20 Februar

Grabgeflüster: Liebe versetzt Särge

Kategorie: Schwarze Leinwand — Jahrgang: 20111 Kommentar

Ich bin nicht gut darin, Filme zu beschrei­ben. Den­noch möchte ich es mal wie­der ver­su­chen, denn ich habe ges­tern »Grab­ge­flüs­ter« gese­hen und kann diese Komö­die nur emp­feh­len. Angeb­lich habe ich den Film vor eini­ger Zeit schon ein­mal gese­hen. Aber — wie immer — konnte ich mich nicht dran erin­nern und des­halb war mir die Geschichte neu. Nun wird sie im Blog ver­ewigt, damit man ein­deu­tige Beweise gegen mich ver­wen­den kann, wenn ich mal wie­der steif und fest behaupte: »Hab ich noch nie was von gehört«.

Eigent­lich ist Grab­ge­flüs­ter eine Lie­bes­ge­schichte mit vie­len über­zeich­ne­ten Kli­schees. Ein her­zens­gute Haus­frau mit furcht­ba­rem Ehe­mann, der eine Geliebte hat. Ein her­zens­gu­ter Bestat­ter, der seit 30 Jah­ren in die her­zens­gute Haus­frau ver­liebt ist und sich nie traute, seine Liebe zu geste­hen. Die Fron­ten sind also klar. Nun kommt aber eine Rie­sen­por­tion Humor hinzu, die das Ganze wirk­lich sehens­wert macht. Falls Ihr den Film anschauen wollt, ach­tet auch auf die Gescheh­nisse im Hintergrund.

Mich per­sön­lich hat natür­lich die­ser schwarze Humor sofort zum Fan gemacht. Und ich hab mich sogar ein wenig von der Lie­bes­ge­schichte ein­fan­gen las­sen. Vor allem, weil es nicht um ein gut­aus­se­hen­des Hollywood-Paar geht son­dern um »ganz nor­male« Leute fort­ge­schrit­te­nen Alters. Auch die Aus­sage des Films — wenn man das bei einer Komö­die über­haupt so stark bewer­ten darf — ist ange­kom­men. Ich will nicht zu viel ver­ra­ten, des­halb hier nur der Trai­ler und eine ein­deu­tige Empfehlung:

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Sabrina berichtet bei Spontis hauptsächlich über "schwarze" kulturelle Themen jenseits von Klamotten und Musik. Sie ist weniger optimistisch und weit weniger diplomatisch als der Wizard of Goth (Robert) und dennoch stets um die Rettung der letzten Reste "schwarzer Kultur" bemüht. Du findest mich auch auf Facebook und Google+ oder auch bei Twitter.

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1 Kommentar

  1. Ich kenne den Film auch: schräg, schwar­zer Humor, prima Thema. Ein­fach köstlich!

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