Schon eine ganze Zeit habe ich die Aktion Das Kind in Dir von Heuni in meinem Google-Feed-Reader und immer wieder erfreue ich mich an den kleinen Anekdoten die es aus den Tiefen mancher Teilnehmer zaubert. In der 10. Jubiläumsrunde geht es Heuni um die Kindergeburtstage die man gefeiert hat, eine Gelegenheit das Internet mit einer Anekdote zu versorgen, die mir just in den Sinn gekommen ist.
Kindergeburtstage sind ein beinahe traumatisches Erlebnis, denn ich habe eigentlich nie Kindergeburtstage gefeiert und beinahe traumatisch, weil ich darunter eigentlich nie gelitten habe und noch bis heute nicht leide. Ich muss dazu etwas weiter ausholen. Natürlich weiß nicht wirklich jemand, wann sein erster Geburtstag gefeiert wurde, oder wann man seine ersten Kerzen dazu ausgeblasen hat — denn in dieser frühzeitlichen Entwicklung seiner Persönlichkeit ist man ja eher das Opfer seiner Erziehungsberechtigten. Die haben in meinem Fall keinen wirklichen Wert darauf gelegt mich auf meinem Geburtstag in Szene zu setzen, Weihnachten waren eigentlich die Feiertage der Feiertage. So erinnere ich mich erstmals an eine Geburtsfeier als ich im Kindergarten war, mehr dunkel, aber aus Erzählungen formt sich daraus ein Bild. Den ganzen Artikel lesen… »
Nein, keine weiteren Links zum schrecklichen Unglück in Duisburg und keine Enthüllungen durch Wikileaks. Eigentlich war die Wochenschau schon für Sonntag vorbereitet, musste aber meinen Gedanken zur Duisburger Tragödie weichen. Es jedoch noch Nachrichten die nicht untergehen sollten, denn sonst verliert man zu schnell den Blick für die kleinen Dinge im Leben. Blogs sind in der Medienwelt angekommen, bloggen gehört zum Zeitgeist und sind für Nachrichtenmagazine wie die Aktuelle Stunde des 
Die Loveparade, die dieses Jahr unter dem Motto „The Art of Love” in Duisburg stattfand wurde durch eine Katastrophe nur noch ein Schatten ihrer selbst. Bei einer Massenpanik vor dem Haupteingang des Veranstaltungsgeländes sind nach Angaben von
Vorurteile sind da, um ausgeräumt zu werden. Als ich das Video „Menschen 93″ aus der Sendung Schaufenster entdeckte, bin ich grundsätzlich vom schlechten ausgegangen, denn die Medien dieser Zeit nicht nicht gerade berühmt für eine differenzierte und objektive Berichterstattung. Eine negative Herangehensweise zeugt zwar nicht von grundsätzlichem Optimismus, schützt aber davor enttäuscht zu werden und lässt die Freude beim Gegenteil wachsen. In der Anmoderation heißt es: „[…] Wir bleiben unter Menschen. Menschen 93. Gestern waren wir noch zu Gast beim Grafen und sahen die Buchenscheite im Kamin brennen, heute tauchen wir in eine ganz andere Szenerie. Junge Leute die nicht so aussehen, als hätten sie den Tag zum Freund: Grufties, dunkle Gestalten. Alles Quatsch, ganz normale Jugendliche die sagen was ihnen wichtig ist im Leben und was nicht.” 