Gleich nachdem ich ein Stöckchen an den Kopf bekommen habe, wurde ich auf eine Blogparade bei cabezudo.de aufmerksam, bei der es nicht um Musik geht, der aber ein gewisser Blogbonus vorauseilt, denn ich lese ihren Blog sehr gerne und Ulrikes erste Parade Welche Programme dürfen nicht fehlen? hat einfach die entsprechende Teilnahme verdient.
Ich versuche immer ein teures Programm durch eine entsprechende Alternative zu ersetzen, bin aber auch nicht abgeneigt für ein gutes Programm das entsprechende Geld zu bezahlen, es sei denn es handelt sich um überteuerte Lizenzpakete vieler großer Hersteller, dann verzichte ich lieber und schlage mich mit Uraltversionen herum. Ich habe eine kleine Zusammenstellung ähnlich Ulrikes Vorlage gezaubert um neben nützlichen Programmen auch meiner Meinung über die Verwendung anderer Programme eine Plattform zu verschaffen. Den ganzen Artikel lesen… »
Eine sehr interessante Programmankündigung ereilte mich im Anschluss an die Tagesschau, die ich gewohnheitsmäßig beim WDR gucke, da ich die Lokalzeit eigentlich regelmäßig gucke. In der bekannten Reihe Menschen Hautnah sollte es diesmal um die Gothics gehen, so habe ich mich hinreißen lassen, trotz der bevorstehenden Frühschicht am nächsten Morgen bis 22:30 durchzuhalten, denn offenbar ist es mit Bildungsfernsehen immer dasselbe, es kommt zu unmöglichen Zeiten. Ob es sich gelohnt hat oder nicht, will ich euch nicht vorenthalten. Zugegeben, ein paar Bedenken habe ich gehabt, schließlich ist Vorurteilsfreies und Objektives Fernsehen kein Dauerzustand in der deutschen Fernsehlandschaft. Das ich mich irren würde konnte ich nicht ahnen, musste aber nach den 45 Minuten zugeben, das sich davon jede Minute gelohnt hat. Den ganzen Artikel lesen… »
Dies ist ein Stöckchen der besonderen Art, deswegen weist auch der Titel nicht daraufhin, denn das ist Bestandteil der Aufgabe. Das ich musikalische Stöckchen und Blogparaden schon immer gerne mit meiner Teilnahme beglücke, nehme ich dieses Stöckchen, das mir Konna zugeworfen hat, gerne auf. Ich möchte auch kurz noch zu Konnas Appell an das Werfen solcher Aufforderungen Stellung nehmen. Stöckchen sind in der Tat in Verruf geraten, weil der Inhalt der meisten immer belangloser und uninteressanter geworden ist. Gute Ideen und Kreativität (so wie bei diesem) sind eher die Ausnahme, leider. Meistens verkommt ein solches Stöckchen zum reinen Reaktionswerkzeug um auf den eigenen Blog hinzuweisen. Schön das es diese Ausnahme gibt. Am Ende dieses Beitrages möchte ich dieses Stöckchen ebenfalls weiterreichen, für alle interessierte schon mal die entsprechenden und wirklich interessante Regeln:
Schalte in deinem iTunes, Windows Media Player, MediaMonkey etc. den Zufallsmodus (Shuffle) ein.
Gehe für jede Frage einen Titel weiter, um die Antwort zu bekommen.
Benenne diesen Beitrag mit dem Namen des letzten Songs in der Liste.
Sehr interessante Regeln, die mich noch weiter dazu animieren das Stöckchen aufzugreifen und nach allen Regeln der Kunst zu bearbeiten. Selbstverständlich möchte auch ich nicht alle Titel so stehen lassen und kommentiere nach Herzenslust. Den ganzen Artikel lesen… »
Heiliger Gral, Trojanischer Hase oder der schwarze Ritter sind euch ein Begriff? Ihr wolltet schon immer wissen, wer den Angelsachsen das Angeln beigebracht hat? Es gibt Filme, die gehören einfach gesehen und entsprechen dem Bildungsauftrag für angewandten Humor. Einer der Filme mit den wohl grandiosesten Dialogen der Filmgeschichte ist wohl die Ritter der Kokosnuss. Ich denke diese Perle des britischen Humors muss ich euch wohl nicht näherbringen. Sehr wohl aber die Tatsache, das man sich diesen Film jetzt in ganz passabler Qualität bei arte.tv betrachten kann. (Anmerkung: Leider habe ich übersehen, das die Filme nur 7 Tage lang kostenfrei zu sehen sind und jetzt nicht mehr verfügbar sind, wer andere Quellen aufweisen kann, schreibe in die Kommentare.)
Selbstverständlich ist die Art des Humors nicht jedermanns Sache, denn wenn man einer Statistik glauben darf die ich neulich beim Stuhlgang las, lachen die meisten deutschen über die Missgeschicke anderer und ergötzen sich an der Schadenfreude. Der nächste Teil konzentriert sich auf den Comedybereich und nur ein verschwindend kleiner Prozentsatz liebt den anderen Humor. Ist natürlich furchtbar egal worüber man lacht, Hauptsache man geht dafür nicht in den Keller oder glaubt das Gothics nicht lachen dürfen. Darüber dürfen wir lachen, ist ja schließlich schwarzer Humor. Den ganzen Artikel lesen… »
Der Blick über den Tellerrand verblüfft mich immer wieder mit neuen Phänomenen der Jugendkultur, die ich bis dato nicht einzuordnen vermochte. Zu meinem Artikel Subkultur! - Visual Kei kommentierte der inzwischen 13 Jahre alte Visu names Sayuri "Wir sind immer noch besser als diese Krocha und Proleten…« woraufhin sich nicht Kommentator Vizioon die Frage stellte, was sind Krocha?
Krocha (Kracher) ist die österreichische und vor allem in Wien gebräuchliche Form für sogenannte Party-Macher und bezeichnet bestimmte Mitglieder einer Jugendszene, die es aber nicht nur in Österreich gibt, sondern auch hier. Leider ist mir ein deutsches Wort dafür noch nicht zu Ohren gekommen, ich hoffe natürlich, das diese Tatsache durch einen engagierten Kommentar abgestellt wird. Es beschreibt jedenfalls eine dieser leeren Szenen, die weder Werte noch Weltanschauungen vertreten und eine reine Konsumorientierte Spaßszene sind, die häufig so schnell verschwinden, wie sie aufgetreten sind, spätestens dann, wenn New Yorker, Pimkie und H&M andere Sachen auf ihre Kleiderstangen hängen.
In Zeiten der Retrowellen werden immer wieder auch modische Vorgaben vergangener Zeiten aufgegriffen, aus denen sich auch diese Szene zusammensetzt. Die größte Leistung der Jugend in den 90ern war es, die schlimmsten Unansehnlichkeiten der 80er zu vertreiben. Neon in all seinen Variationen waren damals nicht nur mir in den Augen und verbrannten mir unter direkter Sonneneinstrahlung die Augen. Krocha tragen bunte Neonkappen, die sehr oft eine ausgeprägte Vokuhila zu verdecken versuchen und laufen meist in kleinen Grüppchen durch die Gegend, die dann ihre Umwelt mit den winselnden Tönen ihrer Handy Lautsprecher verseuchen. Hier würde eine der schöneren Innovationen aus den 80er besser passen, der Walkman. Ihre Klamotten machen kein Geheimnis daraus, wer sie kreiert hat, sondern der Markenname wird offen und als Status Symbol getragen. Ed Hardy, D&G, Angel Devil und glänzende Sneaker oder Boxerstiefel in Silber oder Gold gehören zu Grundausstattung. Den ganzen Artikel lesen… »
Von eben dieser Zeit berichtet Carsten Fiebelers Dokumentation Too much Future — Ost!Punk, der bereits 2007 fertiggestellt wurde. Darin erzählen zwei Frauen und vier Männer von ihren unterschiedlichen Lebensentwürfen, deren Gemeinsamkeit der Schnittpunkt Punk ist die sich alle während ihrer Zeit mit der Freiheitsberaubung durch den Staat DDR auseinandersetzen mussten. Während die Punk im Westen gegen die Atomkraft protestierten und ihre Abneigung gegen den Staat offenbarten, war das Leben des Punk im Osten des Landes geprägt von dem ewigen Zwiespalt und der Gratwanderung zwischen Provokation und Knast. Der Film lebt dabei von den sehr lebhaft erzählten Geschichten und den Einspielungen von Videoschnipseln und Super-8-Filmen dieser Zeit. Interessant ist jeder einzelne, das was er einmal war steht nicht immer in Harmonie mit dem, was aus den sechsen geworden ist.
Neben Jürgen Teipels Buch Verschwende deine Jugend zeigt diese Dokumentation den fehlenden Teil der Gesamtdeutschen Geschichte des Punk. Die eigentlich völlig gleichen Ideen in verschiedenen staatlichen Systemen zu sehen, hat ihren ganz eigenen Reiz und erweitert den eigenen Horizont. Die Auswahl der Protagonisten des Films erscheint nicht zufällig sehr exklusiv, denn schon im Vorfeld hat sich das Team um die Dokumentation intensiv mit Menschen und Persönlichkeiten befasst und präsentiert mit den Interviewpartnern einen feinen Schnitt durch die alte und neue Punkszene der DDR.
Bei Good!Movies ist der Film für rund 13€ zu bestellen, Google liefert die Mäusekinoversion, die ich euch nicht vorenthalten möchte und die hier in voller Länge zu sehen ist. Für jeden Interessierten oder Ehemaligen gehört dieser Film aber zum Pflichtprogramm und sollte in keinen spießbürgerlichen EX-Punk Regal fehlen. Die DVD Version ergänzt die Dokumentation mit vielen der zu Grunde gelegten Film im Originalformat und Interviews mit den Regisseuren, sowie zahlreichen exklusiven Fotos.
Film: ost!Punk — too much future — Dokumentarfilm 2007 Regie: Carsten Fiebeler, Michael Boehlke Darsteller: Cornelia Schleime, Colonel, Daniel Kaiser, Bernd Stracke, Mita Schamal, Mike Göde Laufzeit: 93 Minuten
Die Dokumentation gibt es übrigens bei Google Video in voller Länge zu sehen, es langt zwar nur für ein Mäusekino, reicht aber um einen vernünftigen Einblick zu bekommen und sich nicht nur auf den mageren Trailer zu verlassen. (via Kraftfuttermischwerk)
Nicht erst seit der Tragödie in Winnenden sind Computerspiele wieder in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses gerückt. Mittlerweile behaupten zwar die wenigsten sogenannten Experten, das Gewalttaten auf Computerspiele zurückzuführen sind, sie sollen aber den sowieso schon labilen Menschen nicht gerade förderlich sein. Wenn sich aber gleich jeder labile Mensch zu einer Gewalttat hinreißen lassen würde, der einen Ego-Shooter spielt, wären wir meiner Ansicht nach schon im Chaos versunken.
Schön, das es den Deutschen Kulturrat gibt, der sich als Berater der Politik in eben genannten gesellschaftlich relevanten Kulturfragen äußert. Immerhin hat man schon akzeptiert, das Computerspiele ein Teil dieser Kultur sind, oder sein können. Vor gar nicht allzu langer Zeit hat man da noch ganz anders gesprochen. Jetzt hat eben dieser Kulturrat ein Buch herausgebracht, das sich mit eben diesen Fragen auseinandersetzt, 46 Namhafte Autoren hat es gebraucht ein 140 Seiten starkes Werk zu veröffentlichen, das übrigens kostenlos als PDF Datei gelesen werden kann. Die zentralen Fragen, die sich das Buch stellt möchte ich jedoch nicht unkommentiert lassen. Den ganzen Artikel lesen… »
Finanzkrise hier, Finanzkrise da. Eigentlich kann ich es nicht mehr hören dieses ewige gejammere. Neben denen, die wirklich unter der Finanzkrise leiden und denen die meinen sie würden darunter leiden, gibt es auch noch diejenigen die sich freuen, das sie mal wieder leiden können um den Staat um Geld anzupumpen, oder Mitarbeiter zu entlassen. Wenn ich doch wenigstens verstehen würde warum das passiert ist und wie so ein globaler Finanzmarkt überhaupt funktioniert. Da werden Summen geliehen, verschoben und weiter verliehen, die kann ich noch nicht mal in den Taschenrechner eintippen. Klar, die Amerikaner haben Scheiße gebaut und wir müssen es ausbaden und schwimmen in der selben Badewanne wie der Rest der Finanzwelt. Schön, das es noch engagierte Videomacher gibt, die uns in nur 0:49 erklären können, wie das alles zusammenhängt. Bilder sagen mehr als tausend Worte könnte ein Untertitel für dieses Lehrstück in Symbolik sein.
Die Begrifflichkeiten verschwimmen, eine saubere Trennung ist nicht mehr möglich, der Schein trügt. Ob es an der aktuellen Rezension liegt oder einfach nur ein gesellschaftliches Phänomen, die schwarze Szene ist angesagt. In dieser depressiven Zeit der drohenden Arbeitslosigkeit durchsucht man die Klischees nach der offenbar depressivsten aller Szenen, die auch noch durch die Farbe Schwarz ihre innerliche Trauer deutlich machen. Musikalische Ausschlachtung der Genre und die Wandlung zum massenkompatiblen Medium einer möglichst breiten Masse, die ihr Szenetypisches Outfits nicht mehr in dunkle und abgelegenen Shops suchen müssen, sondern auf dem Kleiderständer bei H&M, Pimkie und New Yorker. Wenn schon depressiv, dann bitte mit Programm.
Internetseiten versuchen durch die Einbeziehung möglichst vieler Szenen die Aufmerksamkeit zu erhaschen, die sie sich erträumen. Da werden rücksichtlos Musikstile schwarz angemalt ohne darauf zu achten, ob es ihnen überhaupt steht. Die Schwarze Szene ist größer und vor allem bunter als jemals zuvor, der Toleranzbegriff wird immer weiter gedehnt und ist kurz vor der Explosion. Prinzipiell lassen sich hier zwei Wolken ausmachen, die jede für sich nicht explosiv sind, erst die Mischung beider macht sie zu einem äußerst explosiven Gemisch. Den ganzen Artikel lesen… »
Zum inzwischen vierten mal findet der CSS Naked Day statt, bei dem es darum geht, die Hüllen fallen zu lassen und zwar die seiner Internetseite. Einen Tag lang präsentieren die Teilnehmer ihre Internetseiten ohne jegliches CSS-Design.
Was soll das? Die Idee hinter dieser Aktion ist die Förderung der Webstandards, dem korrekten Gebrauch von XHTML, semantischem Markup und einer logischen Struktur. Gute Webseiten sind auch ohne Design lesbar. Am 9. April 2009 werden demnach alle Designs abgeschaltet und die Seite präsentiert sich wesentlich und schnörkellos. Bevor jetzt alle ganz hektisch ihre Validatoren bemühen und Spontis unter die Haube gucken: Eine komplett überarbeitete Version ist noch nicht online und bekommt gerade ihren letzten Feinschliff. Das bestehende Design ändert sich dabei nicht, nur der Motor wird generalüberholt. Somit werden die meisten Änderungen für viele Benutzer im verborgenen bleiben und einfach nicht beachtet werden, somit habe ich das gute Gefühl guten Code zu unterstützen ganz für mich allein. Den ganzen Artikel lesen… »
Spontis berichtet über alle Facetten der schwarzen Szene und ist aktive Gegenkultur zur Meckerbewegung. Leidenschaftlich optimistische Artikel zwischen Melancholie und Lebensfreude mit einem Hang zum Vergangenem.
Death Disco: Ja ja, das alte Ägypten. In letzter Zeit scheint mal wieder die Streitfrage aufzukommen, ob die alten Ägypter Weiße waren. Hatte erst vor einigen Wochen mehrere Videos dazu auf Youtube...
Death Disco: “Batcaver” ist eher eine Bezeichnung des vergangenen Jahrzehnts. Nur einmal hab ich das in ‘ner 80er Zeitschrift gelesen. Nö, hier hießen die “Waver” und...
shan_dark: Seeehr aufschlussreich! “Swampies” statt “Batcaver”, weil sie so verrobbt aussehen, als wären sie gerade ausm Schlamm gekrochen…ha, klasse!! **merken muss**...
Krähe von Nebenan: Es gibt noch die Theorie, dass es sich bei diesem Symbol um einen Handspiegel handelt. Das finde ich auch nicht so abwegig: die Schlaufe als Spiegelfläche, unten der Griff, nur...
Mophelia: Bin gerade nochmal über diesen Eintrag gestolpert und wollte nur das loswerden: @ Schatten: Das Argument bezüglich des Papstes hat mich überzeugt. Voll und ganz.
Benziel: das wort ankh kommt von ghanaische wort nkwa, das bedeutet leben= representiert der Mutterleib oder die Gebärmutter
shan_dark: Toller Artikel, Merlyn, liest sich auch gut! Hätte ja keiner erwartet, dass es in Freiburg doch ganz nett schwarz sein kann… Ansonsten kann ich Northern Nephilim nur absolut recht...
Lúthien: Tja, auch meine Wenigkeit mochte den Grafen einstmals sehr. Dann kam, was kam. Ich kam aus dem Staunen nicht mehr raus. Schwarz wurde bunt, ich verliess ein Konzert und kehrte dem...
Micha aka Bauhausmensch: Hey, ich bin auch auf der Suche nach veganen Schuhen, daher danke ich für die Anregungen, auch in den Kommentaren. :-) Lieben Gruß, Micha
Robert: Es ist wohl eines der schwersten Übungen, einer Band gerecht zu werden, die man als Fan schon seit langer Zeit verehrt. Ich akzeptiere die CUREheads als Band, die in angenehm rauchigen und...
Schon gewusst?
Die am häufigsten kommentierten Artikel der letzen 30 Tage: