Bücher, Bücher, Bücher. Es ist schon als überdurchschnittlich zu bezeichnen, in welcher Vielfalt und Bandbreite der Gothic von Heute liest. Kaum ein Genre wird ausgelassen, keine noch so wunderliche Thematik bleibt unbehandelt. Dabei sind die schwarzen Bücherregale bunt bestückt und keineswegs auf »typische« Werke beschränkt. Es scheint den meisten doch auch relativ egal zu sein, was man in den Köpfen vieler als »schwarze« Bücher gilt. Erlaubt ist, was gefällt und den eigenen Ansprüche genügt. Daher ist es den meisten Teilnehmer auch wahrlich schwer gefallen, sich an auferlegte Regeln zu halten. Zugegeben, wir hatte in unserer Beschreibung auch indirekt dazu aufgerufen kreativ zu sein, denn es uns selbst ebenso schwer gefallen eine Sortierung vorzunehmen oder sich auf nur 5 Werke zu beschränken. Herausgekommen sind 20 Einblicke in fremde Bücherregale, 20 Einblicke in die Interessen der lesenden Gothics und 19 Quellen für jeden einzelnen, seinen Leseschatz zu vergrößern.
Einige Werke und Autoren finden sich immer wieder: So ist Harry Potter oft als Einstiegsdroge anzusehen und hat gerade die jüngeren Szeneprotagonisten ein Stück begleitet, auch H.P. Lovecraft, George Orwell, Stephen King, Michael Ende oder auch Walter Moers erfreuen sich an Mehrfachnennungen. Beliebte Genre sind Fantasy und Science Fiction und (selbstverständlich) Vampirromane, doch auch schwere deutsche Literatur wird von den Teilnehmer nicht gescheut.
Man ist nicht nur auf der Suche nach Unterhaltung, so der Eindruck, sondern vielmehr auf der Suche nach Erlebnissen und Erfahrungen, nach Antworten und Tiefe oder auf der Jagd nach Wissen. Denn wenn man viele der Beschreibungen miteinander vergleicht wird deutlich: Hier ist lesen eine Leidenschaft und Bücher keineswegs ein überholtes Medium. Den ganzen Artikel lesen… »








