Und ich bin extra länger aufgeblieben. Warum? Das weiß ich jetzt eigentlich auch nicht mehr so genau. Eigentlich wollte ich mir genüsslich die europäische Ausgabe der MTV Awards (EMA) in Liverpool angucken. Hab ich dann auch gemacht, aber Genuss ist anders. Um aber auf dem laufenden zu bleiben und über den Tellerrand zu gucken um dann doch festzustellen das man lieber seine eigene Suppe löffelt, hat es gereicht.
Gleich der erste Schock in der Kategorie Headliner gewann die Magdeburger Puppenkiste alias Tokio Hotel vor den nominierten Foo Fighters, Linkin Park, Metallica und The Cure. Das kommt dabei heraus wenn die Wahl im Internet veranstaltet und so offenbar Millionen stimmfreudiger Teenies anzieht, die dann wohl möglich kreischend und in hysterischer Gruppen Euphorie ihre Maus bedienen und abstimmen. Es ist ja in Ordnung das Publikum mit entscheiden zu lassen, aber die Wahl ganz in die Hände der offenbar meist minderjährigen Teenager zu legen ist wohl nicht ganz objektiv. Vielleicht hätte sich die deutsche Politik schon lange dieser Waffe bedienen sollen um das große Potential der Erstwähler auszuschöpfen.
In der Kategorie Ultimate Urban, die man wohl am besten mit dem besten RnB Act übersetzen könnte setzte sich Kanye West vor Alicia Keys, Beyonce, Chris Brown und Lil” Wayne durch. Da ich aber keine Ahnung davon habe, halt ich einfach mal die Fresse ;) Rock Out, wohl besser bekannt als bester Rock Act, war mit Linkin Park, Metallica, Paramore und Slipknot ebenfalls sehr hochkarätig besetzt, aber hier konnte 30 Seconds to Mars die Wahl für sich entscheiden. Nicht toll, aber wenn das so gewünscht wird. Den ganzen Artikel lesen… »