24 Mai

Ohne Worte: Sturm der Blitze

Kategorie: Dunkelkunst, Schwarze Szene — Jahrgang: 20106 Kommentare

On the Bor­der­land — Light­ning Storm over Bos­ton 1967

»Der Unter­schied zwi­schen dem rich­ti­gen Wort und dem bei­nahe rich­ti­gen ist der­selbe Unter­schied wie zwi­schen dem Blitz und einem Glüh­würm­chen.« (Mark Twain, 30.11.1835 — 21.04.1910)

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Robert berichtet über alle Facetten der schwarzen Szene und ist aktiver Verfechter der deutschen Meckerbewegung. Überzeugter Gruftie mit einem Hang zum Vergangenem, der jedoch unverbesserlich optimistisch ist und stets positiv denkt. Du findest mich auch auf Facebook und Google+ oder auch bei Twitter.

Kategorie: Dunkelkunst, Schwarze Szene

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6 Kommentare

  1. Sehr kraft­voll, da stel­len sich einem beim Anse­hen schon die Arm­här­chen auf — ich kleb bei Gewit­tern eh immer am Fens­ter und beob­achte :D

  2. Seit ich wie­der vom »Land« in die Stadt gezo­gen bin, sehe ich weni­ger Gewit­ter. Im letz­ten Jahr habe ich mich dabei erwischt mit dem Auto los­ge­fah­ren zu sein um Gewit­ter zu beob­ach­ten. Es ist die Fas­zi­na­tion die die Natur hier in all ihren Facet­ten aus­übt, eine Gewit­ter­wolke im Abend­him­mel bie­tet ein beein­dru­cken­des Schau­spiel. Ich habe sogar mal ver­sucht einen Blitz zu foto­gra­fie­ren, du kannst dir vor­stel­len wie die Bil­der aussehen :)

  3. Ja, in länd­li­cher Gegend ist sowas natür­lich weit schö­ner, mein Wohn­ort ist gene­rell ja nicht so sehr groß und wir woh­nen in einer voll spie­ßi­gen Sied­lung mit mas­sig jun­gen Fami­lien *g* zusam­men mit freier Sicht aufs Umland haben wir auch große, bis zum Boden rei­chende Fens­ter, da kann dir die Glotze echt gestoh­len blei­ben wenns drau­ßen so rich­tig nett gewit­tert. Ich liebe auch den Moment, kurz bevor es los­geht, mit Sturm­böen und die­sen ganz spe­zi­el­len Licht­ver­hält­nis­sen. Nach­teil: wenn man es nicht mehr recht­zei­tig rein schafft, wird man gna­den­los durch­ge­reg­net *g* da rei­chen wenige Sekunden.

    Blitz-Photographie ist natür­lich ziem­lich schwie­rig, der Vater einer alten Schul­freun­din hat das mal gemacht, aber mit ent­spre­chen­der Ausrüstung.

  4. @Rosa: Mir gefällt es sowieso wenn und Licht, Stim­mung und Natur­ge­walt immer wie­der zeigt, das wir auf Erden nur Gast sind. Die Stim­mung eines nahen­den Unwet­ters übt einen ganz beson­de­ren Reiz aus, vor allem dann wenn man als Beob­ach­ter sei­nen Ein­drü­cken freien Lauf las­sen kann. Ich liebe es auch bei Sturm ins Bett zu gehen und das Fens­ter einen Spalt zu öffnen. Der Wind hat etwas unheim­lich beru­hi­gen­des auch mich.

  5. Hehe, das nenne ich mal roman­tisch durch und durch :) Die eigene (feh­lende) Größe und Ohn­macht anhand von atem­be­rau­ben­den Natur­be­ob­ach­tun­gen fest machen…
    So etwa lau­tete auch der Wort­laut eines Rezen­sen­ten, der allein schon in der Beschrei­bung der Alpen in »Fran­ken­stein« expli­zite Gothic-Elemente gese­hen hat.

    Da soll noch mal einer sagen, Gothic sei kein Lebensgefühl ;)

  6. @Karnstein: Danke für deine Ana­lyse :) Und ja, es ist sicher­lich schwer roman­tisch, aber die Ein­drü­cke des­sen, was um uns herum ist, beein­dru­cken mich ein­fach mehr als Mul­ti­me­dia­les Feuer aus allen Roh­ren. Fran­ken­stein ist in die­sem Zusam­men­hang ein gutes Bei­spiel, denn auch der Film ver­mag den Ein­drü­cken der schrift­li­chen Vor­lage gerecht zu wer­den. Und das ist seit »Der Name der Rose« ein sel­te­nes Schauspiel.

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