27 Mai

Rückblick: Spontis Family Treffen auf dem WGT 2016

Verfasst von Diskussion: 20 Kommentare

Spontis-Treffen 2016Den ganzen Morgen war ich schon schlecht gelaunt. Nicht etwa weil mich der Weltschmerz plagte, sondern weil der Ausblick aus dem Fenster unserer kleinen WG unheilvolles Wetter ankündigte. Eilig geschmiedete Pläne und Gedanken wurden ebenso schnell wieder verworfen, denn es war bereits viel zu spät. Die dunklen Wolken am Himmel trübten die Stimmung eines Gruftis nur, weil er sich darauf freute, den Tag draußen zu verbringen und im Park hinter der Moritzbastei das Spontis-Treffen 2016 zu veranstalten. Zu Pfingsten ist eigentlich jedes nicht-sonnige Wetter doof. Ansonsten sind dunkle Wolken, Sturm, Gewitter und sämtlich Naturgewalten natürlich prima. Jedenfalls wenn das Grablicht auf der warmen Fensterbank flackert und der Regen gegen die Scheibe prassselt. Wenigstens war ich dieses mal vorbereitet, denn das Magazin war bereits gedruckt und lag in Kartons verpackt in der Spontis-Kutsche, während die Buttons rasselnd in meiner Handtasche den vielen Menschen entgegenfieberten, die sie bald verzieren sollten.

Die Kutsche wurde geparkt und schwer beladen machten wir uns auf dem Weg zur Wiese nahe des großen Kastanienbaums (?) unter dem wir schon von weitem bereits die ersten Besucher vermuteten. Und tatsächlich waren wir um 13:45 nicht die ersten auf der erstaunlich trockenen und leeren Wiese. Mein Blick galt dem Himmel: sollte es sich halten? Und bevor das Wetter-Thema jetzt den Artikel füllt: es sollte sich halten. Die Sonne brach sogar hervor und sollte uns auch bis kurz vor Ende des Treffens gegen 18:00 nicht wieder verlassen. Egal wer dafür verantwortlich ist: sag mir Deine Adresse und ich schicke Dir einen Button, ein Magazin, meinen Kussmund auf einem Tempo, einen Hauch Patchouli-Duft und eine Packung Kekse!

Schnell füllte sich die Wiese und aus allen Himmelsrichtungen strömten Leser, Autoren, Kommentatoren und Freunde von Spontis herbei. Mein Herz klopfte immer schneller und lauter, die Brust wurde ihm zu eng und im Bauch fühlte es sich so an, als sei ich verliebt. Goth war ich aufgeregt!  Auch wenn man mir das vielleicht nicht anmerkt, ich bin im Grunde eher schüchtern und Kontaktscheu, muss immer erst mit meinem Gegenüber „warm“ werden, bevor die Dämme brechen. So viele bekannte und unbekannte Gesichter! Würden mir ihre Namen noch einfallen, würde ich sie identifizieren können, würde ich mich an ihre Geschichten und Hintergründe erinnern, würde ich genügend Zeit für jeden Einzelnen aufbringen können? Irgendwie absurd, aber diese Gedanken mache ich mir jedesmal, habe mir zur Sicherheit auch die alten Rückblicke gerade nochmal durchgelesen.

Die Gesichter hinter den Geschichten des Gothic Friday 

Es war schön auch einigen der Teilnehmer des Gothic-Friday kennenzulernen, so macht man aus den Geschichten gleich auch Gesichter. Ob es Marion war, die als Mit-Organisatorin schon ein Monatsthema völlig selbstständig gestemmt hat, oder Stefan, GM, DennisAndreas und Theresia, der ich übrigens immer noch einen Wein schulde. Auch Bibi Blue, die einige von ihrem bewegenden Artikel zu ihrem Szene-Einstieg her kennen, war da und versprach mir, mehr von ihren Erinnerungen niederzuschreiben. Auch Magister Tinte und seine Freundin konnte ich kennenlernen, ebenso die Gothmum und ihre „Gefolgschaft“, von der ich den Herrn der Gothikatur aber schon öfter in den Arm nehmen durfte. Traumberuflerin Regin Leif war da, auch Familie Fledermama war wieder aus Shanghai angereist und auch Ronny Rabe beglückte uns mit seiner Anwesenheit. Mit Aristides Steele, der ebenfalls Autor eines kommenden Gothic-Friday Monats sein wird, habe ich eben dieses Thema erörtert und mich höllisch gefreut, ihn überhaupt zu sehen, gehört er doch bereits zum „alten“ Eisen der Spontis-Family. Genauso wie die Prinzessin von Traumverliebt oder auch der Gruftfrosch, dem ich in seiner Heimat Dresden immer noch einen Besuch abstatten möchte. Mone und Ralf vom Rabenhorst, mit denen wir wieder unsere WG bestritten, küssten sich filmreif, während mir Kathi Traumtänzerin von ihrem Marokko-Aufenthalt erzählte. Und natürlich nicht zu vergessen Ines Flederflausch, die nach einem Besuch in Belantis (zu dem sie gezwungen wurde), ihrem Geburtstag (den wir mit dem Kuchen ihrer Freundin beim GPF feierten) mit ihren Gesichtslähmungen beglückte (sagt Sie selber über Bilder von ihr).

Familientreffen im wahrsten Sinne des Wortes

Toll, wie sich die Menschen so um das Treffen entwickeln. Kamen Frau und Herr Fledermaus zu Beginn noch allein zum Spontis-Treffen, waren sie jetzt als Familie angereist und auch Sita und Tobi hatten Oscar und Anton im Schlepptau um als Familie das WGT zu besuchen. Auch die Prinzessin brachte ihren kleinen Wolf mit auf die Wiese und Familie Heilmann besuchte uns auch wieder. Familie Fledermama brachten 2014 noch Freunde mit, setzten 2015 aus und kamen dieses Jahr dann gleich mit ihrem Nachwuchs mit zum Treffen. Gothmum Ursula kam mit Tochter Magdalena und ihrem Freund Jan, der angeblich ganz gut Zeichnen können soll, auf mich aber ein wenig verwirrt wirkte :)

Erstaunlich wie schnell die meisten frisch gebackenen Eltern wieder am Szene-Leben teilnehmen wollen, gemeinsam zum WGT reisen und Leipzig auch ganz ohne Festival-Bändchen besuchen. Grufti ist eben doch keine reine Phase der Selbstfindung, sondern einfach ein Teil des Lebens, den man nicht einfach abstreift um sich nun den „wichtigen“ Aufgaben des Lebens zu widmen.

Mittlerweile haben wir uns zum fünften mal auf der Wiese hinter der Moritzbastei getroffen und immer mehr fühle ich die Geschichte vom Bahnhof, die die Leser der Spontis-Magazin im Magazin lesen konnten, immer deutlicher. Hier nochmal ein Auszug daraus:

Manchmal fühlt das hier alles an wie ein Bahnhof, an dem ich in meiner Kanzel sitze um die Durchsagen zu machen, Leute ausrufen, die Verspätungen und Gleiswechsel ankündige und auch vom neuesten Angebot im Bahnhofskiosk erzähle. Auf der Leuchttafel im Warteraum flackern gelegentlich Videos und in den Schaukästen auf dem Weg zu den Gleisen hänge alte Zeitschriftenartikel, die von anderen Zeiten erzählen und der kleine Laden neben dem Ticketschalter verkauft Pikes. Ich fühle mich ein bisschen wohl mit diesem Bild und finde es auch mitnichten pessimistisch. Die meisten Reisenden halten diesen Bahnhof in guter Erinnerungen und kommen gerne wieder, sofern ihr Zug weiterhin durch die schwarze Szene fährt. Für einige endet die Fahrt auch an ihrem Bestimmungsort, an dem sie sich wohlfühlen und ihre kleine schwarze Welt pflegen, zu der sie gefahren sind.

Ich hoffe ja, dass das so bleibt und freue mich über jeden der immer wieder kommt, egal ob allein, mit seinem neuen Partner, in seinem richtigen Geschlecht oder gleich mit der ganzen Familie. Ich bin auch nie enttäuscht über jemanden der nicht kommt, denn ich erwarte nichts als Gegenleistung für das Betreiben dieses Blogs, stelle keine Ansprüche und stehe überhaupt nicht auf Pflichtbesuche, die man zuweilen bei der „buckligen Verwandschaft“ zu absolvieren pflegt. So kann mir niemand enttäuschen und ich habe die Freude über jeden der trotzdem kommt, auf meiner Seite.

Der Sitzkreis der Sitzkreise oder auch „Die Leistungsshow der Pikes-Fetischisten“

Spontis-Treffen 2016Die einen fiebern diesem fotografischen Ereignis förmlich entgegen, während die Kritiker die Schuhe und seine Träger verspotten. Die Besucher wissen bereits im Vorfeld um die Bedeutung dieses Ereignisses und gegen entsprechend vorbereitet in die Sache und haben die „richtigen“ Schuhe an. Es sei an dieser Stelle angemerkt, dass es sauschwer ist einen Sitzkreis aus so vielen Individualisten zu Formen, der dann auch nur halbwegs einem Kreis entspricht. Und ich bin nun wirklich nicht der Oberchecker, der so eine große Gruppe von Menschen sinnvoll koordinieren könnte. Sollte es dazu gekommen sein, dass jemand nicht mitsitzen konnte, weil man keinen Platz gemacht hat oder er/sie schlichtweg übersehen wurde, sei mir verziehen. Ich habe tatsächlich für das nächste Jahr einen Plan im Hinterkopf, mit dem die Sache funktionieren könnte. Aber wahrscheinlich versaue ich es am Ende doch.

Es scheinen aber wieder deutlich mehr Pikes geworden zu sein als beim letzten mal, was sich auch in der Anzahl der verbliebenen Buttons widerspiegelt. Demnach haben sie 110 (!!!) Menschen beim Spontis-Treffen 2016 befunden. Unglaublich, unfassbar – ich war sprachlos als ich in meiner Tasche nach Buttons forschte, die übrig geblieben sein mussten. Waren sie aber nicht. Dank meiner Ehefrau, die mir eine sehr große Hilfe gewesen ist, haben die meisten Paare auch nur ein Magazin mitgenommen, so dass die knappe Auflage von 100 Stück für alle ausgereicht hat. Es ist geplant, die nächste Auflage durch Crowdfunding vorfinanzieren zu lassen, um beim nächsten mal die richtige Höhe der Auflage abzuschätzen.

Gleich kommen die Fotos. Durchhalten!

Ich möchte an dieser Stellen nochmal Danke sagen an alle, die vorbei geschaut haben : Danke an Heike und Lothar aus Mönchengladbach, Hanne und Marcus aus Erkelenz, Danke an Waldemar, Christoph, Marcus und Edith, Lan und Tom, Babsi und Daniel mit dem Miniwaveman, an Roland und seinen Bruder, Christine aus Stuttgart, Danke an Scarlet und Konrad (tolle Bilder!), an die beiden Bogenschützen von denen Sie Daniela heißt, an Karlsson und seine super-nette Freundin (herrje, Lost her Name), danke an meinen Lieblings-Leipziger Ronny Rabe, Sandra vom heidnischen Dorf, Gesichtslähmung Ines und André mit der Spiegelbrille, danke an Jonas und Toya aus Frankfurt, danke an die Pumpenhauser Tobi, Sita, Oscar und Anton, Familie Vledermaus und die „Fußballer“-Familie Heilmann, dank an Svenja, Sabrina (die das Button 2016 gemacht hat) und ihre Begleitung (herrje, Lost another Name), Stephie und Teddy, Ursula, Magdalena und Jan, Molte grazie a Francesco, Eliza e il nome dimenticato, an Boy George Phillow, Ulli und Sunny (alles gute für Euch im Vorraus), Familie Fledermama aus Shanghai (Мне казалось, чтобы увидеть радость вам снова!), Anita und Joachim (Mann mit Stock), Katharina und Parm und John aus London, Jacky und ihre Freundin (herrje, Lost it again) aus Osnabrück, Adrian die treue Seele, Stefan und Maria aus Dresden, Vigdis und ihre rothaarige Tanzpartnerin, das Duo Infernale auf 4 Rädern, Danke an Marion und Stefan, an Reinhard und Jenny und Frank (wirst mir doch noch sympathisch), an meinen Klugscheisser-Freund aus dem WGT-Forum, an Kathi Traumtänzerin, Danke an den Mann mit Hut und Stock, an Catherine, meinen Lieblings-Dennis, Bibi Blue, Mone und Ralf, Aufkleber Steffen und seine Partnerin Danny, Franziska und noch ein Stephan, Pirat Jan und seine Piratenbraut Bea, an die Freundinnen von Adrian (Hester Brabrabra war glaub ich dabei), Jaci Sie aus Leipzig, Magister Tinte und Téyla Midnightsun, den ewig treuen und Lebenslustigen Foxxi,  Isabel und vor allen Dinge an meine liebevolle und fleißige Ehefrau Sabrina, die nicht nur bessere Hälfte ist, sondern auch Muse und Stütze <3. Und natürlich an alle, die ich vergessen habe. Bitte meldet Euch, hinterlasst eine Nachricht und fühlt Euch eingeladen auch nächstes Mal dabei zu sein.

20 Kommentare

  1. Danke Robert und Sabrina für den netten Rückblick und fürs alljährliche Organisieren! Ohne Spontis Treffen (wenn auch nur in der Krabbel-Ecke) würde mir der WGT-Abschluss mittlerweile echt fehlen. So durften wir dank Spontis auch ohne Bändchen wenigstens am Montag irgendwie dazu gehören. Für alle, die das noch nicht ausprobiert haben: es ist doof. Wirklich. Nur Zaungast sein ist einfach nix. Noch blöder wäre es allerdings gewesen, das Baby zu Veranstaltungen mitzuschleppen, wo es nix verloren hat – oder 120 Euro für 2x Heidnisches und eine Lesung rauszuhauen. Naja. Nächstes Jahr bin ich wieder voll mit dabei. Hoffentlich. Zum 12. Mal. *ein dicker Drücker aus Bayern nach Mönchengladbach!*

  2. Wie schön, dass Ihr wider Erwarten solch ein Glück mit dem Wetter hattet! Die schlechten Wetterprognosen haben mich leider ferngehalten, und ich ärgere mich total, dass ich nicht dabei war. Aber die Aussicht, die ganze Zeit fröstelnd mit zunehmend durchnässten Pikes unter’m Schirm dastehen zu müssen, hat mich abwägen lassen, mich nur für einen Tag nach Leipzig zu begeben. Gibt es denn einen Plan B, falls es mal wirklich aus Kübeln gießen sollte, wo Ihr dann ausweichen könntet, z.B. in ein Café?
    Hoffentlich klappt es nächstes Jahr… Oder vielleicht gibt es ja mal wieder eine andere Gelegenheit für ein Treffen, wie es damals in Verbindung mit der Ausstellung und dem Festival in Frankfurt (?) stattfand? Das wäre toll. Ich wär auch bereit, sollte Interesse daran bestehen, mal ein Treffen in Berlin mit zu organisieren.

  3. Sehr schöne Fotos und Artikel .
    Nur ICH bin kein Fernsehstar . Star schon mal gar nicht , und fernsehen – nur weil ich einer Reportage mitgemacht habe , bin ich kein Star. Sorry – aber das muß ich jetzt schreiben , da es vielleicht sonst in den falschen Hals kommt bzw. anders rüber kommt .
    @Tanzfledermaus – in ein Cafe ? so nen großes Kaffee gibt es leider nicht wo alle reinpassen . Dann eher in eine Turnhalle ;-)
    @Frau Vledermaus – ohne Bändchen ist das WGT kein richtiges WGT – oft kommt man eben nicht da rein wo man gern möchte … und nur GPP ist auch nicht so ganz ohne .

  4. @Frau Vledermaus: Ihr gehört sowieso dazu. Ob ihr wollt oder nicht, ob ihr dabei seid oder nicht und ob ihr ein Bändchen habt oder nicht. Eure Gesichter habe ich mir gleich gemerkt und ins Herz geschlossen. Ich drück Euch mal zurück ;)

    @Tanzfledermaus: Einen Plan B hat es bis jetzt nicht gegeben, obwohl wir schon öfter darüber nachgedacht haben. Zunächst wird es schwierig – wie Ronny sagt – ein so großes Café zu finden, da muss also schon ein ausgewachsener Veranstaltungsort her. Und damit würde dann auch ein Stückchen Flair verloren gehen, denn das gemeinsame rumsitzen auf der Wiese mit Kind, Kegel und Keksen gab dem ganz diese Treffen-Atmosphäre, die das WGT immer schon gehabt hat (oder gehabt haben soll). Ich fürchte, das würde in eine Räumlichkeit etwas verloren gehen, bin mir aber nicht sicher. In Frankfurt kamen damals zwei Dinge zusammen: Die Ausstellung über schwarze Romantik und ein Mini-Festival im „Bett“, bei dem unter anderem die Chameleons spielten.

    @Ronny: Ja, ist ja schon gut :) Ich werde aufhören Dich so zu nennen. Wollte Dich nur aufziehen ;)

  5. Wurde vorher -aus Dekorationsgründen für manche Bilder- der WGT-Kindergarten geplündert und ist das authentisch?

  6. Ich kann ich nur anschliessen. Es war auch dieses Jahr wieder sehr schön, auch wenn ich leider erst recht spät da war und viele „verpasst“ habe. Faszinierend wie viele verschiedene interessante Menschen Spontis verfolgen oder fleißig Kommentare schreiben.
    Und Robert, ich bewundere dich sehr dafür, wie du es schaffst wirklich jeden in das Treffen einzubeziehen, auf alle zu zugehen, mit allen mal zu sprechen. Hut ab!
    Und natürlich nicht zu vergessen: wieder tolles Spontis Heft. Danke. Danke für diesen Blog und die unermüdliche Arbeit die dahinter steckt :)

  7. Ein wirklich toller Bericht und wundervolle Fotos!
    Ich bin etwas baff, wie viele Leute tatsächlich da waren. Während des Treffens kam es mir gar nicht so voll vor. Das kann aber auch daran liegen, dass wir uns die meiste Zeit auf der Picknickdecke am Rand versteckt haben. ;)

    Ein ganz großes herzliches Dankeschön an euch für die Organisation, das großartige Magazin („Wie zur Hölle bekomm‘ ich das nur heile nach Hause?“) und die fantastischen Buttons!

    Da ich noch kein WGT ohne Spontis-Family-Treffen erlebt habe, mag ich mir gar nicht vorstellen wie es ohne Treffen sein würde.
    Das Herzklopfen, wenn man die ersten Spontis unter dem Baum stehen sieht, welches dann in schüchternes Herumschauen und Abwarten übergeht, bis man von euch mit einer freundlichen Umarmung in Empfang genommen wird.
    Zudem scheint der Wizard of Goth einen Radar dafür zu haben, welche Personen einsam und schüchtern herumstehen, packt sich diese am Arm und führt sie zu anderen scheuen Wesen. Die spannenden Gespräche mit all den interessanten Gleichgesinnten wirken jetzt noch Wochen nach dem Treffen nach.

    Und in 373 Tagen ist es schon wieder soweit!

  8. Hat mich auch wieder sehr gefreut euch alle wiederzusehen und ein paar Leute aus dem bisherigen rein virtuellen Bekanntenkreis dann auch mal live zu treffen – aber ich habe nicht alle geschafft, einerseits lags an der mangelnden Zeit, denn was ist schon so ein lächerlicher Nachmittag wenn man sich so richtig festlabert, andererseits bin ich gesichtsblind – was regelmässig zu doofen Situationen führt … ich hoffe aber darauf, die noch ausstehenden Realbekanntschaften bei der nächsten Gelegenheit nachzuholen :)
    Und natürlich gehört das Spontis-Treffen inzwischen fest zum persönlichen WGT-Programm dazu, ich erinnere mich aber auch noch gern daran als Robert und ich uns hinter dder Moritzbastei, anno 2010 das erste Mal getroffen haben, also im Jahr vor dem ersten richtigen, größer angelegten Treffen … finde ich auch großartig was sich draus entwickelt hat und vor allem, welche Reichweite dieser Blog auch heute, in der virtuellen Welt der überwiegend schnellebigen Plattformen, dann ungebrochen noch immer hat.

    Nachtrag: der Mann mit Hut und Stock und seine Freundin, mit den lila Haaren, das sind Anita und Joachim aus Berlin, Bekannte und Kunden von mir die wir auch gleich mal spontan mit zum Treffen gelotst haben.

  9. Es war richtig, dass ich den Abstecher zu euch gemacht habe.
    Jetzt habe ich ein noch mehr WGT-Lesestoff in Form des Spontis-Magazins (neben dem Pfingstboten und dem Buch zur Ausstellung „Leipzig in Schwarz“, wovon ich übrigens eines der allerletzten Exemplare ergattert habe), einen neuen Button und vor allem eine weitere wunderschöne WGT-Erinnerung:)

    Von mir nochmal ein herzliches Dankeschön und einen Gruß an alle Anwesenden!

  10. Hallo Robert,

    der Daniela Ihr Freund heißt Andreas und ist mit Ihr seit 15 Jahren verheiratet. ;-)

    Vielen Dank für Euer großartiges Geschick, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen. Wir hatten lange Überlegt, ob wir zum Spontis Family Treffen gehen, oder ob wir doch wieder zu schüchtern sind (wie letztes Jahr). War aber definitiv die richtige Entscheidung.

    Die Schwarzen Bogenschützen Daniela und Andreas

  11. @Guldhan: Das ist authentisch. Man sagt, es gäbe noch andere Lebensinhalte als Bloggen oder die Muckibude :D

    @eztaKerawhcs: „Das Herzklopfen, wenn man die ersten Spontis unter dem Baum stehen sieht, welches dann in schüchternes Herumschauen und Abwarten übergeht, bis man von euch mit einer freundlichen Umarmung in Empfang genommen wird.“ Ebenfalls schön geschrieben, vielen Dank. Das lustige ist ja, dass es mir genauso geht. Was werde ich sagen? Werde ich mich an alle Namen erinnern? Werde ich sinnvoller Sätze formulieren können? Und daher ist so ein Feedback von Dir (Euch) sehr wichtig, damit die Fragen nach einem Treffen hier und da beantworten kann.

    @Flederflausch: Behalt Deinen Hut mal auf, ich habe ebenfalls zu danken, vor allem bei Dir. Denn Du bist schließlich mit dafür verantwortlich, dass die unermüdliche Arbeit nicht im Kollaps endet ;) (Oder einer spontanen Gesichtslähmung)

    @Aristides: Den Mann mit Stock und Hut haben ich nun zusammen mit seiner Frau in meiner Freundesliste :) Vielen Dank für die Vermittlung. 2010, ich erinnere mich. Wir haben sowas wie ein Interview geführt, während uns immer wieder Fotografen um ein Foto gebeten haben (also Dich). Ich habe dieses Interview auch noch auf Festplatte. Leider habe ich damals so unzusammenhängende Fragen gestellt, dass man daraus überhaupt keinen roten Faden spinnen kann. Für die Archive habe ich es aber aufbewahrt. In ein paar Jahren spielen wir uns das vor und lachen uns Wangenröte ins Gesicht.

    @Yorick: Ich fand die Idee auch gut, einen Abstecher zu uns zu machen. Das Wetter hat diese Idee ja auch belohnt. Viel Spaß beim lesen.

    @Andreas+Daniela: Poar! Dankeschön :) Bitte verzeiht mein schlechtes Namensgedächtnis. Jetzt habe ich zumindestens eine E-Mail von Euch :) Ich hoffe, dass die Aufgabe Eurer Schüchternheit sich gelohnt hat und wir uns spätestens nächstes Jahr wieder begegnen werden. Die „reale“ Vernetzung von Menschen muss ein Ziel der ganzen virtualisierung sein. Es freut ganz dolle sehr viel mega riesig, dass es geklappt hat ;)

  12. Danke für das Treffen. Besonderer Dank geht hierbei an Sabrina, die sofort auf uns zugekommen ist, uns begrüßt hat und mit Button und Heft versorgt hat. So fühlt man sich gleich willkommen.

  13. @Robert: oh, ich glaub für das „Unzusammenhängende“ bin ich auch nicht grade unverantwortlich, bei manchen Themen kann ich mich einfach ins hundertste und tausendste reden :D – ich wäre inzwischen auch irgendwie wieder neugierig, was im Detail da so alles aufs Band gekommen ist – ist ja nun doch wieder lange genug her.

  14. Schade, dass ich nicht dabei sein konnte – aber gerne nächstes Jahr.

  15. Das ist authentisch. Man sagt, es gäbe noch andere Lebensinhalte als Bloggen oder die Muckibude :D

    Zugegeben, dessen bin ich mir schon bewusst. Es verwundert mich nur immer wieder, dass es auch auf dessen Resultat angelegt wird. Freiwillig und sogar als Wiederholungstat… bin ich da zu unsentimental oder kollidiert das dezent mit dem morbid pessimistischen Wesen des Gothic? Ich glaube, das bettelt förmlich nach einem neuen Artikel; zumindest nach dem Training.

  16. Nochmals vielen Dank für den wunderschönen Nachmittag. Es war toll, euch zu treffen und euch mal persönlich kennenzulernen.

  17. @Aristides: Ob das denn noch relevant ist? Das Interview mit Dir ist ein fertiger Artikel. Ich muss mal gerade im Blog stöbern, ob ich ihn wirklich noch nicht veröffentlicht habe ;) Hier ein Auszug von Dir: „Ich bin ein Mensch der Gegensätze in fast allen Bereichen, ich bin beispielsweise sehr extrovertiert und exzentrisch und auch gleichzeitig das Gegenteil davon, bei mir passt einfach beides rein.Ich muss ehrlich zu mir selbst sein, um überhaupt anderem Gegenüber Offenheit zu zeigen.“ Ich kann Dir aber auch gerne den ganzen Mitschnitt als Hörspiel schicken ;)

    @Guldhan: Möglicherweise ist da eine Kollision, vielleicht aber auch die Hoffnung es besser zu machen oder etwas zu verändern, weil man durch die dunklen Seiten, die man als Goth ja zulässt, vermeintlich weiß, wie man die Sache runder macht. Und ehrlicherweise muss ich zugeben, dass mir ein paar Kinder von „Normalen“ Leuten lieber sind als die ganze Brut unserer merkwürdigen Gesellschaft, die zur Hälfte aus Kinder als Statussymbol, mangelndem Selbstwertgefühl oder auch als Beziehungsretter besteht. Ich glaube, bevor das ein längeres Pamphlet wird, geh ich weiter bloggen ;)

    @Klaus: Sehr gerne und immer wieder! Nächstes Jahr an gleicher Stelle, Pfingstmontag. Du weißt mittlerweile Bescheid.

  18. @Robert: Relevant wärs nur der persönlichen Neugierde wegen, man entwickelt sich ja auch weiter, also fürs eigene Archiv, soweit ich weiß hats der Artikel nicht ans Tageslicht geschafft, und nach der Zeit muss er das sicher nicht mehr, aber am Mitschnitt wäre ich aus besagten Gründen schon interessiert :)

  19. Ach, er erinnert sich, dass da noch was aussteht ^^. Löblich. Nein, im Ernst, ich würde mich freuen.

    Schade, dass wir wegen der FH-Führung so früh aufbrechen mussten. Zu allem Unglück haben wir diese dann auch noch verpasst. Ich hätte mich sonst so gern noch mit mehr Leuten unterhalten. Nun gut, im nächsten Jahr dann hoffentlich :).

    Danke für die Organisation, Robert und Sabrina. Das schöne Wetter nehm ich mal auf meine Kappe, bescheiden wie ich bin. ;-P

  20. Das schöne Wetter nehm ich mal auf meine Kappe, bescheiden wie ich bin. ;-P

    Soso! Du warst das also… Dann gib nächstes Mal vorher Bescheid, dass Du dran drehst –
    dann lass ich mich nicht wieder von anderslautenden Prognosen vom Erscheinen abhalten.
    (ich ärger mich immer noch, dass ich nicht dabei war)

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