Meine Glückszahl! Mit der 13. Ausgabe seines Projektes Hörsturz (Informationen) macht mir Beety eine besondere Freude. Nicht etwas das ein Vorschlag von mir dabei ist, sondern das es im neuen Jahr nahtlos weitergeht und mir noch mehr Gelegenheit gibt über den musikalische Tellerrand hinauszublicken und das nun zum 13. mal. Besonders die verstärkte Thematisierung übt doch einen zusätzlichen Reiz aus. Ich habe mich auch wieder entschlossen meine Vorschläge selbst zu bewerten und habe deshalb bei meinen Vorschlag selbst intuitiver ausgewählt, so habe ich das das aktuelle Video bei YouTube gesehen und gleich als Vorschlag eingereicht, ohne mir dabei groß Gedanken zu machen. Ich finde es immer ein bisschen komisch ein Lied, das man sowieso gut findet objektiv zu bewerten. Dafür sind zu viele Lieder mit besonderen Ereignissen verknüpft, die daraus eben etwas individuelles machen. (Beispielsweise wie das Lied von Runrig, das Stoffel vorgeschlagen hat) So ist es also bei mir zu Din [A] Tod gekommen, über die ich zufällig in einem Artikel der Zillo gestoßen bin und mich dann auf YouTube nach klanglichen Beispiel umgesehen habe.
- Die Stiele – Das Blatt (von dehkah)
Ein durchaus interessanter Bandname der hier im Titel mit seiner sinnvollen Erweiterung gepaart wurde. Eine Schülerband. Die Jugend ist unser musikalischer Nachwuchs. Wollen mal sehen. Der schwermütige Anfang täuscht nicht über die fehlende Übung an den Musikinstrumenten hinweg, klingt alles ein bisschen steif und hölzern, die Geige fühle ich noch in meinen Zahnwurzeln. Der Sänger optimiert die Sache nicht wirklich zum besseren, scheint erkältet zu sein. Wie auch immer. Die rockige Überleitung, die in einer Mischung aus Punk-Folk-Deutsch-Rock mündet klingt sehr erfrischend und ist fast in der Lage das dürftige Intro zu überspielen. “[Das Blatt] Der Schwerkraft zu Füßen gewinnt es an Fahrt, völlig von Sinnen und mit Urkraft gepaart.“ Den Text sollte man vielleicht nochmal überarbeiten, in der Jugend gibt es doch soviel worüber man singen könnte. Es fällt mir schwer ein objektives Urteil zu fällen, schließlich ist hier Nachwuchs am Werk.
Wertung: 2 von 5 Punkten für den musikalischen Herbst.
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» Projekt Hörsturz – Runde 13 «
Robert @ 18:45
Herrlich. Immer noch ist es schön kalt und frostig, dunkel und schattig. Meine Welt. Eigentlich eine sehr schöne Woche, denn Freitag war die Gelegenheit günstig um einen Tag auszuspannen und am Donnerstag Abend schön in meinem Lieblingsladen abzappeln zu gehen. Pikes sind übrigens im Winter lebensgefährlich, aber das nur am Rande. Rein Thematisch dreht sich diesmal alles um den Schwerpunkt Netzwelt, denn seit ELENA am Start ist, wird im großen Stil gesammelt. Informelle Selbstbestimmung adé.
Neulich habe ich mich mit einem Kollegen unterhalten, der schon seit einer Weile plant einen Internetseite zu eröffnen für die vielen kleinen Programme die er so schreibt, doch er hat Angst vor Abmahnungen, Kontrollen, Gesetzen und juristischen Fallstricken. Zu recht, als Betreibender oder Schreibender ist man leichtes Ziel für die Könige der Abmahnindustrie, einmal nicht aufgepasst, einmal das falsche geschrieben. Grund genug informiert zu sein. Denn Fluch und Segen liegen oftmals sehr nah beieinander. …lese den ganzen Artikel
» Spontis Wochenschau #03 «
Robert @ 21:18
Nachdem ich gestern etwas über die Kunst seine Schnürsenkel in die Stiefel einzufädeln erzählt habe, komme ich heute zu den Farben der Schnürsenkel die komischerweise in manchen Köpfen immer noch eine Bedeutung haben. Gleich von vorne herein: Die Farbe der Schnürsenkel hat nichts mit der politischen, sexuellen oder jugendkulturellen Ausrichtung zu tun, ebenso wenig wie die Schnürung.
Angefangen hat das wie immer mit den Nazis, die sich den Style der Skinhead’s aneigneten und den Farben der Schnürsenkel erst diese kontroverse Bedeutung anhefteten. So stehen die weißen Schnürsenkel in schwarzen Stahlkappenstiefeln für “White Power”, die überlegene Kraft der weißen Gesellschaft. Rote Schnürsenkel bilden nach heutiger Meinung den Gegenpol dazu und auch die echten Skinheads sprangen auf den Zug auf und benutzen Schwarze und Weiße Schnürsenkel um ihrem Gefühl “Black and White Unite” Ausdruck zu verleihen. Vergebens.
Fakt ist, das die Skinheads schon lange vor dem neu auferstandenen Faschismus Ende der 70er weiße Schnürsenkel in ihren Stiefel trugen, weil es einfach gut aussah. Auch rote und andersfarbige wurden benutzt um seinen speziellen Style zu individualisieren. Da die meisten jugendlichen aus der englischen Arbeiterklasse stammen, die eine besondere Leidenschaft für den Fußball mitbrachten, wurden die Farbe der Schnürsenkel auch dazu benutzt, die Vereinszugehörigkeit zum Ausdruck zu bringen. Rot-Weiß für Arsenal, Rot Gelb für Manchester oder auch die rein Roten Schnürsenkel für Liverpool. Das sind aber genauso unbelegte Gerüchte und Mythen wie die anderen Geschichten, die sich um die Farbe der Schnürsenkel ranken. …lese den ganzen Artikel
» Farbe der Schnürsenkel = Politische Gesinnung? «
Robert @ 17:41
Manchmal wünschte ich eine Frau zu sein, natürlich nur wenn’s um Schuhe geht. Seid ihr schon mal als Mann in einem ordinären Schuhladen gewesen? Richtig, die Auswahl ist erschreckend lächerlich bis bedauernswert eintönig. Selbstverständlich muss ich einräumen, das Frauen im Durchschnitt auch wesentlich mehr Schuhe besitzen als der Mann. Das mag daran liegen das Schuhe immer passen und nicht den selben Größenschwankungen unterliegt wie die restliche Figurbetonte Garderobe, die mit leichten Gewichts- oder auch Stimmungsschwankungen an Attraktivität verliert, meint jedenfalls die Frau.
Der Gothic-Mann macht es sich leicht, in der Regel trägt er die üblichen Stiefel, die sich zwar von der dekorativen Seite her unterscheiden mögen, stilistisch aber nach dem gleichen Muster funktionieren. Hier ist der klassische Doc Martens häufig bei den älteren schwarzen Anhänger (auch Ghouls genannt) zu finden, während die jüngeren eher Boots von Newrock (siehe Bild) an die Füße schnallen, aber hier will ich mich nicht festlegen.
Auch der Ranger von Knightsbridge, Boots & Braces, Bondage, Underground oder Shellys erfreut sich dauerhafter Beliebtheit, hier jedoch bei einem deutlich gemischteren Publikum zu beobachten und unterscheidet sich eigentlich nur durch die Anzahl der Löcher, die die Höhe des Stiefels bestimmen. 8-Loch, 10-Loch und 12-Loch sind die häufigsten Typen 14-Loch oder 20-Loch Varianten werden auch gerne von Frauen getragen.
Ich finde das persönlich etwas langweilig, deshalb habe ich versucht die Schuhe etwas zu individualisieren und das geht schon seit je her über die Schnürsenkel, insofern man nicht Stiefel mit Schnallen verwendet. Hier unterscheidet man zwischen der Art diese einzufädeln und der Wahl der Farbe, die gerade bei den Stiefel eine besondere Rolle zu spielen scheinen. Doch zunächst widmen wir uns der Schnürung, das Thema der Schnürsenkelfarben behandeln wir morgen ausführlicher. …lese den ganzen Artikel
» Kunst am Schuh: Schnürsenkel einfädeln «
Robert @ 21:06
Wie bereits angekündigt, widme ich mich nun weiteren musikalischen Tintenklecksen. Natürlich möchte ich mich nicht auf eine Genre oder einen Oberbegriff festlegen, daher sei vorweg genommen das die Tropfen der schwarzen Musik vielfältig sind und immer neue Bilder zeichnen. Die Bandbreite der Bilder steht und fällt natürlich auch mit euren Vorschlägen zu denen ich euch beim letzten mal aufgerufen habe. Mitarbeit ist erwünscht und sehr einfach, nutzt die unzähligen Möglichkeiten mir einen Link zu eurem Tintenklecks zu geben, einfach einen Kommentar auf einen der Tintenkleckse abgeben. Ich hänge mich dann voll rein um etwas über die Musik zu erfahren.
Der Tropfen fällt, sorgfältig falte ich das Blatt, öffne es und betrachte das Werk: The Mumbles (Die Murmler).
Seit Robert Cowlin und James Ward die Band im November 2005 gegründeten, verging eine frustrierende Zeit ohne Beachtung. Ihr Wunsch die Einflüsse des Gothic Rock auf ihre Art zu verarbeiten verhallte ungehört. So entschlossen sie sich, ihre EP Antoher Shade/Slice of Black auf dem eigenen Label Mumbling Release zu veröffentlichen. Nach weiteren Enttäuschungen und einer längeren Ruhepause entschlossen sie sich im Januar 2008 dem Label Black Heat Records anzuschliessen, auf dem sich auch ihre EP The Wire veröffentlichte. Mick Mercer zeigte sich 2008 entsetzt darüber, wie wenig man sich für die Band interessierte und schrieb einen Artikel in einer seiner Dezember-Ausgabe einen Artikel. …lese den ganzen Artikel
» Tintenkleckse: The Mumbles «
Robert @ 20:44
So jedenfalls erscheint das Resümee der Schlagzeilen zu Hamburger Studie Jugendliche und Glücksspiel die im Auftrag des SCHULBUS erstellt wurde. Im Prinzip handelt es sich um zwei Studien, einmal über das Phänomen der Glücksspiele (Poker, Geldspielautomaten, Sportwetten) während sich die zweite Studie explizit mit dem Thema Computerspiele auseinandersetzt. Beide stammen aus dem Jahr 2009 und wurden unter rund 1.100 Jugendlichen im Alter von 14-18 Jahren durchgeführt. Einleitend schauen wir uns die Schlagzeile verschiedener Online-Redaktionen an, durch die ich auf die Studie aufmerksam geworden bin:
Die Welt schreibt in ihrem Artikel Studie warnt vor Computer- und Glücksspiel: “Die Studie liefere erstmals belastbare Werte und sei eine wichtige Grundlage für Eltern und Pädagogen.Die Ergebnisse zu der Nutzung von PC-Spielen belegen gängige Einschätzungen: Rund 75 Prozent der Befragten gaben an, in den vergangenen 30 Tagen ein Computerspiel genutzt zu haben.” In der tat eine höchst brisante Tatsache das der Großteil der Befragten in den letzten 30 Tagen ein Computerspiel benutzt hat. …lese den ganzen Artikel
» Hamburger Studie: Gefährliche Computerspiele? «
Robert @ 22:16