Der tägliche Informationstsunami, der über uns hereinbricht, kann krankmachen. Wir sind mehr damit beschäftigt die Informationen aufzunehmen, sie zu sortieren und für uns nach Relevanz ordnen, als das es uns gelingen würde, wirklich und nachhaltig begreifen zu können, was die Information tatsächlich aussagt. »Letzten Monat, ja letzten Monat war doch irgendwas in Japan, aber hast du schon von EHEC gehört und überhaupt, diese Griechen, das Geld kriegen wir doch nie zurück!« — wir schützen uns, indem wir das, was unausweichlich erscheint, konsumieren. Verarbeitung, Meinungsbildung oder Auseinandersetzung? Nicht heute, Morgen vielleicht.
Hinnehmen. Wir finden uns mir der Tatsache ab, das es so ist, wie es ist. Jeder Gedanke daran, was wird, was werden kann und was wir tun können, wird von der nächsten Nachricht erstickt, die sensationeller, aufregender und spannender erscheint. Der Finger am »Off-Schalter« der Fernbedienung verharrt in trotziger Ruhe. Was wir dabei nicht merken, ist die schleichende Gleichgültigkeit, aus dem vermeintlichen Schutz wird Ignoranz. Wer Aufmerksamkeit will, muss kreativ sein und die verfügbaren Waffen für sich zu nutzen wissen. Gerade im digitalen Zeitalter, ist das wichtig und lässt sich beliebig auf die dunkle und die helle Seite der Macht anwenden. Die dunkle Seite der Macht? Den ganzen Artikel lesen… »









