16 Juni

Subkultur! - Steampunk

Kategorie: SubKultur!12 Kommentare

steampunksWer jetzt glaubt, es gibt Punks denen Dampf aus den Ohren pfeift, ist schief gewi­ckelt. Steam­punk ist eigent­lich ein ganz inter­es­san­tes Wort­spiel, um den Zusam­men­hang zu ver­ste­hen müs­sen wir uns kurz mit dem Begriff Punk aus­ein­an­der­set­zen. Punk ist eigent­lich ein Schimpf­wort für Ver­lie­rer und Outs­ider, das noch vor der gleich­na­mi­gen Jugend­kul­tur 1976 Ver­wen­dung fand, so musste sich selbst Mar­lon Brando 1953 im Film »The Wild One« von einem Klein­städ­ter als Punk beschimp­fen las­sen.  Der Dampf (engl. Steam) als sol­ches hat im Steam­punk eine beson­dere Bedeu­tung, denn in die­ser Fan­tasy­welt treibt der Dampf nicht nur die Dampf­ma­schi­nen an, son­dern auch Raum­schiffe, Luft­fahr­zeuge und Com­pu­ter die in der Haupt­sa­che aus Kup­fer, Mes­sing und Holz bestehen.

Steam­punks sind also nicht mit Punks im klas­si­schen Sinne zu ver­wech­seln, Men­schen bei­der Sub­kul­tu­ren unter­schei­den sich grund­le­gend. Punk ist eine Über­zeu­gung, Steam­punk eine Frei­zeit­be­schäf­ti­gung. Jugend­be­we­gung? Nein, eine inter­es­sante Sub­kul­tur für Ästhe­ti­ker und sol­che die es wer­den wol­len. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


15 Juni

Ursula von der Leyen als Lügnerin entlarvt

Kategorie: Ansichtssache3 Kommentare

Was wurde bis­lang nicht alles über die geplan­ten Sei­ten­sper­run­gen der Bun­des­re­gie­rung berich­tet. So unge­fähr das ganz Netz hat sich gefühlt damit beschäf­tigt, auch hier habe ich schon mehr­fach dar­über berich­tet. Der Novem­ber 2008 wird wohl dem ein oder ande­ren schmerz­lich in Erin­ne­rung blei­ben, denn hier sprach Ursula von Leyen erst­mals über die Pläne, Inter­net­sei­ten mit Kin­der­por­no­gra­phi­schem Inhalt vor dem Bun­des­bür­ger zu ver­ste­cken. In einem Gespräch mit der Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Zei­tung im März erzählt sie hochtrabend:

»Wenn man sieht, dass Inter­net­an­bie­ter in den skan­di­na­vi­schen Län­dern, in der Schweiz, Eng­land und sogar in Ita­lien das tech­nisch beherr­schen, dann muss man sich fra­gen, ob wir in Deutsch­land dazu nicht fähig sind…«

Halb­wahr­hei­ten, Wahl­kampf­ge­töse und eine eis­kalte Lüge. Wie im Han­dels­blatt berich­tet wird, stellt die FDP Frak­tion stellt eine Kleine Anfrage an die Bun­des­re­gie­rung bezüg­lich der Sper­rung von Web­sei­ten mit kin­der­por­no­gra­phi­schem Inhalt und erhält auch prompt Ant­wort mit erschre­cken­dem Inhalt, auf Odem kann man dazu das ganze PDF-Dokument ein­se­hen. Und das ist in mei­nen Augen keine Gute-Nacht Lek­türe. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


14 Juni

Mother Lover

Kategorie: VernetztKeine Kommentare

Ich liebe es, wenn Men­schen und vor allem Stars und Stern­chen sich nicht so ganz ernst neh­men. Gerade Musi­ker bil­den dabei keine rühm­li­che Aus­nahme, hier wird nicht par­odiert und gelacht, son­dern ver­klagt. Jus­tin Tim­ber­land und Andy Sam­berg sind mir daher schon vor einem hal­ben Jahr sehr posi­tiv auf­ge­fal­len, als sie bei Satur­day Night Live ihren Song Dick in A Box zum bes­ten gaben. Das ent­spre­chende Video dazu ist mehr als legen­där, wenn beide in 80er Retro-Aufmachung und Pseudo-Romantisch mit einem Paket vor der Hüfte durch die Gegend laufen.

Jetzt gibt es den offi­zi­el­len Nach­fol­ger Mother Lover in alt­be­kann­ter Beset­zung und Auf­ma­chung. Über den Text muss und möchte ich nicht all­zu­viel ver­lie­ren, bes­ser ihr hört sel­ber mal rein, dann seht ihr den nächs­ten Mut­ter­tag ganz sicher mit ande­ren Augen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


13 Juni

Tatort - Depeche Mode

tourposter

Ganz aus dem Häus­chen bin ich gewe­sen, als  ich die Kar­ten für das Depe­che Mode Kon­zert am 4. und 5. Juni in Düs­sel­dorf in den Hän­den hal­ten konnte. Über­ra­schen­der Weise konnte ich sogar noch zwei wei­tere Kar­ten für ein befreun­de­tes Paar ergat­tern, denn die Kon­zerte waren zu die­sem Zeit­punkt bereits ausverkauft.

Den meis­ten wird bekannt sein, das sich dann die Ereig­nisse über­schlu­gen und das genau zu mei­ner Prü­fungs­phase, von der ich übri­gens immer noch keine Ergeb­nisse weiß. Eigent­lich war das Kon­zert in Düs­sel­dorf als gelun­ge­ner Abschluss gedacht, Aber­gläu­bi­sche Men­schen wären zu die­sem Zeit­punkt bereits aus den Prü­fungs­vor­be­rei­tun­gen aus­ge­stie­gen und hät­ten sich auf dem Dach­bo­den ein­ge­schlos­sen. Ein Glück, das ich kei­nen Dach­bo­den habe, aber Grund genug die Ereig­nisse für mich auf­zu­ar­bei­ten und ein klei­nes Tage­buch bis zum end­gül­ti­gen Kon­zert eröff­nen. Irgendwo muss es schließ­lich ein Ven­til geben und ihr müsst wohl oder übel dar­un­ter lei­den. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


12 Juni

Hypnose mit Musik

Kategorie: VernetztKeine Kommentare

Ein Musik­vi­deo mit hyp­no­ti­schen Anspruch? Für ihre zweite Sin­gle Wild Beasts aus dem Debüt­al­bum Limbo Panto haben sich die Musi­ker und der Regis­seur OneIn­Th­ree etwas ganz beson­de­res aus­ge­dacht. Basie­rend auf dem soge­nann­ten Droste Effekt der vom Nie­der­län­di­schen Künst­ler M.C. Escher 1956 gezeich­net wurde, dreh­ten das Team ein beein­dru­cken­des und inter­es­san­tes Video.

Droste, das ist eine nie­der­län­di­sche Kakao­marke, die vor allem durch ihre Bedruckung einer alten Packung ein gewisse Berühmt­heit erlangte. Dabei beinhal­tet das Bild eine klei­ner Ver­sion des ursprüng­li­chen Bil­des, auf dem wie­derum eine noch klei­ner Ver­sion der ursprüng­li­chen Bil­des zu sehen ist, was man unend­lich fort­füh­ren könnte. Ein Effekt also, der visu­ell bes­ser dar­zu­stel­len ist, als ich ihn in Worte fas­sen könnte. Man spricht in die­sem Zusam­men­hang von dem Droste-Effekt, den Escher zum ers­ten mal auf einer unvoll­stän­di­gen Litho­gra­fie verwendete.

Das mensch­li­che Auge hin­ters Licht zu füh­ren, ist ein ural­ter Sport von Künst­lern und sol­chen die es wer­den wol­len, ob das jedoch hyp­no­ti­sche Macht hat, wage ich zu bezwei­feln, das Lied jeden­falls hat diese Macht defi­ni­tiv nicht. Der jau­li­gen Stimme des Ober­lip­pen­be­haar­ten Prot­ago­nis­ten kann ich nun wirk­lich nichts abge­win­nen, klingt stark nach dem nor­di­schen Stimm­wun­der Mika. Den kann ich übri­gens auch nicht lei­den. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


11 Juni

Generation C64?

750px-C64c_systemEin Arti­kel, der mich wirk­lich sehr beein­druckt hat, ist der von Chris­tian Stö­cker auf Spie­gel Online — Die Gene­ra­tion C64 schlägt zurück, den ich jetzt schon mehr­fach gele­sen habe und der mei­ner Mei­nung das wei­ter­denkt, was viele for­dern. Selbst die SPD hat gelernt und möchte mit einem Veto gegen die Pläne rebel­lie­ren, offen­sicht­lich um sich die Stim­men der rund 230.000 Wäh­ler der Pira­ten­par­tei anzu­eig­nen. Die Menge der Blog­ein­träge zu dem Ein­gangs erwähn­ten Arti­kel zeigt deut­lich, das er vie­len aus der vir­tu­el­len Seele spricht, doch einige Gedan­ken beschäf­ti­gen mich dennoch.

Als Gene­ra­tion C64 kann man zunächst ein­mal nicht alle 15 bis 35-jährigen zäh­len, das geht mir dann doch etwas zu Weit, wenn­gleich ich das Poten­tial auch bei der jün­ge­ren Gene­ra­tion sehe. Obwohl ich seit ein paar Tagen zu erle­se­nen Kreis der 35-jährigen gehöre, sehe ich mich in der ange­spro­che­nen Gene­ra­tion C64 schon als Spät­zün­der, denn mei­nen C128 bekam ich Weih­nach­ten 1985, da gab es den C64 und seine bahn­bre­chen­den klei­nen Brü­der schon eine Weile, schon allein des­halb ist die Alters­grenze min­des­tens auf die 40er aus­zu­deh­nen, ist es ihnen und ihrer Kauf­kraft doch zu ver­dan­ken, das es der C64 zu sei­nem Ruhm geschafft hat.

Was macht uns zu die­ser Gene­ra­tion? Wir sind mit dem Com­pu­ter und sei­ner rasan­ten Ent­wick­lung groß gewor­den wir sind Pio­niere des Infor­ma­tik­un­ter­richts an der Schule (Bei mir ab dem Schul­jahr 1984/1985), wir wis­sen noch wie lang­sam das Inter­net sein kann und wie lange es dau­ern kann, Daten auf den hei­mi­schen Rech­ner zu bekom­men. Wir haben unsere Tele­fon­hö­rer noch in Gum­miöff­nung gedrückt und kann­ten das Inter­net noch aus der Zeit, als es Krach machte. Wir wis­sen nicht über die Wur­zeln allen Übels bescheid, wir sind mit ihnen auf­ge­wach­sen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


10 Juni

Christiane F - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

christianeNoch bevor der Punk Deutsch­land erreichte, über­schwemm­ten harte Dro­gen die Repu­blik wie eine dunkle Wolke. Erst schlei­chend, dann tot­ge­schwie­gen und baga­tel­li­siert star­ben 1977 in Ber­lin 84 Men­schen an einer Über­do­sis Heroin. Die Geschichte der Chris­tiane Fel­sche­ri­now ist nur eine von den vie­len Tra­gö­dien die­ser Zeit.

Auf einem Trö­del­markt­be­such bin ich über eine Erst­aus­gabe des Buches Wir Kin­der vom Bahn­hof Zoo gesto­ßen, meine eigene ist seit Jah­ren nicht mehr zu fin­den. Auch nach Jah­ren fas­zi­niert mich immer noch die Ein­dring­lich­keit der Bil­der, die die­ses Buch in mei­nem Kopf erzeugt, viel­leicht ist es ein Grund dafür, dass ich nie­mals Inter­esse an Dro­gen hatte. Nach bereits 2 Wochen hatte ich erneut das Ende erreicht. Zur Abrun­dung mei­ner Ein­drü­cke habe ich mir noch mal eine alte Auf­nahme des gleich­na­mi­gen Films ange­schaut, Grund genug also, von Chris­tiane F., ihrem Leben, dem Buch und dem Film zu berich­ten. Bei mei­ner Recher­che ist mir auf­ge­fal­len wie Prä­sent die Per­son Chris­tiane F. auch heute noch ist. Neu­er­li­che Skan­dale füh­ren offen­bar zu immer wie­der zu neuen Inter­views und Por­traits. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


9 Juni

Kakao und Nazizombies

Kategorie: Vernetzt12 Kommentare

Wie macht man ver­nünf­tige Wer­bung für einen hei­ßen Kakao? In Deutsch­land würde der Duft des Kakaos durch ein male­ri­sches Haus auf dem Lande zie­hen, der Hund schreckt auf und wedelt freu­dig mit dem Schwanz wäh­rend der Geruch die Schlaf­räume der Kin­der erreicht und diese sanft weckt. Wenn diese dann total auf­ge­regt in die Küche lau­fen, sit­zen Mut­ter und Vater schon lächelnd am gedeck­ten Früh­stücks­tisch und wün­schen den Kin­dern einen schö­nen guten Mor­gen und der heiße, damp­fende Kakao steht vor einer gro­ßen Schale gesun­des­tem Müsli. »Kakao, für einen geschmack­vol­len Start…«

Andere Län­der, andere Sit­ten. Da wer­den doch gleich meh­rere Kli­schees und Retros in einen Topf gewor­fen, umge­rührt und Kakao dazu­ge­stellt. Im Stil der Tanz der Teu­fel gibt’s dann gleich Zom­bi­ena­zis aus dem 2. Welt­krieg, einen Sprit­zer Blut und den Song »Always look on the bride Side of Life«. Köst­lich! Den gan­zen Arti­kel lesen… »


8 Juni

Wahlgeschichten - In der Urne ist keine Asche

Kategorie: Ansichtssache2 Kommentare

piratenpartei

Ein ver­reg­ne­ter Sonn­tag­mor­gen. Einer von die­sen Tagen, an denen es nie rich­tig hell wird und die Sonne stän­dig von schwar­zen Wol­ken ver­deckt wer­den sind mir manch­mal ganz recht und das nicht nur, weil die Wol­ken schwarz sind. Bei Wet­ter­la­gen wie die­sen kann man ohne schlech­tes Gewis­sen den Tag mit Fau­len­zen ver­brin­gen und zer­geht nicht in Selbst­mit­leid wenn man dar­über nach­denkt, was man hätte alles machen können.

Früh­stück. Ein sonn­täg­li­ches Ritual, genauso wie die Sen­dung mit der Maus, aber nur wenn auch Shaun das Schaf kommt. Früh­stück­ma­chen beginnt damit den Kaffe auf­zu­schüt­ten und Eier zu kochen. Natür­lich sind die Eier aus­ge­gan­gen, hätte ich mir ja irgend­wie den­ken kön­nen. So ent­schliesse ich mich zu Kaf­fee, Auf­back­bröt­chen und Nek­ta­ri­nen mit Joghurt. Das ganze auf einem Tablett ange­rich­tet und in trau­ter Zwei­sam­keit die Nah­rungs­auf­nahme zur Sen­dung mit der Maus syn­chro­ni­siert. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


6 Juni

Akute Müdigkeit zur Europawahl 2009?

Kategorie: Ansichtssache11 Kommentare

Wahl­mü­dig­keit. Schon wie­der so ein Schlag­wort, das zur Zeit durch die Nach­rich­ten geis­tert. Wenn man Sta­tis­ti­ken glau­ben schen­ken darf, so nimmt man an, das von rund 400 Mil­lio­nen Bür­gern in der EU noch nicht ein­mal jeder zweite am Sonn­tag wäh­len geht. Ich gehe nicht von einer Wahl­mü­dig­keit aus, son­dern von einer Ent­schei­dungs­fin­dungs­stö­rung, woher soll man wis­sen wen man wäh­len soll, irgend­wie mach die doch alle nur noch Mist! Da gehe ich lie­ber gar nicht wäh­len, wer nichts tut, kann auch nicht falsch machen…

Der Wahl­zet­tel ist 1 Meter lang und beinhal­tet 32 Par­teien. Wen wäh­len? Soll ich mir etwa die Wahl­pro­gramme aller 32 Par­teien durch­le­sen und dann ent­schei­den, wel­che Par­tei meine Inter­es­sen am bes­ten ver­tritt? Soll ich der schlecht gemach­ten Wer­bung am Stra­ßen­rand glau­ben, Poli­ti­ker wäh­len von denen ich noch nie etwas gehört und gele­sen haben? Achso, Sil­vana Koch-Mehrin, eine Frau von der ich noch nie gehört habe tritt gleich durch schmut­zige Wäsche bei mir in Erschei­nung, das ist auch nicht viel bes­ser und nicht för­der­lich für die Ent­schei­dungs­fin­dung. Den gan­zen Arti­kel lesen… »