16 Dezember

Weihnachtsmarkt Burg Satzvey

Kategorie: Schwarze Szene — Jahrgang: 20082 Kommentare

Burgtor zu SatzveyDas ganze Jahr habe ich mich schon auf den Weih­nachts­markt in der Burg zu Satz­vey gefreut, dem mit­tel­al­ter­lichs­ten aller Weih­nachts­märkte. Auch die­ses Jahr habe es Spon­ti­li­en­chen und ich wie­der geschafft dem Trei­ben dort einen Besuch abzustatten.

Weih­nacht­li­che Mit­tel­al­ter­märkte sind salon­fä­hig gewor­den und spre­chen eine breite Masse an, die mit Märk­ten gekö­dert wer­den wo Mit­tel­al­ter drauf steht, aber nicht drin ist. An jedem Wochen­ende habe ich einen die­ser Weih­nachts­märkte besucht und bleibe bei mei­ner Ansicht, das in Burg Satz­vey auch drin ist, was draufsteht.

Die Anfahrt ist recht ein­fach auch eine Navi­ga­tion ohne Navi­ga­ti­ons­sys­tem pro­blem­los mög­lich. Von Mön­chen­glad­bach haben wir etwa 40 Minu­ten bis nach Mecher­nich gebraucht. Lei­der ist der opti­sche Schnee aus­ge­blie­ben, obwohl die Eifel ja schon zu den Mit­tel­ge­bir­gen zählt und Mecher­nich die Vor­ei­fel bil­det.  Ein aus­rei­chend gro­ßer Park­platz für 2€ geht in Ord­nung, andere Park­mög­lich­kei­ten sind auch auf­grund des dörf­li­chen Cha­rak­ters eher sel­ten. Der Fuß­weg zur Burg sel­ber beträgt 10 Minuten.

Die Burg sel­ber besteht aus einem über­schau­ba­ren Gelände des­sen Mit­tel­punkt die Burg bil­det, die von einem klei­nen See umge­ben ist. Im Außen­be­reich rund um die Burg fin­den sich einige Händ­ler die für mög­li­chen Kon­sum und Nah­rungs­auf­nahme mehr als geeig­net sind. Das leben­dige Krip­pen­spiel das sich über einen Groß­teil des Gelän­des erstreckt, zählt zu den High­lights und ist gerade bei den Kin­dern beliebt. Kin­der ste­hen auch sonst im Fokus der Betrei­ber, so run­det das Karus­sell, Kin­der­schmin­ken und die Weih­nachts­fee das Ange­bot ab.

RahmfleckenDie anwe­sen­den Händ­ler haben ihren Ange­bot durch die Bank weg mit­tel­al­ter­lich gestal­tet und bie­ten neben soli­der Hand­werks­kunst auch Schmuck oder Weih­nacht­li­che Deko­ra­tion zu größ­ten­teils fai­ren Prei­sen. Eine aus­rei­chend große Anzahl an Ver­kös­ti­gungs– und Geträn­ke­stände wird mit dem gro­ßen Besu­cher­an­sturm gut fer­tig, lange War­te­zei­ten gibt es nicht.

Nach­dem Spon­ti­li­en­chen gleich nach Ihrer Ankunft pul­lern musste ver­zö­gerte sich unser Rund­gang um 15 Minu­ten, denn es waren zwar aus­rei­chend Toi­let­ten vor­han­den, die waren jedoch nicht opti­mal aus­ge­schil­dert. Da wir zur Haupt­ver­kehrs­zeit ange­kom­men waren und die Stände durch dich­tes Gedränge schier uner­reich­bar waren, ent­schlos­sen wir uns gleich dazu einen Rahm­fle­cken zu ver­put­zen und die­sen mit einer schö­nen Tasse Punsch herunterzuspülen.

Ökowin­zer Schauf bie­tet eine lecke­ren, heis­sen und mit­tel­al­ter­li­chen Hypo­cras an der äußerst köst­lich Rachen und Magen zu flu­ten ver­steht. Davon haben wir gleich ein paar Becher geleert und eine Fla­sche des köst­li­chen Geträn­kes für den hei­mi­schen Bedarf gesichert.

schoener ringDie ein­set­zende Dun­kel­heit ver­lieh dem Schloss noch ein sehr roman­ti­sches Ambi­ente und konnte durch eine tolle Beleuch­tung punk­ten. Da sich der Markt all­mäh­lich leerte, began­nen wir die ers­ten Händ­ler zu besu­chen um uns ein Ange­bot über die Aus­lage zu machen. Ver­hält­nis­mä­ßig güns­tig gab es hier eini­ges käuf­lich zu erwer­ben, sei es Ringe oder Ket­ten, Lam­pen oder Kla­mot­ten. Über­ra­schend waren die Preis­un­ter­schiede inner­halb des Mark­tes, wodurch sich das ver­glei­chen wie­der mal lohnte.

Bei Kat­rin Thull gab es wun­der­schö­nen Schmuck, der sich ange­nehm vom Ein­heits­brei der übli­chen Aus­wahl abhob. Einen wun­der­schö­nen Ring seht ihr rechts im Bild. Auf tamalai.com soll es dem­nächst mehr zu sehen geben.

Jeder der nun Inter­esse an die­sem Weih­nachts­markt hat sei gesagt, das am kom­men­den Wochen­ende (20.12. und 21.12.) noch ein­mal vor­ge­stell­ter Markt statt­fin­det. Für den klei­nen Vor­ge­schmack hier noch schnell ein kleine Aus­wahl an Bildern.

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Robert berichtet über alle Facetten der schwarzen Szene und ist aktiver Verfechter der deutschen Meckerbewegung. Überzeugter Gruftie mit einem Hang zum Vergangenem, der jedoch unverbesserlich optimistisch ist und stets positiv denkt. Du findest mich auch auf Facebook und Google+ oder auch bei Twitter.

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2 Kommentare

  1. Der Weih­nachts­marks auf der Burg ist sehr sehens­wert! Aber auch andere Ver­an­stal­tun­gen auf der Burg wie Hal­lo­ween und Rit­ter­spiele! Frohe Weih­nach­ten und nen guten Rutsch in 2009

  2. Die Ver­an­stal­tun­gen zu Hal­lo­ween und die legen­dä­ren Rit­ter­spiele konnte ich noch nicht besu­chen, lei­der. Die Rit­ter­spiele sol­len ja das kul­tu­relle High­light der gesam­ten Mit­tel­al­ter­szene sein. Muss ich mir unbe­dingt noch anschauen, erin­nere mich doch noch mal daran ;) Vie­len Dank für deine Weih­nachts­grüße, den guten Rutsch habe ich tat­säch­lich gehabt.

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