28 Juli

Ohne Worte: Ich möchte glauben

Kategorie: Dunkelkunst, Schwarze Szene — Jahrgang: 20105 Kommentare

»Zu glau­ben ist schwer, nichts zu glau­ben ist unmög­lich.« Sagte ein gewis­ser Vic­tor Hugo (franz. Schrift­stel­ler). Eigent­lich han­delt es sich um ein Film­pla­kat des 1959 gedreh­ten Films Plan 9 from Outer Space von Todd Sla­ter mit dem famo­sen Bela Lugosi in der Hauptrolle.

Diesen Artikel weiterempfehlen:

Veröffentlicht von

Robert berichtet über alle Facetten der schwarzen Szene und ist aktiver Verfechter der deutschen Meckerbewegung. Überzeugter Gruftie mit einem Hang zum Vergangenem, der jedoch unverbesserlich optimistisch ist und stets positiv denkt. Du findest mich auch auf Facebook und Google+ oder auch bei Twitter.

Kategorie: Dunkelkunst, Schwarze Szene
Schlagwort:

Verwandte Artikel

5 Kommentare

  1. Das hört sich nach einer Glau­bens­krise an, keine Sorge, es ist mög­lich, nicht zu glauben.

  2. Vic­tor Hugo hatte Recht. Der Mensch kann nicht nicht glau­ben. Da schon allein ein Groß­teil des ver­meint­li­chen Wis­sens nur auf Glau­ben basiert. Und ohne anfäng­li­ches glau­ben kann kein Wis­sen entstehen.

  3. @Guldhan: ver­stehe ich nicht. Und hört sich in mei­nen Ohren falsch an. Wel­cher Teil des Wis­sens basiert nur auf Glauben?

  4. Nicht Wis­sen basiert auf Glau­ben, son­dern »ver­meint­li­ches Wis­sen«. Dort wo Wis­sen herrscht kann kein Glau­ben mehr exis­tie­ren. Das ist schon rich­tig, denn bei­des stößt sich ab.
    Aller­dings kann der Glau­ben an etwas (oder das Glau­ben von etwas) Inter­esse wecken. Sodass man sich inten­siv mit dem Thema beschäf­tigt und dadurch Wis­sen aneignet.

    Bes­tes Bei­spiel hier­für ist das Schul­wis­sen. Aus der Mathe­ma­tik weiß man: 2+2=4. Das kann man anhand der Kom­pro­miss­lo­sig­keit der Zah­len nach­prü­fen. Somit bewei­sen und unter „Wis­sen“ abspei­chern.
    Aber wenn man dann bei­spiels­weise in andere Natur­wis­sen­schaf­ten abtrief­tet und sich den gan­zen Lern­stoff aus Bio­lo­gie und Che­mie anschaut. Der Auf­bau eines Atoms oder die Zell­tei­lung bei­spiels­weise. Das sind Dinge, die man zwar hört und auf Bil­dern sieht, aber sel­ber nicht bewei­sen kann. Zumin­dest geht es mir so. Ich sah mit mei­nen eige­nen Augen noch kein Atom und beob­ach­tete noch keine Zell­tei­lung. Ich glaube nur daran, dass es die ande­ren wis­sen. Und dass die­ses Wis­sen der Wahr­heit ent­spricht. Es ist quasi geborg­tes Wis­sen oder ein­fach nur Glaube (an das Wis­sen). Könnte ich ein­mal selbst durch ein Ras­ter­mi­kro­skop schauen, so würde aus dem Glau­ben Wis­sen werden.

    Glau­ben hat nicht nur etwas mit Reli­gio­si­tät oder Eso­te­rik zu tun. Glaube tritt über­all dort ein, wo das Wis­sen auf­hört. Und wir als Men­schen wis­sen im Grunde ver­dammt wenig. Wir glau­ben nur viel zu wis­sen. Aber wirk­lich bewei­sen kön­nen wir für uns selbst das wenigste.

    Wobei ich, so gese­hen, dem ers­ten Teil des Zita­tes von Hugo doch wider­spre­chen würde. Denn im Grunde ist es recht ein­fach „zu glau­ben“. Da die­ses gegen­über der Wis­sensan­eig­nung mit kei­ner­lei Arbeit ver­bun­den ist.

  5. @Guldhan: viel­leicht ist es zu ein­fach zu glauben.

Schreibe einen Kommentar

Hilfe bei der Kommentareingabe?