30 September

Ohne Worte: Schwarzer Freitag

Kategorie: DunkelkunstKeine Kommentare

Wenn man kein Auge zuma­chen kann, sonst nichts zu lachen hat, das Wochen­ende ledig­lich schwarze Aus­sich­ten bie­tet und das Resü­mee eines Herz­pro­jekts ein­fach nicht aus den Fin­gern flie­ßen möchte. Max Uthoff - Sie befin­den sich hier (via zeit­zeuge)


28 September

Einfach nur Karneval? Dragon Con 2011

Kategorie: Ansichtssache5 Kommentare

Die Dra­gon Con ist eine der größ­ten Fan­tasy und Science-Fiction Con­ven­ti­ons, die seit 1987 jähr­lich in den USA ver­an­stal­tet wird. Mit über 40.000 Besu­cher ein spek­ta­ku­lä­res Mas­se­ner­eig­nis, das Cosplayer, Manga-Fans, Fan­tasylieb­ha­ber, Rol­len­spie­ler und Science-Fiction-Verrückte aus aller Welt anlockt. Ein sehr beein­dru­cken­des Video über die Con­ven­tion und ihre Besu­cher ent­deckte ich in einem ande­ren Blog.

»Das ist wie Kar­ne­val ohne Alko­hol!«, las ich in den Kom­men­ta­ren, dass brachte mich zum nach­den­ken. Ist das wirk­lich so?  Ich wollte Gefühl der Ent­rüs­tung nach­ge­hen und habe ver­sucht zu beschrei­ben, wo ich den Unter­schied sehe. Und natür­lich möchte auch das Video prä­sen­tie­ren, denn man­che Prot­ago­nis­ten und ihre Kos­tüme sind rei­ner Augen­zu­cker. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


26 September

Gothic Friday: Ist Gothic ein Lebensstil? (Katharina)

Kategorie: Gothic Friday4 Kommentare

Auf den letz­ten Drü­cker hat Katha­rina am Frei­tag ihren Bei­trag zum Gothic Fri­day ein­ge­reicht. Da ich am Wochen­ende ver­reist war, komme ich lei­der erst jetzt dazu, ihn zu ver­ar­bei­ten und nach­zu­pfle­gen, wir wer­den ihn daher zur Ver­lo­sung zulas­sen. Im Übri­gen freuen wir uns auch immer wie­der über Bei­träge außer­halb der zeit­li­chen Rah­mens. Kei­ner wird über­le­sen und jeder wird ent­spre­chend in der Über­sicht ein­ge­pflegt. Ihr könnt auch auf The­men ant­wor­ten, die bereits ein Weile zurück lie­gen, wir wür­den uns sehr freuen, wenn der Gothic Fri­day auch über den zeit­li­chen Rah­men hin­aus ein leben­di­ges Kon­strukt bleibt, dass aus den unter­schied­li­chen Arti­keln sei­ner Teil­neh­mer besteht.

Für das kniff­lige September-Thema, für den viele Teil­neh­mer in sich gegan­gen sind, fragt sich Katha­rina »Schwarze Szene und Gleich­ge­sinnte?« Ich freue mich sehr über ihre Teil­nahme, die sie trotz knap­per Zeit noch rea­li­sie­ren konnte.

Ist Gothic ein Lebensstil?

Nicht wirk­lich. Nach mei­ner Gothic-Definition ist der Kern Musik und Klei­dung. Der Rest ist außer­halb ent­stan­den, selbst die Gothic-Literatur und –Filme gab es ja schon vor unse­rer Sub­kul­tur. Aber das sind schöne Ergän­zun­gen, ebenso wie andere Inter­es­sen z.B. geschicht­li­che, eso­te­ri­sche oder phi­lo­so­phi­sche und aus die­sen Grund­la­gen kann man einen Lebens­stil inspi­riert vom Gothic ent­wi­ckeln. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


25 September

Ohne Worte: Undergroundfashion 1987

Kategorie: Dunkelkunst6 Kommentare

Bravo 1987. Wie sich Dinge doch ver­än­dern. Der Cowboy-Stiefel beginnt sei­nes Sie­ges­zug in der schwar­zen Szene und umge­schla­ge­nen Ärmel im Carpendale-Style sind auch nie chic gewe­sen, ganz zu schwei­gen von Exzes­sen im Xena-Kostüm. Soll mir noch mal einer erzäh­len, dass alles schlechte erst in den 90ern kam.


24 September

Interview: Eine elektronische Nacht - Düster beseelt nach Hause schweben

Kategorie: Schwarze Szene25 Kommentare

Die Elek­tro­ni­sche Nacht? Ver­wirrt las ich den Arti­kel über eine bevor­ste­hende Party in Wies­ba­den, den Shan Dark auf ihrem Blog ver­öf­fent­lichte. Bereits vor einem Jahr fei­erte die Party, die sie zusam­men mit M. Syn­the­tic auf die Beine stellt, Pre­miere. Ich erin­nerte mich an die Gesprä­che auf dem WGT und mei­nen Besuch in Mainz, schnell war mir klar, dass hier eine ganze beson­dere Perle schwarz-elektronischer Musik lau­ert. Ein kur­zer Blick in den Ter­min­ka­len­der ver­riet mir, dass der 8. Okto­ber 2011 ein guter Tag ist, um in das Kon­text nach Wies­ba­den zu fahren.

Doch was steckt eigent­lich dahin­ter, warum heißt es nicht »Gothic« und wie kommt die­ser M. Syn­the­tic über­haupt dar­auf, eine sol­che Party zu veranstalten? In einem Inter­view wollte ich den bren­nen­den Fra­gen auf den Grund gehen, wollte her­aus­fin­den, wel­che Lei­den­schaft jemand ent­wi­ckelt, um sein »eige­nes Ding« zu veranstalten.

»Am meis­ten freue ich mich, wenn die Leute danach düs­ter beseelt und mit eini­gen musi­ka­li­schen Neu­ent­de­ckun­gen nach Hause schwe­ben. »

Musik ist sein Leben, seit sei­ner Kind­heit fühlt er sich von der elek­tro­ni­schen Seite dunk­ler Musik magisch ange­zo­gen. Seine erste große Liebe lernte er mit 13 Jah­ren ken­nen. Ein Japan-Import des Albums »Logic« von Logic Sys­tem. Sie ver­lieb­ten sich inein­an­der und sind bis heute ein unzer­trenn­li­ches Paar. Im Laufe der Jahre ist M. Syn­the­tic ein Plat­ten­lieb­ha­ber gewor­den, seit den wil­den 80ern sam­melt er Vinyl, das er lie­be­voll sein schwar­zes Gold nennt. Mitt­ler­weile sta­peln sich über 1200 Stück der schwar­zen Lieb­linge in sei­ner Main­zer Woh­nung. Doch anstatt sei­nen Schatz zu hüten, trägt er seine Liebe nach draus­sen und »mal­trä­tiere den einen oder ande­ren mit mei­nen düs­te­ren, elek­tro­ni­schen Klän­gen«. Als Gast-DJ hat er sich bereits einige Lor­bee­ren ver­dient, hat unter ande­rem bei der Horror-Highschool auf­ge­legt und ist auch auf düs­te­ren Pri­vat­par­ties ein gern gehör­ter Plat­ten­auf­le­ger. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


23 September

Gothic Friday: Ist Gothic (D)ein Lebensstil? (ASRianerin)

Kategorie: Gothic Friday7 Kommentare

Es ist immer wie­der span­nend und erfri­schend zugleich, wenn Bei­träge zum Gothic Fri­day in mei­nem dafür ein­ge­rich­te­ten Post­fach lan­den. Zum einen das zufrie­dene Lächeln, weil wie­der jemand teil­ge­nom­men hat und zum zwei­ten die auf­ge­ris­se­nen Augen und hoch­ge­zo­ge­nen Augen­brauen beim Betrach­ten des Inhalts.

Immer wie­der schaf­fen es auch bereits eta­blierte Teil­neh­mer, für Über­ra­schun­gen zu sor­gen, so auch ASRia­ne­rin, die sich auf pseu­do­wis­sen­schaft­li­che Pfade begibt, um dem September-Thema des Gothic Fri­day gerecht zu wer­den. Ich habe ver­sucht, alle von ihr vor­ge­ge­be­nen Rah­men­be­din­gun­gen ein­zu­hal­ten, habe ein Schau­bild wie gewünscht ein­ge­fügt und auch für ent­spre­chende Fuß­no­ten gesorgt.

Ich ent­lasse den geneig­ten Leser nun in die kun­di­gen Hände von Frau Dok­tor ASRia­ne­rin vom For­schungs­zen­trum für Gruf­to­lo­gie. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


22 September

Midnight Archive #2: Occult New York (1. Teil)

Kategorie: Schwarzes Netz1 Kommentar

Für diese Sen­dung schal­tet man gerne den Fern­se­her ein, wenn man dann einen hat. Man braucht aber weder Fern­se­her noch muss man ein­schal­ten, denn diese Filme sind direkt und jeder­zeit auf dem Com­pu­ter zu betrach­ten. Kurz nach­dem ich über das Mid­night Archive berich­tet habe, gibt es bereits eine zweite Folge, die sich die­ses­mal mit dem okkul­ten New York beschäf­tigt. Mitch Horo­witz, der neben sei­nem Buch »Occult Ame­rica« auch Füh­run­gen durch seine Hei­mat­stadt New York City anbie­tet, prä­sen­tiert sich und eben diese Hei­mat aus einem ande­ren, düs­te­ren Blick­win­kel. Groß­ar­tige und gruf­tige Unter­hal­tung, unbe­dingt ein­schal­ten. Hätte ich von die­ser Tour bereits gewusst, als ich in New York zu Gast war, hätte die Stadt damit zu min­des­tens einen Licht­blick. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


21 September

Presspauseplay: Über die Kreativität der digitalen Kultur

Als sich der Punk Mitte der 70er Jahre in vie­len Win­keln der Erde aus­brei­tete, stand fest: Das ist eine musi­ka­li­sche Revo­lu­tion. Jeder konnte Musik machen, Talent war nicht wich­tig, nur der unbe­dingte Wille des eige­nen Aus­drucks. Man musste nicht gut klin­gen, man musste nur etwas zu sagen haben und das mög­lichst laut. Ende der 70er dann eine instru­men­telle Revo­lu­tion, Syn­the­si­zer wer­den erschwing­lich und blei­ben nicht nur eli­tä­ren Stu­dios vor­be­hal­ten, son­dern ste­hen bald in vie­len Wohn­zim­mern. Inde­pen­dent Label führte das Esta­blish­ment der Plat­ten­in­dus­trie an der Nase herum. Es war nicht mehr wich­tig, einem gro­ßen Major seine Seele zu ver­kau­fen, unzäh­lige kleine Plat­ten­la­bel boten ein breite Platt­form und fan­den in gut infor­mier­ten Krei­sen schnell Verbreitung.

In den 80er begann eine ganz andere Revo­lu­tion. Com­pu­ter als uni­ver­selle Werk­zeuge unbe­schränk­ter digi­ta­ler Krea­ti­vi­tät ste­hen bald in jedem Haus­halt. In den spä­ten 90ern sorgt das Inter­net für die glo­bale Ver­net­zung krea­ti­ver Men­schen und bie­tet prak­tisch unbe­grenzte Mög­lich­kei­ten der Inspi­ra­tion. Jeder konnte krea­tiv sein, Talent war nicht wich­tig, nur der Wille etwas eige­nes zu erschaf­fen oder etwas vor­han­de­nes zu ver­än­dern. Punk 2.0 — Digi­tal Culture.

Press­pau­se­play ist eine Doku­men­ta­tion über eben diese Krea­ti­vi­tät im Digi­ta­len Zeit­al­ter, in der man sich objek­tiv und kri­tisch mit dem Phä­no­men aus­ein­an­der­setzt. »A Film about Fear, Hope and Digi­tal Cul­ture«. Ein Film der nicht zeigt was mög­lich ist, son­dern der zeigt, wie man damit umgeht. »Das ver­än­dert alles. Die Indus­trie ist tot. Es gab nie eine bes­sere Zeit, ein Künst­ler zu sein.« (Seth Godin) Die Doku­men­ta­tion ist seit ges­tern in vol­ler Länge bei YouTube zu sehen und auf der ent­spre­chen­den Inter­net­seite als HD-Download ver­füg­bar. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


20 September

Gothic Friday: Ist Gothic (D)ein Lebensstil?

Kategorie: Gothic Friday10 Kommentare

Gothic Friday 2011Der Teu­fel liegt im Detail und ist ver­bor­gen unter undurch­sich­ti­gen Begriff­lich­kei­ten. Gothic ist eine zer­tre­tene Flos­kel, die mitt­ler­weile allem auf­ge­drückt wird, was den Kli­schee­vor­stel­lun­gen einer brei­ten Masse ent­spricht. Als ich vor etwa 6 Jah­ren wie­der damit begann mich auch äußer­lich dem Erschei­nungs­bild der Sub­kul­tur anzu­glei­chen, fragte man mich: »Bist du jetzt ein Gothic oder was?« — diese Frage habe ich immer ver­neint. Ich wollte mich nicht unter einen Begriff stel­len, der mitt­ler­weile zum Mode­be­griff ver­kom­men war und als ver­kaufs­för­dern­des Argu­ment auf Klei­dung, Musi­kal­ben und Ein­rich­tungs­ge­gen­stän­den klebte. Ich habe mich nie als Gothic gefühlt, denn als ich 1987 erst­mals begann, mich für das Unbe­kannte in Schwarz zu inter­es­sie­ren, bezeich­nete man damit immer noch eine Musik­rich­tung. Doch das Erklä­ren mei­ner Inter­es­sen und Vor­lie­ben brachte nicht den gewünsch­ten Erfolg, immer noch ver­suchte man mich vehe­ment in eine Schub­lade zu drängen.

Der Erklä­run­gen müde fand ich mich damit ab, für andere ein »Gothic« zu sein. Es ist ein­fach leich­ter jeman­den mit »Ja, ich bin ein Gothic.« abzu­spei­sen, als für eige­nen Defi­ni­tio­nen zu sor­gen, die nie­mand hören will.  »Ist Gothic (D)ein Lebens­stil?« Die Frage erscheint  para­dox, lehne ich den Begriff doch eigent­lich für mich selbst ab. Warum heißt der Gothic Fri­day dann so, wie offen­bar nie­mand genannt wer­den möchte? Den gan­zen Arti­kel lesen… »


20 September

Ohne Worte: Wer sein Lachen verliert, ist verloren

Kategorie: DunkelkunstKeine Kommentare

Jenni, 1986 — »Ein fro­hes, hei­te­res Gemüt ist die Quelle alles Edlen und Guten. Kleine düs­tere See­len, die nur die Ver­gan­gen­heit betrau­ern und die Zukunft fürch­ten sind nicht fähig, die hei­ligs­ten Momente des Lebens zu fas­sen.« (Fried­rich von Schil­ler, Bild: mockduck@flickr.com)