11 April

Gesucht: Ein kreativer Leser für den Spontis-Family-Button zum 25. WGT

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3 März

Leipzig in Schwarz – Ausstellung zum 25. Wave-Gotik-Treffen vom 9. März – 29. Mai 2016

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Leipzig in Schwarz - FlyerSilberne Hochzeit. Vor rund 25 Jahren gaben sich das Wave-Gothic-Treffen und die Stadt Leipzig das Ja-Wort, auch wenn beiden Seiten damals noch nicht ahnten, worauf sie sich eingelassen hatten. 800 Besucher waren 1992 dem Ordnungsamt gemeldet worden, 2000 Gruftis aus der ganzen Republik versammelten sich im und um den Eiskeller im Stadtteil Connewitz um sich selbst und ihre Subkultur zu feiern. Im Laufe der Jahre durchlebte man alle Höhen und Tiefen einer Ehe und überstand auch die Ehekrise im Jahr 2000, als das Treffen drohte zu zerbrechen. Inzwischen sind es rund 20.000 Besucher aus aller Welt, die jedes Jahr zu Pfingsten nach Leipzig strömen und das WGT zum festen Bestandteil des städtischen Kulturkalenders gemacht haben. Das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig hat dieses Jubiläum zum Anlass genommen, eine Sonderausstellung vorzubereiten. Ende letzten Jahres starteten auch wir einen Aufruf für das Museum, um Menschen zu finden die bereit waren, ihre Erinnerungsstücke und Geschichten zur Verfügung zu stellen.

Am 9. März 2016 ist nun endlich soweit. Die Ausstellung „Leipzig in Schwarz“ öffnet im Stadtgeschichtlichen Museum (Böttchergäßchen 3, Leipzig) ihre Pforten und versucht, einen genaueren Blick auf die 25-jährige Beziehung zu werfen. Es ärgert mich sehr, das ich trotz Einladung, die ich freundlicherweise per Post erhielt, bei der Eröffnung am 8. März nicht dabei sein kann. Nicht etwa um schwarze Odeuvre zu genießen oder an einem Sekt zu schlürfen, den ich nicht mag, sondern um die Menschen kennen zulernen, die die Ausstellung möglich und hoffentlich interessant gemacht haben.  Die Ankündigung im Flyer und auf der Internetseite liest sich schon mal spannend: Den ganzen Artikel lesen… »


7 Januar

Dark Munich Festival 2016 abgesagt?

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DMF 2016Düstere Nachricht für alle Fans und Kartenbesitzer des Dark Munich Festival (DMF) 2016. Wie der Veranstalter Mucky Ramovic am 5. Januar mitteilte, wird das Festival ersatzlos abgesagt. Man könne seinen finanziellen Verpflichtungen aufgrund des schlechten Vorverkaufs nicht nachkommen, hat Insolvenz angemeldet und sieht sich daher auch nicht in der Lage, den Kaufpreis bereits verkaufter Tickets zurückzuerstatten. Nachdem der Veranstalter die schlechte Nachricht dann auch auf Facebook verkündete, ließ der verbale „Shitstorm“ nicht lange auf sich warten. Ein weiterer Erklärungsversuch seitens des Veranstalters fruchtete leider nicht im erhofften Verständnis. Ein paar sehr erboste Fans haben sich dann offensichtlich aufgemacht, den Veranstalter zu Hause zu besuchen, um ihr Geld zurückzuverlangen. So schrieb Ramovic gestern: „Also Leute, vor unser Tür zu stehen und wie verrückt zu klingen, das geht gar nicht! Muss ich mir jetzt um mein Leben wegen 89,- € sorgen machen???

Doch auch in aller Dunkelheit und Hoffnungslosigkeit scheint noch ein Lichtblick zu sein. Nach jüngsten Aussagen des Veranstalters auf der FB-Seite hat „eine ernstzunehmende Firma mit eigene Location und viel mehr Ressourcen […] uns angeschrieben und den Wünsch geäußert das DMF unter gewissen Umständen zu übernehmen, stattfinden zu lassen und bereits verkaufte Tickets zu akzeptieren.Den ganzen Artikel lesen… »


19 November

Heute schon was vor? Klaus Märkert liest in Mönchengladbach

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Klaus Maerkert - Van DoorenKlaus Märkert schreibt raffinierte Geschichten. Mit Begebenheiten, wie sie jedem passieren könnten entlocken dem Zuhörer die Aufmerksamkeit, entführen ihn auf einer Straße des Humors in ungeahnte Gedankenspiele und ungewöhnliche Ansichten. Heute, am 19. November 2015 um 17:30 liest Klaus ein paar seiner Geschichten im Café van Dooren in Mönchengladbach, gleich bei mir um die Ecke. Wenn das mal keine Gelegenheit ist! Auf Facebook habe ich diese Veranstaltung von der Mönchengladbacher Stadtzeitschrift „Hindenburger“ bereits geteilt. Die Leser ohne Zugang zum sozialen Netzwerk habe ich sträflich vernachlässigt. Als kleine Entschädigung für alle, die sich kurzentschlossen freimachen und kommen, bringe ich heute Abend einen Stapel Spontis-Magazine und Buttons mit. Der Eintritt zur Lesung ist frei!

Was erwartet euch und wer ist überhaupt dieser Märkert? Geschichten aus dem Leben eines Sozialarbeiters, Taxifahrers, DJ, Schallplattenverkäufers, Discothekenbetreibers und Musikredakteurs aus Bochum. Vom DJ-Pult beobachtet er beispielsweise die Entwicklung der Grufti-Szene im Ruhrgebiet der frühen 80er und beschreibt seine Eindrücke auf ganz vortreffliche Weise: Den ganzen Artikel lesen… »


24 Oktober

Szene selbstgemacht – Rückblick auf das Young&Cold Festival III

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Young & Cold PlakatEin naßkalter Tag im März – ich furchtbar aufgeregt. Die Tickets für das Young&Cold Festival sind im Vorverkauf erhältlich. Die letzten beiden Male hatte ich es nicht bis nach Augsburg geschafft und vor allem im Bezug auf das letzte Jahr bedauere ich diesen Umstand sehr, hätten mich doch einige Bands und die Atmosphäre eines solchen Do-it-yourself Projektes mit nur einer Handvoll Besucher brennend interessiert. So tippte ich bald euphorisch in die Tasten um mir mein Ticket zu bestellen – schon da war mir klar, dass das was anderes ist, als das was man sonst so an Festivals erlebt. Von wegen Ticketshop, man tippe eine freundliche Nachricht an die Veranstalter, formuliert seine Bestellwünsche, erhält die Daten und hat kurz darauf sein Ticket mit einem netten Beibrief im Briefkasten – und ich meines dann am Kühlschrank, wo es neben anderen Tickets und Karten so gut aufgehoben war, dass ich es beinahe dort vergessen hätte.

Mit Ticket fand ich mich also am Donnerstagmorgen auf dem Weg nach Augsburg und nach einigen langen und müden Stunden im Zug bei Mark und Stephi, welche mir Asyl für die Tage gewährten, wieder. Den verbleibenden Nachmittag und Abend nutzen wir um bei schönstem Wetter durch Augsburg zu flanieren und für meine (ostdeutschen) Verhältnisse ziemlich teure, aber unglaublich leckere Cocktails zu trinken um uns dann um zehn einzugestehen, dass wir nicht mehr die jüngsten sind und uns auf gegen Bett machten. Den ganzen Artikel lesen… »


25 September

Interview: Young&Cold Festival III – alternative Nische. 100% Handmade.

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Young & Cold PlakatDas Young&Cold Festival in Augsburg hat in diesem Jahr zum dritten mal stattgefunden. Für mich Anlass genug, für ein längeres Pläuschchen mit drei der Veranstalter über das Event, die Bands, das Selbermachen, „die Szene“ und über ihr eigenes Plattenlabel „Young&Cold Records“ zu halten.

Das ist dieses Jahr das dritte Young & Cold – seid ihr zufrieden mit der Entwicklung, die das Festival gemacht hat?

Marcel: Ja, auf jeden Fall.

Manuel: Daniel und Barbara machen schon seit mehreren Jahren Partys und als sie nach Augsburg gezogen sind, haben sie ihr Event hier in Augsburg aufgebaut und die Location, die Ballonfabrik gefunden. Jetzt mit den Jahren ist Marcel dazu gekommen, dann bin ich dazu gekommen und man hat es jetzt wirklich geschafft in Augsburg. Es ist auch wirklich schwierig hier überhaupt was zu machen und es gibt hier auch keine große Kernszene von Leuten, die sich dafür begeistern und jetzt hat man es auch wirklich geschafft über die Jahre die Party hier am Leben zu halten und auch neue Leute zu begeistern, teilweise auch Leute – ganz normales Partyvolk – die in eine normale schwarze Szenedisco gehen. Ja, wir sind schon zufrieden, dass die Partys auch laufen und dass man einmal im Jahr ein größeres Event hat, bei dem man ein paar mehr Bands einlädt. Den ganzen Artikel lesen… »


21 August

Gothic Castle – Schwarze Klangdarbietung in historischer Kulisse

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Gothic CastleBei meiner Recherche für den Underground-Festival-Guide musste ich feststellen, das kleiner Parties und Festivals gar nicht so rar sind, wie man gerne annehmen mag. Nicht nur das, oftmals wird auch noch ein liebevolles schwarzes Drumherum-Programm geboten. Nachdem auch hier kritisch über das Amphi-Festival berichtet und kontrovers diskutiert wurde, soll nun auf genau so eine Veranstaltung verwiesen werden: Das Gothic Castle am 29. August 2015. Den ganzen Artikel lesen… »


26 Juni

Zeltplatzidylle und WGT-Gefühle – Remember the days!

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WGt 2015 - Tanzen bis ins MorgengrauenNachdem wir über unsere WGT-WG in Leipzig berichteten, in der wir nahezu unverschämt luxeriös in einer gemieteten Wohnung abgestiegen waren, ist es Zeit ein Blick über den Tellerrand zu werfen. Spontis-Autorin Flederflausch berichtet von „ihrem“ Besuch in Leipzig – ein wunderbares Tagebuch zwischen sehnsüchtiger Melancholie und dem Gefühl „nach Hause“ zu kommen.

Wave Gotik Treffen 2015. Mein sechstes. Alles schon besondere Routine sollte man meinen – ist es eigentlich auch – aber dieses Jahr ist etwas irgendwie…anders. War ich sonst die Woche vor Pfingsten schon mit Vorbereitungen beschäftigt und dank To-Do-Liste top vorbereitet, überrollt mich dieses Jahr ganz ungeniert das Alltagsleben und ich stelle Mittwochnachmittag leicht erschrocken fest, dass ich mich mit dem Packen mal etwas ranhalten sollte und habe gleich schon gar keine Lust mehr (ich gebe zu, die Hälfte der Zeit vor dem WGT und während des WGT bin ich immer ganz traurig, weil es bald wieder vorbei ist). Als wir (fröhlicher Mitcamper und freundlicher Fahrdienst Matthias und ich) Donnerstagmittag auf der Autobahn die erste vollbepackte Gruftikutsche sichten, packt mich dann doch die vollste Begeisterung und ich winke bei jedem Überholen freudig wie ein kleines Kind auf dem Weg in den Zoo. Coming home. Den ganzen Artikel lesen… »


24 Juni

German-Ness: Ein Reiseführer für Einsteiger zum WGT in Leipzig

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Videoscreenshot German-Ness WGT 2015Neulich wurde ich von Expedia gefragt, ob ich nicht Lust hätte, ihren alternativen City Guide „GERMAN-NESS“ vorzustellen, denn die waren – so schrieb man mir – auch auf dem WGT 2015 in Leipzig unterwegs und haben sich unter anderem mit Chris Pohl von Blutengel unterhalten. Ich habe mir das Video natürlich gleich angeschaut, um meine schwelende Skepsis zu nähren und sie erwartungsgemäß zur Ablehnung wachsen zu lassen. Doch ich war überrascht, denn nicht nur die Moderatorin macht ihre Sache gut, sondern auch Chris Pohl, mit dem ich mich zugegebenermaßen noch nicht wirklich auseinandergesetzt habe. Ich finde ihn ganz sympathisch.  Ich sagte zu, das Video vorzustellen. Aber eins nach dem anderen. Den ganzen Artikel lesen… »


29 Mai

WGT 2015 – Wie früher! Oder: Styling versus Tiefsinn

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Sonntags mehr Styling geht nicht

Die Wave-Gotik-Treffen-Wohn-Gemeinschaft.

In den 80ern liebten wir Veranstaltungsorte wie alte Fabrikhallen, in denen wir zwischen Bechern und Kippen auf den Treppen saßen und Siouxsie, Bauhaus und The Cure hörten und mit einer Mischung aus Fernweh und Weltschmerz „anders“ sein wollten. 25 Jahre später sitze ich im Auto auf dem Weg nach Leipzig und habe Schiss, dass ich unsere generationenübergreifende Wohngemeinschaft aufgrund diverser – im Laufe der Jahre angesammelten – Befindlichkeiten nicht überstehe. Man wird auch in der Subkultur alt und irgendwie unentspannt im Laufe der Jahre. Mit sieben Leuten unterschiedlicher Altersklassen in einer Bude. Nie alleine und es gelten andere Regeln als meine eigenen. Nervenzusammenbruch, ick hör Dir trapsen!

Aber wir wollten mehr Festival-Feeling und hatten uns ganz bewusst für die WG entschieden. Auch unsere Altersgenossen Mone und Ralf hatten ihr bereits gebuchtes – weit luxuriöseres – Hotelzimmer wieder abgesagt, um mit uns das Experiment in einer als „Künstlerwohnung“ angepriesenen Bude zu wagen. Zu uns Mittvierzigern gesellten sich die „Anfang-Zwanziger“ Toya und Izzie Adams und der Ende-Zwanziger Reikon DeVore. Den ganzen Artikel lesen… »