14 März

Gothic Szene vor dem Kollaps?

Kategorie: Schwarze Szene6 Kommentare
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Die Begriff­lich­kei­ten ver­schwim­men, eine sau­bere Tren­nung ist nicht mehr mög­lich, der Schein trügt. Ob es an der aktu­el­len Rezen­sion liegt oder ein­fach nur ein gesell­schaft­li­ches Phä­no­men, die schwarze Szene ist ange­sagt. In die­ser depres­si­ven Zeit der dro­hen­den Arbeits­lo­sig­keit durch­sucht man die Kli­schees nach der offen­bar depres­sivs­ten aller Sze­nen, die auch noch durch die Farbe Schwarz ihre inner­li­che Trauer deut­lich machen. Musi­ka­li­sche Aus­schlach­tung der Genre und die Wand­lung zum mas­sen­kom­pa­ti­blen Medium einer mög­lichst brei­ten Masse, die ihr Sze­ne­ty­pi­sches Out­fits nicht mehr in dunkle und abge­le­ge­nen Shops suchen müs­sen, son­dern auf dem Klei­der­stän­der bei H&M, Pim­kie und New Yor­ker. Wenn schon depres­siv, dann bitte mit Programm.

Inter­net­sei­ten ver­su­chen durch die Ein­be­zie­hung mög­lichst vie­ler Sze­nen die Auf­merk­sam­keit zu erha­schen, die sie sich erträu­men. Da wer­den rück­sicht­los Musik­stile schwarz ange­malt ohne dar­auf zu ach­ten, ob es ihnen über­haupt steht. Die Schwarze Szene ist grö­ßer und vor allem bun­ter als jemals zuvor, der Tole­ranz­be­griff wird immer wei­ter gedehnt und ist kurz vor der Explo­sion. Prin­zi­pi­ell las­sen sich hier zwei Wol­ken aus­ma­chen, die jede für sich nicht explo­siv sind, erst die Mischung bei­der macht sie zu einem äußerst explo­si­ven Gemisch. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


13 März

CSS Naked Day am 9. April 2009

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Zum inzwi­schen vier­ten mal fin­det der CSS Naked Day statt, bei dem es darum geht, die Hül­len fal­len zu las­sen und zwar die sei­ner Inter­net­seite. Einen Tag lang prä­sen­tie­ren die Teil­neh­mer ihre Inter­net­sei­ten ohne jeg­li­ches CSS-Design.

Was soll das? Die Idee hin­ter die­ser Aktion ist die För­de­rung der Web­stan­dards, dem kor­rek­ten Gebrauch von XHTML, seman­ti­schem Markup und einer logi­schen Struk­tur. Gute Web­sei­ten sind auch ohne Design les­bar. Am 9. April 2009 wer­den dem­nach alle Designs abge­schal­tet und die Seite prä­sen­tiert sich wesent­lich und schnör­kel­los. Bevor jetzt alle ganz hek­tisch ihre Vali­da­to­ren bemü­hen und Spon­tis unter die Haube gucken: Eine kom­plett über­ar­bei­tete Ver­sion ist noch nicht online und bekommt gerade ihren letz­ten Fein­schliff. Das beste­hende Design ändert sich dabei nicht, nur der Motor wird gene­ral­über­holt. Somit wer­den die meis­ten Ände­run­gen für viele Benut­zer im ver­bor­ge­nen blei­ben und ein­fach nicht beach­tet wer­den, somit habe ich das gute Gefühl guten Code zu unter­stüt­zen ganz für mich allein. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


12 März

Die Feinde des Internet

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800px-Reporters_Without_Borders_2008_Press_Freedom_Rankings_MapDie Repor­ter ohne Gren­zen sind die inter­na­tio­na­len Wäch­ter der Mei­nungs­frei­heit. Seit 1985 beob­ach­tet, erfasst und ver­öf­fent­licht die Orga­ni­sa­tion wo in der Welt die Mei­nungs­frei­heit von Jour­na­lis­ten unter­gra­ben, blo­ckiert und zen­siert wird. Ges­tern war der Welt­tag gegen Inter­net­zen­sur, an dem auch die aktu­el­len Ana­lyse Inter­net Enemies vor­ge­stellt wurde. Darin lie­fern die Repor­ter ohne Gren­zen eine der umfang­reichs­ten Bestands­auf­nah­men wo in der Welt nicht nur Jour­na­lis­ten, son­dern auch Blog­ger und Inter­net­nut­zer kon­trol­liert wer­den. Ange­sichts die­ses erschre­cken­den Berichts, ver­hal­len die eige­nen Pro­bleme mit Daten­schutz und Inter­net­zenur zu einem lei­sen Flüs­tern. Spie­gel Online befürch­tet, das Sau­ber­män­ner sel­ten wer­den, denn auch in Deutsch­land ste­hen bereits Sperr­lis­ten dis­ku­tiert wer­den, die den Pro­vi­der vor­schrei­ben, wel­che Inter­net­sei­ten zu sper­ren sind.

Zur Zeit sind etwa 70 Blog­ger und soge­nannte Internet-Aktivisten in Haft, weil sie von ihrem Recht auf Mei­nungs­frei­heit im Inter­net Gebrauch gemacht oder gegen haar­sträu­bende Gesetze ver­sto­ßen haben. China hat mit 50 inhaf­tier­ten Blog­gern die Nase vorn, gefolgt von Viet­nam (7) und dem Iran (4). Den gan­zen Arti­kel lesen… »


11 März

Contopia 2009

Kategorie: Schwarze Szene2 Kommentare
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Die Con­to­pia ist die größte Anime/Manga Con­ven­tion in Nord­rhein West­fa­len und Anzie­hungs­punkt für viele J-Rock, J-Pop und Visual Kei Fans, gerade wo das Thema Visus so heiß dis­ku­tiert wird ist es viel­leicht hilf­reich, inter­es­sier­ten Lesern ent­spre­chende Ver­an­stal­tun­gen vor­zu­stel­len, damit man sich eben sei­nen eige­nes Bild machen kann und sich nicht mit Vor­ur­tei­len her­um­schlägt. Sebas­tian Stein­ecker, der wohl größte Fan die­ser japa­ni­schen Comi­ckul­tur ruft auch die­ses Jahr zum einem Fes­ti­val, das wie im Jahr davor in der Wup­per­ta­ler Börse statt­fin­det. Im Rah­men­pro­gramm, das sich über das gan­zen Wochen­ende vom 08.05.2009 bis zum 10.05.2009 erstreckt, fin­den sich neben der eigent­lich Con­ven­tion und Börse auch Auf­tritte inter­es­san­ter Bands. Am Sonn­tag trom­meln Ama­ter­asu Taiko wie die Wil­den eine ein­drucks­volle Per­for­mance, davon konnte ich mich schon ein­mal in einem ande­ren Rah­men selbst über­zeu­gen. Schon am Frei­tag gibt es Besuch aus Japan GPKISM feat. Bol­lod tre­ten auf, über­ge­ben dann die deut­sche Band Kogure um anschlie­ßend in 3. Tokio Rock Night zu enden.

Für Mit­glie­der und Inter­es­sierte eine Mög­lich­keit etwas zu erle­ben. Für man­chen viel­leicht auch eine Gele­gen­heit den Blick über den Tel­ler­rand zu wagen und sei­nen eige­nen Hori­zont zu erwei­tern. Für mich erschließt sich diese Welt nicht, die ist mir viel zu bunt und viel zu japa­nisch :) Die zeit­gleich statt­fin­dende Hanami Con­ven­tion in Lud­wigs­ha­fen am Rhein ist für die wei­ter süd­lich ange­sie­del­ten Fans die­ser Jugend­kul­tur sicher ein Alter­na­tive. Anne von Black Live hat mich übri­gens drauf gestos­sen, in ihrem Web­zine gibt es noch wei­tere Informationen.

(Bild­quelle: Con­to­pia)

10 März

Musikperlentaucher - Tauchgang #02

Kategorie: Dunkle Klänge4 Kommentare
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Silke Bischoff - On the other Side

Am Mor­gen des 16. August 1988 nah­men Die­ter Degow­ski und Hans-Jürgen Rös­ner im Anschluss an ihren Über­fall auf die eine Bank in Glad­beck mehr­fach Gei­seln und flüch­te­ten mit ihnen zwei Tage lang durch Deutsch­land und die Nie­der­lande.  Das Drama endete 2 Tage spä­ter mit einer kata­stro­pha­len Poli­zei­ak­tion, beim dem die 18-jährige Silke Bisch­off ver­mut­lich durch einen der Gei­sel­neh­mer getö­tet wurde. Als Felix Flau­cher und Axel Kret­sch­mann gemein­sam Musik machen woll­ten, benann­ten sie ihre Band nach der ver­stor­be­nen Silke Bisch­off und nah­men in ver­schie­de­nen Lie­dern Bezug zum Gei­sel­drama, letzt­lich wurde der Namen nicht zur Pro­vo­ka­tion gewählt, son­dern gegen das Ver­ges­sen. 2002 trenn­ten sich die bei­den Musi­ker und der Band­name änderte sich nach einem Rechts­streit zu 18 Sum­mers. Mit ihrem Stück On the other Side schu­fen sie die Hyme der Gothic Bewe­gung der frü­hen 90er und gel­ten als Sti­li­kone des Dark Wave Genre. Wer wis­sen will, wor­auf ich wäh­rend mei­ner Lehre abge­gan­gen bin, bei wel­chem Stück ich den Toten­grä­ber­tanz ein­stu­dierte, sei die­ses Lied ans Herz gelegt.

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8 März

Schwarze Symbolik - Der Ring der O

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Ring_der_oEines der weni­gen nicht okkul­ten oder mythi­schen Sym­bo­len, die in der Gothic Szene schon seit gerau­mer Zeit Ver­wen­dung fin­den, ist der Ring der O. Damit ist kein Dich­tungs­ring gemeint, son­dern ein Schmuck­stück in Form eines Rin­ges mit einer auf­ge­brach­ten Öse. Und wer hat damit ange­fan­gen? Die wil­den Fran­zo­sen, wer auch sonst. Als die unter dem Pseud­onym Pau­line Réage bekannte Schrift­stel­le­rin Domi­ni­que Aury 1954 ihren Roman Die Geschichte der O ver­öf­fent­lichte, sorgte die­ser für einen faust­di­cken Skan­dal. Denn wie konnte die ver­rückte Fran­zö­sin auch einen der­art anstö­ßi­gen Roman ver­öf­fent­li­chen, bevor Oswald Kolle auch den Rest der Gesell­schaft refor­mierte und für die ver­meint­lich sexu­elle Befrei­ung sorgte. Worum geht’s über­haupt in dem Roman?

Die Geschichte han­delt von einer erfolg­rei­chen Pari­ser Mode­fo­to­gra­fin O, die sich wider­stands­los von ihrem Gelieb­ten René auf das abge­schie­dene Schloss Roissy brin­gen lässt. Dort lässt sich O aus Liebe zu René zu einer per­fek­ten sub­mis­si­ven, einer Skla­vin aus­bil­den. Im Rah­men ihrer Aus­bil­dung wird sie gefes­selt, aus­ge­peitscht, mas­kiert und gelehrt, jeder­zeit und für jeden sexu­ell ver­füg­bar zu sein. O lernt eine gehor­same „Skla­vin” zu sein, den­noch bleibt sie stets selbst­be­wusst und ist sich ihrer Macht über die Män­ner in ihrer Umge­bung im Kla­ren. Den gan­zen Arti­kel lesen… »