Im Rahmen des Gothic Friday 2011 präsentiere ich wieder einmal einen Beitrag von ASRianerin, die trotz Abiturstress noch Zeit gefunden hat für das Mai-Thema »Do Goth yourself!« eine kurze Anleitung für das frisieren ihrer Haare zu zaubern. Wie es sich für die selbsternannte Goth-Queen gehört, war sie zunächst unzugänglich und musste zu einem begleitenden Text erst hofiert werden, was ich natürlich getan habe. Das Ergebnis des königlichen Schreibergusses habe ich für das Projekt entsprechend aufbereitet.
Nun gut, dann eben auf besonderem Wunsch hin, mit etwas Text:
Grundsätzlich rasiere ich den Undercut alle 2–3 Wochen nach. Je nach Motivation. Ich benutze einen Philips Haatrimmer. Welches Modell das ist, weiss ich auch nicht. Ich denke aber, dass das auch total unwichtig ist.

Ich knülle mir das Haupthaar irgendwie zusammen und fixiere es mit einer monströsen Haarklemme.- Danach erfolgt eine interessante Konstruktion, damit ich auch möglichst sehe, wo ich gerade rumrasiere:
Als erstes kommt meine Schreibtischlampe auf den Fußboden vor den Spiegel. Links neben mir kommt ein Stapel Bücher auf dem dann ein Spiegel steht. Rechts davon ein alter Hocker, ebenfalls mit einem Spiegel darauf. Und dann wird da Pi mal Daumen hin und her gerückt, bis man halbwegs was erkennen kann. - Bei den oberen Rändern lege ich mir meistens einen Finger auf den Übergang zwischen langem Haar und dem Teil der weg soll. Dadurch kommt man ganz gut an die Konturen ran, ohne sich lange Haare ausversehen abzusäbeln.
- Das funktioniert auch am Hinterkopf gut, wobei man da dennoch nochmal extra vorsichtig sein sollte. Ich nenne den Hinterkopf dann immer gern den toten Winkel.
- Die abrasierten Haare lasse ich einfach auf den Boden fallen und sauge dann einfach das Zimmer.
- Et voila — den Gang zum Friseur (oder wahlweise zu den Punks vorm REWE) konnte man sich sparen.
Tipp: Am meisten Spaß macht das, wenn man im Hintergrund etwas schrullige Punkmucke hört.



hat bereits 126 Kommentare abgegeben und schrieb am 19. Mai 2011 um 14:51:
Ich liebe Undercuts!
hat bereits 126 Kommentare abgegeben und schrieb am 19. Mai 2011 um 14:56:
Mit den Fingern das mache ich auch gerne wenn ich mir ohne Spiegel unter der Dusche die Barstoppeln rasiere :)
Aber die Dame braucht unbedingt einen dreiteiligen Spiegel — das ist ja abenteuerlich :D
hat bereits 166 Kommentare abgegeben und schrieb am 19. Mai 2011 um 16:10:
Ihr könnt mir ja einen spendieren :D
hat bereits 333 Kommentare abgegeben und schrieb am 19. Mai 2011 um 17:06:
Ja, ohne dreiteiligen Spiegel gehts gar nicht! Nur so sieht man wenigstens einigermaßen den Ansatz vom Hinterkopf und das ist ein Muss, sonst säbelt man sich da was weg oder lustige uncoole Muster hinein… ;o) so sind jedenfalls meine Beobachtungen am lebenden Objekt (aus der Ferne).
hat bereits 1744 Kommentare abgegeben und schrieb am 19. Mai 2011 um 17:12:
Das ist nicht abenteuerlich, sondern zeugt von Geschicklichkeit und Einfallsreichtum. 3-dreiteilige Spiegel sind spießig ;) Nichts desto trotz ein schöner Artikel über eine Tätigkeit, die ich aufgrund mangelnder Haare nicht mehr durchführen kann, aber machen würde, wenn ich könnte. Ja, zurück bleibt ein Hauch von Neid.
hat bereits 126 Kommentare abgegeben und schrieb am 19. Mai 2011 um 17:23:
Achja, genau das hatte ich auch noch anhängen wollen… Obwohl du ja geradezu wollig bist im Vergleich zu meiner »Mähne« ;)
hat bereits 166 Kommentare abgegeben und schrieb am 19. Mai 2011 um 17:25:
shan_dark, ich habe es bisher ganz gut hinbekommen, ohne mir zuviel wegzusäbeln. Am Rand ganz hinten bleibt manchmal was stehen, aber das wird durch die längeren Haare dennoch verdeckt.
Hm Robert…wenn du magst kann ich ja beim nächsten Mal die Haare in eine Plastetüte packen und sie dir per Post schicken :D
hat bereits 126 Kommentare abgegeben und schrieb am 19. Mai 2011 um 19:53:
Das wird hier ja ein Selbthilfeforum für Haupthaargeschwächte :-)
hat bereits 1744 Kommentare abgegeben und schrieb am 19. Mai 2011 um 21:21:
@tobikult: So ist es. Wir werden uns aus ASRianerins Haupthaar in China Echthaarperücken knüpfen lassen. Oder wir lassen uns alle Drei gemeinsam von dem Rest unserer Wolle befreien. Gibt es eigentlich irgendwo ein Bild von Dir? Ich versuche mir gerade ein Bild von Dir zu machen :)
@Karnstein: Vielleicht :) Bei euch liegt es auch noch stärker in der Familie, man möge sich nur mal deinen Bruder anschauen.
hat bereits 126 Kommentare abgegeben und schrieb am 20. Mai 2011 um 15:45:
:-)
Ich habe meine Sympathie für spontis.de bei facebook bekundet. Unter »tobi bla« solltest Du einen Fotobeleg finden.