21 April

Ein Herz für Blogs

Kategorie: Vernetzt10 Kommentare

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Auch wenn die Aktion, die Kai Mül­ler vom Style­spion ini­zi­ierte für durch­wach­sene Mei­nun­gen sorgt. Ich mache immer noch mit. Aus vie­len Lagern erfährt man, das diese Idee nur wie­der eine Aktion sein soll, den eige­nen Blog popu­lä­rer zu machen, durch das Set­zen der ent­spre­chen­den Ver­lin­kun­gen. Ähnlich wie es schon bei der Aktion mit dem Feed me T-Shirt schon bemän­gelt wurde, das mir 32 Ping­backs bescherte, ist es in den Augen eini­ger eine Werbeaktion.

Sicher, eine Wer­be­ak­tion ist es, auch wenn ich die Aktion Ein Herz für Blogs anders sehe, denn ich möchte das Herz wört­lich neh­men und einige wenige Blogs vor­stel­len, die mir tat­säch­lich ans Herz gewach­sen sind. Wenn es dabei den Hori­zont des ein oder ande­ren erwei­tert freut mich das umso mehr. Man mag viel­leicht noch kri­tisch anmer­ken, das man damit die Blogs in meh­rere Klas­sen (Stich­wort 2-Klassen-Gesellschaft) auf­teilt. »Warum stehe ich nicht in sei­ner ans Herz gewach­se­nen Blog­liste, mag er micht nicht? Dann lese ich auch nicht mehr bei ihm, ätsch«. Eine ziem­lich klein­geis­tige Frage gefolgt von einer eng­stir­ni­gen Reak­tion, deren Beant­wor­tung ich mir ver­kneife. Letzt­end­lich ist es aber wie­der eine will­kom­mene Gele­gen­heit einige der Blogs zu prä­sen­tie­ren, die mich per­sön­lich beein­druckt haben und das von der herz­li­chen Seite. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


20 April

Ebay hat zuviele Kunden

Kategorie: Vernetzt4 Kommentare

Was macht man, wenn man zuviele Kun­den hat? Man ver­grault wel­che. Wie man das macht, zeigt uns Ebay am 15. Juni 2009 mit der Ein­füh­rung ein paar neuer Inter­es­san­ter Ver­kaufs­grund­sätze, die nicht nur für gewerb­li­che, son­dern auch für pri­vate Anbie­ter gel­ten sol­len. Bis jetzt war Ebay eigent­lich immer noch eine attrak­tive Platt­form ein­kau­fen zu gehen, man fühlte sich oft wie auf einem Inter­nett­rö­del­markt, wenn man jetzt von der Neu­ware absieht. Gut, die Jagd nach Schnäpp­chen ist schwie­ri­ger gewor­den, aber nicht unmöglich.

Das Ebay seine Ver­kaufs­platt­form ver­bes­sern möchte, ist ja sehr löb­lich, aber die letz­ten Ände­run­gen emp­finde ich eher wie Ver­schlimm­bes­se­run­gen. Den sie machen den Ver­kauf undurch­sich­ti­ger und schwie­ri­ger. Die bei­den wich­tigs­ten Ände­run­gen, die auch pri­vate Ver­käu­fer betref­fen: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


18 April

Ich bin ein Geruchsmensch

Kategorie: Ansichtssache8 Kommentare

Gerü­che sind eine inten­sive Erfah­rung für mich. Ich beschreibe mich gerne als Geruchs­mensch, als Men­schen, dem Gerü­che sehr wich­tig sind und der viel Wert auf einen für sich gut emp­fun­de­nen Geruch legt. Schlech­ter Geruch ver­hilft mir regel­mä­ßig zu Plaque in der Mund­ge­gend. Ich liebe den Geruch von Zuhause. Das erste was ich mache, wenn ich mich ins Bett lege ist erst­mal das Gesicht im Kis­sen zu ver­gra­ben und tief ein­at­men. Klingt jetzt für den ein oder ande­ren Eklig, ich finds toll.

Man sagt, man würde den eige­nen Gestank nicht rie­chen, son­dern sich nur auf die Düfte der ande­ren. Stimmt nicht ganz, ich rea­giere sehr emp­find­lich auch mich, wenn ich mich selbst rie­chen kann und bin froh über die nächste Dusche oder Wasch­ge­le­gen­heit, einen Wasch­fim­mel habe ich den­noch nicht. Die eigene Nase mit Gerü­chen zu ver­wöh­nen hat mich vor eini­gen Jah­ren zum Räu­cher­stäb­chen­jun­kie gemacht, 2008 habe ich rund 1200 Räu­cher­stäb­chen benutzt, also mehr als 3 pro Tag (ich bin jetzt grad ein wenig erschro­cken). Auch wenn es Kli­schee­haft klingt, das gute alte Patchouli ist auch dabei (300 Stäb­chen). Den gan­zen Arti­kel lesen… »


17 April

Ein Herz für Blogs

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Nicht das erste mal hört man von einer Depres­sion in der deutsch­spra­chi­gen Blog­land­schaft. Die For­men sind sehr ver­schie­den und indi­vi­du­ell. Die Ver­net­zung unter­ein­an­der sinkt, Leser hal­ten statt diese mit hilf­rei­chen Links auf spe­zi­fi­schere Blogs hin­wei­sen, die Blo­groll wird sel­ten gepflegt. Um es auf den Punkt zu brin­gen: Man hält sich offen­bar für zu wich­tig und kocht lie­ber sein eige­nes Süpp­chen. Auch meine Blo­groll bedarf mal wie­der einen drin­gen­den Überarbeitung.

Kai vom Style­spion hat des­halb für Diens­tag den 21.04.2009 ein Herz für Blogs aus­ge­ru­fen, um das mit­ein­an­der und für­ein­an­der zu för­dern. Obwohl wir, die schwar­zen See­len in den meis­ten Fäl­len natür­lich auch ein schwar­zes Herz haben, liegt uns doch sehr an Inte­gra­tion und Ver­ständ­nis und ani­miert (jetzt mich zumin­des­tens) zum mit­ma­chen. Viel­leicht ent­de­cke auch ich noch einen inter­es­san­ten bun­ten Blog oder kann euch einen Blog der ande­ren Art näher­brin­gen. Ich werde mich also am Wochen­ende auf innere Ein­kehr bege­ben, mein Herz suchen, die darin ent­hal­te­nen Blogs kom­pri­mie­ren, fil­tern und euch am Diens­tag zur Ver­fü­gung stel­len. Wer noch dabei sein möchte, für den hat Kai noch eine Zusam­men­fas­sung parat: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


16 April

Archiv der Jugendkulturen

Kategorie: Ansichtssache9 Kommentare

archiv der jugendkulturen

Wenn es darum geht über unsere Jugend zu berich­ten, ver­fal­len viel zu viele Jour­na­lis­ten und Publi­zis­ten in das glei­che Schema. Sie ver­las­sen sich auf ihr Wis­sen oder ihre Erfah­run­gen und mischen Recher­che mit Halb­wis­sen aus Schlag­zei­len. Dabei hat jede Jugend­kul­tur ein mehr oder weni­ger inten­si­ven Hin­ter­grund, der sich den meis­ten Men­schen lei­der nicht erschließt. Woher soll man auch seine Infor­ma­tio­nen neh­men? Das Netz ist zwar voll damit, doch ist es recht schwer, die guten von den schlech­ten zu son­die­ren, gerade dann wenn man selbst nie ein Teil die­ser Kul­tur ist oder war.

Man ver­lässt sich auf Stu­dien und Ana­ly­sen und zieht dar­aus seine eige­nen Schlüsse. So ste­cken Bei­spiels­weise in der seit 1953 exis­tie­ren­den Shell-Studie viele Zah­len, deren Bedeu­tung mit der Art der Dar­stel­lung variiert.

Das Ber­li­ner Archiv der Jugend­kul­tu­ren e.V. sam­melt seit 1998 Bücher, Diplom­ar­bei­ten, Medi­en­be­richte und Fan­zines der vie­len unter­schied­li­chen Jugend­kul­tu­ren und wer­tet diese aus um sie in ihren Räum­lich­kei­ten in Berlin-Kreuzberg auf rund 200qm der brei­ten Öffent­lich­keit zur Ver­fü­gung zu stel­len. 8 Fest­an­ge­stellte und rund 15 freie Mit­ar­bei­ter, die meist selbst einen jugend­kul­tu­rel­len Hin­ter­grund haben küm­mern sich dabei um die Pflege und Aus­wer­tung der Infor­ma­tio­nen. Mit rund 30 eige­nen Publi­ka­tio­nen und als Basis unzäh­li­ger wis­sen­schaft­li­cher und jour­na­lis­ti­sche Arbei­ten hat sich das Archiv einen Namen gemacht. Wenn es etwas über eine Jugend­kul­tur zu wis­sen gibt, hier fin­det man die Infor­ma­tio­nen. Ent­stan­den ist es übri­gens aus Des­in­ter­esse, denn eigent­lich wollte Klaus Farin seine pri­vate Samm­lung von Fan­zines einer Uni­ver­si­tät zu For­schungs­zwe­cken spen­den, lei­der wollte sie nie­mand haben. Aus die­ser Idee grün­dete sich dann das Archiv der Jugend­kul­tu­ren. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


14 April

The next Generation

Kategorie: Schwarze Szene11 Kommentare

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Ich neige immer dazu die Medien und ins­be­son­dere das Fern­se­hen gene­rell zu ver­teu­feln, schlechte Bericht­er­stat­tung, ein­sei­tige und Öffent­lich­keits­wirk­same Schlag­zei­len gehen vor Infor­ma­tion und Auf­klä­rung. Seit es das Inter­net gibt, sind die Mög­lich­kei­ten sich mit Infor­ma­tio­nen zu ver­sor­gen, expo­ten­ti­ell in die Höhe geschos­sen, lei­der auch die Halb­wahr­hei­ten und Fehl­in­for­ma­tio­nen. Immer wie­der müs­sen wir son­die­ren und Mei­nungs­bil­dun­gen sorg­fäl­tig recher­chie­ren, was einen gewis­sen Ehr­geiz vor­aus­setzt, der Wahr­heit auf den Grund zu kom­men. Das genau die­ser Ehr­geiz nicht unbe­dingt ein Aus­hän­ge­schild für das Fern­se­hen ist, zeig­ten Berichte wie Leute die leb­ten, als seien sie schon tot.

Das es auch anders geht, hat selbst mich über­rascht. Jüngst zeigte der WDR in sei­ner Reihe Men­schen Haut­nah einen gut gemach­ten Bericht über Men­schen aus der schwar­zen Szene. Einen gan­zen Schritt wei­ter war die Sen­dung Poly­lux, die lei­der schon 2008 wie­der ein­ge­stellt wurde. Wie auch mir bis­lang ent­gan­gen ist, zeigte Poly­lux 1999 einen kur­zen Bericht über die 2. Gene­ra­tion der schwar­zen Szene, der den Nagel sprich­wört­lich auf den Kopf trifft und zwar vol­les Brett. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


13 April

Verkehrte Welt - Fisch am Freitag

Kategorie: Ansichtssache2 Kommentare

Ich bin mit­ten im Oster­wo­chen­ende und komme ein­fach nicht zum blog­gen. Zum einen muss ich jede freie Minute damit ver­brin­gen für meine Meis­ter Prü­fung im Mai zu ler­nen, dann ist auch noch schwei­ne­gu­tes Wet­ter und außer­dem gibt es auch noch die ein oder andere fami­liäre Feier, der ich bei­woh­nen wollte.  Wäh­rend ich also neben dem Ler­nen ver­su­che mei­nen Kopf frei zu bekom­men (habe ich irgendwo gele­sen, das man das so sagt, eigent­lich wollte ich nur auf andere Gedan­ken kom­men, denn den Kopf frei zu bekom­men würde wohl eine voll­stän­dige Gehir­nent­fer­nung vor­aus­set­zen, bei mir jeden­falls) mache ich gedank­li­che Rei­sen in unbe­kannte Gewässer.

Am Kar­frei­tag habe ich den frü­hen Abend dazu genutzt, im Zen­trum des Gesell­schaft­li­chen Lebens in Mön­chen­glad­bach (Alter Markt) einen Kaf­fee zu schlür­fen und dabei die Men­schen um mich herum beob­ach­tet. Ein mei­ner liebs­ten Beschäf­ti­gun­gen übri­gens. Dabei ist mir auf­ge­fal­len, das doch tat­säch­lich jeder Fisch isst und kein Fleisch. Obwohl ich meine Mit­glied­schaft gekün­digt habe, inter­es­sie­ren mich sol­che Fra­gen immer bren­nend und gestan­dene Chris­ten kom­men in Erklä­rungs­not. Essen wir Fisch weil Jesus gekreu­zigt wurde? Essen wir Fisch weil es zur Fas­ten­zeit dazu gehört? Oder ist Fisch die Nah­rung der Armen? Zumin­des­tens letz­te­res ist heute über­holt, den 1 Kilo Schwein ist deut­lich güns­ti­ger und Fisch­fri­ka­del­len kann man nicht wirk­lich zu den Fischen zäh­len. Die ande­ren Erklä­run­gen füh­len sich für mich an, wie an den Haa­ren her­bei gezo­gen. Aber was soll´s ich mag Fisch eigent­lich ganz gern, auch Don­ners­tags. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


11 April

CSS Naked Day - Fazit

Kategorie: Vernetzt7 Kommentare

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So lang­sam ist es kühl gewor­den und bevor ich mir noch eine faust­di­cke Erkäl­tung zuziehe, lege ich lie­ber wie­der ein Kla­mot­ten an.  Außer­dem kann ich dann auch end­lich wie­der die Tücher von den Spie­geln in unse­rer Woh­nung neh­men. Wer immer noch nicht weiß, warum und wieso und vor allem was pas­siert ist, emp­fehle ich einen Blick in mei­nen ent­spre­chen­den Arti­kel, auf die offi­zi­elle Seite von Dus­tin Diaz oder auf die Seite von Frank Bültge, der mich auf die Idee gebracht hat, mitzumachen.

Irgend­wie war es schon unge­wohnt, die eigene Seite ohne ent­spre­chen­des Lay­out der Öffent­lich­keit zugäng­lich zu machen, so kann das visu­elle nicht vom Inhalt ablen­ken. Die Les­bar­keit hat sich mei­ner Mei­nung stark erhöht, die Funk­tio­na­li­tät jedoch gelit­ten, denn trotz abge­schal­te­tem CSS bevor­zu­gen die ver­schie­de­nen Inter­net­sei­ten eine andere Struk­tur ihre Seite auf­zu­bauen, so ist es mir nicht immer leicht gefal­len auf den ent­spre­chen­den Sei­ten der Teil­neh­mer zu navi­gie­ren.  Mit 1261 Teil­neh­mern sind die Zah­len erst­mal rück­läu­fig, eine wei­tere Stei­ge­rung in den nächs­ten Jah­ren wird wohl nicht mehr zu erwar­ten sein. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


10 April

Gothika 2009

Kategorie: Schwarze Szene1 Kommentar

gothica-logo-messeEnd­lich gibt es mal wie­der ein schwarze Messe. Nicht was ihr jetzt wie­der denkt, Tiere wer­den keine geop­fert, obwohl das eigent­lich nun auch nicht wie­der völ­lig rich­tig ist, denn schließ­lich müs­sen für Leder­kla­mot­ten und Schuh­werk immer noch Tiere her­hal­ten und Tofu-Würstchen schme­cken ein­fach scheiße. Die Gothika 2009, ist eine Mes­ser für die schwarze Gemeinde und steht neben dem Fashion Schlag­wort auch unter den Wol­ken Kunst und Kul­tur, so soll es neben den zahl­rei­chen Mode­schauen auch Work­shops und Buch­le­sun­gen geben, oben­drein haben sich noch zahl­rei­che musi­ka­li­sche Künst­ler angesagt.

An den bei­den Oster­ta­gen (12. und 13. April 2009) geben sich zahl­rei­che Aus­stel­ler, Händ­ler und Künst­ler die Klinke in die Hand. Neben den KRUPPS geben sich auch der Clan of Xymox die Ehre, sowie die Shoo­ting­stars  Jesus on Extasy. Die Work­shops beschrän­ken sich dabei auf Life­style­mä­ßige Trends, wie einen Tanz­work­shop und einen Model-Treff. Von kri­ti­schen Tönen oder gar Vor­trä­gen bezüg­lich bri­san­te­ren The­men oder Auf­klä­rung sind lei­der nicht im Pro­gramm.  Ob sich Ent­täu­schung ein­stellt, liegt wohl an den gestell­ten Erwar­tun­gen. Des­halb sollte man sich im Vor­feld auf der Inter­net­seite infor­mie­ren, sonst gibt es für einige sicher­lich ein böses Erwachen.

Für alle ande­ren gibt es sicher­lich einen auf­re­gen­den und visu­el­len Event, der vom Zeit­punkt, sowie vom Ver­an­stal­tungs­ort sehr gut gewählt ist und so etwas wie das erste Schau­lau­fen für die kom­men­den Fes­ti­vals wer­den kann. Die Inter­net­seite zur Messe prä­sen­tiert sich sehr infor­ma­tiv und inklu­sive einer klei­nen und durch­aus gelun­ge­nen »Was sind Gothics?« Rubrik. Offen­bar legen die Ver­an­stal­ter Wert auf gutes Image, was nicht unbe­dingt nega­tiv sein muss.

Der Ein­tritt zur Messe kos­tet 5€, die Abend­ver­an­stal­tung, auf denen auch die ange­kün­dig­ten Bands zu sehen sind 26€, ein Kombi-Ticket für beide Tage ist für 45€ zu haben. Das ganze fin­det in der Fabrik in Coes­feld statt.

Bevor sich einer fragt, ob der Zeit­punkt die­ses Arti­kels viel­leicht ein biss­chen knapp gewählt ist, sei gesagt: Ja, ich habe schlicht­weg ver­peilt ihn zu ver­öf­fent­li­chen und habe mich eben gewun­dert, warum ich immer noch einen Ent­wurf in mei­nem Backend sehen kann, obwohl ich eigent­lich der Ansicht war auf­ge­räumt zu haben. Aber wie sagt man? Bes­ser spät als nie.

(Bild­quelle: Gothika Messe)

8 April

MyDeutschland = Phantasialand?

Kategorie: Schwarze Szene4 Kommentare

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Die Landeszentrale für politische Bildung ist nicht unbedingt Synonym für spannenden und interessanten Journalismus. Der Eindruck täuscht, denn in seiner Video-Podcast Reihe MyDeutschland, beweist sie das Gegenteil.  Bereits 2008 veröffentlichte die Landeszentrale die 15 teilige Reihe zum Tag der deutschen Einheit, allein dem schlechten Marketing ist es wohl zu verdanken, das die meisten Videos nicht über 1000 Klicks geerntet haben.

Die Serie befasst sich mit den Jugendlichen im Ruhrgebiet und ihren Gedanken zu Deutschland. Wie stolz sind Hip-Hopper auf "Deutschland"? Wie "deutsch" fühlen sich Grufties? Was bedeutet "Heimat" für Black Metal-Fans?

Die befragten jungen Leute sind zwischen 15 und 25 Jahre alt. Sie leben im Ruhrgebiet, machen Musik, vergnügen sich bei Dark Wave-Fashionshows, Live-Rollenspielen, Techno- und Castle-Parties. Einer der Befragten sitzt im Gefängnis, andere sind im Drogenentzug. "Die Lan­des­zen­trale hat sich bewusst für Inter­views in der Jugend­sub­kul­tur ent­schie­den, eini­gen Tei­len die­ser Szene las­tet der Ruf an, poli­tisch extre­mis­tisch und unde­mo­kra­tisch zu sein. Die Aus­sa­gen der jun­gen Leute zu ihrem Lebens­stil, zu ihrer Musik sind radi­kal und pro­vo­kant, die Kom­men­tare zu „Deutsch­land” und zum „Deutsch­sein” hin­ge­gen erstaun­lich demokratisch», sagt Maria Springenberg-Eich, Lei­te­rin der Lan­des­zen­trale. Den gan­zen Arti­kel lesen… »