14 September

Ohne Worte: Into the Trees

Weil mir ein­fach danach ist: »Come clo­ser and see, see into the trees, find the girl, while you can, Come clo­ser and see, see into the dark, just fol­low your eyes, just fol­low your eyes…« (Video)


13 September

Dunkle Deutsche Welle - Die wilden 80er

Sam­pler die ich kau­fen wür­den, meint Karn­stein wenn er von sei­ner Zusam­men­stel­lung für einen Sam­pler unter dem Motto Dunkle Deut­sche Welle — Deutsch­spra­chi­ges aus der Gruft spricht. Schmerz­lich ver­misst er Kon­zepte, die dem schwar­zen Able­ger der deut­schen Spra­che hul­di­gen und dies auf Sam­pler, Par­tys und Dis­co­the­ken einer brei­te­ren Öffent­lich­keit vor­stel­len. Und er hat recht. Wie recht er hat.

Wirft man ein Ohr in deut­sche Tanz­tem­pel, so erhält man schnell den Ein­druck, schwarze Musik ist ein eng­li­sches Phä­no­men und wenn sich mal etwas deutsch­spra­chi­ges auf die Tanz­flä­chen ver­irrt, so ist das nicht unbe­dingt das, was man sich wün­schen würde. Bei so man­cher stamp­fen­den Techno-Produktion die sich in einer schwar­zen Hülle in die Ohren der Zuhö­rer beißt, würde man eher von einer kon­se­quen­ten Ver­nich­tung der deut­schen Spra­che spre­chen kön­nen. Dabei bie­tet kaum eine andere Spra­che so viele Wör­ter, die dem Text so unglaub­li­che Mög­lich­kei­ten ein­räu­men etwas aus­zu­drü­cken. Es muss ja nicht immer gleich Lyrik oder Poe­sie sein, denn es gibt noch so viel dazwi­schen was auf  »Schrei mich an, das find ich schön, ich werd ganz geil, von dem Gestöhn, sei per­vers und sei obs­zön, wenn du vom Ficken sprichst, ist das so schön« ver­zich­ten kann. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


12 September

Ohne Worte: Punks pieksen nicht, Nieten schon

Ein­fach, weil es so schön ist. »M. Lam­brechts took this pic­ture at a gay pride parade in Brus­sels 2009. This was a little kid of a gay couple com­ing to check those curious pins on his jacket. He pul­led the punks jacket and the punk went sit­ting on his knees, when the 2 men cal­led their kid back the punk got a little kiss from the kid :)« (via Elec­tric­to­ma­toes)


11 September

Älter, weiser und immer noch Kämpfer: Deine Lakaien - Indicator

Kategorie: Dunkle Klänge1 Kommentar

Man sagt, Gegen­sätze zie­hen sich an. Und so fin­den Alex­an­der Vel­ja­nov und Ernst Horn nach Solo-Pfaden wie­der den gemein­sa­men Weg ins Stu­dio und ver­öf­fent­li­chen nach 5 Jah­ren end­lo­sem War­ten ihr neun­tes Stu­dio­al­bum »Indi­ca­tor«. Als Motor einer neuen deut­schen Avant­garde setz­ten sie immer wie­der neue Impulse, indem sie schnör­kel­lose und kühle Elek­tro­nik mit klas­si­schen Ele­men­ten ver­misch­ten und dar­aus den heute so typi­schen Lakaien-Sound form­ten. Über die, für die Lakaien unge­wöhn­li­chen Single-Auskopplung »Gone« habe ich ja bereits geb­loggt — ent­spre­chend gemischt waren meine Erwar­tun­gen beim hören ihres neu­es­ten Albums. Und um das vor­weg zu neh­men, ja — Gegen­sätze zie­hen sich an, schon seit über 20 Jahren.

Das Album beginnt mit dem Stück One Night wie man es erwar­ten würde und den­noch ver­sprüht das Stück eine sub­tile Fri­sche die den musi­ka­li­schen Stem­pel des Kapell­meis­ters Ernst Horn tra­gen, schon mit dem ers­ten Stück zeigt man, das hier zusam­men­spielt was zusam­men­ge­hört. Mit Who´ll save your World trägt man die klang­li­chen Aspekte gleich wie­der mit und unter­mau­ert es mit einem sozi­al­kri­ti­schen Aspekt des Tex­tes, das Stück ent­wi­ckelt sich musi­ka­lisch und lässt die Expe­ri­men­tier­freude an neuen Instru­men­ten und Klän­gen erken­nen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


10 September

This is England '86

Eng­land 1986. Die Welt­meis­ter­schaft im Fuß­ball fin­det in Mexico statt, die Bri­ten schei­den in einem dra­ma­ti­schen Spiel gegen Argen­ti­nien aus, Wham! wol­len zum Rand des Him­mels und 3,4 Mil­lio­nen Men­schen in Groß­bri­tan­nien sind arbeitslos…

3 Jahre ist es her, das Shane Mea­dows mit seine Sozio­kul­tu­relle Drama »This is Eng­land« die Skinhead-Bewegung im Eng­land der frü­hen 80er ein­fing und in beein­dru­ckend authen­ti­schen Bil­dern auf die Lein­wand zau­berte. Eine Reihe von unver­brauch­ten Gesich­tern der eng­li­schen Film– und Seri­en­land­schaft ver­mochte es, die Cha­rak­tere die sich Mea­dows aus­dachte glaub­haft und ehr­lich dar­zu­stel­len, ohne Kli­schees in die Extreme zu trei­ben. Der Erfolg des Films inspi­rierte ihn zu einer Fort­set­zung: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


10 September

Here comes the Rain again

Kategorie: Ansichtssache11 Kommentare

Der Som­mer scheint vor­bei zu sein und wie­der sin­gen belang­lose Zei­tun­gen und Gesprä­che die glei­che Melo­die. Wo ist die Sonne hin? Wird sie noch ein­mal wie­der­kom­men? Was soll der Regen? Regen scheint in unse­rer Brei­ten sowieso ein Syn­onym für Trau­rig­keit, schlechte Laune und Melan­cho­lie zu sein.  »Gutes Wet­ter« defi­niert sich nur durch den Son­nen­schein, aber von dem bitte nicht zu viel und vor allem, nicht zu warm. Ein kul­tu­rel­les Desas­ter, denn wäh­rend wir bei uns zum Regen »schlech­tes Wet­ter« sagen, tanzte man bei afri­ka­ni­schen und india­ni­sche Völ­kern häu­fig für sel­bi­gen. Aber wir waren immer schon anders als die ande­ren, denn obwohl wir im Schnitt mehr Regen– als Son­nen­tage haben, fah­ren wir im euro­päi­schen Ver­gleich fast die meis­ten Cabrios, mehr davon fah­ren nur noch die Bri­ten, die bekann­ter­ma­ßen auch kein Land der Sonne haben

Regen hat aber auch eine roman­ti­sche Seite, seien wir ehr­lich — vor allem für den Gruf­tie. Das liegt viel­leicht in sei­nem Zusam­men­hang mit den Ein­gangs erwähn­ten Eigen­schaf­ten: Trau­rig­keit wird uns Nach­ge­sagt, Ernst­haf­tig­keit wird mit schlech­ter Laune ver­wech­selt und Melan­cho­lie ist ein Teil unse­rer Lebens­phi­lo­so­phie. Das liegt natür­lich zum einen an der Sym­bo­li­schen Kraft des Regens für Trau­rig­keit »No rain can wash away my Tears, no Wind can soo­the my pain.« als auch an der zusätz­li­chen Zeit, die uns der Regen beschert. Das ein­zig Nega­tive am Regen ist auf Äußer­lich­kei­ten fixiert — es ist der Rinn­sal von gelös­tem Haar­spray, der in den schwarz umran­de­ten Augen brennt. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


8 September

Ohne Worte: 8, 9, 10 - Happy Sequential Day!

Wie­der so ein Tag, an dem viele Men­schen Dinge tun, die sie nicht ver­ges­sen möch­ten. Hei­ra­ten zum Bei­spiel, oder auch Kin­der krie­gen. Jack the Rip­per tötete am 08.09.1888 sein zwei­tes Opfer — Annie Chap­man. Ein paar Jahre spä­ter, am 08. Sep­tem­ber 1966 wurde die ers­ter Star Trek Folge (TOS) aus­ge­strahlt. Pink hat übri­gens Geburts­tag. Woran möch­tet ihr euch erinnern?

(via This isn’t hap­pi­ness)


6 September

Spontis Wochenschau #28

Spontis WochenschauWie war euer Wochen­ende? Nach einem kurz­ent­schlos­se­nen Besuch in der örtli­chen Dun­kel­kneipe am Frei­tag­abend, gab es am Sams­tag das lang erwar­tete Klas­sen­tref­fen, das kurio­ser­weise eben­falls in gleich Loka­li­tät endete, jeden­falls für mich. Über das Klas­sen­tref­fen werde ich selbst­ver­ständ­lich noch aus­führ­lich berich­ten, die ganze Ein­drü­cke muss ich erst mal ver­ar­bei­ten und mich von lang geheg­ten Irr­glau­ben befreien. Groß­ar­tig irgendwie.

Natür­lich seit ihr nicht untä­tig geblie­ben und habt mei­nen Sonn­tag wie­der mit schö­nen Arti­keln ver­sorgt, die auch in die­ser Aus­gabe der Wochen­schau vor­stel­len möchte. Als Reak­tion auf einen Arti­kel bei gesichtet.net habe ich die Pings durch einen zusätz­li­chen Track­back ergänzt um zu pro­bie­ren ob damit die Aus­beute ent­spre­chend bes­ser wird. Denn auch mir ist auf­ge­fal­len das ein­fach Pings bei vie­len ande­ren Blog­gern nicht ankom­men. Ich bleibe neu­gie­rig. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


5 September

Ohne Worte: Skinhead

»For most People who grew up before the six­ties, skin­heads are seen as yet ano­ther unplea­sant and ugly aspect of modern youth. The real Origins and rea­sons for the emer­gence of the cult get lost in outrage at the beha­viour of those who pos­sess the style.« Nick Knight — »Skin­head« (1982)


4 September

30 Jahre 4AD - Ein Rückblick

Kategorie: Dunkle Klänge15 Kommentare

Hätte es eine Abon­ne­ment für ein Plat­ten­la­bel gege­ben, ich hätte das von 4AD genom­men. In der 80ern eines der wich­tigs­ten Independent-Label in Eng­land, bei dem Bands wie Bau­haus, Birth­day Party, Coc­teau Twins, Xmal Deutsch­land, Dead can Dance oder auch der Clan of Xymox unter­ge­kom­men sind. Grün­der Ivo Watts-Russell und Peter Kent arbei­te­ten bei Beggar’s Ban­quet und soll­ten sich Demo-Tapes von jun­gen eng­li­schen Bands anhö­ren und Poten­tial erken­nen. Wir schrei­ben das Jahr 1980 und die Musik­szene ist durch den Punk ordent­lich durch­ein­an­der­ge­wir­belt wor­den und New Wave scheint gut zu funktionieren.

Doch der atmo­sphä­ri­sche und dich­tere Sound auf den bei­den ste­hen, passt nicht so ganz zu dem Bild ihres Arbeit­ge­bers. So lei­hen sie sich 2000 Pfund von ihrem Arbeit­ge­ber und grün­den ihr eige­nes Label 4AD. Das war am 29.August 1980 — Happy Birth­day 4AD (nach­träg­lich). Zum Jubi­läum habe ich mich hin­ge­setzt und die aus mei­ner Sicht ein­fluss­reichs­ten Werke der 80er Zusam­men­ge­fasst und möchte in 10 Videos die Bands zei­gen, die hier groß gewor­den sind. Den gan­zen Arti­kel lesen… »