18 Mai

Gothic Friday Mai - Asrianerin: God s(h)ave the (goth)queen

Kategorie: Gothic Friday — Jahrgang: 201110 Kommentare

Gothic Friday 2011Im Rah­men des Gothic Fri­day 2011 prä­sen­tiere ich wie­der ein­mal einen Bei­trag von ASRia­ne­rin, die trotz Abitur­stress noch Zeit gefun­den hat für das Mai-Thema »Do Goth your­self!« eine kurze Anlei­tung für das fri­sie­ren ihrer Haare zu zau­bern.  Wie es sich für die selbst­er­nannte Goth-Queen gehört, war sie zunächst unzu­gäng­lich und musste zu einem beglei­ten­den Text erst hofiert wer­den, was ich natür­lich getan habe. Das Ergeb­nis des könig­li­chen Schrei­ber­gus­ses habe ich für das Pro­jekt ent­spre­chend aufbereitet.

Nun gut, dann eben auf beson­de­rem Wunsch hin, mit etwas Text:

Grund­sätz­lich rasiere ich den Under­cut alle 2–3 Wochen nach. Je nach Moti­va­tion. Ich benutze einen Phi­lips Haa­trim­mer. Wel­ches Modell das ist, weiss ich auch nicht. Ich denke aber, dass das auch total unwich­tig ist.

  1. Asrianerin und ihr UndercutAsrianerin und ihr Undercut 2Ich knülle mir das Haupt­haar irgend­wie zusam­men und fixiere es mit einer mons­trö­sen Haarklemme.
  2. Danach erfolgt eine inter­es­sante Kon­struk­tion, damit ich auch mög­lichst sehe, wo ich gerade rum­ra­siere:
    Als ers­tes kommt meine Schreib­tisch­lampe auf den Fuß­bo­den vor den Spie­gel. Links neben mir kommt ein Sta­pel Bücher auf dem dann ein Spie­gel steht. Rechts davon ein alter Hocker, eben­falls mit einem Spie­gel dar­auf. Und dann wird da Pi mal Dau­men hin und her gerückt, bis man halb­wegs was erken­nen kann.
  3. Bei den obe­ren Rän­dern lege ich mir meis­tens einen Fin­ger auf den Übergang zwi­schen lan­gem Haar und dem Teil der weg soll. Dadurch kommt man ganz gut an die Kon­tu­ren ran, ohne sich lange Haare aus­ver­se­hen abzusäbeln.
  4. Das funk­tio­niert auch am Hin­ter­kopf gut, wobei man da den­noch noch­mal extra vor­sich­tig sein sollte. Ich nenne den Hin­ter­kopf dann immer gern den toten Winkel.
  5. Die abra­sier­ten Haare lasse ich ein­fach auf den Boden fal­len und sauge dann ein­fach das Zimmer.
  6. Et voila — den Gang zum Fri­seur (oder wahl­weise zu den Punks vorm REWE) konnte man sich sparen.

Tipp: Am meis­ten Spaß macht das, wenn man im Hin­ter­grund etwas schrul­lige Punk­mu­cke hört.

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Veröffentlicht von

Robert berichtet über alle Facetten der schwarzen Szene und ist aktiver Verfechter der deutschen Meckerbewegung. Überzeugter Gruftie mit einem Hang zum Vergangenem, der jedoch unverbesserlich optimistisch ist und stets positiv denkt. Du findest mich auch auf Facebook und Google+ oder auch bei Twitter.

Kategorie: Gothic Friday
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10 Kommentare

  1. Ich liebe Undercuts!

  2. Mit den Fin­gern das mache ich auch gerne wenn ich mir ohne Spie­gel unter der Dusche die Bar­stop­peln rasiere :)
    Aber die Dame braucht unbe­dingt einen drei­tei­li­gen Spie­gel — das ist ja aben­teu­er­lich :D

  3. Ihr könnt mir ja einen spen­die­ren :D

  4. Ja, ohne drei­tei­li­gen Spie­gel gehts gar nicht! Nur so sieht man wenigs­tens eini­ger­ma­ßen den Ansatz vom Hin­ter­kopf und das ist ein Muss, sonst säbelt man sich da was weg oder lus­tige uncoole Mus­ter hin­ein… ;o) so sind jeden­falls meine Beob­ach­tun­gen am leben­den Objekt (aus der Ferne).

  5. Das ist nicht aben­teu­er­lich, son­dern zeugt von Geschick­lich­keit und Ein­falls­reich­tum. 3-dreiteilige Spie­gel sind spie­ßig ;) Nichts desto trotz ein schö­ner Arti­kel über eine Tätig­keit, die ich auf­grund man­geln­der Haare nicht mehr durch­füh­ren kann, aber machen würde, wenn ich könnte. Ja, zurück bleibt ein Hauch von Neid.

  6. Achja, genau das hatte ich auch noch anhän­gen wol­len… Obwohl du ja gera­dezu wol­lig bist im Ver­gleich zu mei­ner »Mähne« ;)

  7. shan_dark, ich habe es bis­her ganz gut hin­be­kom­men, ohne mir zuviel weg­zu­sä­beln. Am Rand ganz hin­ten bleibt manch­mal was ste­hen, aber das wird durch die län­ge­ren Haare den­noch verdeckt.

    Hm Robert…wenn du magst kann ich ja beim nächs­ten Mal die Haare in eine Plas­te­tüte packen und sie dir per Post schi­cken :D

  8. Das wird hier ja ein Selbt­hil­fe­fo­rum für Haupthaargeschwächte :-)

  9. @tobikult: So ist es. Wir wer­den uns aus ASRia­ne­rins Haupt­haar in China Echt­haar­pe­rü­cken knüp­fen las­sen. Oder wir las­sen uns alle Drei gemein­sam von dem Rest unse­rer Wolle befreien. Gibt es eigent­lich irgendwo ein Bild von Dir? Ich ver­su­che mir gerade ein Bild von Dir zu machen :)

    @Karnstein: Viel­leicht :) Bei euch liegt es auch noch stär­ker in der Fami­lie, man möge sich nur mal dei­nen Bru­der anschauen.

  10. :-)
    Ich habe meine Sym­pa­thie für spontis.de bei face­book bekun­det. Unter »tobi bla« soll­test Du einen Foto­be­leg finden.

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Trackbacks

  1. […] ASRia­ne­rin ver­schö­nert kein Klei­dungs­stück oder Acces­soire, son­dern sich selbst, in dem sie mit einer aben­teu­er­li­chen Kon­struk­tion aus Spie­geln einen Under­cut unter ihrem Haupt­haar zau­bert: »Als ers­tes kommt meine Schreib­tisch­lampe auf den Fuß­bo­den vor den Spie­gel. Links neben mir kommt ein Sta­pel Bücher auf dem dann ein Spie­gel steht. Rechts davon ein alter Hocker, eben­falls mit einem Spie­gel dar­auf. Und dann wird da Pi mal Dau­men hin und her gerückt, bis man halb­wegs was erken­nen kann.« TKind­chen dage­gen gibt sich bür­ger­lich und häkelt einen Jack-Skellington-Topflappen, des­sen Ent­ste­hung sie feinst säu­ber­lich und sehr spek­ta­ku­lär prä­sen­tiert: »Tut mir wirk­lich leid, für alle, die mit Häkeln abso­lut nichts anfan­gen kön­nen, aber da konnte ich mich ein­fach am bes­ten austoben.« […]