On the Borderland — Lightning Storm over Boston 1967
»Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen ist derselbe Unterschied wie zwischen dem Blitz und einem Glühwürmchen.« (Mark Twain, 30.11.1835 — 21.04.1910)




hat bereits 242 Kommentare abgegeben und schrieb am 26. Mai 2010 um 22:18:
Sehr kraftvoll, da stellen sich einem beim Ansehen schon die Armhärchen auf — ich kleb bei Gewittern eh immer am Fenster und beobachte :D
hat bereits 1744 Kommentare abgegeben und schrieb am 29. Mai 2010 um 11:04:
Seit ich wieder vom »Land« in die Stadt gezogen bin, sehe ich weniger Gewitter. Im letzten Jahr habe ich mich dabei erwischt mit dem Auto losgefahren zu sein um Gewitter zu beobachten. Es ist die Faszination die die Natur hier in all ihren Facetten ausübt, eine Gewitterwolke im Abendhimmel bietet ein beeindruckendes Schauspiel. Ich habe sogar mal versucht einen Blitz zu fotografieren, du kannst dir vorstellen wie die Bilder aussehen :)
hat bereits 242 Kommentare abgegeben und schrieb am 30. Mai 2010 um 12:50:
Ja, in ländlicher Gegend ist sowas natürlich weit schöner, mein Wohnort ist generell ja nicht so sehr groß und wir wohnen in einer voll spießigen Siedlung mit massig jungen Familien *g* zusammen mit freier Sicht aufs Umland haben wir auch große, bis zum Boden reichende Fenster, da kann dir die Glotze echt gestohlen bleiben wenns draußen so richtig nett gewittert. Ich liebe auch den Moment, kurz bevor es losgeht, mit Sturmböen und diesen ganz speziellen Lichtverhältnissen. Nachteil: wenn man es nicht mehr rechtzeitig rein schafft, wird man gnadenlos durchgeregnet *g* da reichen wenige Sekunden.
Blitz-Photographie ist natürlich ziemlich schwierig, der Vater einer alten Schulfreundin hat das mal gemacht, aber mit entsprechender Ausrüstung.
hat bereits 1744 Kommentare abgegeben und schrieb am 31. Mai 2010 um 21:13:
@Rosa: Mir gefällt es sowieso wenn und Licht, Stimmung und Naturgewalt immer wieder zeigt, das wir auf Erden nur Gast sind. Die Stimmung eines nahenden Unwetters übt einen ganz besonderen Reiz aus, vor allem dann wenn man als Beobachter seinen Eindrücken freien Lauf lassen kann. Ich liebe es auch bei Sturm ins Bett zu gehen und das Fenster einen Spalt zu öffnen. Der Wind hat etwas unheimlich beruhigendes auch mich.
hat bereits 162 Kommentare abgegeben und schrieb am 1. Juni 2010 um 11:05:
Hehe, das nenne ich mal romantisch durch und durch :) Die eigene (fehlende) Größe und Ohnmacht anhand von atemberaubenden Naturbeobachtungen fest machen…
So etwa lautete auch der Wortlaut eines Rezensenten, der allein schon in der Beschreibung der Alpen in »Frankenstein« explizite Gothic-Elemente gesehen hat.
Da soll noch mal einer sagen, Gothic sei kein Lebensgefühl ;)
hat bereits 1744 Kommentare abgegeben und schrieb am 1. Juni 2010 um 20:46:
@Karnstein: Danke für deine Analyse :) Und ja, es ist sicherlich schwer romantisch, aber die Eindrücke dessen, was um uns herum ist, beeindrucken mich einfach mehr als Multimediales Feuer aus allen Rohren. Frankenstein ist in diesem Zusammenhang ein gutes Beispiel, denn auch der Film vermag den Eindrücken der schriftlichen Vorlage gerecht zu werden. Und das ist seit »Der Name der Rose« ein seltenes Schauspiel.