18 Februar

Schwarze Symbolik - Umgedrehtes Kreuz

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cruc_petAls Eröff­nung mei­ner Serie, „Schwarze Sym­bo­lik” möchte ich euch das Kreuz, das von eini­gen Gothics auf dem Kopf ste­hend getra­gen wird, näher­brin­gen. Der Pro­zen­tuale Anteil der Kreuz­trä­ger hat  in den letz­ten Jah­ren stark abge­nom­men und ist ande­ren Sym­bo­len gewi­chen, gerade durch die Ver­mi­schung mit der Mit­tel­al­ter und Neo-Folk Szene sind viele neue Sym­bole hin­zu­ge­kom­men. Eine bei­nahe voll­stän­dige Aus­rot­tung des Sym­bols ist seit dem Sata­nis­ten­mord in Wit­ten 2001 zu beob­ach­ten. Bei eini­gen Trad­goths ist das Kreuz ist immer noch anzutreffen.

Das Kreuz als sol­ches sym­bo­li­siert den Opfer­tod Jesu Christi und die Ver­bun­den­heit mit den Mit­men­schen (waa­ge­recht) und dem gött­li­chen (senk­recht). Ursprüng­lich war nicht das Kreuz Sym­bol für das Chris­ten­tum, son­dern Chris­tus­mo­no­gramm XP oder das soge­nannte Stau­ro­gramm.
Das umge­drehte Kreuz nennt sich Petrus­kreuz. Nach christ­li­cher Über­lie­fe­rung bat der Apos­tel Petrus bei sei­ner Ver­haf­tung in Rom darum kopf­über gekreu­zigt zu wer­den, da er sich für nicht wür­dig hielt auf die glei­che Weise wie sein Lehr­meis­ter Chris­tus zu ster­ben. Zu römi­schen Zei­ten wur­den mis­sio­na­risch Wir­kende wie die Apos­teln ver­folgt, ver­haf­tet und gekreu­zigt. Katho­li­sche Kir­chen, die dem hei­li­gen Petrus geweiht sind, tra­gen anstatt des klas­si­schen Kreu­zes ein Petrus­kreuz auf der Kirch­turm­spitze. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


17 Februar

Fanzines - Tod und Reinkarnation

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journalismusDer Jour­na­list ist ein eli­tä­rer Beruf. Junge Men­schen besu­chen Uni­ver­si­tä­ten und ler­nen, wie sie über Pro­dukte, Erfah­run­gen, Kriege, Kata­stro­phen, Men­schen und Geschich­ten zu berich­ten haben. Objek­ti­vi­tät und Neu­tra­li­tät wird ver­mit­telt, ebenso wie Recher­che, Recht­schrei­bung und Grammatik.

Ich weiß gar nicht genau, wann einige der jun­gen Jour­na­lis­tik­stu­den­ten umkip­pen und sich als Mei­nungs­ma­cher, Vor­ur­teil­ser­fin­der oder Kli­schee­aus­den­ker spe­zia­li­sie­ren und die Pfade des auf­rech­ten Jour­na­lis­mus ver­las­sen. Irgend­wann ist es jeden­falls soweit, sie bewer­ben sich als Nach­wuchs gro­ßer Nach­rich­ten­agen­tu­ren und Ver­lage, die Infor­ma­tion nicht als All­ge­mein­gut betrach­ten, son­dern als Pro­dukt das sie ver­kau­fen. Pro­dukte wie Maga­zine und Musik­zeit­schrif­ten, die einen Zeit­geist vor­le­ben und dabei Musik und Trends ver­kau­fen, die ihnen die Anzei­gen der Indus­trie sug­ge­rie­ren. Doch genug davon, nach­her wird mir noch der Hang zur Pole­mik vorgeworfen.

Es hat mich aber nie gewun­dert, das sich die Jugend neue Wege sucht über das zu Berich­ten was sie erle­ben und das zu beschrei­ben was sie gut fin­den, ohne dabei zen­siert oder fil­triert zu wer­den. Im Laufe der 70er ent­wi­ckel­ten sich so die Fan­zines. Wäh­rend die ers­ten Zeit­schrif­ten eher Werke der klas­si­schen Cut & Paste Kul­tur waren, gewann sie durch die Punk-Kultur immer mehr an Bedeu­tung und waren Mit­tel der Jugend, ihre Mei­nung und Ansich­ten inner­halb der Sub­kul­tur zu ver­brei­ten. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


16 Februar

This is England

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Ein lan­wei­li­ger Juli 1983 in einer eng­li­schen Küs­ten­stadt. Für den 12jährigen Shaun begin­nen die gro­ßen Ferien. Sie wer­den für den Jun­gen zu einer prä­gen­den inne­ren Reise die sowohl kul­tu­rell als auch per­sön­lich einige Über­ra­schung bereit­hält.
Sein Vater ist im Jahr zuvor im Falk­land­krieg gegen Argen­ti­nien gefal­len. Wer­den Shaun noch seine Mut­ter haben diese Fami­liäre Kata­stro­phe ganz bewäl­ti­gen kön­nen. Bei sei­nen gleich­alt­ri­gen Mit­schü­lern und Nach­bars­kin­dern ist Shaun wegen sei­nes agres­si­ven Ver­hal­tens Aus­sen­sei­ter. Eine zufäl­lige Begeg­nung mit Woody und sei­ner Skinhead-Gang, die den jun­gen in ihre Gemein­schaft auf­neh­men soll jedoch weit­rei­chende Kon­se­quen­zen haben.

Dort erhält der Junge das seit dem Tod des Vaters ver­misste Gemein­schafts­ge­fühl wie­der, erlebt Abend­teuer und den ers­ten Kuß eines Mäd­chens. Doch aus der anfangs eher harm­lo­sen Grup­pie­rung wird eine andere, als der frisch aus dem Gefäng­nis ent­las­sene Combo auf­taucht. Mit sei­ner rechts­ra­di­ka­len Gesin­nung mani­pu­liert und spal­tet er die Gruppe in zwei Lager. Shaun lässt sich auf seine Seite zie­hen und gerät in einen Stru­del aus Ras­sis­mus, Ver­zweif­lung und Gewalt. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


15 Februar

Spontis Wochenschau 05

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  • Ori­gi­nal und Cover
    Bei free­Q­net ist wie­der eine neue Aus­gabe der gna­den­lo­sen Cove­r­ent­hül­lung erschie­nen. Neben dem Ver­bre­cher Para­dies von Coo­lio hat sich beet­FreeQ dies­mal noch den Rol­ling Sto­nes, Bob&Earl und Michael And­rews & Gary Jules gewid­met. Letz­tere cover­ten den 80er New Wave Klas­si­ker Mad World von Tears for Fears. Ich finde aller­dings das Ori­gi­nal bes­ser als das Cover, denn das Cover ist eine musi­ka­lisch neu auf­be­rei­tete Ver­sion und mei­ner Mei­nung nach nicht mit dem Ori­gi­nal zu ver­glei­chen, das ja ein völ­lig ande­res Genre bedient. Unbe­dingt rein­schauen und Senf abgeben!
  • Kamera auf dem Kopf
    Stell Dir vor, du hast eine Kamera auf dem Kopf und machst alle 8 Schritte ein Bild wäh­rend du durch eine Stadt läufst. Die Bil­der klebst du anein­an­der und machst dar­aus einen hüb­schen Film. Sehr inter­es­sante Ansich­ten ent­hül­len die Filme von Bris­tol, Lon­don, Mexico City, Gua­da­la­jara und Bom­bay. Nicht unbe­dingt als Rei­se­füh­rer zu ver­ste­hen, viel mehr als tol­les Stop-Motion-Projekt. Ent­deckt habe ich das ganze bei der Hasen­farm.
  • Top 10 der 80er Tanz­stile
    Wer das Glück oder Pech hatte, die 80er bewusst zu erle­ben, dürfte sich genau wie ich über einige inter­es­sante Tanz­stile, die sich in die­ser Zeit eta­blier­ten gewun­dert haben. Was John Tra­volta da in den 70er geleis­tet hat, erscheint mir wie ein Kin­der­ge­burts­tag wenn man sich die Kurio­si­tä­ten der 80er anschaut. Inter­es­sant sind an die­sem eng­li­schen Bei­trag  von der Heart­less Doll nicht nur den Inhalt son­dern auch die Titel der ver­schie­de­nen Stile. Meine Favo­ri­ten sind „The Molly Ring­wald” (2) aus dem legen­dä­ren Bre­ak­fast Club und der „Sprink­ler Dance” (8), herr­lich. Wer das span­nend fin­det, dem sei auch die Evo­lu­tion of Dance von Jud­son Laipply an Herz gelegt, die seit neu­es­tem auch in eine zweite Runde gegan­gen ist. Zeit­reise durch die Dance-Move-Geschichte unse­rer Zeit.
  • Zer­fall Ihrer Idole
    Ricarda regt sich zu recht über den Zer­fall ihrer (männ­li­chen) Idole auf. Sei es Michale Gra­ves, Sän­ger der Mis­fits oder Peter Ste­ele von Type’O’Negative, hier kriegt jeder sein Fett weg. Das ganze hat sich noch mit Anschau­ungs­ma­te­rial in Form von Filme und Fotos gewürzt, die das ganze zu einer Anlei­tung machen, bei Ricarda rein äußer­lich zu punk­ten. Ich bin gespannt und hoffe zugleich, das sie uns noch mit mehr Bei­träge die­ser Art den Tag versüßt.
  • Glaube und Humor
    Das die Kir­che und der Glaube nicht unbe­dingt ein Syn­onym für Humor ist, dürfte nicht erst seit den jüngs­ten Vor­fäl­len ein Thema sein. Das es Humor wagen kann, den Glau­ben zu  dif­fa­mie­ren ist keine Blas­phe­mie son­dern Iro­nie. Glück­lich ist der­je­nige, der über sich selbst lachen kann. Flea Snob­bery hat das mit ihrem schö­nen Comic ganz herr­lich auf den Punkt gebracht, das ich euch nicht vor­ent­hal­ten kann. Den gan­zen Arti­kel lesen… »

14 Februar

Gothic Beauty Magazine #27

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Andere Län­der, andere Sit­ten heißt es. Das es nicht nur in Deutsch­land Gruf­ties gibt, dürfte mitt­ler­weile als All­ge­mein­wis­sen gel­ten, aber wie es dort nun wirk­lich aus­sieht weiß ich auch nicht. Wollte ich aber wis­sen, des­halb habe ich mir eine Reihe Aus­län­di­scher Zeit­schrif­ten besorgt um den Blick über den Tel­ler­rand zu wagen. Das Gothic Beauty Maga­zine, das ges­tern bei mir ein­ge­trof­fen ist, brauchte erstaun­li­cher­weise nur 4 Tage von der Bestel­lung bis zur Aus­lie­fe­rung in mei­nem Brief­kas­ten, was ich als opti­mal ein­stu­fen würde, das krie­gen deut­sche Ver­sen­der auch nicht bes­ser hin.

Die The­men­be­rei­che sind über­sicht­lich ange­ord­net und decken den gan­zen Inter­es­sen­be­reich eines Sze­ne­gän­gers ab. Fashion — Beschäf­tigt sich mit neuen Desi­gner und Mode­la­bels und zei­gen in 4 Aus­ge­wähl­ten Arti­kel ver­gan­gene und neue Trends [1, 2]. Show­case — Eine Form von Aus­stel­lung, in der nicht nur Kla­mot­ten, son­dern vor allem künst­le­ri­sche aus­ge­legte Arti­kel die unzäh­li­gen Sei­ten Dunk­ler Kunst beleuch­ten, zu fin­den sind. Span­nend ist in die­sem Zusam­men­hang, das die Ame­ri­ka­ner wohl eine Lei­den­schaft für Gothic Pup­pen haben, das ist jetzt kein abwer­ten­des Wort für Frauen son­dern für eigen­wil­lige Barbie-Verschnitte im Gothic Style. Wer sich selbst über­zeu­gen möchte, sollte ein­mal evangelineghastly.com oder begoths.com besu­chen, die in der Zeit­schrift vor­ge­stellt wer­den. Auch Skell­ra­mics, eine Manu­fak­tur für Geschirr mit Toten­köp­fen ist sehr inter­es­sant. Unter Life­style fin­den sich Arti­kel ver­schie­de­ner Auto­ren, die das schwarze Leben in all sei­nen Varia­tio­nen zei­gen, in die­ser Aus­gabe einen tol­len Arti­kel über mexi­ka­ni­sche Fried­höfe und die Kurz­ge­schichte A night in the Boneyard (Eine Nacht auf dem Fried­hof). Pro­file gibt es nicht nur über Men­schen wie eine ame­ri­ka­ni­sche Gothic Künst­le­rin, son­dern auch über den Film Repo! — The Gene­tic Opera und die Ser­pen­ti­nes, eine Gothic-Bauchtanz Truppe aus Port­land (siehe Bild). Den gan­zen Arti­kel lesen… »


13 Februar

Freitag der 13.

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Heute ist Frei­tag der 13. — Ein sehr bedeu­tungs­schwan­ge­res Datum. Ich glaube natür­lich nicht an den gan­zen Quatsch, ist echt nur Zufall, das ich heute Urlaub habe, Über­stun­den abbauen. Aber was hat es mit dem Tag eigent­lich auf sich? Er gilt als Tag, an dem beson­ders vie­len Unglü­cke pas­sie­ren, denn die 13 ist eine Unglücks­zahl. Außer­dem besagt die christ­li­che Tra­di­tion, das Jesus an einem Frei­tag gestor­ben ist und Adam und Eva an einem Frei­tag die Früchte vom Baum der Erkennt­nis gekos­tet haben und Judas der Ver­rä­ter der 13. der Teil­neh­mer am Abend­mahl war.

Rein sta­tis­tisch gese­hen pas­sie­ren genau­so­viele Unfälle wie an jedem ande­ren Frei­tag, ich hätte jetzt getippt das weni­ger Unfälle pas­sie­ren weil die meis­ten über­vor­sich­tig oder gar nicht fah­ren. Die krank­hafte Angst vor einem Frei­tag dem 13. hat in der Medi­zin sogar einen Namen (Paras­ka­ve­de­kat­ria­pho­bie), dabei ist es krank­haft, das die Pati­en­ten an die­sem Datum nicht aus dem Bett trauen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »