16 Juli

Ohne Worte: Gott ist tot

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Nie­mand bemerkt das Gott tot ist, bis ein Rudel wil­der Hunde nach dem Ver­zehr einer Dinka Frau, in der Gott wohnte, begin­nen zu spre­chen.” — Frei über­setzt nach einem Text aus dem Buch God is Dead von Ron Cur­rie Jr. (via Ama­zon)


15 Juli

Punk - No One is Innocent

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Gudrun Gut 1978Als Kunst den Punk infi­zierte. Das war meine erste Wor­tas­so­zia­tion als ich bei Nerd­core über den kos­ten­los vefüg­ba­ren Aus­stel­lungs­ka­ta­log Punk — No One is Inno­cent der Kunst­halle Wien gestol­pert bin. Beein­druckt zeigt ich mich jedoch vom Inhalt des recht umfang­rei­chen Wer­kes. Künst­ler neh­men in der Geschichte des Punks einen ganz inter­es­san­ten Stel­len­wert ein, denn Künst­ler und Mode­ma­cher waren es, die die Ener­gie der Jugend­kul­tur für sich ent­deck­ten und so man­chen Punk– und Post-Punk Act in den frü­hen 80er zu einer Ver­nis­sage erho­ben und sich mit der Non-Konformität und ver­meint­li­chen Avant­garde umga­ben. Daher betrachte ich das Phä­no­men „Kunst” in Jugend­kul­tu­ren als zwie­späl­tig und Missverstanden.

Umso erfreu­ter war ich, das Punk als sol­ches nun eine künst­le­ri­sche Betrach­tung erhält, die es durch­aus ver­dient hat. Der Aus­stel­lungs­ka­ta­log wie er hier genannt wird, kann mit durch­aus beein­dru­cken­den Foto­gra­fien und Tex­ten ver­schie­de­ner Auto­ren punk­ten und wird dem Wort „Kata­log” als sol­cher nicht gerecht. Allein das Bild auf dem Cover, das Gudrun Gut von Mala­ria! zeigt, als sie etwa 1978 von ihrer Schwes­ter Anja abge­lich­tet wird, hat meine Neu­gier geweckt, denn bei Gut han­delt es sich nicht um einen Punk im klas­si­schen Sinne.

Die Kunst­halle selbst schreibt dazu: „…Punk inter­es­siert uns als Kunst­halle im Anschluss an die Gitarren-Ausstellung Go Johnny Go! (2003) und die künst­le­ri­sche Refle­xion des Sum­mer of Love (2006) weni­ger als musi­ka­li­sches Phä­no­men, denn als Geste der Nega­tion, als eine Pforte der Wahr­neh­mung, durch die man ein­tritt in ein Reich der chif­frier­ten Bot­schaf­ten: Signal to Noise…

Link zum kom­plet­ten Kata­log (240 Sei­ten, 220 Abbil­dun­gen) als kos­ten­los ver­füg­bare PDF Den gan­zen Arti­kel lesen… »


14 Juli

5 weitere Gründe sein Geld nicht aus dem Fenster zu werfen

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Nach dem ich bereits vor eine gan­zen Weile 8 gute Gründe sein Geld nicht aus dem Fens­ter zu wer­fen lie­ferte, kommt hier die inof­fi­zi­elle Fort­set­zung, da sich sicher­lich inzwi­schen wie­der uner­mess­li­che Reich­tü­mer in euren Schatz­kam­mern ange­sam­melt haben dürf­ten. Mitt­ler­weile hat sich ja her­um­ge­spro­chen, das Gothic zu einer der belieb­tes­ten Sze­nen gehört, jeden­falls aus Sicht der Händ­ler und Pro­du­zen­ten, denn üppi­gen Aus­stat­tung, die unbän­dige Lust auf Acces­soires und unzäh­lige schwarze Kla­mot­ten einer mitt­ler­weile und teil­weise erwach­se­nen Szene brin­gen unge­ahnte Kauf­kraft. Und da habe ich 5 Pro­dukte gefun­den, die es unver­ant­wort­lich fin­den, diese Res­sour­cen wei­ter­hin brach lie­gen zu lassen.

Alister Crowley Tapete

Eine hüb­sche Tapete ist die ideale Basis für eine auf­re­gend andere Raum­de­ko­ra­tion. Ein­fach schwarze Farbe an den Wän­den ist für den Gruf­tie von Heute keine zufrie­den­stel­lende Lösung mehr. Was läge also näher, als sich eine von Alis­ter Crow­ley inspi­rierte Tapete als Akzent auf die Wand zu kle­ben um sich so Stil­bil­dend von der ver­hass­ten Masse abzu­he­ben. Sicher hätte es ihn stolz gemacht die Muse für eine solch tief­schür­fende Inspi­ra­tion zu sein und hätte zufrie­den auf den eli­tä­ren Kreis der Benut­zer geblickt, denn schließ­lich kos­tet eine Rolle der hüb­schen Tapete rund 150€.

Auf der Seite von Grow House Grow! gibt noch eine große und alter­na­tive Aus­wahl der skur­rils­ten Mus­ter, Far­ben und For­men. Die Macher sind auch nicht scheu, zu jeder Tapete eine pas­sende Geschichte zu lie­fern– Zu der von Crow­ley inspi­rier­ten schrei­ben sie: „The bizarre sto­ries sur­roun­ding the life of Aleis­ter Crow­ley are anything but few and far bet­ween. Dub­bed “the wicke­dest man in the world,” Crow­ley kept heads turning as an avid occul­tist, insa­tia­ble drug user and devo­ted hedo­nist. This wall­pa­per pat­tern stems from the sum­mer of 1938, which Crow­ley spent in Corn­wall. Some unsub­stan­tia­ted sour­ces site cul­tish melees invol­ving dancing beau­ties, hard nar­co­tics and eve­nings spent in black magic debau­chery.Den gan­zen Arti­kel lesen… »


13 Juli

Gary Numan spielt "Cars" mit Autohupen

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YouTube Preview Image

Wer viel Phan­ta­sie hat wird sich irgend­wann mal die Frage gestellt haben, wie es sich wohl anhört, wenn Gary Numan sei­nen Synthie-Hit Cars mit Hilfe von Auto­hu­pen spielt. Ein Her­stel­ler von Auto­bat­te­rien wollte die­ser Phan­ta­sie nach­ge­hen und hat Gary Numan dazu ani­miert, sei­nen Hit Cars mit einem an die Autos gekop­pel­ten Syn­the­si­zer zu spie­len. Dabei wer­den mir einige Dinge klar: Gary Numan kann immer noch rich­tig gut böse gucken, Kajal steht man­chen Män­nern beson­ders gut zu Gesicht und Auto­bat­te­rien nach Film­ti­teln zu benen­nen gibt es nur in den USA. Wem das Ori­gi­nal doch lie­ber ist, dem sei die­ses Video bei YouTube an das schwarze Herz gelegt.(via De:Bug)


12 Juli

Man in Black: Johnny Cash

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Nicht immer bekommt man Ant­wor­ten dort, wo man sie ver­mu­tet. Nicht immer haben die, die Fra­gen stel­len, auch wirk­lich nach Ant­wor­ten gesucht.

In den frü­hen 70er frag­ten begann Country-Sänger Johnny Cash nur noch in schwar­zer Klei­dung auf­zu­tre­ten, was im extre­men Gegen­satz zu dem stand, was andere Musi­ker die­ses Genre in ihren kitschig-bunten Hem­den dar­stell­ten. Cash, der sich unan­ge­passt und rebel­lisch in einem Genre bewegte das einen Teil des ame­ri­ka­ni­schen Way-of-Life sym­bo­li­siert, blieb sich und sei­ner Sicht der Dinge treu und sorgte so selbst dafür, das man ihn Ende der 80er als Künst­ler der Country-Szene igno­rierte.  Mitte der 90er star­tet er dann ein von Rick Rubin pro­du­zier­tes Come­back, in der er unter dem Titel „Ame­ri­can Recor­dings” sei­ner düs­te­ren Grund­in­ten­tion folgt.

Bis zu sei­nem Tod 2003 ver­öf­fent­licht er vier Alben die von den Sym­pto­men sei­ner Krank­heit geprägt den Unter­gang einer Legende beglei­ten. Auch in die­sen letz­ten Wer­ken vor sei­nem Tod wid­met er sich den dunk­len Berei­chen des mensch­li­chen Lebens. Cover­ver­sio­nen des NIN Klas­si­kers Hurt oder dem Song The Mercy Seat von Nick Cave setz­ten ein wei­te­res Zei­chen sei­nes Schaf­fens und der Nähe zu unan­ge­pass­ten The­men am Rande der Gesell­schaft. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


11 Juli

Ohne Worte: Todessehnsucht wird überbewertet

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Todes­sehn­sucht wird über­be­wer­tet. Das innige Ver­la­gen nach dem was man liebt oder begehrt ist zuwei­len ver­bun­den mit dem schmerz­haf­ten Gefühl, das Ver­lan­gen nicht befrie­di­gen zu kön­nen. Der Tod ist jedoch das Ende der Sehn­sucht ohne die Aus­sicht das Ver­lan­gen jemals stil­len zu kön­nen. Sollte man sich nach etwas seh­nen, was der Tod der Sehn­sucht selbst ist? (via This isn’t hap­pi­ness)