6 Oktober

Gothic Bier?

Zeit für ein wenig kurzweil zwischen Arbeit und Schule und so vertreibe ich mir die Zeit mit Youtube auf der Suche nach nettem. Diese Werbung der Firma Heineken für ihr dunkles Bier trifft doch den Punkt besser als vielleicht gewünscht. Denn ganz im Gegensatz zur langläufigen Meinung ist der Goth von heute durchaus zur Selbstironie fähig und trinkt nicht nur Met aus Hörnern oder Absint um sich zu berauschen . Dark, but not that dark. Wer sich selbst ein Bild machen möchte:


5 Oktober

Mönchengladbacher Pressespiegel – Woche 40

Gladbacher im Feuchtgebiet

Der Mönchengladbach Bastian Reiber macht jetzt Theater und übernimmt unter anderem die Rolle von Jesus (!) im Stück “Feuchtgebiete” im neuen Theater Halle. Kunst oder Sensationslust? Ich habe mich bereits dazu geäußert und würde jetzt gerne eure Meinung hören und nehmen wir dazu an, das Stück würde direkt in deiner Nähe aufgeführt und der Eintritt kostenlos. (RP – 30.9.2008)

Gladbach aus der Sicht eines Briten

Der Schriftsteller Roy Kift hat für einen Reisführer “Düsseldorf, Aachen and the lower Rhine – The English Language Guide” auch Gladbach unter die Lupe genommen. Unsere Schlösser in Rheydt und Wickrath fand er malerisch den Bahnhof “unschön” und wunderte sich über die 2 Hauptbahnhöfe und die beiden Vorwahlen in der mittlerweile seit 70 Jahren vereinigten Stadt. Die Briten waren mir schon immer sympathisch… (RP – 30.9.2008)

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4 Oktober

Feuchtgebiete im neuen Theater Halle

Kategorie: StuhlgangKommentare (4)

Nicht genug damit, dass Charlotte Roche mit ihrem Buch Feuchtgebiete so viel Erfolg gehabt hat, jetzt gibt es das ganze auch noch als Theaterstück. Auf der Bühne des neuen Theaters in Halle feierte das Stück diese Woche Premiere. “Ein Mädchen auf dem schrullig-eigenwilligen Weg den eigenen Körper zu entdecken” lautet der Konsenz des Stückes und soll damit die Angebotslücke des Theaterplans schließen.

Der Mönchengladbach Bastian Reiber ist mit von der Partie und übernimmt gleich mehrere Rollen unter anderem Helens Bruder und Jesus (?). Dafür hat er eine 4 jährige Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater absolviert. Das könnte eigentlich so stehenbleiben, wundert es mich doch, das ein so anspruchsloses und sinnfreies Werk ausgebildete Schauspieler braucht um den Dilettantismus der Story wiederzugeben.

Zweifelsohne wird das Stück ankommen, den der Zuschauer ist einfach neugierig darauf zu sehen, wie Helen ihren Körper entdeckt. Kunst oder Sensationslust? Die Berliner Regisseurin Christina Friedrich erteilte den Sensationsgeilen, die benutzte Tampons und Anal-Fissuren sehen wollten eine Absage, es gehe ihr um Tieferes und Höheres. …lese den ganzen Artikel
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3 Oktober

Ich bin ein Individualistischer Macher

Kategorie: AnsichtssacheKommentare (2)

Die Neugier ist ein starkes Gefühl. Jedenfalls bei mir. So kam ich nicht daran vorbei, einem Button auf den Grund zu gehen, den ich im Blog von Pixella Panik entdeckt habe. Gelandet bin ich auf einer Internetseite für einen individuellen Persönlichkeitstest. Zunächst war ich skeptisch, gibt es doch viel zu viele unseriöse Angebote bei denen man nach 0,5 Mausklicks schon Post von einem Inkassounternehmen bekommt. Beim genaueren Hinsehen konnte ich jedoch keinerlei Fallstricke entdecken und habe mich voll und ganz meiner Neugier hingegeben. Nach ein paar Fragen hatte ich es dann schriftlich, ich bin der individualistische Macher. …lese den ganzen Artikel
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2 Oktober

Aktion Kinder in Gefahr – Stoppt die BRAVO!

Kategorie: AnsichtssacheKommentare (8)

Skandal oder Wahrheit? In seinem Blog schreibt Robert Basic über die Aktion Kinder in Gefahr und der Petition die Bravo zu stoppen. Was zunächst unglaublich erschien entpuppte sich dann aber als bittere Wahrheit. Die Deutsche Vereinigung für eine Christliche Kultur findet die Pornographischen und Erotischen Inhalte der BRAVO als Kindergefährdend. Ist das wirklich so? In der Tat finden sich in der BRAVO immer wieder Bilder von nackten Jugendlichen und die letzte Foto-Love Story endete im Bett. Tokio Hotel hat mal über den Sex mit Fans gesprochen. Interessant finde ich das auch nicht, Pornographie definiere ich jetzt anders, aber jeder hat da wohl eine andere Meinung.

Mein Arbeitskollege zum Beispiel, mit dem ich gleich darüber diskutieren musste. Der sieht das genauso und führt zu recht an, das ich selbst noch keine Kinder habe um das überhaupt zu beurteilen. Ich denke es liegt an den Eltern dafür zu sorgen, das solche Inhalte nicht auf offene Ohren stossen, sondern auf Informierte. Wenn Kinder die Eltern auf solche Sachen ansprechen sollte darüber offen gesprochen werden, Verbote haben noch nie funktioniert und erhöhen nur den Reiz. Aber das bleibt eben Ansichtssache. …lese den ganzen Artikel
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1 Oktober

Musikgeschmack ist doch subjektiv, oder?

Kategorie: AnsichtssacheKommentare (2)

Leider ist Musickum momentan geschlossen, da der entstandene Traffic das Budget des Betreibers überstiegen hat, vielleicht findet sich ja ein neuer Sponsor.

Grundsätzlich höre ich Musik, die mir gefällt. Tut eigentlich jeder. Doch woher neue Inspiration nehmen? Zu meinen pubertierenden Zeiten ist man in die Diskothek gegangen um dort neue Einflüsse zu bekommen und zu bekannten Dingen abzugehen. Da musste man sich aber mit dem anschreien des Plattenauflegers begnügen, der je nach Laune den entsprechenden Titel offenbart hat. Eine weitere Möglichkeit war das Radio, das aber rein Mainstreamorientiert ausgelegt war und den Geschmack der breiten Masse befriedigte, so wie heute eben auch. WDR 1 hieß da noch nicht Einslive und in der festen Zeit von 13:00 bis 14:00 konnte man den aktuellen Charts lauschen. So war man zwar auf dem laufenden, leider nicht nach meinem Geschmack.

Das Internet bietet da ganz neue Möglichkeiten, es macht den Musikgeschmack zur einer Ansammlung von objektiven Daten, die ich last.fm sei dank auch entsprechend zur Verwertung preisgebe. So ist dann auch der Überblick links entstanden. Bei Musickum kann das jeder auch mal selbst versuchen. So verrät mir der Open mind Index, wie breit gefächert mein Musikgeschmack ist, 123 ist da gar nicht mal schlecht (glaub ich). In der Tortengrafik und der anschließenden Liste wird dann deutlich, welche Genres der Musik ich bevorzuge.

Ist dann nun schon objektiv gesehen mein Musikgeschmack? Nein. Warum nicht?

Zunächst einmal kann der Benutzer selbst die von ihm gespielten Lieder in ein Genre einordnen, da werden überschneidungen deutlich, denn medieval, folk und mittelalter sind bei mir das gleiche. Allein die Einordnung in ein Genre geschieht doch schon subjektiv. Nur weil New Wave draufsteht muss es mir lang noch nicht gefallen um gleich zum nächsten Punkt zu kommen. Wenn es 1.000.000 Lieder geben würde, die unter New Wave kategorisiert sind, gefallen mir bestenfalls 10%. Theoretisch, also subjektiv.

Annahme: Wir geben immer mehr persönliche Daten, Geschmack und Nutzungsverhalten preis und profitieren dabei von den scheinbar sinnvollen Features. Nehmen wir mal an, alles was wir kaufen, hören, sehen, fühlen und nutzen wird zu Datenerhebung herangezogen, wäre es demnach möglich, das mir eine entsprechende Software ein Musikstück offenbart, das mir gefallen MUSS? Ich denke nicht. Solange unsere Gefühle und Emotionen nicht berechenbar sind bleibt uns das erspart, denn das bestimmt unseren Musikgeschmack.

Die einzigen, die von der zunehmenden Profilisierung persönlicher Daten profitieren sind die Werber und Produktmanager die meinen mit gezielten Werbeaktionen unseren Geschmack vorausschauen zu können. Meinen treffen sie nicht. Wie ich jetzt von einem zufällig gefundenen last.fm Goodie auf meinem Musikgeschmack komme, weiß ich auch nicht genau, ist aber eh subjektiv ;)

(Quelle: Gefunden bei Everyday is Halloween)