8 September

Ohne Worte: 8, 9, 10 - Happy Sequential Day!

Kategorie: Dunkelkunst, Schwarze Szene — Jahrgang: 20105 Kommentare

Wie­der so ein Tag, an dem viele Men­schen Dinge tun, die sie nicht ver­ges­sen möch­ten. Hei­ra­ten zum Bei­spiel, oder auch Kin­der krie­gen. Jack the Rip­per tötete am 08.09.1888 sein zwei­tes Opfer — Annie Chap­man. Ein paar Jahre spä­ter, am 08. Sep­tem­ber 1966 wurde die ers­ter Star Trek Folge (TOS) aus­ge­strahlt. Pink hat übri­gens Geburts­tag. Woran möch­tet ihr euch erinnern?

(via This isn’t hap­pi­ness)

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Robert berichtet über alle Facetten der schwarzen Szene und ist aktiver Verfechter der deutschen Meckerbewegung. Überzeugter Gruftie mit einem Hang zum Vergangenem, der jedoch unverbesserlich optimistisch ist und stets positiv denkt. Du findest mich auch auf Facebook und Google+ oder auch bei Twitter.

Kategorie: Dunkelkunst, Schwarze Szene
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5 Kommentare

  1. Als Trek­kie seit mei­nem 13. Le3bensjahr muss ich wohl die Erst­aus­strah­lung der ers­ten Classic-Folge neh­men — die im Übri­gen nicht die eigent­lich gedachte Pilot­folge war — mal abge­se­hen von »The Cage« , was ja erst unge­fähre 30 Jahre spä­ter im Fern­se­hen gezeigt wurde.

    Man drehte 3 Fol­gen ab, der neue Pilot wäre »die Spitze des Eis­bergs« gewe­sen (im Ori­gi­nal beti­telt mit dem wohl­be­kann­ten Satz »Where no man has gone before«) — statt­des­sen wurde vom Sen­der »Das letzte sei­ner Art« gewählt.
    Es fällt auf daß »Die Spitze des Eis­bergs von Kos­tüm­de­sign und Aus­stat­tung noch ähnlich der Optik von »The Cage« ist, aber erst als dritte Folge aus­ge­strahlt wurde.

    Im Übri­gen, was an »The Cage« bemän­gelt wurde war zB Majel Bar­ret (spä­tere Frau von Star Trek Schöp­fer Gene Rod­den­berry) als paten­ter Ers­ter Offi­zier — man meinte, keine Frau könne sich damit iden­ti­fi­zie­ren und kein Mann würde so ne Frau mögen *g* und daß die Story zu inte­lek­tu­ell sei, das Publi­kum will mehr böse Ali­ens und Action.

    Unge­ach­tet des­sen daß Clas­sic heut­zu­tage sehr naiv rüber­kommt (man bedenke die 50 Jahre die dazwi­schen sind und der sich ändernde Zeit­geist) — es steckt in den Geschich­ten trotz­dem viel drin, man muss nur mal näher hin­schauen und sich nicht vom schril­len 60er Look abschre­cken lassen.

    Ich gesteh, ich bin Classic-Fan, es ist Kult, es ist super :D

    Und jetzt halt ich mal die Klappe bevor ich halbe Auf­sätze dazu ver­fasse — genug Polie­ren des nerd Fak­tors für heute *g*

    (BTW hab ich meine Fach­ar­beit fürs Abi tat­säch­lich über Star Trek Clas­sic geschrieben … )

  2. Hoppla, oft ist Wis­sen da ver­bor­gen, wo man es am wenigs­ten ver­mu­tet. Auch wenn ich selbst ein Fan der TNG bin, kann ich eine gewisse Ver­bun­den­heit zu den alten Serien nicht leug­nen, allein schon wegen der kul­ti­gen 4-er Gestirn, das auch in einige Filme erhal­ten geblie­ben ist. Ein wenig auf­ge­wach­sen bin ich tat­säch­lich mit TOS, die mir als Kind im Fern­se­hen (als Wie­der­ho­lung natür­lich) immer gefal­len haben. Meine Oma stellte fest, das ich dabei immer beson­ders ruhig war und Opa dabei prima schla­fen konnte :)

  3. Bei TOS sollte man auch nicht ver­ges­sen, daß sie in Deutsch­land unter einer grau­en­haf­ten Übersetzung/Synchronisation litt. Es kam wie ein Kin­der­pro­gramm her­über, was natür­lich für Kin­der nicht unan­ge­nehm war (und sie viel­leicht auch mit Science-Fiction ver­traut gemacht hat), aber ziem­lich an der poli­ti­schen und …»ras­si­schen« (sry, mir fällt kein bes­se­res Wort ein) Bri­sanz vor­bei ging. Eine Schwarze auf der Brü­cke, also in einer Füh­rungs­po­si­tion, und ein Russe! Das nahm viele der heu­ti­gen Ent­wick­lun­gen vor­aus. Abge­se­hen von Außer­ir­di­schen, wie Spock (auch wenn es da par­al­le­len zu real exis­tie­ren­den Men­schen gibt).

  4. @Robert: Star Trek war wohl meine Science-Fiction Eind­tiegs­droge, zumin­dest wenns in Form von beweg­tem Bild ist, eigent­lich hab ich ange­fan­gen SciFi in Roman­form zu lesen bevor mich Filme und Serien inter­es­siert haben.
    Dabei war TNG zwar meine erste Brüh­rung mit dem Star Trek Uni­ver­sum, aber meine Mut­ter hat mir dann Clas­sic und auch die Kult­se­rie Raum­pa­troul­lie Orion gezeigt, dann bin ich ein­fach hän­gen­ge­blie­ben.
    Auch wenn Optik und Trick­tech­nik heute naiv erschei­nen, ich finde die Cha­rak­tere bes­ser in jeder Hin­sicht und auch daß man oft sieht daß die Schau­spie­ler von der Bühne kom­men und auch so gefilmt wurde — weiß nicht wie ich das jetzt bes­ser aus­drü­cken soll …

    @Vizioon: stimmt! Das ZDF hat ja Anfang der 70er nur ein paar Fol­gen gekauft und die tat­säch­lich fürs Kin­der­pro­gramm. Sci­ence Fic­tion hatte zu der Zeit noch den abso­lu­ten Spin­ner Sta­tus und man dachte wohl, aus­ser Kin­der inter­es­siert sich kei­ner dafür. Ent­spre­chend die Syn­chro *seufz*
    Spä­ter kaufte Sat.1 die rest­li­chen Fol­gen und strahlte die Serie (bis auf eine Folge die bei uns im Fern­se­hen nie lief wegen der The­ma­tik) erst­mals kom­plett aus. Lei­der war die Syn­chro da dann nur mini­mal besser.

    Die nati­no­nale Zusam­men­set­zung der Crew war damals wirk­lich abso­lu­tes Neu­land. Und schrieb Geschichte indem in einer Folge der erste Kuss zwi­schen schwarz und weiß gezeigt wurde. Aller­dings nicht ohne daß der Sen­der wie­der Ein­sprü­che erhob. Das Dreh­buch musste so geän­dert wer­den daß Uhura und Kirk quasi unter Zwang han­del­ten und am Set stan­den zwei Typen die drauf auf­pass­ten daß Wil­liam Shat­ner und Nichelle Nichols tat­säch­lich Abstand wahr­ten und der »Kuss« so nur durch die Kamer­a­per­spek­tive zustande kam. Trotz­dem wars die erste Kuss-Szene zwi­schen schwarz und weiß im Fern­se­hen überhaupt.

  5. @Rosa: Sci­ence Fic­tion ist für mich immer ein höchst visu­el­les Erleb­nis, daher kann ich deine Lei­den­schaft für Roman nicht tei­len. Meine Ein­stiegs­droge war eher Star Wars, die ich damals x-fach im Kino gese­hen habe. Letzt­end­lich bin ich aber bei Start­rek geblie­ben, weil mir das immer bes­ser gefal­len hat. Vor allem die Filme genie­ßen bei mir einen gewis­sen Kult­sta­tus. Auch wenn sie im Fern­se­hen zum 126. mal wie­der­holt wer­den, ich gucke sie mir immer wie­der und wie­der an. Noch bes­ser finde ich Gru­sel­mo­mente im Sci­ence Fic­tion, wie bei­spiels­weise bei Alien oder auch Event Hori­zon, die die Fas­zi­na­tion für mich noch ein­mal steigern.

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