4 Juli

Grandioses Motion Design - I'll kill her

Kategorie: Vernetzt2 Kommentare

sokoJörg Bar­ton möchte ein Diplom in Motion Design, wenn es nach mir geht, hat er es schon. Sein gran­dio­ses Video zum Song von Soko — I´ll kill her finde ich äußerst reiz­voll, könnte es doch die bewegte Fort­set­zung mei­nes Baums sein, der sich auf jeder Seite unten rechts befin­det. Die schwarz-weiß Ani­ma­tio­nen sind voll von schlich­ter Ästhe­tik und erzäh­len die Geschichte des Lie­des. Ob Jörg Bar­ton sein Diplom bekom­men hat oder nicht, bleibt offen, auf sei­ner Inter­net­seite joerg-barton.com sind noch keine Inhalte hin­ter­legt. Dafür hat neben dem Video auch der Song meine Auf­merk­sam­keit erregt, denn Soko, das erin­nert mich an meine Jugend, als die Son­der­kom­mis­sion 5113 im Fern­se­hen noch auf Ver­bre­cher­jagd ging.

Stéphanie Soko­lin­ski oder kurz Soko genannt, ist eine fran­zö­si­sche Sän­ge­rin und Schau­spie­le­rin die durch mich mit ihrer Stimme neu­gie­rig gemacht hat. Die­ses sym­pa­thi­sche »Ich-singe-Englisch-mit-französischem-Akzent« nebst der Mischung aus hei­se­rem Gejaule zur akus­ti­schen Gitarre macht mich unsi­cher. Ich weiß gar nicht ob ich es gut oder schlecht fin­den soll,  bes­ser ich spare mir mein Urteil auf, und lasse den Song noch ein­mal paar­mal auf mich wir­ken. So danke ich Jörg für seine wirk­lich gelun­gene Diplom­ar­beit und die Vor­stel­lung des mir bis dato unbe­kann­ten Lie­des. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


3 Juli

Sommer 1987 - Spontis Mixtape

beetFreeQ blogparade

Es ist 34 Grad in die­sem Juli 1987, noch haben die Ferien nicht begon­nen, aber die Sonne brennt so gna­den­los vom Him­mel, das selbst das Ei nicht in der Pfanne bleibt. Die Schule an die­sem Frei­tag ist vor­bei. Hit­ze­frei. Sol­che Gele­gen­hei­ten haben wir immer genutzt, den Nach­mit­tag im Frei­bad zu ver­brin­gen. Ich habe mich dann immer an die coo­len Jungs mei­ner Schule ran­ge­han­gen, denn die hat­ten einen Kas­set­ten­re­cor­der. Jeder der was auf sich hielt, hatte ein selbst gemischte Kas­sette dabei, wenn die gespielt wurde und die Leute die Mischung cool fan­den, war man ein Held.

beet­FreeQ hat die­ses Phä­no­men der Jugend auf­ge­grif­fen und eine Blog­pa­rade mit dem Titel Das per­fekte Mixtape draus gemacht. Von den kos­ten­lo­sen Online-Diensten, die eine eigene Zusam­men­stel­lung von Musik anbie­ten habe ich mich für groo­ve­shark ent­schie­den, denn das bie­tet die größte musi­ka­li­sche Aus­wahl. Ein Thema und rund eine Stunde Lauf­zeit schränk­ten meine per­sön­lich Aus­wahl zwar ein, war aber zu bewerk­stel­li­gen. Wo ich mir so das Wet­ter angu­cke und im Radion was von Feri­en­be­ginn höre, muss ich gleich an das Frei­bad den­ken in das ich seit mei­ner Jugend gehe. Aus meine Erin­ne­rung (ohne den Anspruch auf chro­no­lo­gi­sche Rich­tig­keit der Daten) habe ich ein Mixtape zusam­men­ge­stellt wie ich auch damals ein beses­sen habe. Wer noch mit­ma­chen möchte, hat bis zum 31.07.2009 Zeit. Hier jeden­falls meine per­sön­lich Inter­pre­ta­tion: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


2 Juli

Es riecht nach Meisterröstung

Kategorie: Ansichtssache5 Kommentare

Industriemeister MetallIst ein Syn­onym für eine bekannte deut­sche Kaf­fee­marke und kommt vom Rös­ten mit der Gar­me­thode. Und Gar im Sinne von fer­tig bin ich auch, das liegt zum einen am äußerst hei­ßen Wet­ter und an der Tat­sa­che, das ich mich seit heute Meis­ter nen­nen darf.

Nach mei­nem Arti­kel »Es ist noch kein Meis­ter vom Him­mel gefal­len« habe ich mich bewusst in schwei­gen gehüllt, denn nach dem schrift­li­chen Teil (14. und 15.5.) folgt eine lange Durst­stre­cke der Unge­wiss­heit bis man die Ergeb­nisse, am 19.06.2009 war es dann soweit, ich bekam die Nach­richt, das ich die schrift­li­che Prü­fung bestan­den hätte und zur münd­li­chen Prü­fung am heu­ti­gen Tage ein­ge­la­den wer­den würde.

Zunächst war ich doch sehr unsi­cher, ob ich gut oder schlecht abge­schnit­ten hatte, ich habe mich zwar bemüht zu jeder Auf­gabe etwas zu schrei­ben aber ob ich den Punkt getrof­fen hatte, stand in den Ster­nen. So war ich doch sicht­lich und sehr posi­tiv über­rascht, es doch geschafft zu haben. Ein biss­chen Aber­gläu­bisch bin ja schon, so habe ich nicht vie­len Leu­ten erzählt das ich die schrift­li­che bestan­den habe, denn fer­tig ist man nur, wenn man die münd­li­che auch noch absol­viert und Gra­tu­la­tio­nen vor­her zu emp­fan­gen bringt bestimmt Unglück. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


1 Juli

Mode der Zukunft

Ein lie­bes Hobby der Men­schen ist es sich vor­zu­stel­len, wie es in Zukunft aus­se­hen könnte und das nicht nur finan­zi­ell, son­dern auch rein äußer­lich. Jules Verne (1828−1905) zum Bei­spiel schrieb 1863 wie er sich das Paris des 20. Jahr­hun­derts vor­stellt. Glä­serne Wol­ken­krat­zer, Hoch­ge­schwin­dig­keits­züge, Gas­be­trie­bene Auto­mo­bile und Taschen­rech­ner. Dabei zeich­net er sehr oft ein düs­te­res und trost­lo­ses Bild der Zukunft, was aber nicht die Tat­sa­che schmä­lert, wie recht er haben sollte.

Da haben die Mode­de­si­gner ein ganz ande­res Bild gemalt. Funk­tio­nell, prak­tisch und außer­ge­wöhn­lich, so stellte man sich die Zukunft vor. So wirkt jeden­falls die Mode, die man dem Mann und Frau für das Jahr 2000 in der Pathe­tone Weekly 1930 auf den Leib schnei­derte. Wie Isa­belle vom Blog Clock­wor­ker schon ganz rich­tig meint, ist das etwas abseits der eigent­li­chen Steam­punk Ära (vik­to­ria­ni­sche Periode) fühlt sich aber so herr­lich nach Flash Gor­don an und passt wie die Faust auf´s Auge. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


30 Juni

Gute Freunde kann niemand trennen

vans-001Das man auch an mate­ri­elle Dinge sein Herz hän­gen kann, weiß ich nicht erst seit heute. Es gibt man­che Sachen die neh­men einen ganz beson­de­ren Platz im Leben ein, sowie bei­spiels­weise das erste Auto. Als ich 18 wurde, schenkte mein Vater mir den Füh­rer­schein, oder bes­ser gesagt das Geld die­sen zu machen, für mein ers­tes Auto habe ich einen Spar­ver­trag auf­ge­löst. Ein dun­kel­blauer VW Derby mit 55 PS war nicht nur eine Ent­schei­dung des Her­zens, son­dern auch eine Ent­schei­dung der Ver­nunft. Was habe ich mein Auto geliebt, die­ses neu erwor­bene Gefühl von Frei­heit und Unab­hän­gig­keit. Ent­fernte Orte rück­ten in erreich­bare Nähe, ein Aus­flug nach Düs­sel­dorf oder Köln endete nicht in einer Fahr­plan­ab­hän­gi­gen Bun­des­bahn­tor­tur. Ich habe es geputzt und gepflegt, ver­schö­nert und repa­riert, über 150.000km sind wir zusam­men gefah­ren, in die­sem Auto hatte ich mei­nen ers­ten KFZ-Sex (das habe ich dem Käu­fer natür­lich nicht auf  die Nase gebun­den, denn ich war zwar geschützt, aber mein Auto nicht). So etwas schweißt zusam­men, auch wenn es nur ein Gegen­stand ist. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


29 Juni

Eine Fledermaushöhle - Das Batcave (1982-1985)

batcaveDas Lon­don der 80er war ein Schmelz­tie­gel für musi­ka­li­sche Stile, Bands und Jugend­kul­tu­ren. Mit dem Punk hatte man der Jugend die Lust am Dilet­tan­tis­mus mit­ge­ge­ben, jeder konnte und wollte Musik machen. Im Stadt­teil Soho, genauer auf der Dean Street 69 eröff­nete im Juli 1982 das Batcave im Gebäude-Komplex des Gar­go­yle Clubs. Unzäh­lige kuriose Gestal­ten bela­gern den Sarg­för­mi­gen Ein­gang der in einen mit Spinn­we­ben geschmück­ten Raum führte, es ist die »Nacht der bren­nen­den Mär­ty­rer« und das Motto Blas­phe­mie, Lüs­tern­heit und Blut. Grün­der es Clubs war die Band Spe­ci­men, und Mit­ge­stal­ter Nik Fiend, Sän­ger der Band Alien Sex Fiend. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


26 Juni

Spätfolgen von Ego-Shootern

Kategorie: Vernetzt2 Kommentare

Kil­ler­spiele sol­len ja ver­bo­ten, ein­ge­schränkt, kri­mi­na­li­siert und ent­schärft wer­den. Selbst Paint­ball gehört schon ver­bo­ten. Die Zukunft ver­spricht wohl gleich so düs­ter zu blei­ben, solange Waf­fen­lob­by­is­ten Ein­fluss auf die Regie­rung neh­men, die selbst von nichts eine Ahnung zu haben schei­nen. Wor­über sich aber noch nie­mand so wirk­lich Gedan­ken gemacht hat, sind die Spät­fol­gen die der über­mä­ßige Kon­sum sol­cher Spiele haben kann. Damit meine ich jetzt nicht den Drang dazu durch die Gegend zu lau­fen und mit der Waffe sei­ner Eltern auf die Leute los­zu­ge­hen, son­dern die moto­ri­schen und geis­ti­gen unzu­läng­lich­kei­ten die den All­tag bestim­men kön­nen. Schön das man sich in den USA dar­über schon Gedan­ken zu machen scheint. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


25 Juni

Ist Dir nicht warm in den Klamotten?

Kategorie: Schwarze Szene13 Kommentare

Wie außer­ge­wöhn­lich schwarze Klei­dung im Som­mer ist brau­che ich den meis­ten Lesern nicht zu sagen, doch die dras­ti­sche Zunahme von merk­wür­di­gen Fra­gen nimmt pro­por­tio­nal mit der Tem­pe­ra­tur zu. »Ist dir nicht warm in den Kla­mot­ten? — Nein, das liegt an der Sonne.« Stan­dard­flos­kel in die­sen Tagen. Heute war wie­der so einer die­ser hei­ßen Tage und ich war mit kur­zer Hose, mei­nem schlabb­ri­gen Blackfield-Shirt 2008 und ein paar Ran­gers unter­wegs bis ich einen Bekann­ten traf, der mir eben diese Frage stellte. Schön das ich zwi­schen Bekann­ten und Freunde unter­schei­den kann und oben­drein auch noch ver­bal bewaff­net bin. Da mit ihr auch argu­men­ta­tiv gerüs­tet seid und den Unwis­sen­den eine Kerze in ihre Denk­höhle stel­len könnt, habe ich die 3 spe­ku­la­tivs­ten Fra­gen zur Farbe schwarz herausgepickt:

Mit schwarzen Klamotten schwitzt man mehr?

Mit flüch­ti­gem Blick ist es unlo­gisch im Som­mer schwarze Kla­mot­ten zu tra­gen. Man unter­stellt uns, wir schwar­zen wür­den mehr schwit­zen. Fakt ist, weiße Klei­dung wirft das heiße Son­nen­licht bes­ser zurück als schwarze Klei­dung. Fakt ist aber auch, das weiße Klei­dung das auch mit der Kör­per­ei­ge­nen Hitze macht, schwarze Klei­dung gibt die Kör­per­tem­pe­ra­tur bes­ser ab. Daher hält sich das Tran­spi­ra­ti­ons­ver­hal­ten die Waage, jetzt rein farb­lich. Grö­ße­ren Ein­fluss hat das Mate­rial und der Schnitt. Luf­tige Stoffe aus Baum­wolle oder Lei­nen eige­nen sich gut im Som­mer zu küh­len, so kann der Wind die Haut errei­chen und es ent­steht ein ange­neh­mer Kaminef­fekt.  Syn­the­ti­sche Stoffe sind Schwitz-O-Maten, sie sind nicht atmungs­ak­tiv, wer­den meist zu eng getra­gen und för­dern das Schwit­zen, egal ob schwarz oder weiß. Bei den Bedui­nen links im Bild hat die Klei­dung sogar 2-fache Wir­kung. Die lange und hoch­ge­schlos­sene Klei­dung schützt vor Sand (Sand­sturm), die wei­ten Kut­ten för­dern den Luft­zug inner­halb der Klei­dung und küh­len so bes­ser. Warum die Damen zudem noch ver­schlei­ert sind, brau­che ich wohl nicht zu erklä­ren. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


24 Juni

Aufruf zum Mera Luna Festival 2009

Kategorie: Schwarze Szene6 Kommentare

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Jetzt wo drau­ßen die Sonne scheint ist mir immer nach Fes­ti­vals, denn die sind schließ­lich bei gutem Wet­ter am bes­ten. Wie auf­merk­same Leser mei­nes Blogs (also alle) wis­sen dürf­ten, schleife ich mei­nen mod­ri­gen Kör­per vom 7.8. bis zum 10.8.2009 zum Mera Luna Fes­ti­val in Hil­des­heim. Nach­dem das Kon­zert von Depe­che Mode, für das ich Kar­ten hatte (habe), auf den Februar 2010 (!) ver­legt wurde bin ich doch sehr zuver­sicht­lich, das bis zum ers­ten musi­ka­li­schen Höhe­punkt in die­sem Jahr nichts mehr dazwi­schen kommt.

Ein Zelt habe ich mir bereits besorgt und freund­li­cher­weise wird das ganze auf– und auch wie­der abge­baut. Mög­lich machen das die Jungs von Mein-Zelt-steht-schon, die ich auch schon auf dem Black­field Fes­ti­val 2008 sehr zufrie­den in Anspruch genom­men habe. Obwohl wir nur zu zweit sind, haben wir uns die­ses mal ganz bewusst für ein Drei-Mann-Zelt (57€) ent­schie­den, nicht etwa weil wir dicker gewor­den sind, son­dern damit wir mehr Platz haben. Erfah­rung mit dem Zwei-Mann-Zelt haben gezeigt, das diese Idee viel­leicht gar nicht so abwe­gig ist, denn Gepäck und Kla­mot­ten hat­ten kaum Platz. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


23 Juni

Bilder sagen mehr als 1000 Worte

Kategorie: VernetztKeine Kommentare

Wir sind ver­wöhnt. Filme und Videos mit Musik und Ton sind stän­dig um uns herum, wir kön­nen die­ser Flut von Ein­drü­cken gar nicht mehr gerecht wer­den und Dinge die wich­tig erschei­nen wirk­lich auf­neh­men. Bil­der und Fotos sind oft nur schmü­cken­des Bei­werk, sel­ten nimmt man sich Zeit ein sol­ches auf sich wir­ken zu las­sen. Des­halb möchte ich euch die­ses­mal ein paar sehr schöne Bil­der­sei­ten prä­sen­tie­ren, die auf mich einen ganz beson­de­ren Reiz ausüben.

Das es sich dabei um haupt­säch­lich Ame­ri­ka­ni­sche Zei­tungs­sei­ten han­delt, ist kein Zufall, denn dort scheint das klas­si­sche Zei­tungs­me­dium schon einen Schritt wei­ter Online­prä­senz zu sein, als es hier zulande üblich ist. Zum ande­ren kann der berühmte Blick über den Tel­ler­rand auch die ein­ge­staub­ten Englisch-Kenntnisse auf­fri­schen und für neue Inspi­ra­tion sor­gen. Deutsch­land scheint für diese Art von offe­ne­rem Jour­na­lis­mus zu zuge­knöpft. Hier zeigt man bei ver­schie­dens­ten Zei­tun­gen die­sel­ben Bil­der zum Thema. Den gan­zen Arti­kel lesen… »