13 Dezember

Subkultur! - Mittelaltergrufties

Kategorie: Schwarze Szene, SubKultur! — Jahrgang: 20089 Kommentare

Mittelalter 2Der Mittelaltergruftie glaubt an das romantische Mittelalter. Man nennt sie auch beweglichen Glockenspiele, die Straßen wandeln und permanent bimmeln. Sie leben in dem Glauben, das Mittelalter besteht nur aus Musik, Ritterfestspielen und Handwerkern. Diskussionen über Mundfäule, Pest, Vierteilung und Hexenverfolgung gehen sie durch melodischen Sing Sang geschickt aus dem Weg. Lieben das Rollenspiel ohne Peitsche und werden in den Sommermonaten in Auffanglagern, den sogenannten Mittelaltermärkten, gehalten. Tragen gerne Gewandung, Korsette und auslandene Kleider zu Lederlatschen, vornehmlich lange Haare im Naturkosmetiklook. Sind wohl durch die erstmals 1974 erwähnten Rollenspieler entstanden und Mitte der 80er durch die Gotik im Stil zum Gothic in der Musik gekommen. Hörte und hört Subway to Sally, Corvus Corax, Faun und Schandmaul.

Die Stilrichtung ist dabei sehr kontrovers, die Begrifflichkeit Mittalterrock wird häufig mit dem Neofolk in Zusammenhang gebracht, hat aber schon rein musikalisch nichts damit zu tun. Die Retrowelle hat das Mittelalter vor etwa 20 Jahren getroffen und ist jetzt bereits bei der Kommerzialisierung angekommen, denn die typischen Mittelaltermärkte die Rollenspielern einst als Sommerlagern dienten, wurden mittlerweile von der breiten Öffentlichkeit akzeptiert.

Mittelalter 1Diese recht junge Szene ist die Sym­biose aus den Rol­len­spie­lern und der Gothic­szene, die in den Berei­chen der per­sön­li­chen Ein­stel­lung die meis­ten Berüh­rungs­punkte auf­wei­sen. So wun­dert es nicht, das der typi­sche Mit­tel­al­ter­rock auch sehr gut von der Gothic­szene ange­nom­men wurde und in ent­spre­chen­den Clubs immer wie­der gerne gespielt wird. Der Hang zur Roman­tik und zum Ästhe­ti­zis­mus, sowie dem Mys­ti­schen und Okkul­ten ist in bei­den Sze­nen ähnlich aus­ge­prägt. Der Mit­tel­al­ter­gruf­tie ver­wen­det dabei Stil­ele­mente der Rol­len­spie­ler und adap­tiert diese auf seine eigene Weise.

Eine Ver­mi­schung bei­der Sze­nen ist trotz­dem falsch. Denn wäh­rend der Rol­len­spie­ler sei­ner Lei­den­schaft in der Regel nur in der Frei­zeit nach­geht und das ganze als Kon­trast zu sei­nem All­tag sieht, bestimmt die Gesin­nung der Gothics den All­tag in allen Lebens­la­gen. So bleibt es bei einer ein­sei­ti­gen Mischung durch die Gothics, die auch mal gerne Rol­len­spie­ler sind.

Was aber von eini­gen Ver­tre­tern als Stö­rung der schwar­zen Szene ange­se­hen wird, ist für mich eher ein Berei­che­rung, denn gerade der Kon­trast zur elek­tro­ni­schen dunk­len Musik bie­tet neue Mög­lich­kei­ten. So wun­dert es nicht, das die gro­ßen Fes­ti­vals wie das Wave-Gothic-Treffen in Leip­zig, die Mera Luna in Hil­des­heim und das Amphi­fes­ti­val in Köln Künst­ler aus die­sen Berei­chen eine Plat­form bie­ten. Lei­der ist gerade in die­sem Zusam­men­hang das WGT nega­tiv auf­ge­fal­len, denn dort wur­den Neo­fol­ker und Mit­tel­al­ter­bands  mit eini­gen Bands aus der rech­ten Szene gemischt, wobei der Stru­del der Vor­ur­teile dann Bands mit ein­deu­tig Spa­ß­ori­en­tier­tem Hin­ter­grund gleich über einen Kamm geschert hat.

Wie­der ein­mal wird deut­lich, das eine kleine faschis­ti­sche Min­der­heit in der Lage ist, den Blick­win­kel der Öffent­lich­keit auf eine ganze Ver­an­stal­tung wie dem WGT zu ver­zer­ren. Denn wie bei den meis­ten Sze­nen ist die Grund­in­ten­tion der Mit­tel­alt­er­fans und der Neo­fol­ker unpolitisch.

Hen­ning Schwoll hatte in sei­nem Kom­men­tar völ­lig recht, das Thema hat Bri­sanz und eine unglück­li­che For­mu­lie­rung kann die Sicht­weise gleich in ein schlech­tes (ung­woll­tes) Licht rücken. Daher wurde der letzte Absatz über­ar­bei­tet, die Aus­sage ist die glei­che geblieben.

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Robert berichtet über alle Facetten der schwarzen Szene und ist aktiver Verfechter der deutschen Meckerbewegung. Überzeugter Gruftie mit einem Hang zum Vergangenem, der jedoch unverbesserlich optimistisch ist und stets positiv denkt. Du findest mich auch auf Facebook und Google+ oder auch bei Twitter.

Kategorie: Schwarze Szene, SubKultur!
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9 Kommentare

  1. Schade… wie­der ein­mal wer­den pau­schal alle Neo­fol­ker (und zwar die, die mit dem Mit­tel­al­ter nichts zu tun haben) als »Rechts« ein­ge­stuft :-( Dabei war der Bei­trag ansons­ten doch recht gut…

  2. Da muss ich Hen­ning recht geben, die For­mu­lie­rung ist etwas miss­ver­ständ­lich. Ich bezwei­fel mal stark, dass Robert alle Neo­fol­ker in die rechte Schub­lade steckt. Mal davon abge­se­hen frag ich mich immer mehr, ob eigent­lich kei­nem mehr klar ist, dass »rechts« und »Nazi« nicht das Selbe ist.

  3. Stimmt, die For­mu­lie­rung ist in der Tat etwas unglück­lich, selbst­ver­ständ­lich meinte ich nicht alle Neo­fol­ker, son­dern die kleine Rand­gruppe, die ein schlech­tes Licht auf die ganze Szene wirft. »Neo­fol­ker aus dem rech­ten Lager« ist sub­op­ti­mal, ich werde eine deut­li­chere For­mu­lie­rung wäh­len und ent­schul­dige mich bei allen »anstän­di­gen« Neofolkern.

    Bear­bei­tung: Ich habe den ent­spre­chende Absatz geän­dert, inhalt­lich hat sich jedoch nichts geändert.

  4. Dein Bei­trag zeigt wie­der ein­mal wie bunt die Szene doch ist.
    Wel­che andere Szene hat eigent­lich noch soviele unter­schied­li­che fast gegen­sätz­li­che Facet­ten wie die schwarze?

  5. Wenn man so will, dann gibt es eine ähnlich breite Fäche­rung auch in vie­len ande­ren Sze­nen. Wirf nur mal einen Blick auf den Ober­be­griff Techno, dar­un­ter ver­sam­meln sich auch unzäh­lige wei­tere Sze­nen. Wenn man davon aus­geht, das jedes Genre der Musik seine eigene Szene besitzt kann man davon aus­ge­hen das es sicher­lich an die 100 sind.
    Es lohnt sich also für die Schat­ten­welt wie­der ein­mal reinzuschauen ;)

  6. Hab mir beim Lesen Dei­nes Blogs schon öfter ver­knif­fen, auf ältere Bei­träge zu ant­wor­ten (bin da nicht sicher, ob das noch irgend­wer liest), aber hier konnte ich mich nicht mehr zurückhalten!

    Mittelaltergruftie

    Auch wenn es sicher Über­schnei­dun­gen zwi­schen Mittelalter-Rollenspielern und der schwar­zen Szene gibt, ver­stehe ich nicht, wieso Du die Mittelalter-Fans pau­schal mit dem Ter­mi­nus »Gruf­tie« belegst.

    Sie leben in dem Glauben, das Mittelalter besteht nur aus Musik, Ritterfestspielen und Handwerkern. Diskussionen über Mundfäule, Pest, Vierteilung und Hexenverfolgung gehen sie durch melodischen Sing Sang geschickt aus dem Weg.

    Und alle Gothics schla­fen in Sär­gen und prak­ti­zie­ren sata­nis­ti­sche Rituale.

    Ehr­lich: Mehr als Vor­ur­teile sind in obi­gen Sät­zen nicht ent­hal­ten.
    Ich habe fest­ge­stellt, daß bei eini­gen »Mit­tel­al­ter­gruf­ties« tat­säch­lich ein reges Inter­esse an den rea­len Lebens­um­stän­den im Mit­tel­al­ter besteht.

    Die Retrowelle hat das Mittelalter vor etwa 20 Jahren getroffen und ist jetzt bereits bei der Kommerzialisierung angekommen, denn die typischen Mittelaltermärkte die Rollenspielern einst als Sommerlagern dienten, wurden mittlerweile von der breiten Öffentlichkeit akzeptiert.

    Der Satz »Die Retro­welle hat das Mit­tel­al­ter vor etwa 20 Jah­ren getrof­fen« ist natür­lich lus­tig; aber bist Du sicher, daß Mit­tel­al­ter­märkte tat­säch­lich ursprüng­lich nur für Rol­len­spie­ler da waren?

    Ich hatte eigent­lich immer den Ein­druck, daß diese sich immer an die breite Öffent­lich­keit rich­te­ten und die Rol­len­spie­ler das Ange­bot dank­bar annahmen.

    Oder sollte Luit­pold Prinz von Bay­ern tat­säch­lich ein LAR­Per sein?

    Denn wäh­rend der Rol­len­spie­ler sei­ner Lei­den­schaft in der Regel nur in der Frei­zeit nach­geht und das ganze als Kon­trast zu sei­nem All­tag sieht, bestimmt die Gesin­nung der Gothics den All­tag in allen Lebens­la­gen.

    Ah! Ein true Gothic! Schätze mal diese Beschrei­bung ist höchs­tens auf so ca. 5–10% der Mit­glie­der der schwar­zen Szene anwendbar.

    Ande­rer­seits gibt es durch­aus Leute, deren Inter­esse am Mit­tel­al­ter über den Besuch eines Mit­tela­ter­mark­tes hin­aus­geht.

    Hm, eigent­li­che wollte ich nicht nur meckern, aber das Pro­blem mit dem Bei­trag ist wohl, das er aus zwei Bestand­tei­len besteht, die für sich getrennt gut funk­tio­niert hät­ten, aber so nicht zusammenpassen:

    A) Ein leicht spöt­ti­scher Bericht über »Mit­tel­al­ter­gruf­ties«, der mit Kli­schees spielt, diese nicht allzu ernst nimmt, aber eben sel­ber auch nicht allzu ernst genom­men wer­den sollte.
    B) Das durch­aus ernste Pro­blem, das kleine faschis­ti­sche Min­der­hei­ten ganze Sub­kul­tu­ren in Ver­ruf brin­gen können.

    In die­sem Zusam­men­hang übri­gens noch mal ein Gruß an die Mit­tel­al­ter­markt­händ­ler: Nein, eine Schwarze Sonne hat in der Aus­lage eines Stan­des, der sonst nur mit­tel­al­ter­li­che Runen und Sym­bole ver­kauft, nichts verloren!

  7. »Hab mir beim Lesen Dei­nes Blogs schon öfter ver­knif­fen, auf ältere Bei­träge zu antworten.«

    Schade eigent­lich, dein Kom­men­tar zeigt, dass ich viel zu viel davon ver­passt habe. Die Ein­schät­zung einer Szene spie­gelt nur meine Sicht­weise der Dinge wie­der, solange nicht jemand (so gekonnt wie Du) Ein­spruch erhebt. Denn nur durch Kri­tik kann ich mich verbesser ;)

    Wie dem auch sei: Natür­lich hast du Recht mit dei­ner Ein­schät­zung, der Arti­kel besteht tat­säch­lich aus zwei Tei­len, die so nicht mit­ein­an­der har­mo­nie­ren. Im ers­ten Teil behandle ich die Szene tat­säch­li­che etwas iro­nisch und »Mit­tel­al­ter­gruf­tie« ist ein durch­aus kli­schee­trie­fen­der Begriff, ebenso wie der dar­auf fol­gende Absatz.

    Ich werde mich bemü­hen den iro­ni­schen Teil und den mehr ernst­haf­ten Teil zu trennen.

    Wann und woher die Mit­tel­al­ter­märkte kom­men, ist für mich noch nicht ganz geklärt, jeden­falls nicht in neu­zeit­li­cher Hin­sicht der letz­ten 20–30 Jahre. Meine Ver­mu­tung, sie dien­ten den LAR­Pern als Som­mer­la­ger ist daher nur eine Ein­schät­zung, die ich nicht bele­gen, aber auch nicht wider­le­gen kann. Ein Ein­schät­zung in Text­form, die mir jüngst zum lesen gereicht wurde, muss erst noch gele­sen werden.

    Eine Ein­schät­zung einer Szene, einer Split­ter­kul­tur oder eine Unter­grup­pie­rung ist schwie­rig, jede Szene ist Facet­ten­rei­cher als es den meis­ten auf den ers­ten Blick erschei­nen mag, daher ist es wich­tig, Arti­kel wie die­sen durch, die Kom­men­tare wach­sen zu las­sen, um andere Sicht­wei­sen zu eröff­nen oder Facet­ten auf­zu­de­cken. Es wäre sehr schade, wenn du Dich wei­ter­hin zurück­hal­ten würdest ;)

  8. Ich bin selbst his­to­ri­scher Dar­stel­ler und Grufti, bei­des mit einem nicht gerin­gen Anteil an Herz­blut. Ich selbst finde mich in Roberts Bei­trag kei­nes­wegs wie­der, ABER er beschreibt mei­nes Erach­tens den­noch abso­lut die Rea­li­tät in der so genann­ten »Mittelalter«-Szene und auf eben­sol­chen Märk­ten — denn die Leute die wirk­li­ches Inter­esse am wirk­li­chen Mit­tel­al­ter haben fin­det man doch tat­säch­lich nur wenige.

    Unter dem gemei­nen Mittelaltermarkt-Gängern, also denen die sich einen Umhang umwer­fen oder einen Kilt anle­gen, das Trink­horn an den Gür­tel schnal­len und sich Sackpfeifen-Combos in Leder­rö­cken anse­hen — unter die­sen fin­det man über­pro­por­tio­nal viele schwarze Gestal­ten (sei jetzt mal dahin­ge­stellt wie diese sich selbst sehen, viele wer­den auch Metal­ler sein).
    Das ist ein­fach Tat­sa­che, in mei­ner Gegend jeden­falls, und sowas bestimmt dann natür­lich auch das Bild was ein Außen­ste­hen­der wie Robert von der Mittelalter-Szene hat.
    Wie viele Grufts, Black­me­tal­ler und Weiß-der-Geier-was ent­schei­den sich beim Ver­such es ETWAS his­to­ri­scher anzu­ge­hen dazu einen Templer-Sergeanten dar­zu­stel­len — allein aus dem Grund dass sie dann eine Legi­ti­ma­tion haben schwarz zu tragen?

    Sicher­lich ist es falsch, diese Art von »Mittelalter«-Begeistertem pau­schal als »Rol­len­spie­ler« zu bezeich­nen, doch die Rea­li­tät zeigt auch hier, dass das oft­mals sehr sehr nah zusam­men­liegt. Frag auf dem nächs­ten Markt mal einen halb­schwar­zen Umhang­trä­ger vor der Bühne mit dem Corvus-Corax-Klon no. 529 nach DSA, AD&D oder LARP — würde mich wun­dern wenn die­ser Mensch da GARkeine Erfah­rung hätte (meine Erfah­rung schlicht­weg: Es wim­melt vor LARPern).

    Diese so genannte »Mittelalter«-Szene die sich auf den ent­spre­chen­den Märk­ten her­um­treibt ist nun­mal zu einem nicht gerin­gen Teil aus sol­chen Men­schen zusam­men­ge­setzt und daher prä­gen sie nicht nur das Bild maß­geb­lich mit, son­dern sie sind auch mit­un­ter unter den Markt­ver­an­stal­tern anzu­tref­fen.
    Und so wer­den diese Märkte auch wei­ter­hin das blei­ben was sie jetzt sind oder noch extre­mer werden.

    Ich für mei­nen Teil ver­bringe lie­ber meine Frei­zeit damit die For­men von Gür­tel­be­schlä­gen im 13. Jahr­hun­dert zu recher­chie­ren, Dia­lekte zu rekon­stru­ie­ren und Klei­der nach his­to­ri­schen Abbil­dun­gen von Hand zu nähen um mich in klei­nen aber anspruchs­vol­len Living-History-Treffen mit ande­ren Begeis­ter­ten dar­über aus­zu­tau­schen.
    Für mich heißt DAS Mit­tel­al­ter — für die »Mittelalter«-Szene heißt das »A-Papst« (weil die böse Authen­ti­zi­tät im Vor­der­grund steht).

    Das heißt nicht »Ich mache es rich­tig, die machen es falsch« und auch nicht »ich bin bes­ser als sie« — das heißt ein­fach nur, dass mein Hobby ein ande­res ist als das des gemei­nen Homo Lar­pus Mediae­vus, des­sen Inter­esse am Mit­tel­al­ter mei­ner Erfah­rung nach IN DER TAT hin­ter dem nächs­ten »Mittelalter«-Markt bereits aufhört.

  9. @Robert

    Schade eigent­lich, dein Kom­men­tar zeigt, dass ich viel zu viel davon ver­passt habe.

    Na, da die­ses Bei­spiel ja gezeigt hat, daß auch Ant­wor­ten auf ältere Blog­ein­träge noch Leser fin­den, werde ich mich dann noch zu eini­gen ande­ren Bei­trä­gen aus der lan­gen Liste Dei­nes Blogs äußern.

    @Karnstein:
    Ja, nicht jeder der Besu­cher von Mit­tel­al­ter­märk­ten hat auch ein tie­fer­ge­hen­des his­to­ri­sches Inter­esse und LAR­Per sind sicher keine Seltenheit.

    Es war mir beim Lesen des Arti­kels eben nicht von vorn­her­ein klar, daß die Arti­kel aus der Reihe »Sub­kul­tur!« eine leicht iro­ni­sche Dar­stel­lung die­ser »schwar­zen Sub­kul­tu­ren« beab­sich­ti­gen und des­halb einige Eigen­hei­ten überzeichnen.

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