25 November

Subkultur! - Gruftie

Kategorie: Hintergründe — Jahrgang: 200824 Kommentare

Pikes mit SchnallenDer Gruf­tie, auch Trad­goth genannt (Traditio­nal Gothic) ist der ursprüng­li­che Typ, der fest mit dem Kern der Szene ver­wur­zelt viel von der Ver­gan­gen­heit schwärmt. Er trägt selbst­ver­ständ­lich nur schwarz, auch im Som­mer. Benutzt Kajal wie andere Bunt­stifte und hin­ter­lässt damit frak­tale For­men im Gesicht. Weiß genau wie Glä­ser­rü­cken geht, fin­det mit Tar­rot­kar­ten her­aus wie es beim Fuss­ball aus­geht. Rai­ner Maria Rilke liest er auf dem Klo, sein Deo riecht nach feuch­ter Friedhofserde.

Eigent­lich keine eigene Sub­kul­tur son­dern nur die deut­sche Ver­sion von Goth. Gothic klingt natür­lich viel coo­ler und all­um­fas­sen­der. Die aktu­elle dunkle Jugend fühlt sich Gothic, Gruf­tie wird das Belei­di­gung emp­fun­den. Sie wur­den so genannt, weil die breite Masse der Deut­schen die damals unbe­kannte Kul­tur wegen ihre Vor­liebe für mor­bi­des mit Grab­schän­dern ver­wech­sel­ten. Außer­dem sah man sie tags­über nur müde und mit hän­gen­den Extre­mi­tä­ten durch die Gegend lau­fen, in Fach­krei­sen auch schlur­fen genannt. Hör­ten The Cure, Sioux­sie & The Bans­hees, Bau­haus und Joy Divi­sion, heute dasselbe.

Der Gruf­tie gilt in der deut­schen Szene als nahezu aus­ge­stor­ben zu schlicht sein Out­fit, zu schwach der Drang nach Selbst­dar­stel­lung. Er ist defen­siv, Pazi­fist und schlägt auch nicht zurück, sie blei­ben gerne unter sich und sind damit mehr Szene als die Szene selbst. Obwohl sie rela­tiv zeit­gleich mit den Punks auf­tauch­ten, tei­len sie deren Hang zum lau­ten und unge­stü­men nicht. Wäh­rend der Punk pogt, zeigt der Gruf­tie den Totengräbertanz.

Der Toten­grä­ber, abfäl­lig auch »Nord-Süd-Kurs« oder »Staub­sau­ger­tanz« genannt. Hier­bei bewegt sich der Gruf­tie drei Schritte vor, beugt sei­nen Ober­kör­per — nach links oder rechts -  und bewegt sich mit ebenso vie­len Schrit­ten zurück zum Aus­gangs­punkt. Dabei ents­eht der Ein­druck, der Gruf­tie würde sein Grab schau­feln. Selbst­ver­ständ­lich tanzt man dabei nicht unbe­dingt zum Takt der Musik,  extreme For­men beinhal­ten sogar regungs­lo­ses Her­um­ste­hen auf der Tanz­flä­che, meist mit geschlos­se­nen Augen. »Man tanzt halt nicht, son­dern steht auf die­ser Tanz­flä­che und lässt die Musik so rich­tig schön in sich hineinkriechen.«

(Bild­quelle: DaveCube/flickr.com)

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Veröffentlicht von

Robert berichtet über alle Facetten der schwarzen Szene und ist aktiver Verfechter der deutschen Meckerbewegung. Überzeugter Gruftie mit einem Hang zum Vergangenem, der jedoch unverbesserlich optimistisch ist und stets positiv denkt. Du findest mich auch auf Facebook und Google+ oder auch bei Twitter.

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24 Kommentare

  1. Schö­ner Bei­trag zu die­sem Thema. Das muss ich sagen.
    Ich kenne den Schlag aber auch noch. Einige mei­ner Freunde sind so. Und ich habe das Gefühl, dass ich mich da immer ein wenig annä­here, obwohl ich neben­bei mich auch an andere Spar­ten ange­bun­den fühle.
    Ich denke auch, dass es in der heu­ti­gen Zeit ein­fach eine grö­ßere Viel­falt gibt. Man­che Grup­pen fal­len nicht mehr so auf, da es »Extreme« gibt (siehe z.B. die Cyber-Bewegung), aber das bedeu­tet mei­ner Mei­nung nach nicht, dass die­ser »Zweig« kaum noch exis­tent ist.
    Und ich gestehe kei­nem Zweig zu mehr Szene zu sein als andere, weil Szene sich wan­delt. Wir sind alle nur Räder in dem Uhr­werk, das sich Affe nennt. Hier kann man nicht ein­deu­tig sagen, dass das eine mehr Gothic ist als das andere. Natür­lich ist die Ver­wur­ze­lung zum Beginn hin stär­ker, aber ist das das pas­sende Kri­te­rium? Ich würde das auf jeden Fall nicht direkt zu sehen und sagen. Da wäre ich doch eher vorsichtig.

  2. Herr­lich mal wie­der etwas über eine Szene zu lesen, die nichts mit Gar­ten­schläu­chen auf dem Kopf zu tun hat. Da fühl ich mich doch schon wie­der eher hei­misch, auch wenn ich sagen muss, dass ich einige Bands aus dem Industrial-Bereich den »guten alten« Bands wie The Cure vorziehe.

    Diese abso­lut über­trie­bene Selbst­dar­stel­lung nach dem Motto »Bist du grel­ler als ich fress ich Plu­to­nium« geht mir gehö­rig auf den Sack, gepaart wird das ganze dann noch mit Loveparade-Gehabe und fer­tig ist der »Gothic« von heute. Nenn mich neo­phob, aber »frü­her war alles besser«.

  3. Man sollte sich, wenn man die heu­tige Szene betrach­tet, aber nicht von der Auf­fäl­lig­keit bestimm­ter Grup­pie­run­gen blen­den las­sen. Es ist nun ein­mal ein wenig mehr auf­fäl­lig als »der Rest«, aber das bedeu­tet nicht gleich, dass es nichts ande­res mehr gibt. Man muss nur die rich­ti­gen Leute ken­nen und schon weiß man, dass es auch noch Grup­pie­run­gen gibt, die »den guten, alten Zei­ten« durch­aus nahe kommen.

    Und das frü­her alles bes­ser war bezwei­fel ich doch stark.

  4. Sagen wir: Frü­her war alles anders. Die Sze­nen sind im Zeit­al­ter der Ver­net­zung und Kom­mu­ni­ka­tion deut­lich pro­fes­sio­nel­ler gewor­den. Geben heute nicht schon man­che Shops vor was Mode ist? Kennt man Sze­nen heute nicht aus dem Fern­se­hen oder Inter­net? Ich liebe die Mög­lich­kei­ten die unsere schöne neue Welt heute bie­tet und möchte diese nicht mehr missen.

    Frü­her, da waren die Out­fits die getra­gen wur­den fast jedes mal ein Expe­ri­ment, heute häu­fig nur eine Zusam­men­stel­lung aus dem X-tra-X Kata­log, mei­nen ers­ten Nie­ten­gür­tel habe ich noch sel­ber gebaut und glaubt mir, ich war furcht­bar unta­len­tiert ;) Was mir für mei­nen Teil auf den Sack geht, sind Möchte-Gern Sze­ne­ken­ner in Form von Jour­na­lis­ten die ihr brei­tes Publi­kum mit schlecht oder gar nicht recher­chier­ten Behaup­tun­gen konfrontieren.

    Was ich sehr schade finde, dass dadurch alles viel anony­mer gewor­den. Wer oder was heute vor dem Rech­ner sitzt erschließt sich nur aus dem was man zu lesen bekommt. So viele Mög­lich­kei­ten und die wenigs­ten machen was draus. Aber dar­über muss ich mal bloggen ;)

  5. Ich denke auch, dass sich die Sze­nen heute deut­lich weni­ger unter­schei­den als frü­her, was eigent­lich schade ist, da sich die ein­zel­nen Per­sön­lich­kei­ten nicht mehr so ent­fal­ten kön­nen, gerade hin­sicht­lich Mode. Ich bin zwar jetzt weder Gruf­tie noch Goth, hatte aber alles mal aus­pro­biert, und das war frü­her wirk­lich schö­ner, weil man sich selbst aus­pro­bie­ren konnte, ohne bestimmte Klei­dung oder so von Shops vor­ge­ge­ben zu bekommen.

  6. Anders wird es auf jeden Fall sein. Ich denke aber nicht, dass das Inter­net ein zu gro­ßen Stel­len­wert hat, denn es liegt nun mal in der Natur, dass Ver­än­de­run­gen statt­fin­den. Die Szene ist grö­ßer gewor­den. Das führt zu einer Auf­tei­lung in wie­der kleine Inter­es­sens­grup­pen, die sich dann wie­der ver­grö­ßern und andere Grup­pen an den Rand drän­gen. So haben sich viele Sze­nen ent­wi­ckelt. Über­ra­schend, dass man­che Sze­nen dies jedoch nicht erleben.

    Zu den Repor­tern und Jour­na­lis­ten. Natür­lich gibt es »schwarze Schafe«. Die gab es schon immer. Berichte und Repor­ta­gen von 1990 sind sicher­lich nicht viel bes­ser als das heu­tige Zeug. Aber das ist auch so eine Sache.

    Die Anony­mi­tät… ja… das wäre mal ein Ein­trag wert.

  7. Ist mir neu, dass Grufti(e) eine Belei­di­gung sein soll. Strei­ten sich da Gothics, Punks und Emos über das allei­nige Daseins­recht? Is mir ent­gan­gen. Wun­dert das wen?

  8. Ja, ich noch­mal.
    Mir gibt kein Shop vor, was ich anzu­zie­hen habe. Sorry, folks, aber ihr DÜRFT sel­ber ent­schei­den, wie ihr rum­lauft. Sich da aus­zu­pro­bie­ren wird NICHT straf­recht­lich ver­folgt … *so what?*

  9. @´n Gruf­tie halt: Vie­len Dank für deine Kom­men­tare. In der Tat habe ich selbst Gruf­tie auch nie als Belei­di­gung emp­fun­den, glaubt man aber dem Durch­schnitt und ein­schlä­gi­ger Lite­ra­tur, so haben das andere durch­aus als Belei­di­gung empfunden.

    Und selbst­ver­ständ­lich hast du recht, kein Shop gibt Dir vor was du anzu­zie­hen hast, es ist viel­mehr der Ide­en­lo­sig­keit, der sich viele Gruf­ties bedie­nen, in dem sie nur noch nach Kata­log kau­fen. Viel­leicht kommt der Auf­ruf durch, genau das zu tun was Du vor­schlägst: Sich auszuprobieren!

  10. Robert: Du siehst Gruf­tie doch nur nicht als Belei­di­gung an, weil du dich, ganz tief in dei­ner Seele, schon als Kom­posti ein­ge­ord­net hast. Somit ist jedes »Gruf­tie« für dich wie ein »Du siehst aber noch jung und kna­ckig aus«. *duck und weg*

  11. … ooops, ich werde ver­folgt. *aha*
    Es erfor­dert halt Mut, wenn man … ich sag mal, mit knapp Drei­ßig (oder älter) immer­noch mit tot­ge­bas­tel­ten Kla­mot­ten rum­lau­fen will. Was nicht aus­schaut wie aus dem Ei gepellt, das bringt´s wohl nicht mehr. Wenn ich ehr­lich sein soll: Ich kapier´s nicht.Schön hab ich mich nie erdacht … *heul*

    :D

  12. @Robert: Zum Thema »selbst­ge­bau­ter Nie­ten­gür­tel und Ver­gleich­ba­res«: Ich hab mal diese neon­grü­nen und –oran­ge­far­bi­gen »Stop­sel«, die in den Wochen nach Sil­ves­ter über­all drau­ßen rum­lie­gen ein­ge­sam­melt und mit Heiß­kle­ber auf ´ne Leder­ja­cke gepappt. Ging gründ­lich schief. *aber wer will der will*

  13. @Tears: Wie in mei­nem Kom­men­tar geschrie­ben, emp­fand ich Gruf­tie NIE als Belei­di­gung. Wo ich jetzt Kom­posti ein­ord­nen soll weiß ich noch nicht :D

    @´n Gruf­tie halt: Das erfor­dert Mut und Kon­se­quenz :) Wenn ich mich so umschaue bin ich immer noch einer der weni­gen die noch Pikes tra­gen, dabei ist die dunkle Schuh­mode für Män­ner eher lang­wei­lig :) Ich bin aber bemüht auch aktu­elle Kla­mot­ten zu modi­fi­zie­ren oder neu zu kom­bi­nie­ren. Meine alten Kluf­ten sind ein­fach nur noch reif für den Müll gewe­sen, außer ein paar Pikes, die ich immer noch habe, obwohl sie mitt­ler­weile in der Mitte gebro­chen sind.

    Ach du meinst die Spit­zen von Rake­ten? Rie­sen­plas­tik­nie­ten auf der Leder­ja­cke :) Schade das es nicht geklappt hat, hätte ich zu gerne gesehen.

  14. Naja, allzu mutig bin ich auch nicht mehr, aber viel­leicht wird das ja bald wie­der. :) *nennt man wohl quarterlife-krisis*

    - Genau, Rake­ten­spit­zen in zwei Far­ben und drei For­men. Auf ´ner beige-braunen Patchwork-Lederjacke. Das KONNTE nicht gutgehen.

  15. Wie­der gewon­ne­ner Mut kann auch leicht mit Gleich­gül­tig­keit ver­wech­selt wer­den. Was fremde von mir den­ken ist mir auch schon einen ganze Weile sowas von egal. :D

    Ich weiß noch als ich ver­sucht habe eine Hose selbst zu kür­zen, damit die Schuhe bes­ser zur Gel­tung kom­men, das sah mal so rich­tig scheiße aus :)

  16. Gleich­gül­tig­keit … Das klingt so nach »kurz vor Amok«. Kann aber sein, dass ich heute aber ein­fach nur ECHT FINSTER drauf bin, harr harr …
    Gegen ein gesun­des Leck-Mich-Am-Ar…-Gefühl ist ja nix ein­zu­wen­den. ^^
    Ich kürze dau­ernd Hosen, was bleibt der Kurz­bei­ni­gen auch ande­res übrig …

    Was Fremde den­ken, ist mir auch ziem­lich wurscht. Wür­den sie nur ein­fach mal die Fresse hal­ten … *heul* ;)

  17. Mit einer gesun­den Leck-Mich-Am-Arsch Ein­stel­lung muss natür­lich auch das gewisse Da-Steh-Ich-Drüber erlernt wer­den. Zusam­men mit einer gesun­den Mischung aus Pro­vo­ka­tion und Anpas­sung lässt es sich mei­ner Mei­nung nach sehr gut leben, natür­lich rein äußer­lich. Gerade in beruf­li­cher Hin­sicht möchte man sich natür­lich etwas ein­schrän­ken (Pier­cings im Hygie­ni­sche Bereich bei­spiels­weise) oder sich einen Beruf nach dem Aus­se­hen suchen, was ich per­sön­lich für völ­lig Schwach­sin­nig halte.

  18. Nicht unbe­dingt ein­fach, nö. Was das Pro­vo­zie­ren angeht: Ich bin recht glück­lich damit, wenn ich jeman­dem, der die Straße bei für ihn roter Ampel über­quert, ein ker­ni­ges »sui­cide is pain­less« hin­ter­her­träl­lern kann. Ich weiß nicht, ob das ´ne gesunde Mischung ist, aber auf jeden Fall ist es die siche­rere. :D

    Wenn man eigent­lich einen ande­ren Traum­be­ruf hat, dann find ich´s auch blöd, wenn sich wer den Beruf nach sei­ner Optik sucht. Ich bin schon ganz froh, dass es auch Leute gibt, die »ihren Spleen zum Beruf« machen. ^^ Sonst müss­ten wir viel­leicht baye­ri­sche Volks­mu­sik hören. Oder Hip­Hop. — Na egal. Ich glaub, ich weiß schon, was du meinst: Unter denk­bar ungüns­ti­gen Bedin­gun­gen noch beruf­lich auf Kom­pa­ti­bi­li­tät zum selbst­ge­wähl­ten Äuße­ren zu ach­ten, ist schon ein bis­serl krud. Oder wenn man die Fähig­kei­ten in dem dann gewünsch­ten Bereich halt ein­fach nicht hat. Egal wie lang man´s probiert …

  19. Selbst­ver­ständ­lich. Mehr Men­schen die aus ihrem Spleen einen Beruf machen! Frü­her gab es mal rich­tige Gruf­tie­knei­pen, wir muss­ten keine Exis­tenz als Monats­motto hin­neh­men! Wir brau­chen auch mehr Bands die sich nicht nur ver­klei­den son­dern dar­stel­len was sie sind!

    Wobei ich mir gerade die Frage stelle, wel­che Berufe wohl Gruf­tie­kom­pa­ti­bel sein könnten…

  20. Keine Ahnung, ob »Sich ver­klei­den« zwangs­läu­fig zu weni­ger Authen­ti­zi­tät führt … Ich glaub, viele sind ECHT so »unfle­xi­bel« wie ihre Musik … *fies grins*

    Den Beruf, der aus­schließ­lich zu Gruf­ties passt, kenne ich auch nicht. Müsste man noch erfin­den! Ansons­ten über­schnei­den sich die Berei­che dann doch schon ganz gut und wer Bock hat nach einer »optik-entsprechenden« freien Stelle zu suchen … — Bitte. Nur zu … :)

  21. Hier bei uns im Rhein­land ist ver­klei­den sowieso Kul­tur ;) Im übri­gen würde ich sagen das das Ver­klei­den nur bedingt zu weni­ger Authen­ti­zi­tät führt, sich ver­stel­len trifft da bes­ser den Kern. Prin­zi­pi­ell bre­zeln sich die Gruf­ties zu beson­de­ren Anläs­sen auch immer beson­ders auf. Die Fla­nier­meile auf dem WGT hat ihren Namen auch nicht von unge­fähr. Liegt wohl daran, das auch die Selbst­in­sze­nie­rung ein Teil der Gothic Kul­tur (gewor­den) ist.

  22. Ja, wenn man nicht merkt, dass man sich ver­stellt … so oder so, man weiß ja nie, was dahin­ter­steckt, viel­leicht tun sich da ABGRÜNDE auf. :) (Würde mich aber auch gar nicht bei jedem inter­es­sie­ren …)
    Ich bin schon froh, dass ich zwei funk­ti­ons­tüch­tige Augen habe und freu mich auch, wenn mir ein schön ver­zier­tes Indi­vi­duum vor die Pupille rennt, aber nur über das »rich­tige« Out­fit und Schminke usw. kann man sich schlecht unter­hal­ten. Ich weiß nicht, ob du mit »ver­stel­len« das­selbe meinst, ich kann ein ganz bestimm­tes affek­tie­res Getue aber nicht ab … hihi.

  23. Ach, es geht alles. Ich bin im Her­zen Grufti, viel­leicht auch ein wenig vom Klei­dungs­stil, was die Sub­kul­tur macht oder andere von mir hal­ten, ist mir wurscht.

    Das ist jeden­falls eine inter­es­sante Dar­stel­lung, ich finde es immer inter­es­sant, Dinge über die alte Szene zu lesen. ;)

  24. @„n Gruf­tie halt: Ja, das würde ich so unter­schrei­ben. Ver­stel­len bezieht sich durch­aus nicht nur auf das äußer­li­che. Wobei das natür­lich den ers­ten Ein­druck ausmacht.

    @ShainaMartel: Das stimmt natür­lich, was andere von einem hal­ten ist Grund­vor­aus­set­zung für ein unbe­schwer­tes Leben. Aber letzt­end­lich stre­ben die meis­ten Men­schen nach sozia­len Kon­tak­ten, des­we­gen sollte man sich, abge­se­hen vom Klei­dungs­stil, zumin­des­tens auf Kom­pro­misse einlassen.

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  1. […] des Sym­bols ist seit dem Sata­nis­ten­mord in Wit­ten 2001 zu beob­ach­ten. Bei eini­gen Trad­goths ist das Kreuz ist immer noch […]