4 August

London Calling

Kategorie: Finstere Orte — Jahrgang: 20097 Kommentare

800px-Tower_Bridge_London_Feb_2006Am 25. August fliege ich raus. Raus aus Deutsch­land über die Nord­see nach Eng­land in die geliebte Haupt­stadt Lon­don, die ich nun schon zum drit­ten mal besu­che und wie­der einen äußerst vol­len Rei­se­zet­tel mit­nehme, der von Besuch zu Besuch immer aus­ge­feil­ter und län­ger wird. Die­ses mal besu­chen wir die bri­ti­sche Haupt­stadt eine ganze Woche lang. Flug und Hotel sind schon seit län­ge­rem gebucht, so das wir uns nun immer mehr darin ver­tie­fen mög­lichst neue und unbe­kannte Plätze im Vor­feld zu fin­den um diese dann zu besu­chen. Eins wird dabei deut­lich, Lon­don ist wie eine Zwiebel.

Je mehr Schich­ten man abträgt umso näher kommt man dem Kern. Lei­der ist nicht zu über­bli­cken wie groß die Zwie­bel ist und wie lange man daran zu kauen hat, auch die unan­ge­nehme Wir­kung der Knolle darf dabei nicht unter­schätzt wer­den, denn Lon­don kann auch sehr teuer sein, wenn man unbe­dacht mit der Stadt umgeht. Man hat das Gefühl, Lon­don wäre unend­lich groß an Sehens­wür­dig­kei­ten und inter­es­san­ten Plät­zen, so viele neue Dinge ent­deckt man bei sei­ner Suche im Inter­net und je grö­ßer wird der Ungeduld.

Nach­dem ich bereits bei mei­ner letz­ten Reise den High­gate Ceme­tery besucht habe steht die­ses Jahr der Abney Park Ceme­tery fest auf dem Plan, dem wohl schöns­ten und Steam­pun­kigs­ten Fried­hof der Welt, denn die Band Abney Park hat hier ihren Namen her. Selbst Amy Wine­house hat hier Sze­nen zu ihrem Video Black to Black (ab 1:47) ein­ge­fan­gen, sie wird sich daran aber sicher­lich nicht erin­nern. Einer der Ghost Walks steht auf dem Pro­gramm, eine geführte Tour auf den Spu­ren von Jack the Rip­per, dem wohl berühm­tes­ten Mör­der Londons.

Außer­dem soll die­ses mal das Lon­do­ner Nacht­le­ben in schwar­zer Hin­sicht unter die Lupe genom­men wer­den, ein obli­ga­to­ri­scher Besuch in Lon­dons größ­ter Gruf­ti­e­thek, dem Sli­me­light oder ein Besuch der zahl­rei­chen Par­tys wie den »Vagabonds-Events« am 29.08., auch inter­es­sant sind die Elec­tric Dreams im Lon­don Stone unter dem Motto »Music for the Mas­ses«, klingt nach ast­rei­nem 80er Wave. Natür­lich wird auch ein­ge­kauft, ein paar Docs »Made in Eng­land« ste­hen schon fest auf mei­nem Wunsch­zet­tel, ebenso reich­lich Mate­rial vom Cam­den Mar­ket und unzäh­li­gen Second-Hand Läden und Trö­del­märk­ten, natür­lich besu­che ich auch mit mei­ner Herz­al­ler­liebs­ten die Oxford-Street um die neu­es­ten Desi­gner­fum­mel zu bestaunen.

So ganz bei­läu­fig habe ich mich (mei­nem schnel­len (oft zu schnel­lem) Mund­werk sei Dank) ange­bo­ten einem Arbeits­kol­le­gen einen Wunsch zu erfül­len und ihm etwas mit­zu­brin­gen. Das brachte mich auf die Idee, auch euch einen Wunsch zu erfül­len, selbst­ver­ständ­lich in Form eines Bei­tra­ges oder eines Bil­des, für alles andere fehlt mir sicher­lich das Geld. Schickt Spon­tis durch London!

Bei­spiel: Ich möchte ein Foto von Spon­tis in der U-Bahn Sta­tion Angel. (Eine der schönste U-Bahn Sta­tio­nen in Lon­don und auch schon fest in mei­nem Rei­se­plan). Vor­schläge wer­den in den Kom­men­ta­ren ent­ge­gen­ge­nom­men, ein Zusam­men­stel­lung der bes­ten Wün­sche fin­det ihr dann noch vor Rei­se­an­tritt, bin gespannt ob euch etwas ein­fällt. Wün­sche bei denen ich mich aus­zie­hen muss, wer­den wegen feh­len­dem Selbst­wert­ge­fühl nicht erfüllt und in abge­wan­del­ter Form dargeboten.

Musi­ka­li­sche Ein­stim­mung? Bitteschön:

(Bild­quelle: Wiki­pe­dia)

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Veröffentlicht von

Robert berichtet über alle Facetten der schwarzen Szene und ist aktiver Verfechter der deutschen Meckerbewegung. Überzeugter Gruftie mit einem Hang zum Vergangenem, der jedoch unverbesserlich optimistisch ist und stets positiv denkt. Du findest mich auch auf Facebook und Google+ oder auch bei Twitter.

Kategorie: Finstere Orte
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7 Kommentare

  1. Ich möchte bitte eine Post­karte. Gibts selbst­ver­ständ­lich auch einen Blog­ein­trag darüber.;)

  2. Ah, Eng­land! Die Zwie­bel­be­schrei­bung finde ich her­vor­ra­gend und wün­sche dir noch viele Schichten :)

    Mein Wunsch: ein Foto von dir vor der Gher­kin, wie du sie gerade »auf­isst«. (Hihi)

    Die Idee ist super und evtl. mache ich das auch für mei­nen Trip nach Nord­eng­land im September.

    Have fun!

  3. klasse idee, ich bin, wie julia, geneigt sowas auch mal zu machen. nen wunsch hab ich nicht, wün­sche aber viel spass in punkrock-hq!

  4. @Pixella: Post­karte? Selbstverständlich :)

    @juliaL49: Ein Bild davon wie ich die Gurke esse? Sollst du haben!

    @tobi: Ich lege für dich eine Gedenk­mi­nute ein :)

  5. Feini, Adresse fin­dest ja in mei­nem Impressum.;)

  6. August? Viel­leicht besteht ja die Chance, daß du uns mal zeigst wie Deine Freun­din und Du das Lied Water­loo Sun­set dar­stel­len. Wir wären dann der Pen­ner und Ihr Terry und Julie! Kurz gesagt: Etwas Roman­tik auf Water­loo Bridge! Und den Sun­set nicht vergessen!

  7. @Pixella: Die habe ich mir schon notiert ;)

    @Postpunk: Eine wirk­lich tolle Idee, deine Por­tion Roman­tik auf der Water­loo Bridge sollst du bekommen!

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Trackbacks

  1. […] mei­nem Bei­trag Lon­don Cal­ling hatte ich ja ange­kün­digt, das ich mich nächste Woche Diens­tag in die Haupt­stadt der Insel reisen […]