27 August

Deine Lakaien: Videopremiere zur neuen Single "Gone"

Kategorie: Dunkle Klänge1 Kommentar
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25 Jahre sind eine lange Zeit und nie­mand hätte 1985 damit gerech­net das die bei­den Män­nern, die unter­schied­li­cher nicht sein konn­ten einen sol­chen Erfolg haben wür­den. Der Maze­do­nier Alex­an­der Vel­ja­nov und der Kapell­meis­ter Ernst Horn brach­ten zwei Musik­stile zusam­men, die ver­schie­den und doch ver­wandt waren und gewan­nen mit ihrer elek­tro­ni­schen Avant­garde schnell neue Anhän­ger aus dem Dark-Wave Umfeld der Gothic-Szene. Seit dem ent­wi­ckeln sich Deine Lakaien immer wei­ter und brin­gen pünkt­lich zum Jubi­läum das lang ersehnte neue Stu­dio­al­bum heraus.

Gone” ist die Sin­gle­aus­kopp­lung aus dem neuen Stu­dio­al­bum „Indi­ca­tor” das am 17. Sep­tem­ber erschei­nen wird. Auf dem YouTube Chan­nel des Labels Chrom­re­cords fei­ert man jetzt schon die Video­pre­miere der Sin­gle die nächste Woche Frei­tag erschei­nen wird. Der Ster­nen­klare Song knüpft an die alte Lakaien-Tradition an, ohne dabei lang­wei­lig zu klin­gen, die klassisch-elektronische Grund­stim­mung ent­zückt mich immer wie­der. „Auch Lakaien haben Takt­ge­fühl” ist nicht nur eine Text­zeile aus dem Neubauten-Song „Die genaue Zeit” son­dern auch Namens­ge­ber für die unge­wöhn­li­che Band, die den Gehalt die­ses Tex­tes immer wie­der auf´s neue bewei­sen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


25 August

Wie aus "Hammer Horror" Gothic wurde

Kategorie: Schwarze Szene4 Kommentare
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Immer dann, wenn man in der Geschichte des Gothic gräbt, lau­fen einem die Hammer-Filme über den Weg, die zwi­schen den 50ern und den frü­hen 70ern ent­stan­den sind und nicht unbe­dingt zu den groß­ar­tigs­ten Fil­men der Film­ge­schichte zäh­len son­dern wegen ihrer Qua­li­tät schnell in ein eigens dafür geschaf­fe­nes Genre gesteckt wur­den, die B-Movies. Kurio­ser­weise ist die Wir­kungs­zeit der Filme die Geburts­stunde vie­ler spä­te­rer Musi­ker, von denen einige aus ihren Erin­ne­run­gen daran Ein­flüsse in Sti­lis­ti­scher und Ästhe­ti­scher Hin­sicht mach­ten. Doch wie lässt sich Hammer-Horror und Gothic in sti­lis­ti­scher Hin­sicht unter einen Hut bringen?

Kate Bush ver­öf­fent­lichte 1978 ihr Sin­gle­de­büt und bediente sich Emily Bron­tes Saga „Die Sturm­höhe”, die in den kah­len Hoch­moo­ren York­shires zur Win­ter­zeit spielt und mit allem aus­ge­stat­tet war, was wir heute als Gothic bezeich­nen wür­den. „Wut­he­ring Heights” ist aber auch ohne den lite­ra­ri­schen Bezug ein frü­hes Genre-Meisterwerk, auch wenn es unge­wöhn­lich und anders erscheint. Das Werk blieb von der Kri­ti­kern ver­kannt, erst ihr Album Lion­he­art ver­half ihr zum Durch­bruch, auch wenn sie in einem völ­lig ande­ren Genre agierte.

Doch Kate Bush scheint die erste Ver­bin­dung zu „Ham­mer Hor­ror” zu sein, denn die­ses Stück von Album „Lion­he­art” war ihr Tri­but an die Film­stu­dios, die mit ihren scho­ckie­ren­den Bil­lig­pro­duk­tio­nen eine Zeit lang zum Dau­er­bren­ner des bri­ti­schen Fern­se­hen wur­den, der die Filme regel­mä­ßig an Frei­tag­aben­den auf den Schirm brachte. Der Titel selbst ent­stand 1976 und ist auf einem frü­hen Demo zu hören, das in Bush-Fan-Kreisen als The Cathy Demos in Umlauf ist. „Ham­mer Hor­ror” erschien schließ­lich auf dem bereits erwähnte Album Lion­he­art. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


24 August

Ohne Worte: Gesicht ohne Namen

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Gewisse Bücher schei­nen geschrie­ben zu sein, nicht damit man dar­aus lerne, son­dern damit man wisse, dass der Ver­fas­ser etwas gewusst hat.” — Johann Wolf­gang von Goe­the, 1749 — 1832. (via Infi­nite Pla­teau)


23 August

Spontis Wochenschau #26

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Spontis WochenschauHeute bin ich in Ber­lin, unse­rer schö­nen Haupt­stadt und werde wie ein Staub­sau­ger die Ein­drü­cke die mich hier erwar­ten, auf­sau­gen. Ich fürchte nur, ich muss den vol­len Beu­tel dann zu hause auf­schnei­den um noch mal nach zuschauen, was sich alles darin ange­sam­melt hat. Die Wochen­schau habe ich daher von lan­ger Hand vor­be­rei­tet, akri­bisch zusam­men­ge­tra­gen und lie­be­voll umschrie­ben um sie dann letzt­end­lich doch dem Auto­ma­tis­mus des Sys­tems zu unter­wer­fen. Ich bin eben gerne vor­be­rei­tet. Das bedeu­tet natür­lich auch, das die Ein­träge zwar nicht mehr ganz tau­frisch sind, aber den­noch nichts an ihrem Wert ein­ge­büßt haben. Aber was ist im Netz schon tau­frisch? Stun­den sind hier Tage, Tage sind Wochen und Wochen oft Monate. Glück­li­cher­weise ver­gisst das Netz nicht so schnell, sagt man jeden­falls. Aber das Netz über­sieht sehr schnell, rea­giert oft impul­siv und mas­sen­dy­na­misch auf das was publi­ziert und dann mul­ti­pli­ziert wird. „Wenn 20 Leute dar­über blog­gen, wird es schon ein Skan­dal sein!”. So ist es lei­der nicht immer. Ent­wi­ckelt eure Mei­nung lie­ber selbst und steht dazu um andere davon zu über­zeu­gen oder ein­zu­ge­ste­hen, das man sich doch geirrt hat. Ein paar Anre­gun­gen zur Mei­nungs­fin­dun­gen gibt es hier. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


22 August

Ohne Worte: St. John's Graveyard

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Melissa und Lisa auf dem Fried­hof von St. John 1983. „In mei­nen Zei­ten als Jugend­li­cher fühlte ich mich dadurch defi­niert und es war mehr für mich als nur so ange­zo­gen zu sein. Ich glaube ich habe alle mög­li­chen Kul­tu­ren erforscht die sich mit dunk­le­ren The­men, wie der Sterb­lich­keit, beschäf­tig­ten. Vom lesen exis­ten­zia­lis­ti­scher Auto­ren bis hin zu Zom­bie Fil­men und B-Movie Hor­ror […] Ich glaube, ich fühlte die ganze Lebens­ein­stel­lung los­ge­löst von der Musik und den Kla­mot­ten.Aus mei­nem Inter­view mit Melissa, Novem­ber 2009


20 August

Ohne Worte: Joy Division Konzert (1979)

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Joy Divi­sion Kon­zert Pos­ter: Frei­tag, 30. März 1979 — Walt­hams­tow Jugend­zen­trum, im Juni des sel­ben Jah­res ver­öf­fent­li­chen sie ihr legen­dä­res Album Unknown Plea­su­res. (via Man­ches­ter District Music Archiv)