23 Februar

Ohne Worte: Treffpunkt Domplatte

Kategorie: Dunkelkunst — Jahrgang: 201124 Kommentare

Kölner Domplatte 1993

Nur noch vir­tu­elle Dom­plat­ten? Wo sind nur die Treff­punkte geblie­ben? (Bild­quelle: Gothic Tref­fen auf der Dom­platte 1993,  Now this is Gothic)

Diesen Artikel weiterempfehlen:

Veröffentlicht von

Robert berichtet über alle Facetten der schwarzen Szene und ist aktiver Verfechter der deutschen Meckerbewegung. Überzeugter Gruftie mit einem Hang zum Vergangenem, der jedoch unverbesserlich optimistisch ist und stets positiv denkt. Du findest mich auch auf Facebook und Google+ oder auch bei Twitter.

Kategorie: Dunkelkunst
Schlagwort: ,

Verwandte Artikel

24 Kommentare

  1. Also die Dom­plat­ten­tref­fen kenn ich auch nur vom Hören­sa­gen… als es für mich span­nend wurde war das nicht mehr erlaubt :(

  2. Heiße Hose hat die Rot­haa­rige da vorn an… das wäre mal eine Vari­ante (nicht für mich, aber gefällt mir).

    So Tref­fen gibt es aber heute auch noch — viel­leicht mehr als frü­her — durch Inter­net und so. Zum Bei­spiel das Frank­fur­ter Opern­platz­tref­fen oder das Wave-Gotik-TREFFEN hehe…

  3. Genau DIESES Bild habe ich mir neu­lich auf dem erwähn­ten Blog ange­se­hen :D
    Was das Thema Tref­fen angeht, so habe ich mir erst kürz­lich über­legt selbst so eins zu orga­ni­sie­ren; ein­fach nur sich tref­fen, viel­leicht noch Decken, Essen und CD-Player mit­brin­gen– fer­tig! Nix groß­ar­ti­ges mit Bands, Ver­kaufs­stän­den oder so.
    Bleibt aller­dings die Frage, ob das heute noch durch­führ­bar wäre, und ob der Grufti anno 2011 an so etwas Inter­esse hätte.

  4. Na klar!!
    Aller­dings sollt sowas auf einem eh schon vor­han­de­nen Festival/WGT statt­fin­den, wo auch Leute aus allen Tei­len des Lan­des zusam­men­kom­men. Für so ein Goth­pick­nick wie von dir vor­ge­schla­gen würde ich nicht wei­ter als 100km fahren.

  5. Es gibt ja auf dem WGT das vik­to­ria­ni­sche Pick­nick, aller­dings ist das mei­ner Ansicht nach nur für Leute, die sich dem Kleider-dresscode ent­spre­chend klei­den; also vik­to­ria­nisch, schwarz-romantisch, his­to­ri­sie­rend etc.
    Ist an sich ganz schön, aber irgend­wie grenzt das anders-gekleidete Besu­cher aus. (Eine Bekannte von mir ver­mu­tet, das Viona das Pick­nick nur ver­an­stal­tet, damit sie alle »Schö­nen« auf einem Platz hat und sich so die Ren­ne­rei auf dem WGT erspart…)
    Ich hätte z. B. über­haupt nichts dage­gen, auch mit Iro­tier­chen zu pick­ni­cken bzw. mich zusam­men zuset­zen ^^
    Und was die Ent­fer­nung betrifft; ich komme aus Han­no­ver und du? :)

  6. Ich komme aus Mainz :o) sind dann doch mehr als 100km…

    Soweit ich weiß, ist ein Spontis-Treffen auf dem WGT geplant und als Dress­code ist nur schwarz vor­ge­ge­ben. **lach**

    Der Ver­mu­tung bzgl. Vecona und Pick­nick geb ich recht. Würde sogar noch wei­ter gehen und behaup­ten: damit auch alle Foto­gra­fen die Schö­nen auf einem Platz haben. Ist ja auch immer nett anzusehen.

  7. Ein Spontis-Treffen auf dem WGT, wie toll ^^ ich wär mit dabei, aber erst­mal abwar­ten wel­che Künst­ler wann und wo auf­tre­ten. Auch wenn das Line-up noch nicht kom­plett ist, habe ich jetzt schon eine Liste mit must-see-Künstler erstellt– und das sind die­ses Jahr nicht gerade wenig

  8. da müsste ich erst mal gucken ob ich was in nur schwarz dabei hätte! *lach*

  9. Ist es nicht eher so, das kom­plett schwarz auf dem WGT ein wenig auf dem Rück­zug ist? ;)

  10. Joa, das stimmt schon… vor allem auf Masse betrachtet…

  11. Immer wenn ich in Wei­mar am Bauhaus-Museum vor­bei­laufe, träume ich davon dort eine Bauhaus-Party zu machen. Und dort lun­gern dann schwarze Gestal­ten mit Pikes und auf­tou­pier­ten Haa­ren herum und hören old­school­mä­ßig über einen Kas­set­ten­spie­ler Bauhaus-Tapes.

    Das Bild ist echt super. Wie wurde das denn damals so ganz ohne Inter­net orga­ni­siert? Ich bin jung, ich weis es nicht bes­ser :P
    Über die Fan­zines? Oder wur­den man­che Orte irgend­wann im Laufe der Zeit zu fes­ten Treff­punk­ten?
    Sowas hätte ich auch gerne…ich weiss nicht, wie es in Groß­städ­ten aus­sieht, aber in mei­nem klei­nen Kaff wird es sowas nicht geben…

  12. Mir wurde neu­lich erzählt, das in Han­no­ver die Leute in die ent­spre­chen­den Orte gefah­ren sind um andere ken­nen zu ler­nen; also wollte man jeman­den in Mün­chen oder Ham­burg tref­fen, musste man dahin fah­ren. Kann mir vor­stel­len, dass das dann spä­ter übers Tele­fon und per Post gere­gelt wurde, was Tref­fen anging ^^

  13. Ich denke das war jede Menge Mund zu Mund Pro­pa­ganda… So wie man ja auch gerne mal von irgend­ei­nem Club oder von Bands oder so was erfah­ren hat so ohne Internet.

  14. Das Tref­fen auf der Dom­platte war jedes Jahr zu Pfings­ten, das konnte man sich gut mer­ken ;o)
    Bekannt gemacht wurde es zu Anfang ganz ein­fach durch Mund-zu-Mund-Propaganda und durch Flyer, die in den Städ­ten und Clubs ver­teilt wur­den.
    Ich glaube sowas war zu Zei­ten ohne Inter­net vor allem des­we­gen so leicht zu orga­ni­sie­ren, weil man aus dem Haus musste, um jeman­den zu tref­fen. Da ist die Moti­va­tion ungleich grö­ßer, sich ein­fach irgendwo hin­zu­ho­cken und zu war­ten, dass ein ande­rer dazu­kommt.
    Wir hat­ten frü­her in Aachen meh­rere Treff­punkte, und die wur­den ein­fach abge­klap­pert. Irgendwo traf man mit Sicher­heit jeman­den. Heute sit­zen alle vor ihren PCs und chat­ten.
    Ich fands frü­her besser…

  15. Sol­che Tref­fen kom­men aber auch wie­der, halt in klei­ne­rem Rah­men, wir hier im Zap­fen­dor­fer Ein­zugs­ge­biet haben vor sowas an jedem Göttertanz-WE zu machen um eben auch den Leu­ten was zu bie­ten die weit her­ge­reist sind, frei­lich nicht als Mas­sen­ver­an­stal­tung, son­dern für liebe Freunde und Bekannte, denn sol­che Aus­maße wie das vic­to­ria­ni­sche Pick­nick solls bitte nicht haben, im gemüt­li­chen Kreis wo man sich noch unter­hal­ten kann.
    Viona muss ich in Schutz neh­men, da das Gerücht kam sie habe das Pick­nick nur aus ein­schlä­gi­gen Grün­den ver­an­stal­tet. Ich kenne sie per­sön­lich und muss daher keine Gerüchte aus­brei­ten, ich war vor zwei Wochen wie­der in Ant­wer­pen auf der Gala Noc­turna und bin da zuge­ge­be­ner­ma­ßen auch mit gemisch­ten Gefüh­len hin­ge­gan­gen, eben wegen dem Pick­nick am letz­ten WGT und auch ein paar ande­rer Dinge im Vor­feld der Gala die mir erst gar­nicht rich­tig geschmeckt hat­ten, aber gegen Ende konn­ten wir ein paar Worte wech­seln, nach­dem sie den Abend über fast dau­ernd bela­gert wurde, jeden­falls ist sie auch unglück­lich dar­über wie sich das Pick­nick so ent­wi­ckelt hat und daß es einer­seit schau­lus­tige Knip­ser anlockt und ande­rer­seits auch Volk das sich nur zum Posie­ren zu der Ver­an­stal­tung begibt. Das erste Pick­nick war super, über­schau­bar, Zeit mit jedem mal ein Wort zu wech­seln, gemüt­lich und ambi­en­tig, Pho­to­gra­phen waren nur sze­ne­an­ge­hö­rige da mit denen man eh bekannt oder befreun­det war.
    Das pro­blem ist halt — du kannst am WGT gerade auch bei sowas offe­nem wie einem Pick­nick nie­man­den aus­sor­tie­ren. Wenn ich wie­der hin­gehe, dann wegen mei­nen Freun­den und höchs­tens noch den Erin­ne­run­gen die aus deren Kame­ra­lin­sen kom­men, und wenns mal über­hand nimmt dann gibts ein pri­va­te­res Pick­nick im nächs­ten Jahr wo man wirk­lich unge­stört ist. Andere Herr­schaf­ten haben das im letz­ten Jahr schon gemacht und ich ver­stehs abso­lut.
    Ich mag da nicht hin­ge­hen weil ich vor gie­rige Kame­ra­lin­sen rum­springe, son­dern weil ich da hem­mungs­los der Spin­ner sein darf der ich bin :P .

  16. Das wäre doch ne Idee, ein Waver-Picnic auf dem WGT :D
    Also ich würde kom­men (, wenn es sich nicht mit mei­nen Band­pla­nun­gen in die Quere kommt ;))

  17. […]Soweit ich weiß, ist ein Spontis-Treffen auf dem WGT geplant und als Dress­code ist nur schwarz vor­ge­ge­ben. **lach**[…]

    In Ord­nung, ich bin dann der Typ in Olivegrün…und mit Buch.

  18. @Rosa: Wie komme ich eigent­lich auf Vecona? Die ist höchs­tens bei dem Tref­fen dabei, aber rich­tig, Viona ver­an­stal­tet das. Hach, deren Namen sind sich aber schon ähnlich. Hab ich völ­lig ver­wech­selt.
    Ich hab nix gegen das vik­to­ria­ni­sche Pick­nick und auch nix dage­gen gesagt. Ich finde es tum­meln sich dort schöne »Ansich­ten« und edel-elegante Gesamt­kunst­werke. Weiß auch, dass es dort im 1. Jahr noch etwas fami­liä­rer zuging. Aber Viona foto­gra­fiert ja selbst und hat es wohl auch im ers­ten Jahr schon wegen des Foto­gra­fie­rens ver­an­stal­tet, näm­lich dass sie alle Schö­nen an einem Platz hatte. So weit so legi­tim. Aber wenn ich so ein außer­ge­wöhn­li­ches Pick­nick auf dem WGT ver­an­stalte ist doch klar, dass nicht nur die erwünsch­ten Leute dahin­ge­hen, son­dern auch zeige– und foto­gra­fi­er­freu­di­ges sons­ti­ges Volk. Tja, und wenn es ihr eben auch zu viel wird, dann würde ich es an ihrer Stelle ein­fach nicht mehr ver­an­stal­ten. So ein­fach isses manch­mal ;o)
    Ich war noch nicht dabei und kann daher auch nicht durch eige­nes Erle­ben urtei­len. Aber ich glaube dir aufs Wort, dass es mitt­ler­weile genauso läs­tig ist wie die­ses sons­tige Paparazzi-Gehabe an man­chen Orten beim WGT. Das ver­su­che ich geschickt zu umge­hen, daher gehe ich schon mal gar nicht erst dahin. Auch wenn ich auch paar selbst­ge­nähte Sachen vor­zei­gen könnte.

  19. »Das Tref­fen auf der Dom­platte war jedes Jahr zu Pfings­ten, das konnte man sich gut mer­ken ;o)
    Bekannt gemacht wurde es zu Anfang ganz ein­fach durch Mund-zu-Mund-Propaganda und durch Flyer, die in den Städ­ten und Clubs ver­teilt wur­den.
    Ich glaube sowas war zu Zei­ten ohne Inter­net vor allem des­we­gen so leicht zu orga­ni­sie­ren, weil man aus dem Haus musste, um jeman­den zu tref­fen. Da ist die Moti­va­tion ungleich grö­ßer, sich ein­fach irgendwo hin­zu­ho­cken und zu war­ten, dass ein ande­rer dazu­kommt.
    Wir hat­ten frü­her in Aachen meh­rere Treff­punkte, und die wur­den ein­fach abge­klap­pert. Irgendwo traf man mit Sicher­heit jeman­den. Heute sit­zen alle vor ihren PCs und chat­ten.
    Ich fands frü­her besser…«

    Dazu fällt mir noch fol­gen­des ein; ich habe ja von 1995 bis 2006 am Nie­der­rhein gewohnt und einer mei­ner schöns­ten Erin­ne­run­gen an diese Zeit ist, das man sich immer auf klei­nen Kon­zer­ten getrof­fen hat, bei denen haupt­säch­lich Punk– oder Ska­bands auf­tra­ten. Da wars egal, ob man letzt­end­lich die Musik sel­ber hörte oder nicht, alles traf sich da: Grun­ge­an­hän­ger, Hip­pie, Pun­ker, Metal­ler und Grufti. Da wurde zusam­men getrun­ken, gefei­ert, gepogt und auch geraucht *g*.
    Von vie­len hatte ich gar keine Tele­fon­num­mer oder ähnli­ches, man wusste ledig­lich über Flyer Bescheid wann und wo das nächste Kon­zert statt­fand und da konnte man davon aus­ge­hen, das der oder die auf jeden Fall da sein wird. Einige hat­ten auch einen PC, der diente aber in den meis­ten Fäl­len nur um zu zocken oder um Musik spie­len zu las­sen.
    Spä­ter haben wir uns immer vor bzw. in einer Kneipe getrof­fen, immer frei­tags und sams­tags– man ging hin und es war defi­ni­tiv immer jemand da, den man kannte. Oder man fuhr mit dem Bus ein­fach ins nächste Nach­bar­dorf für Sit-Ins oder Hauspartys.

    Ich finde es zwar einer­seits schön, das es das Inter­net gibt, weil sonst hät­ten mein Freund und ich wohl nicht zuein­an­der gefun­den, und auch bei ande­ren Leu­ten war es das Inter­net, über die ich sie »getrof­fen« habe.
    Aber andererseits…es stimmt schon, man chat­tet heute lie­ber als vor die Tür zu gehen und wozu den ande­ren Grufti auf der Straße grü­ßen, wenn man eh sein Pro­fil bei Face­book schon mal gese­hen hat? Irgendwo sehr schade :/

  20. @Shan Dark: falls mein Kom­men­tar zu aggres­siv rüber­kam, dann muss ich mich ent­schul­di­gen ;)
    ich geb zu in gewis­sen Din­gen etwas emp­find­lich zu sein …
    Gut — so ein Pick­nick zu machen um alle Pho­to­mo­tive auf einen Hau­fen zu haben ist so gese­hen an sich wirk­lich nichts allzu ver­werf­li­ches, dar­über hin­aus bin ich immer an den Men­schen hin­ter Kame­ra­lin­sen, vor Kame­ra­lin­sen und meter­weise Spit­zen­rü­schen inter­es­siert, von daher fand ich es schön daß Viona beim ers­ten Pick­nick nicht nur die Knippse in die Runde gehal­ten hat son­dern eigent­lich mit allen ein wenig geplau­dert hat, glei­ches bei der ers­ten Gala Noc­turna vor 6 Jah­ren. Und klar — gewisse Herr­schaf­ten hat man immer dabei, da muss man selbst ent­schei­den ob man damit leben kann oder die Sache blei­ben lässt aus den Grün­den. Immer­hin tum­meln sich auch viele liebe Leute dazwi­schen die man gerne wie­der trifft. Für mich auch ein ganz gro­ßer Grund pro WGT jedes Jahr.
    Vio­nas Pick­nick wirds im Übri­gen in die­sem Jahr auch wie­der geben, ich bin gespannt und ent­scheide eben nach die­sem Jahr ob ichs mir noch­mal antue oder nicht, wenn ich nicht mal mit Viona und ande­ren Leu­ten einen gan­zen Satz wech­seln kann weils zum aus­ge­wach­se­nen Rudel­ge­knippse mutiert dann ist sowas als Tref­fen frei­lich schwachsinnig …

    In die­sem Sinne: auch von mei­ner Seite ein ganz dickes JA zu einem Spontis-Treffen — schätze der Hau­fen fällt dann sehr schwarz­bunt gemischt aus *g* aber ich würde mich drauf freuen :)

  21. In Wies­ba­den ver­an­stalte ich auch seit zwei Jah­ren regel­mä­ßige Tref­fen auf dem Alten Fried­hof. Da ist’s romantisch-gruftig aber ich will ganz expli­zit keine Samtlappen-Veranstaltung dar­aus machen (dafür gibt’s Regin­Leifs Pick­nick und Tee­party in Mainz).
    Letz­tes Jahr habe ich dar­über auch schon geb­loggt:
    http://www.otranto-archive.de/szene/schwarze-zusammenkunft-wiesbaden/

  22. Fas­zi­nie­rend. Wohin sich doch so ein Bild mit einer sim­plen Unter­schrift ent­wi­ckelt. Aber tat­säch­lich war das auch so beabsichtigt.

    Ich schätze das Netz für seine Mög­lich­kei­ten sich unab­hän­gig vom Geo­gra­fi­schen Unter­schie­den zu orga­ni­sie­ren. Dar­über hin­aus habe ich aber auch schät­zen gelernt wie wich­tig es ist, sich dar­über hin­aus und in »Echt« zu tref­fen. Man kann den Men­schen eben nur VOR den Bild­schirm gucken. In mei­nem Fall war jedes Tref­fen eine Berei­che­rung, aus einige ent­wi­ckeln sich auch tat­säch­lich Freund­schaf­ten deren Pflege zwar unter gewis­sen »Pro­ble­men« lei­det, aber hier springt im Umkehr­schluss wie­der das Netz hilf­reich ein.

    Wie war das frü­her? In den 80ern, also mei­ner Jugend, ver­ab­re­dete sich man münd­lich auf dem Schul­hof oder über das Tele­fon. Vor allem das war essen­ti­ell wich­tig für orga­ni­sa­to­ri­sche Tref­fen im regio­na­len Rah­men. Dar­über hin­aus traf man sich rund um sowieso bekannte Treff­punkte wie Dis­co­the­ken, Kon­zerte oder Ver­an­stal­tun­gen. Auch gab es im Frei­bad oder auch in der Fuß­gän­ger­zone der Stadt »typi­sche« Plätze an denen man sich traf und zu den man dann ein­fach hin­ge­gan­gen ist, ohne sich vor­her abzusprechen.

    Frü­her musste man sich ein Stück mehr auf seine Bekann­ten und Freunde ver­las­sen kön­nen, die ver­ein­bar­ten Tref­fen ein­zu­hal­ten. Als die Handy’s auf­ka­men begann man damit alles »kurz­fris­tig« abzu­sa­gen oder anzu­kün­di­gen man komme später.

    Was heute ver­lo­ren gegan­gen zu sein scheint ist eben die­ser »Ver­lass« auf jeman­den und der Mut jeman­den zu tref­fen. Vor dem Bild­schirm fühlt sich der intro­ver­tierte Gruf­tie sicher ;) Rosa bringt das schon sehr gut auf den Punkt, ihre Erfah­rung hin­sicht­lich sol­cher Ver­an­stal­tun­gen ist legen­där :D

    Kon­kret zum »WGT-Treffen« das sich hier offen­bar völ­lig auto­nom ent­wi­ckelt hat:

    Ich ver­su­che natür­lich immer mich mit mög­lichst vie­len Leu­ten auf dem WGT zu tref­fen, lei­der macht die Kom­ple­xi­tät des Tref­fens und die Lage der Ver­an­stal­tungs­orte einen kon­kre­ten Zeit­punkt der von allen erreicht wer­den kann, unmög­lich. Wenn ich einen Treff­punkt mit eini­gen mir schon bekann­ten rund um die »Fami­lie« aus­ma­che, kön­nen sich alle geneig­ten natür­lich anschlies­sen. Wer kann, der kann, wer nicht, der nicht. Nicht das ihr mich falsch ver­steht, ein Tref­fen mit ALLEN wäre GROSSARTIG ist aber eigent­lich unmöglich.

    Vor­schlag: Ich habe sowieso ein Tref­fen im klei­nen Rah­men geplant (wie oben schon durch­ge­si­ckert ist). Sollte ich mich mit denen, die ich sowieso tref­fen wollte, einen Treff­punkt aus­ma­chen, infor­miere ich euch dar­über. Ich lasse mir hin­sicht­lich der Benach­rich­ti­gung und Orga­ni­sa­tion noch etwas ein­fal­len, versprochen.

  23. Naja zuei­nem ist das kein gothic treffen,sonder das Schwarz-Bunt treffen.Zumanderen geh ich da nun schon seit 15 jah­ren hin und letz­tes jahr war es noch wie jedes jahr da.

  24. @Leila: Stimmt, viel­leicht ist auch die­ser Bei­trag inter­es­sant für Dich. Lei­der weiß nicht aus ers­ter Hand wie das Tref­fen nun tat­säch­lich heißt oder hieß, daher kann es natür­lich sein, das es immer schon als Schwarz-Bunt Tref­fen exis­tiert, auch heute noch. Die Stadt Köln hat aber, mei­nem beschei­de­nen Kennt­nis­stand nach, geplante »Tref­fen« auf der Dom­platte grund­sätz­lich unter­sagt, was natür­lich nie­man­den davon abhält es doch zu tun.

Schreibe einen Kommentar

Hilfe bei der Kommentareingabe?

Trackbacks

  1. […] macht die Schwarze Seele, wenn sie vor die Tür geht? Stromkasten-Sitzen und auf die Dom­platte gehen waren beliebte Outdoor-Aktivitäten der Gruf­ties in den 80ern zwi­schen Son­nen­auf– und […]