26 April

Rückblick: Dark Spring Festival 2014

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Dark Spring Festival 2014 - FlyerKleine, leidenschaftliche Festivals sind der Nährboden einer lebendigen Subkultur. Obwohl das Dark Spring Festival bereits im März stattgefunden hat, ist es mehr als wertvoll einen Blick zurück zu werfen und Revue passieren zu lassen, was abseits der breiten Ströme existiert. Christoph, den einige Leser bereits als Northern Nephilim in zahlreichen Kommentaren lesen konnten, hat seine Eindrücke aufgeschrieben und sie Spontis zur Verfügung gestellt.

„Die Luft ist raus“ sagte die Band Ideal über ihr drittes Album, dessen Namen nun das ehemalige KATO im Schlesischen Tor in Berlin trägt. Was der Betreiber damit aussagen möchte konnte ich während des Dark Spring Festivals am 22.März 2014 nicht ergründen – wohl aber das in Sachen kleiner familiärer Veranstaltungen abseits des großen Festival Wahnsinns noch lange nicht die Luft raus ist.

Zum Dark Spring Festival: Erstmals initiiert im Jahre 2010 von den Brüdern Christian und Peer Lebrecht mit der Band Golden Apes – es hatte in seiner Uraufführung mit 3 Bands begonnen im ebenfalls kultigen SO36 und sich seitdem wirklich zum festen Termin im Kalender von Fans des traditionellen Goth Rock etabliert. Auf seinen Werdegang stieg das Lineup und die Qualität der Bands kontinuierlich, der heimische Hafen des SO36 wurde aus Kapazitätsgründen verlassen und nach einem einmaligen Intermezzo im K-17 im Jahre 2013 aufgrund unplanmäßigen Endes der Aftershowparty nun diesen Jahres im „Bi Nuu“ am Schlesischen Tor fortgeführt. Den ganzen Artikel lesen… »


4 April

Morgen schon was vor? – 5. Elektronische Nacht in Wiesbaden

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Elektronische Nacht Wiesbaden -2014Und ich war mir doch so sicher! Ich bin doch tatsächlich davon ausgegangen, über die anstehende elektronische Nacht in Wiesbaden bereits berichtet zu haben. Womöglich die Schattenseite der ständigen Präsenz von Facebook in der Nachrichten genau so spurlos verschwinden wie flüchtige Gedanken in meinem Kopf. Morgen, als am Samstag den 05. April 2014 ist es wieder soweit, das Kontext in Wiesbaden steht wieder ganz im Zeichen handverlöteter elektronischer Musik. Nachdem wir bereits meine Teilnahme in besagtem sozialen Netzwerk verkündet haben, möchte ich „kurz vor knapp“ noch Unentschlossene dazu bewegen, ins Kontext zu kommen um den feinen Klängen von M. Synthetic und Herrn Bug zu lauschen. Als besonderes Special gibt es in der Zeit von 22-23 Uhr eine Düster-Atmosphärische Stunde mit „schaurig-ruhigen, obskuren und schwermütigen Klängen. Filmmusik, Instrumentals und Neoklassik werden euch in der ersten Stunde in dunkle Sphären führen und den Abend aufs Finsterste entspannt einleiten.Den ganzen Artikel lesen… »


28 Februar

Die Subkultur lebt! – Festivals im ersten Halbjahr 2014

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Spontis Festival Guide 2014Andauernd wird sich beklagt, es gäbe keine guten Veranstaltungen mehr. Amphi, Mera Luna & Blackfield werden zurecht damit kritisiert, dass sie zum großen Teil immer die gleichen Bands in kurzen Zeitabständen im Line Up haben und dass diese mit dem Kern der Szene eigentlich gar nichts mehr zu tun haben. Das WGT in Leipzig polarisiert auch immer mehr mit seltsamen Programmpunkten (Ob der „Stricknachmittag für Schwarzromantiker“ oder ein Fotoshooting auf einer Automobilmesse) und ähnlichen Bands als „Headliner“. Viele sehnen sich nach kleinen Festivals, welchen den Geist der Szene wieder aufleben lassen. Festivals bei denen sich die Menschen noch für die Kunst, Kultur und den guten Umgang miteinander interessieren. Oblgeich es im Zeitalter der Vernetzung einfach wie noch nie geworden ist, sind vielen die guten kleinen Szene-Festivals nicht mehr geläufig oder vollkommen unbekannt. Aus diesem Grund möchte ich hier eine kleine Auflistung vorstellen, welche auf genau diese Festivals hinweist und die große Bandbreite der schwarzen Szene anno 2014 eindrucksvoll verdeutlicht. Den ganzen Artikel lesen… »


8 Februar

Young & Cold Festival II – Das Selbermachen geht weiter

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Young and Cold Festival 2014In den vielen Grüften unserer Republik macht man sich mittlerweile Gedanken über die wirklich wichtigen Fragen 2014. Zu welchen Festivals gehe ich? Auch in der Spontis-Monarchie werden bereits die Weichen für ein musikalisches Jahr gestellt.Wo will man wieder hin, welches Festival spart man sich? Das Young & Cold Festival sorgte 2013 für eine handgemachte Überraschung die mit dem festen Vorsatz endete, auch dieses Jahr wieder dabei zu sein. Nicht zuletzt wegen der großartigen musikalischen Darbietungen, sondern auch wegen der Atmosphäre die das Publikum, die Örtlichkeiten und vor allem das Organisationsteam verströmte. Improvisation statt Professionalität stehen synonym für Leidenschaft statt Profit. Noch am letzten Abend des kleinen Festivals in der Augsburger Ballonfabrik versprachen die Macher, mit denen ich letztes Jahr ein Interview führte, für den 12. und 13. September 2014 einige Überraschungen bereit zu halten. Den ganzen Artikel lesen… »


6 Oktober

Rückblick: Young & Cold Festival 2013

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Young and Cold Festival Augsburg 2013 - LogoJung fühlte ich mich am Sonntagmorgen überhaupt nicht mehr und von „kalt“ kann auch keine Rede sein. Ziel verfehlt? Eins nach dem anderen. Der persönliche Auftakt zum ersten Young & Cold Festival in Augsburg war alles andere als reibungslos. Die kleinen Symbole auf dem Navigationssystem hätten mich stutzig machen sollen. Das konnten doch nicht alles Baustellen auf dem Weg nach Augsburg sein! So begann meine Reise um 11:00 in Mönchengladbach und endete 7,5 Stunden später unweit des Augsburger Doms. Was für eine Tortur. In meinem bei airbnb gebuchten Zimmer hatte ich noch kurz Zeit, einen Kaffee zu trinken, mit den Gastgebern zu sprechen und mich für das anstehende Abendprogramm frisch zu machen. Mitten in einem Augsburger Industriegebiet liegt die Ballonfabrik, in der tatsächlich einmal Ballone gefertigt wurden, bevor sie 2010 als Kulturzentrum reanimiert wurde. Auguste Piccard, so verrät mir Wikipedia, startete von hier am 27. Mai 1931 einen Stratosphärenballon, der die Weltrekordhöhe von 15.785 Metern erreicht.

82 Jahre später versammeln sich vor dem Gebäude merkwürdige Gestalten, die vom Lichterschein eines brennenden Fasses in eine schaurig undergroundige Atmosphäre getaucht werden. Jawohl, hier bin ich richtig. Ich werde freundlich von Marcel begrüßt, den ich vom Interview zum Festival kannte, bekomme ein Bändchen, einen hübschen Button in Fledermausform und einige Flyer in die Hand gedrückt. Weiter geht`s. Innen ist die Ballonfabrik überschaubar, eine kleine Bühne, eine Bar und ein paar Sitzgelegenheiten machen einen durchaus passenden Eindruck. Reichlich Schwarzlicht verzeiht keine Schuppen, lediglich der obligatorische Nebel, in dem Grufties bekanntlich am liebsten tanzen, fehlt. Das ist, so erfahre ich später, ein Tribut an die Sicherheit. Nebelmaschinen bleiben für das Wochenende tabu. Vielleicht aber auch gar nicht schlecht, denn so genieße ich gleich die klare Sicht auf die erste Band des Abends, The Moonlets. Den ganzen Artikel lesen… »


19 September

Campus Noir III – 28. September an der TU Ilmenau

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Campus Noir in IlmenauWelche Gerüchte sich doch um das Studentenleben ranken! Man sagt, es wäre traumhaft. Schlafen bis in die Puppen, fast jeden Tag eine Party, keine erkennbare Kleiderordnung und jede Menge interessante, kreative Menschen. Wahrscheinlich alles nur gelogen oder zumindestens übertrieben, jedenfalls wenn man die Studenten selbst fragt.

Tatsache ist jedoch, dass es tatsächlich in Sachen Selbstverwirklichung in Form von Kleidungsstilen recht locker zugeht auf so einem Campus. Wen wundert es also, dass auch Gothics zum studentischen Alltag gehören. An der TU Ilmenau geht es scheinbar so schwarz zu, dass man bereits zum 3. mal den Campus Noir ausruft, bei dem sich am 28. September 2013 das komplette studentische Nachtleben um die musikalische Spielarten der Gothic-Szene dreht.

Im Mittelpunkt des Geschehens sind dabei die 3 Clubs auf dem Max-Planck-Ring in Illmenau, die sich 3 unterschiedlichen musikalischen Vorlieben widmen und so neben einer Entscheidung für die favorisierte Band auch eine klare Kategorisierung seines Geschmacks erfordern. Ganz nebenbei sei erwähnt, dass ich dieses Konzept sehr gelungen finde, denn die Clubs bieten auch außerhalb besonderer Veranstaltungen ein sehr differenziertes schwarzes Programm, bei dem es durch die räumliche Trennung kaum zu „Wanderungen“ kommen dürfte, die bei anderen Clubs durch das wechselnde Set verursacht werden könnte. Wenn man sich dann entscheiden kann, was man am liebsten hört. Zurück zum Campus-Noir und dem Programm. Den ganzen Artikel lesen… »


16 August

Grabesmond scheint über Köln – Ein Amphi Tagebuch

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Grabesmond Noctura - Mit Fächer auf ihrem ersten Amphi-Festival in Köln

Grabesmond Noctura – Mit Fächer auf ihrem ersten Amphi-Festival in Köln

Dies ist ein Gastartikel von der bezaubernden Grabesmond, die meiner Aufforderung nachgekommen ist, während ihres ersten Amphi-Besuchs 2013 ein kleines Tagebuch zu führen. 

Nun ist es also geschehen! Jahrelang habe ich mich dagegen gewehrt, aber nun ist es eingetreten: Ich war beim Amphi Festival in Köln! Wie oft habe ich mir gesagt: „Nee, nie im Leben fährst du dahin, und selbst wenn da absolute Highlights auftreten“. Und wer mich kennt, weiß wie gern ich darüber gemeckert habe, dass dieses Festival auf einem abgegrenzten Areal stattfindet ganz im Gegensatz zum WGT. Zugegeben, zum ersten Amphi-Festival wäre ich furchtbar gern gegangen, fand es anno 2005 noch in Gelsenkirchen statt und war dadurch nicht sehr weit von meinem damaligen Wohnort entfernt, aber…nun ja, ich habe es auch was für Gründen auch immer nicht besucht.

Jedenfalls gab es dieses Jahr doch erste Bedenken, an meiner Anti-Haltung zum Amphi. Fields of the Nephilim treten auf! Ok, die MUSS ich sehen, und wer hat da noch zugesagt? Alien Sex Fiend? Rosa Crux, Philip Boa & the Voodooclub und Rome? Oh verdammt, das hört sich ja mehr als überzeugend an. Und so kam es dann, dass ich mir flugs mein Ticket kaufte und die Vorfreude vor diesem Festival immer mehr anstieg, kündigten doch einige Mitglieder der Spontis-Familie ebenfalls ihren Besuch an. Grund genug ein kleines Tagebuch zu schreiben, damit ihr lesen könnt ,wie ich das Amphi erlebte: Den ganzen Artikel lesen… »


25 Juli

Amphi 2013 – Ein wahrlich heißes Festival!

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Amphi 2013 - Am Strand

Weißer Sand und schwarze Leute.

Womit fange ich an? Mit den völlig überteuerten Getränkepreisen und den kulinarischen Katastrophen zu Apothekenpreisen? Mit der Hitze, die uns an den beiden Festivaltagen Haut und Hirn zerlegt hat? Oder doch mit etwas Positivem – etwa ganz hervorragenden Bands und lieben Freunden? Vielleicht vorab: Das Amphi war toll! Ich höre schon die Spontis murmeln: „Ist sie krank? Ist sie ertaubt und/oder erblindet oder wird sie im Alter gar sanft?“ Keine Sorge, mir geht es gut und das Meckern gewöhnt man einer alten Ziege auch nicht vollständig ab. Aber ich habe Silvias Tipp befolgt und den unschönen Kladderadatsch auf dem Festivalgelände ausgeblendet, um mich aufs Positive zu konzentrieren. Und siehe da: Es hat funktioniert… meistens jedenfalls. Hier also der Amphi-Festival-Bericht 2013 mit Scheuklappen und selektiver Wahrnehmung. Den ganzen Artikel lesen… »


17 Juni

Rückblick: Spontis Family Treffen auf dem WGT 2013

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Rueckblick Spontis Family TreffenDie Aufgabe, endlich einen Rückblick zum Spontis Family Treffen zu schreiben, schiebe ich schon eine ganze Weile vor mir her. Doch das liegt nicht an fehlender Zeit, sondern in diesem speziellen Fall an einem blinkenden Cursor, der unaufhörlich am Anfang einer leeren Seite blinkt und mich auffordert nun loszulegen. Doch es passiert nichts. Worüber soll ich schreiben? Wer alles dort gewesen ist? Mit wem ich mich über was unterhalten habe? Ich wäre froh, wenn ich das noch wüsste, wenn ich mich an jeden Einzelnen und an jedes Gespräch erinnern könnte. Deshalb versuche ich es erst auch gar nicht, sondern schreibe über das, was mich beschäftigt. Objektive Berichterstattung ist nicht meins. Natürlich gibt es auch zahlreiche Bilder, dich ich hier exklusiv zur Verfügung stelle und auch eine Möglichkeit bereit, das auf dem WGT ausgeteilte Spontis-Magazin und einige Buttons zu ergattern. Wer möchte, überspringt meine Gedanken (ich wäre froh wenn ich das könnte) und springt gleich zu den Bildern oder dem Magazin.

Schon im Vorfeld des Treffens war ich nervös. Wird das Wetter mitspielen, wird die Wiese besetzt sein, werden alle kommen, werden es allen finden, haben wir genug Buttons und Zeitschriften? Und vor allem, was für einen Eindruck werde ich hinterlassen? Natürlich erwies sich die Nervosität als unbegründet, wie jedes Jahr, aber vermutlich werde ich auch in den nächsten Jahren ähnlich nervös sein. Es war unglaublich, wie viele Menschen zu der Wiese gekommen sind! Endlich konnte ich den ein oder anderen endlich mal oder endlich mal wieder in die Arme schließen, ich konnte einigen Lesern die Hand schütteln und mir zu so manchem Kommentierenden ein Bild machen. Den ganzen Artikel lesen… »


23 Mai

WGT 2013 – Wer hat an der Uhr gedreht?

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WGT 2013 - Blaue Stunde am Donnerstag (Dennis Merbach)Das WGT ging in diesem Jahr wahnsinnig schnell vorbei, oder? Mir kam es jedenfalls so vor. Eine Tatsache gleich vorab: Je weiter man sich von der Agra, der Moritzbastei und dem Heidnischen Dorf entfernt (gerne auch im übertragenen Sinne), desto schöner werden die Eindrücke und Erlebnisse. Ich weiß, dass das kein Geheimnis ist, aber ich möchte es noch einmal für all diejenigen betonen, die sich über Kitsch, Kommerz und die „Kirmesbäckerei“ aufregen. Hätten wir uns in die Nähe der Knipser und Karnevalisten begeben, würde dieser Bericht anders ausfallen. Haben wir aber nicht – oder kaum – , deswegen gibt es 2013 einen Spontis-WGT-Nachbericht, in dem ein glückliches Lächeln durch die Zeilen schimmert.

In Leipzig war noch Platz, als wir am Donnerstag gegen 15 Uhr ankamen. Es ist immer aufregend, die ersten „Schwarzen“ auf Leipzigs Straßen zu suchen und dann so zu tun, als sei das ganz normal. Es ist natürlich nicht „normal“ – auch nicht für alteingesessene Gruftis. Das WGT ist, nicht zuletzt durch die Fülle der Schwarzen, die sich über die ganze Stadt verteilen und nicht etwa auf einem abgeschlossenen Festivalplatz zusammengepfercht sind, etwas Besonderes. Aber auch die schwarze Welt ist nur ein Dorf – und so trafen wir kurz nach unserer Ankunft in unserem Hotel zunächst im Fahrstuhl auf Herrn Benecke und später dann auf Parm und Katharina vom Schemenkabinett. Den ganzen Artikel lesen… »