19 Juli

Ohne Worte: 96 Stunden London

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London Brompton Open Day - Juli 2016

Vor 96 Stunden dachte ich: „Ich sehne mich danach, durch die bevölkerten Straßen ihres mächtigen London zu streifen, mitten durch den Sturm der Menschheit, ihr Leben zu teilen, ihre Veränderungen, ihren Tod – alles, was sie ausmacht.“ (Bram Stoker, Dracula 1897) – Nun bin ich ermattet, weil Graf London seine Zähne in meinen Hals rammte und meine Lebensenergie trank.


6 November

Ohne Worte: These Boots are made for (expensive) Walking

von Kategorie: DunkelkunstDiskussion: 9 Kommentare

Pikes bei Selfridges

Kein Mensch kauft heute mehr Schuhe, um seine Füße warm und trocken zu halten, sondern wegen des Gefühls, das er mit diesen Schuhen verbindet: Man fühlt sich darin männlich, weiblich, naturverbunden und geländesicher, “anders”, kultiviert, jung, elegant oder “in”. Der Kauf von Schuhen ist zum Gefühlserlebnis geworden. Heutzutage verkaufen wir eher eine Gefühlswelt als einfach nur Schuhe.“ (Francis C. Rooney)  Dieses Gefühlserlebnis kostet 890 britische Pfund, wurde von Tabitha Simmons „entworfen“ und von Carmen im Londoner Kaufhaus Selfridges gesichtet und fotografiert.


7 Juni

Ohne Worte: Keep it in Mind

von Kategorie: DunkelkunstDiskussion: 2 Kommentare

Keep it in Mind!

Jetzt, da ich es weiß, werde ich mich nach Kräften mühen, es zu vergessen. Nur ein Narr nimmt allen Plunder auf, über den er stolpert, so dass das Wissen, das ihm nützen könnte, von der übrigen Menge verdrängt wird.“ (Arthur Conan Doyle, 1887)


29 Mai

Ohne Worte: These Pikes are made for Walking

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Weltrekord Versuch auf dem WGT

Es soll Menschen geben, die verbinden Schuhe mit Erinnerungen. Diese Pikes sind voll damit. Wenn sie Geschichten schreiben könnten, würden diese Schuhe einen ganzes Buch füllen, dessen Inhalt von dem erzählt, was uns bewegt. (Bild vom WGT 2012 in Leipzig)


11 Januar

Bergbrut – Ein Kurzgeschichte von Karnstein

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Karnstein schreibtKarnstein liest nicht nur, er schreibt auch. Und hin und wieder auch nicht nur Lyrik und Musik, sondern auch mal etwas Prosa. Weiß der Geier warum ich nie was fertig bekommen habe :) Aber dann bin ich im November 2011 plötzlich über ein Manuskript gestolpert das ich im November 2010 schon geschrieben hatte und war letztlich selbst überrascht, dass das ja eigentlich fertig war, und mir obendrein auch noch immer gefiel.

Daher wollte ich jetzt nicht länger fackeln und euch mein Erstlingswerk in diesem Bereich präsentieren, und habe daher letzten Monat alles überarbeitet, Probe- und Korrektur lesen lassen (vielen Dank an Libbit und Jan David!) und medial möglichst ansprechend aufbereitet, sodass ihr jetzt nur noch zweierlei tun müsst:
Klicken und lesen :) Den ganzen Artikel lesen… »


8 September

Ohne Worte: Der Weltraum, unendliche Weiten

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Am 8. September 1966 feiert die Enterprise auf NBC ihren Jungfernflug: „Der Weltraum, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2200. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffes Enterprise, dass mit seiner 400 Mann starken Besatzung 5 Jahre lang unterwegs ist, um neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von der Erde entfernt dringt die Enterprise in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.“ (Bild: This isn’t Happiness)

www.youtube.com/watch?v=hdjL8WXjlGI&NR=1


5 September

Ohne Worte: Das Gefühl der Lebenseinstellung

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graveyard 1984, big hair and purple lipstick

Also ich glaube, es ist eine Lebens­ein­stel­lung für einige Men­schen und sicher­lich auch für mich, als ich mich so anzog. In mei­nen Zei­ten als Jugend­li­cher fühlte ich mich dadurch defi­niert und es war mehr für mich als nur so ange­zo­gen zu sein. Ich glaube ich habe alle mög­li­chen Kul­tu­ren erforscht die sich mit dunk­le­ren The­men, wie der Sterb­lich­keit, beschäf­tig­ten. Vom lesen exis­ten­zia­lis­ti­scher Auto­ren bis hin zu Zom­bie Fil­men und B-Movie Hor­ror. Ich glaube, ich fühlte die ganze Lebens­ein­stel­lung los­ge­löst von der Musik und den Kla­mot­ten.“ (Bild: Melissa (1984), Text: Melissa in eine Interview mit spontis.de)


27 August

Ohne Worte: Wie man Goethe lebt

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Goethe rechtfertigt die vermeintlich merkwürdige Verhaltensweise schwarz gekleideter Eltern: „Nur Kinder und einfache Leute mögen lebhafte Farben.“ (Goethe) Ich wünsche Anton Friedrich Merlin eine höllisch schwarze Zukunft.


14 August

Ohne Worte: Big Hair, again

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Megafrisuren gehören zu den architektonischen Weltwundern unserer Zeit. Sie türmen sich auf. Sich machen sich breit. Sie treten vor und fordern zum Hinsehen heraus. Riesenfrisuren zielen auf Wirkung, auf Dramatik und Extravaganz. Weniger auf Raffinesse, Subtilität oder gar Zartheit. Und kein bisschen auf Natürlichkeit. Sie sind viel zu beschäftigt damit, der Schwerkraft zu trotzen und um unsere Aufmerksamkeit zu buhlen.“ (Grant McCracken: Big Hair, 1995, dtv Verlag | Bildquelle: Now this is Gothic)


11 August

Karnstein liest: „Die Eine“ – Ein Sonett von Gottfried August Bürger (1789)

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Karnstein liestIn meiner neuen Reihe „Karnstein liest“ möchte ich mich einmal mehr als Vorleser versuchen und euch einige kleine (und sicherlich auch mal größere) literarische Werke präsentieren, die mich auf die eine oder andere Art und Weise berühren. Dabei versuche ich die Texte angemessen atmosphärisch zu untermalen, was ich primär durch eigene akkustische Kreationen, teils jedoch zusätzlich (wie auch hier) auf visuellem Wege versuchen möchte.

Den Anfang mache ich mit „Die Eine“, einem Sonett von Gottfried August Bürger, das 1789 in seiner Gedicht-Sammlung veröffentlicht wurde und in dem ich lediglich in der letzten Zeile einen Eingriff in den Originaltext vorgenommen habe um dem Ganzen durch Entfernen eines Namen eine allgemeingültigere Note zu geben.
Die verwendeten Video-Clips stammen von Richard Eismann. Den ganzen Artikel lesen… »