracher der 8Bit Ära

Kategorie: Vernetzt5 Kommentare

Ange­sta­chelt durch diverse Bei­träge mit dem Thema 8 Bit Musik, die ich schon vor gerau­mer Zeit bei der Gedan­ken­de­po­nie und bei Nerd­core gele­sen habe, ent­schloss ich mich kur­zer­hand den ver­staub­ten Emu­la­tor für den C64 wie­der zum Lau­fen zu brin­gen. Unwei­ger­lich bin ich auch bei der Musik, den typi­schen 8 Bit Klän­gen hän­gen­ge­blie­ben. Aber was ist das eigentlich?

Als der C64 Com­mo­dore im Januar 1982 sei­nen kur­zen aber hef­ti­gen Höhen­flug star­tete waren Com­pu­ter eher etwas für Wis­sen­schaft­ler und Freaks, doch der C64 sollte auch die deut­schen Kin­der­zim­mer revo­lu­tio­nie­ren.  Revo­lu­tio­när war nicht nur der ganze Com­pu­ter son­dern vor allem der inte­grierte Sound­chip SID 6581 (spä­ter 8580), der dem C64 zur dama­li­gen Zeit unge­ahnte musi­ka­li­sche Fähig­kei­ten ver­lieh. Der ein­fa­che Auf­bau und der hohe Ver­brei­tungs­grad des C64 sorgte zum eine nie dage­we­sene Popu­la­ri­tät unter Hob­by­mu­si­kern und Tüft­lern. Spiele wie Defen­der of the Crown habe ich geliebt und bin schon 1985 auf den Geschmack des Alter­tums gekom­men, beim Tur­nier­rei­ten habe ich aber immer ver­sagt, die Herr­schaft über ganz Eng­land blieb mir ver­sagt. Ich ver­mute, der C64 ist rein musi­ka­lisch so ein Erfolg gewor­den, weil er rein klang­lich dem dama­li­gen Trend zur Syn­t­hie­mu­sik ent­sprach und so wenig Mög­lich­kei­ten hatte Musik zu machen. Die Kom­po­nis­ten muss­ten sich so auf das Wesent­li­che der Musik kon­zen­trie­ren, Melo­die und Harmonie.

Die meis­ten Spiele, die ich geliebt habe konn­ten nicht unbe­dingt mit guter Musik punk­ten, dafür mit gutem Spiel­prin­zip und tol­ler Geschichte. Einige Klas­si­ker aber sind mir vor allem wegen der Musik im Gedächt­nis geblie­ben und sol­len sich hier in einer Top 5 wiederfinden.

#5 — The Last V8

last_v8_cover»Der letzte Welt­krieg vor 7 Jah­ren hat die Zivi­li­sa­tion ver­nich­tet, die Erd­ober­flä­che ist ein radio­ak­ti­ves Schlacht­feld, der nukleare Win­ter nimmt ab. Es ist jetzt das Jahr 2008 und es gab kaum Über­le­bende. Als Wis­sen­schaft­ler hast Du in einem tie­fen Atom­bun­ker an einem gehei­men Mili­tär­pro­jekt gear­bei­tet und über­lebt. Du hat­test genug Zeit an Dei­nem eige­nen Spe­zi­al­pro­jekt zu arbei­ten: The Last V8. « Ja! Eine nahezu Men­schen­leere Erde? Was für man­che Alb­traum ist, könnte einer mei­ner Wunsch­vor­stel­lun­gen sein, manch­mal jeden­falls. Gespielt habe das Spiel höchs­tens 5mal, gehört 100mal, denn der legen­däre Track von Meis­ter Rob Hub­bard ver­leiht dem Spiel den Kult­sta­tus den es braucht, denn wirk­lich zu schaf­fen war es ja nicht, dazu war es ein­fach viel zu schwer. Wahr­schein­lich war ich auch ein­fach nur zu unge­schickt oder zu unge­dul­dig, frü­her habe ich immer gesagt, daß das Spiel feh­ler­haft war oder der Joy­stick nicht funk­tio­nierte wenn ich mal wie­der von der Strasse abge­kom­men bin. Die Story ist auf jeden Fall sehr gelun­gen und bestimmt an die frü­hen Mad Max Filme ange­lehnt, was ihm einen zusätz­li­chen Reiz beschert, denn das war ein ganz beson­de­rer Film mit Mel Gib­son als er noch jung und kna­ckig war :)

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