25 Jahre sind eine lange Zeit und niemand hätte 1985 damit gerechnet das die beiden Männern, die unterschiedlicher nicht sein konnten einen solchen Erfolg haben würden. Der Mazedonier Alexander Veljanov und der Kapellmeister Ernst Horn brachten zwei Musikstile zusammen, die verschieden und doch verwandt waren und gewannen mit ihrer elektronischen Avantgarde schnell neue Anhänger aus dem Dark-Wave Umfeld der Gothic-Szene. Seit dem entwickeln sich Deine Lakaien immer weiter und bringen pünktlich zum Jubiläum das lang ersehnte neue Studioalbum heraus.
„Gone” ist die Singleauskopplung aus dem neuen Studioalbum „Indicator” das am 17. September erscheinen wird. Auf dem YouTube Channel des Labels Chromrecords feiert man jetzt schon die Videopremiere der Single die nächste Woche Freitag erscheinen wird. Der Sternenklare Song knüpft an die alte Lakaien-Tradition an, ohne dabei langweilig zu klingen, die klassisch-elektronische Grundstimmung entzückt mich immer wieder. „Auch Lakaien haben Taktgefühl” ist nicht nur eine Textzeile aus dem Neubauten-Song „Die genaue Zeit” sondern auch Namensgeber für die ungewöhnliche Band, die den Gehalt dieses Textes immer wieder auf´s neue beweisen. Den ganzen Artikel lesen… »
Immer dann, wenn man in der Geschichte des Gothic gräbt, laufen einem die Hammer-Filme über den Weg, die zwischen den 50ern und den frühen 70ern entstanden sind und nicht unbedingt zu den großartigsten Filmen der Filmgeschichte zählen sondern wegen ihrer Qualität schnell in ein eigens dafür geschaffenes Genre gesteckt wurden, die B-Movies. Kurioserweise ist die Wirkungszeit der Filme die Geburtsstunde vieler späterer Musiker, von denen einige aus ihren Erinnerungen daran Einflüsse in Stilistischer und Ästhetischer Hinsicht machten. Doch wie lässt sich Hammer-Horror und Gothic in stilistischer Hinsicht unter einen Hut bringen?
Heute bin ich in Berlin, unserer schönen Hauptstadt und werde wie ein Staubsauger die Eindrücke die mich hier erwarten, aufsaugen. Ich fürchte nur, ich muss den vollen Beutel dann zu hause aufschneiden um noch mal nach zuschauen, was sich alles darin angesammelt hat. Die Wochenschau habe ich daher von langer Hand vorbereitet, akribisch zusammengetragen und liebevoll umschrieben um sie dann letztendlich doch dem Automatismus des Systems zu unterwerfen. Ich bin eben gerne vorbereitet. Das bedeutet natürlich auch, das die Einträge zwar nicht mehr ganz taufrisch sind, aber dennoch nichts an ihrem Wert eingebüßt haben. Aber was ist im Netz schon taufrisch? Stunden sind hier Tage, Tage sind Wochen und Wochen oft Monate. Glücklicherweise vergisst das Netz nicht so schnell, sagt man jedenfalls. Aber das Netz übersieht sehr schnell, reagiert oft impulsiv und massendynamisch auf das was publiziert und dann multipliziert wird. „Wenn 20 Leute darüber bloggen, wird es schon ein Skandal sein!”. So ist es leider nicht immer. Entwickelt eure Meinung lieber selbst und steht dazu um andere davon zu überzeugen oder einzugestehen, das man sich doch geirrt hat. Ein paar Anregungen zur Meinungsfindungen gibt es hier. 

