3 November

London Edge Central 2009

Kategorie: Schwarze Szene — Jahrgang: 2008Keine Kommentare

Iden­ti­fi­ka­tion der schwar­zen Szene sind die Kla­mot­ten und das Aus­se­hen. Wenn man frü­her noch die meis­ten Sachen selbst inter­pre­tiert hat, so gibt es heute viele klei­nere Mode­la­bels die sich auf die Her­stel­lung und Ver­mark­tung spe­zi­el­ler und dunk­ler Kla­mot­ten ein­ge­schos­sen hat; der gesell­schaft­li­che Reich­tum hat zuge­nom­men, das Ange­bot ist grö­ßer gewor­den, die Szene eta­bliert, der Goth von Heute kauft im Inter­net. Der indi­vi­du­elle Goth kre­iert dar­aus mit Phan­ta­sie dann sei­nen eige­nen Style, denn wie Tho­mas Mann schon sagte: Phan­ta­sie haben heißt nicht, sich etwas aus­den­ken; es heißt, sich aus den Din­gen etwas machen.  Aber wie so oft, ich schweife ab.

Das Lon­don nicht nur eine der pri­ckelns­ten Musik­städte Euro­pas ist son­dern auch eine Quelle neuer Kla­mot­ten Trends habe ich im Arti­kel zur Tel­ler­rand­reise nach Lon­don bereits geschrie­ben. Im Februar 2009 (1.2.2009 bis 3.2.2009) fei­ert sich die Sty­ling­szene aus ganz in Europa und dem Rest der Welt auf der Lon­don Edge, der Messe für Alter­na­tive Beklei­dungs­stile wie es tref­fend heißt. Alles was Rang und Namen hat ist dort als Aus­stel­ler ver­tre­ten, die Austel­ler­liste liest sich wie das Who is Who der schwar­zen Bekleidungszene.

Auch nächs­tes Jahr machen die Macher aus ihrer Messe eine Show, denn neben der Beklei­dungs­bran­che fin­den sich auch Schmuck und Acces­soires Her­stel­ler sowie einige Tat­too Künst­ler. Kin­der ich sag´s euch, wenn ihr gedenkt ein­mal nach Lon­don zu rei­sen, legt euren Rei­se­ter­min in den oben ange­ge­be­nen Zeit­raum. Ich sel­ber kam noch nicht in den Genuss, habe aber alle ver­füg­ba­ren Infor­ma­tio­nen stu­diert und bin begeis­tert. Ist die Gele­gen­heit doch prima sich die neu­es­ten Sachen ein­mal aus der Nähe zu betrach­ten und vor allem ein Auge auf die Qua­li­tät zu wer­fen. Denn in den letz­ten Jah­ren hat sich durch die Mas­sen­pro­duk­tion ein schlei­chen­der Qua­li­täts­ver­lust ein­ge­schli­chen. Was man teil­weise von den gro­ßen Labels der Szene für teu­res Geld ser­viert bekommt ist mit Ver­laub gesagt der letzte Scheiß­dreck. Ich denke ihr wisst, was ich meine.

Aber auch wenn ihr nicht hin­fah­ren könnt oder wollt, lohnt sich ein Blick auf die Aus­stel­ler­liste, da ist sicher­lich der ein oder andere inter­es­sante Link für Mode­fe­ti­schis­ten dabei. Und wer hin­fährt und mir nicht bescheid sagt, hat doofe Ohren. Last but not least ein paar bewegte Impres­sio­nen aus dem Jahr 2008:

httpv://www.youtube.com/v/jJkutOcGn7o

(Bild­quelle: Lon­don Edge)

Veröffentlicht von

Robert berichtet über alle Facetten der schwarzen Szene und ist aktiver Verfechter der deutschen Meckerbewegung. Überzeugter Gruftie mit einem Hang zum Vergangenem, der jedoch unverbesserlich optimistisch ist und stets positiv denkt. Du findest mich auch auf Facebook und Google+ oder auch bei Twitter.

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